Wenn man im Süden „überwintern“ möchte...
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... und unter der Voraussetzung, dass es sich zeitlich und finanziell ermöglichen lässt:
Eine Bekannte (Rentnerin) plant gerade ihren Winteraufenthalt im Süden. Das heißt, sie wird Anfang November losfliegen, zu Weihnachten für ein paar Tage wieder in Deutschland sein und dann nach Neujahr wieder in den Süden düsen... bis ca. Mitte März. So macht sie es in jedem Jahr. Sie hat in Südspanien vor ca. 15 Jahren ein Studio gekauft. (Alternative: Man mietet eine Ferienwohnung. )
Andere Möglichkeit (so hier in einem Thread gelesen): Man bucht für 2 ½ Monate ein Hotelzimmer bzw. wechselt – falls notwendig – das Hotel, verbleibt aber die ganze Zeit in einem Ferienort und im Hotel.
Dritte Möglichkeit: Man fliegt für ca. 2-3 Wochen in den Süden, verbringt dann ein paar Wochen zu Hause, anschließend wieder 2-3 Wochen ab in den Süden, aber an einen anderen Ort...
Diese Alternative wäre für mich am interessantesten, da ich mehrere Länder oder Gegenden kennen lernen kann. Außerdem bin ich gerne mal wieder zu Hause, freue mich auf meine Familie und Freunde, usw.Und die vierte Möglichkeit (so im TV gesehen): z. B. das „Rentnerparadies Benidorm“.
Abgesehen davon, dass es architektonisch bestimmt kein Paradies ist, bezweifle ich stark, dass mir dies gefallen könnte. Es mag aber vielen eine gewisse „Sicherheit“ verschaffen: sehr viele Deutsche, deutsche Ärzte, usw. – man fühlt sich nicht „fremd“.Der eine oder andere von euch hat bestimmt schon zu den obigen Punkten / Möglichkeiten Erfahrungen gesammelt.
Oder – falls nicht: Welche Möglichkeit würdet ihr vorziehen, wenn euch der lange Winter zu lang wird ?
(Falls es einen ähnlichen Thread gibt, bitte verschieben. Habe leider nichts gefunden.)
LG -
@anne49
Diesen Geadanken des Überwintern im Süden haben viele ältere Menschen.So lange man fit ist, Flugreisen nicht zu lang und anstrengend sind würde ich auch für längere Zeit ein Feriendominizil im Süden aufsuchen.
Länder wie Spanien, Portugal, Griechenland, Tunesien oder Türkei würde ich wählen.
Auch auf Malta oder den griechischen Inseln könnte ich mir eine längere Urlaubszeit im Winter vorstellen.
Was für mich dabei wichtig ist, das die ärzliche Versorgung gewährleistet ist, das heißt ich würde nicht in einem kleinen Ort ohne Krhs. unbedingt urlauben.
Dieses Jahr werden wir im Nov. die Türkei im Dez. Ägypten besuchen. -
Überwintern im Süden ist eine prima Idee. Allerdings scheue ich mich sehr davor, mich mit einer eigenen Immobilie festzulegen. So einen Kauf würde ich nur in einer Region wagen, die ich schon mehrfach bereist hätte und die mich immer noch umhaut. Kommt vielleicht noch, dafür braucht es mehr Alter und Reiseerfahrung.
Mir scheint für die Hotelvariante ideal. Gerade in den Ländern rings um Mittelmeer sind die Kosten hierfür teils günstiger als meine Miete und Lebenshaltungskosten in DE. Wozu sich also im Langzeiturlaub noch selbst um den Haushalt kümmern?!
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mannige wrote:
Was für mich dabei wichtig ist, das die ärzliche Versorgung gewährleistet ist, das heißt ich würde nicht in einem kleinen Ort ohne Krhs. unbedingt urlauben.Ich kenne ältere Leute, die sind schnellsten in die Heimat zurückgekehrt,
weil sie, trotzdem es ein Krankenhaus gab, keine gute Pflege bekommen haben.
In vielen südl. Ländern, sind die Angehörigen für die Pflege des Patienten zuständig.
Ich kenne ein älteres Ehepaar, das eine Eigentumswohnung in einem südl. Land gekauft hat, bis vor kurzem sind sie immer mit dem eigenen Auto hin und zurück gefahren.
Das ging ein paar Jahre gut, aber wegen Altersbeschwerden müssen sie nun fliegen.
Das ist jedesmal sehr umständlich, gerade dann, wenn sie Reisen möchten,
bekommen sie keinen günstigen Flug und können auch nicht mehr so viel Gepäck mitnehmen.usw.
LG ALICE -
@Alice
das sollte man im Alter immer überlegen wie lange und wohin jemand reist.Daher habe ich die Ferntouren schon zeitig gemacht, sind auch noch einige in Planung, so lange es gesundheitlich geht werde ich meine Möglichkeiten nutzen. Urlaub und Langzeiturlaub ist schon ein Unterschied daher sollte die ärztliche Versorgung vor Ort stimmen.
Ein Beispiel: Malta würde mich reizen, da gibt es eine Uni-Klinik.Die englische Sprache solte man dann schon etwas kennen und beherrschen, dann klappt es dort auch mit der Pflege
LG
Manne
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mabysc wrote:
.....und über die Wintermonate oft nach Spanien.
Im Sommer sind sie dann in Deutschland, wo es nicht so heiß ist wie im Süden.Genauso handhaben meine Eltern es auch. Meist starten sie Ende November Richtung Spanien und " landen " Ende März / Anfang April wieder zuhause. Bringen dann Garten und Haus in Ordnung, um dann die Sommermonate in Skandinavien zu verbringen.

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Eine frühere Kollegin und ihr Mann (beide Rentner) haben einen festen Platz für ihren gut ausgestatteten Wohnwagen in Südspanien. Während sie die Wintermonate dort verbringen, reisen im Sommer deren Kinder mit den schulpflichtigen Enkeln dort hin.
Wenn es ihnen dort nicht mehr dort gefällt, können sie sich ein anderes Reiseziel aussuchen, ohne eine Immobilie an der Backe zu haben, die sich schlecht verkaufen lässt. -
Hallo,
Ich finde die Idee für später auch verlockend, mein Mann auch

Das kommt natürlich auch daher, dass wir hier sehr abgelegen auf 1.000 m Höhe wohnen, wo der Winter ewig lange dauert
Und wir würden gerne im Rentenalter in einem Land mit milderem Klima leben. Natürlich sollte es dann auch mit der Sprache klappen. Ich würde nur mehrere Monate in einem Land verbringen, dessen Sprache ich auch mehr oder weniger verstehe und spreche.Dann kommt auch noch die finanzielle Seite hinzu : kann ich mir z.B. 2 Wohnungen leisten

Und : möchte ich dann immer dorthin fahren oder fliegen - vielleicht möchte ich ja mehr oder weniger die Welt bereisen, wenn ich endlich mal Zeit und hoffentlich Geld habe

Allerdings ist es so, dass wir unsre Kinder wegen der Entfernung nicht häufig sehen. Bisher haben wir 1 Enkel, aber das wird sich in den kommenden Jahren bestimmt ändern. Es wäre halt schade, wir würden uns noch weniger sehen.
Meine "Ex-Schwiegereltern" hatten vor 30 Jahren ein Haus in Nordspanien gekauft - mit eben dem Gedanken, später sagen wir mal 6 Monate dort zu verbringen. Dies hat allerdings leider nicht geklappt. Sie haben ihre Familie, Freunde, Bekannten, etc. hier in der Schweiz und konnten sich dort einfach nicht eingewöhnen. Das Haus wurde verkauft und sie verbringen ihren Urlaub noch immer dort in der Region, 2 mal im Jahr.
LG,
Moni -
Kaufen ? Nein. 1. viel zu teuer, 2. möchte ich nicht immer an ein und denselben Ort fahren. Eher wie du schreibst: ein wenig mehr rumreisen.
Aber auch nicht monatelang: Ich freue mich immer wieder auf zu Hause, freue mich auf Familie und Freunde, mag mein Umfeld, die Stadt... Fahre dann gerne für 14 Tage wieder weg, komme aber ebenso gern wieder.
Ja, die ärztliche Versorgung sollte man schon in Erwägung ziehen

Aber Malta ist schön, nicht ? War 2007 in Valletta und habe von dort aus meine Touren gemacht. Hat mir sehr gut gefallenNa ja, ich hab ja noch ein wenig Zeit, über dieses "Problem"
nachzudenken.
Habe zwar nicht mehr so viel Zeit wie der gastwirt, aber halt doch noch einige Jährchen... -
Des öfteren habe ich auch schon mit Personen (Italiener und Spanier) gesprochen, die in Italien und Spanien geboren sind, dort ein Häuschen bauen und dann später wieder in ihre Heimat zurück möchten. Viele andere möchten gar nicht mehr zurück, da sie oft die Familie und alle ihre Freunde und Bekannten hier haben und in ihrer Heimat eigentlich gar niemanden mehr kennen.
Die Eltern (der Vater ist Italiener) meiner zukünftigen Schwiegertochter haben sich eine Wohnung in Italien gekauft. Mein Sohn macht natürlich dort jeden Sommer Urlaub, seine zkft. Schwiegereltern fahren 2 mal im Jahr hin, es ist auch nicht zu arg weit zum Fahren (ca. 8 Std.), aber ansonsten steht die Wohnung eigentlich leer. Daher frage ich mich : ist dies eine gute Investition
Sie planen zwar, später dort mind. 6 Monate im Jahr zu verbringen - aber ob sich dies realisieren wird, das ist die Frage 
Mein Mann und ich bleiben jedenfalls später nicht hier, sondern gehen wieder zurück ins sonnige Wallis - wenn es für weiter nicht reicht
Dort wohnen auch meine Söhne 
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@freddoho
Wer vor 30 (!) Jahren das Geld hatte und kaufen konnte ( ich bestimmt nicht
), konnte manchmal ein echtes Schnäppchen machen.
Aaaaaber: Viele Ecken in z. B. Spanien haben sich im Laufe der letzten 30 Jahre sehr verändert - und oft zum Nachteil.
Beispiel: Bekannte kauften in Südspanien eine Wohnung nahe einer ganz normalen mittelgroßen Landstraße.
In der Zwischenzeit ist aus der Landstraße eine Autobahn geworden - teilweise 6-spurig
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Da haste Recht, vor Jahren - als die Konjunktur dementsprechend gut war - hat sich sowas gelohnt. Für uns allerdings auch nicht, denn wir hatten und haben "nix auf der hohen Kante"

Was ich auch super finde, sind diese Leute (ich kenne da ein paar Deutsche und Schweizer, also nicht persönlich, aber durch Internet und email-Kontakt), die vor Jahren nach Frankreich gegangen sind und sich dort diese wunderschönen "chambres d'hôte" eingerichtet haben, sie vermieten und sich sehr viel Mühe geben, gute Gastgeber zu sein. Sowas hätte mir, glaube ich, auch gefallen

Manchmal wird darüber auch mittags auf TF1 in den Nachrichten gesprochen.
Es zeigt ein AI-Büfett, an dem die Speisen auf den Teller rutschen, bis er überläuft!