Rückerstattung für Ägypten-Reise
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ich hoffe, ich habe dich richtig verstanden: Antritt der Reise am 30.01., am 31.01. die Info, das ( mit einem Tag Zwischenaufenthalt via Antalya ) die Reise abgebrochen wird ? Und dafür eine Erstattung von € 321.39 ?
Aus welcher Erkenntnis heraus hat dich der RV die Reise noch antreten lassen, sie aber sofort einen Tag später gecancelt ? Was hat sich in diesen 24 Stunden so impertinent Wichtiges aus dem AA ergeben, was den RV zu dieser Entscheidung veranlasst hat ? Nein, da hat man dich wohl wissentlich was geschehen wird noch losgeschickt, denn solche Planungen werden nicht innerhalb einer Nacht entschieden und logistisch ins Reine gebracht. Und warum Antalya ? Da wollte man sicher in einem Aufwasch noch ein anderes Problem lösen.
Der RV wird n.m. Meinung von seiner Linie nicht abgehen, wenn du das Problem ernsthaft zu lösen versuchst wird es ohne Anwalt und Prozess nicht gehen.
mir ist die Formulierung des RV`s nicht klar: entweder zwangsweiser vorzeitiger Rückflug oder Kündigung des Reisevertrages. Ich denke, das schon ein vorzeitiger Rückflug eine Kündigung des Reisevertrages durch den RV darstellt. Welche Bedeutungen haben Reisewarnungen durch das AA für Urlauber, die bereits vor Ort sind ? Heisst das automatisch auch zwangsweise Rückführungen ? Wer entscheidet das ? Eine ernsthafte Bedrohung der Urlauber am Roten Meer hat nachgewiesen nie bestanden, die Flughäfen Hurghada, Sharm el Sheik und Marsa Alam waren nie geschlossen. Das heisst also, die Abholung zum vorgesehenem Zeitpunkt wäre immer möglich gewesen ( allerdings unzweifelhaft nur durch leeren Hinflug ).
Wie das ein Gericht entscheiden wird ist offen. Auf der einen Seite berechtigte Interessen der RV auf der Ernsthaftigkeit des Problems und einer wirtschaftlichen Lösung, auf der anderen Seite die Urlauber, die auf Erfüllung ihres Reisevertrages pochen. Nach meiner Meinung müsste dort ein Interessenausgleich in Form von Entschädigungszahlungen durch den RV erfolgen, da dieser durch mathematische höhere Zahl seiner Vorteile ausgleichspflichtig gegenüber dem Einzelurlauber sein sollte.
Gruss Gabriela
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@-Davidoff-
Sicher hast Du recht darin, dass gabriela_maier statt "impertinent" richtigerweise "eminent" hätte verwenden sollen, aber da diese Spitzfindigkeiten mit der Aussage nichts zu tun haben, solltest Du vielleicht noch einmal unsere Forenregeln in Bezug auf den Umgang mit anderen Usern durchlesen und - wenn möglich - auch beherzigen!

Schönes Wochenende noch!
Sokrates
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Da schließe ich mich Davidoff an. In Luxor gab es in der Tat Unannehmlichkeiten, zudem war es kaum mehr möglich, Besichtigungen anzubieten. Auch der weitere Verlauf der Nilkreuzfahrt war nicht vorhersehbar, wie etwa die Situation in Assuan. Bevor hinterher die große Welle der Reisepreisminderer ankommt, wird die Reise wegen höherer Gewalt nach 651 j BGB gekündigt. Dass dem so war, auch wenn es der TO nicht explizit (
) schreibt, ergibt sich für mich auch aus der Rechnung des Veranstalters.@gabriela
Eine Reisewarnung an sich bedeutet noch überhaupt nichts. Das haben wir aber in deiner Abwesenheit ausdrücklich diskutiert und soll deshalb hier nicht wiederholt werden. -
danke für deine Hilfestellung. Genau so war das gemeint, aber wer sich mal in der Denke in Tatbestände reinversetzt und versucht sie zu analysieren verläuft sich auch in einzelnen Begriffen, wenn er in der Sache verbleiben will. Zu meiner Rechtfertigung: ich wollte den Beitrag editieren, aber habe es trotz fünffachem Versuch nicht schaffen können. Ist es denkbar, wenn ein Beitrag über eine Seite hinwegwechselt das nur der erste verbleibende Teil zur Edition zur Verfügung steht ? Ich hab`s dann aufgegeben.
@davidoff: es ist sicher wirtschaftlich aus Sicht eines Veranstalters nicht verkehrt, auch wider besseren Wissens noch einen Tag vorher auf die Reise zu schicken. Was willst du uns damit sagen ? Was in der Denke der RV zugeht ? Weiss man doch ! Wie du darüber allerdings denkst wissen wir nicht. Bleibt dein Geheimnis. Dann könnte man dich aus besagten Gründen in einer bestimmten Richtung einordnen.
ich wollte auch auf deinen Beitrag eingehen, was nämlich eine Kündigung eines Reisevertrages bewirken kann, wenn Urlauber bereits vor Ort sind.
Gruss Gabriela
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chepri wrote:
Da schließe ich mich Davidoff an. In Luxor gab es in der Tat Unannehmlichkeiten, zudem war es kaum mehr möglich, Besichtigungen anzubieten. Auch der weitere Verlauf der Nilkreuzfahrt war nicht vorhersehbar, wie etwa die Situation in Assuan. Bevor hinterher die große Welle der Reisepreisminderer ankommt, wird die Reise wegen höherer Gewalt nach 651 j BGB gekündigt. Dass dem so war, auch wenn es der TO nicht explizit (
) schreibt, ergibt sich für mich auch aus der Rechnung des Veranstalters.Alles eine Sache der Sichtweite.
26.01.2011, 12:16
Wegen der Unruhen in Ägypten haben mehrere deutsche Reiseveranstalter am Mittwoch Tagesausflüge vom Roten Meer nach Kairo abgesagt. Diese Vorsichtsmaßnahme gelten zunächst für einen Tag, hieß es bei den Anbietern Thomas Cook/Neckermann und FTI. Die Rewe-Pauschaltouristik (ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg) hatte bereits am Dienstag keine Urlauber mehr in Ägyptens Hauptstadt gebracht, sagte eine Sprecherin. Kostenlose Umbuchungen und Stornierungen von Ägypten-Reisen bieten die Veranstalter aufgrund der jüngsten Unruhen mit mindestens drei Toten jedoch nicht an.
Jo, zu Lasten des Kunden, wann es dem RV gefällt. Wieviel Tote und Unruhen muss es in einem Reiseland geben, um dem Kunden so etwas anzubieten.@-Davidoff-
Zu deiner Meinung (soweit ich diese verstanden habe):
Warum sollte man nicht 24 Stunden vorher noch Leute in den Urlaub schicken? Irgendwann ist nunmal der Zeitpunkt, wo die Marschrichtung entschieden wird und
dahin geht alles den gewohnten Gang
Also Du meinst, dass bestimmt ausschließlich der RV, vorallem wenn es zu Lasten des Vertragspartners geht?
30.01.2011 Das Berliner Außenministerium rät von Reisen in ägyptische Städte ab. Neben Kairo, Alexandria und Suez sollten auch die „urbanen Zentren im Landesinneren“ gemieden werden, heißt es in den aktualisierten Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.
Ausgenommen von der Warnung seien nur die Tourismusgebiete am Roten Meer. -
@gabriela
Was eine Kündigung nach 651 j BGB bewirkt, steht ganz genau in eben diesem Paragrafen: Eventuelle Mehrkosten einer Rückbeförderung werden geteilt, andere Kosten gehen zu Lasten des Kunden.
Und es sei nochmal wiederholt: Die Durchführung von Nilkreuzfahrten war zu diesem Zeitpunkt sicher nicht mehr gewährleistet, ganz im Unterschied zu den Badeurlauben.
Nicht vielleicht wegen Gefahr für Leib und Vermögenswerte (die war auch hier in meinen Augen äußerst gering), sondern weil der Zweck der Reise, nämlich Besichtigung von Kulturgütern, nicht mehr möglich war. Hast du die Berichte über die gelungenen und verhinderten Plünderungen gelesen? Nicht unbedingt bei HC, sondern auf Seiten der vor Ort tätigen Grabungskampagnen? Wohl kaum, sonst wüßtest du, was z.B. im KV und anderen Orten auf der westbank geschah.@blaesiusw
Was du sagen willst, verstehe ich leider nicht. -
das ist doch alles bekannt, aber hast du eine Erklärung dafür, das die Rückbeförderung über Antalya incl. einer Zwischenübernachtung erfolgen musst ? Notwendige Kosten ? Also da hätte ich als Betroffener schon ein paar Fragen.
Um das noch einmal ein für alle mal zu sagen: ich habe bis zum 06.02. keinen Beitrag gelesen, der hier in der Problematik "Ägypten" veröffentlich wurde. Waren das in div. threads 500 oder 600 oder 700 ? Keine Ahnung. Was immer ich zum Thema geschrieben habe war immer ausserhalb der AA-Informationen, bezog sich auf meine persönliche Wahrnehmung aus der Sicht der Betroffenen ( dabei bleibe ich ) und nicht der in aller Ruhe auf der heimiligen Couch sitzenden user.
Wenn mich jemand am 31.01. auf eine Kombifahrt Nil/Badeurlaub verschickt und das am nächsten Tag zurücknimmt, mich wieder wie auch immer auf "Null" stellt, also da würde ich hochgehen wie damals das berühmte HB-Männchen. Wenn am Abreisetag Luxor noch out of bounds war, einen Tag später eben nicht ( noch einmal: ich kenne die Berichte des AA nicht ), dann hätte ich verlangt, mich eben vorab in mein bis dahin ruhiges Hotel am Roten Meer zu bringen, und nicht über Antalya ( ein tolles Angebot ? Er hätte auch da bleiben können ? Antalya hat er aber nie vorgehabt !!!! ) nach Hause zu karren.
Tut mir leid, hier wird aus der Sicht der Betroffenen zuviel theoretischer Mist verzapft. Denn nur sie waren vor Ort !
Gruss Gabriela
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@gabriela
heber schreibt: "1.2. Abends nach Antalja. Unterbr. Im Hotel. 2.2. wer will konnte umbuchen. Abflg am 2.2. mittags nach Ffm."
Ich gehe davon aus, dass der RV - Gründe beschrieb chepri - die Urlauber ausgefolgen hat... und ihnen dann vor Ort in Antalya eine Umbuchung für die Türkei vorschlug.
Anders erkäre ich mir nicht den Satz "wer will konnte umbuchen".Dies war - und das steht außer Zweifel - eine sehr unglückliche Situation, denn genau zum Abflugzeitpunkt von heber (also am 30.1.) wurde die Möglichkeit zur Stornierung von sehr vielen RV gegeben.
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Nun, ich war zumindest im Gegensatz zu dir zu der Zeit vor Ort, und habe u.a. mit (z.B. belgischen ) Urlaubern gesprochen, denen per unter der Tür durchgeschobenem Brief abends die Abreise am nächsten Tag nach Antalya -was für ein Zufall- aufoktruiert wurde. Also das darf ich versichern, sie hätten sich mit deiner von der heimischen Couch formulierten "sachlichen" Begründung nur sehr ungern anfreunden können. Wenn du meinen Beitrag als "Gezicke" bezeichnest erlaube ich mir deine replik dazu als seelenloses Geschwafel zu benennen. Aber zumindest eins ist klar geworden: du formulierst interessengebundene Meinungen. Wenn du dich dazu klar äussserst wäre nichts dagegen einzuwenden.
Gruss Gabriela
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@gabriela
Ich erlaube mir mal, deinen ersten Beitrag nach deiner Rückkehr aus Ägypten hier zu zitieren. Hörte sich ein wenig anders an als das, was du heute schreibst - und du warst sehr weit "vom Schuss" der Ereignisse:gabriela_maier wrote:
Wir sind seit gestern Nacht zurück aus Kalawy. Auch wenn man weit vom Schuss ist, es bedrückt einen schon, wenn die Anlage jeden Tag zwischen 40 und 80 Leute verlassen und niemand nachkommt. Würde es kein Fernsehen und keine besorgten Anrufe von Angehörigen geben: in den touristischen Hochburgen am Roten Meer bekäme man von den Ereignissen absolut nichts mit. Das Personal steht aber öfters zusammen und redet untereinander, sie haben ja ( fast ) alle Familien in Kario oder Alexandria. Sie machen sich Sorgen. Und ich fand es interessant, das ein grosser Teil des Personals -vorsichtig ausgedrückt- zumindest nicht gegen Mubarak war. Das Hemd ist ihnen näher, den sie haben schliesslich jobs, die jetzt auf der Kippe stehen. Schlimm ist auch zu hören, wenn einer berichtet, er habe Jura studiert, sei ein fertiger Rechtsanwalt umd müsse jetzt mangels Alternativen die Tische abräumen. Sein Bruder ist Apotheker, muss aber in seinem Beruf in Kuweit arbeiten.Aktuell noch ein paar Infos: die Belgier wurden Anfang der Woche zwangsumgesiedelt in die Türkei, alle Österreicher sollen bis Sonntag rausgeflogen worden sein, die Russen sind noch da, gestern flogen ex Hurghada ca. 10 Maschinen nach England, 5 oder 6 nach Russland bzw. Polen, 2 oder 3 nach Dänemark, 2 oder 3 nach Deutschland.
Gruss Gabriela
HIER nachzulesen. (vom 5.2.)
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mir erschliesst sich dazu kein Gegensatz, das müsstest du mir schon näher begründen. Der von dir zitierte Beitrag bezog sich auf die von mir empfundene "eigenartige" Stimmung, und nicht auf juristische Justierungen auf die von anderen Urlaubern zu ertragenen Belastungen. Ich war zu keiner Zeit in meinem Urlaub vom 21.01. bis zum 04.02. in der versprochenen und von uns bezahlten Leistung betroffen. Das ist anderen -wie man hier lesen kann- nicht so ergangen.
Gruss Gabriela
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@Gabriela
Du warst vor Ort? Wo warst du denn? In einem sicheren Badeort am Roten Meer nehme ich an. Und auch der belgische Urlauber ist sicher nicht relevant für eine Berichterstattung.
Was die Übersicht über die Lage angeht, dürfte die von der sicheren heimischen Couch aus sicher besser zu erlangen gewesen sein, als mitten im "Krisengebiet Red Sea".Zufäligerweise begannen die Probleme außerhalb Luxors am 31.1./1.2. Bis dahin konzentrierte sich alles auf den Tahir in Cairo. Ende Januar postierte sich Militär vor den Tempeln auf der Ostseite, vor dem Tal der Könige etc., nachdem vorher Einwohner der umliegenden Dörfer zusammen mit den verbliebenen Wissenschaftlern die Kulturstätten schützten. Es ist tatsächlich so, dass es am 30.01. durchaus so aussah, dass im Niltal alles ruhig sei.
Was nun deine Vorwürfe bezügl. der Zwischenlandung "Türkei" angeht, so wurde das von vielen Urlaubern auch dankbar angenommen hierher umbuchen zu können. Zwar ist die Türkei Anfang Februar kein wirklicher Ersatz für einen Ägyptenurlaub, aber hier gleich wieder Verschwörungstheorien über die hinterhältigen Reiseveranstalter anzustellen halte ich auch für ein wenig übertrieben.
Und wenn du mal ein wenig Zeit hast, lies dir hier mal die Beiträge durch, die bitterböse über das Auswärtige Amt herziehen und die sich überhaupt nicht mehr beruhigen können mit den Vorwüfen, die Beamten dort würden vor der Reiseveranstalterlobby zu Kreuze kriechen, nur damit diese die Badereisen nicht stornieren müssen und weiterhin unschuldige Urlauber zwangsweise nach Ägypten in die Unruhegebiete am Roten Meer verschicken dürfen.
Jede Medaille hat zwei Seiten. Und user wie der TO sind bei den ersten, die nach einer Reisepreisminderung rufen, wenn auch nur ein Programmpunkt der Reise ausgefallen wäre. -
blaesiusw wrote:
30.01.2011 Das Berliner Außenministerium rät von Reisen in ägyptische Städte ab. Neben Kairo, Alexandria und Suez sollten auch die „urbanen Zentren im Landesinneren“ gemieden werden, heißt es in den aktualisierten Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.
Ausgenommen von der Warnung seien nur die Tourismusgebiete am Roten Meer.Und zu diesem Zeitpunkt saß heber bereits im Flieger. :?
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"Und wenn du mal ein wenig Zeit hast, lies dir hier mal die Beiträge durch, die bitterböse über das Auswärtige Amt herziehen und die sich überhaupt nicht mehr beruhigen können mit den Vorwüfen, die Beamten dort würden vor der Reiseveranstalterlobby zu Kreuze kriechen, nur damit diese die Badereisen nicht stornieren müssen und weiterhin unschuldige Urlauber zwangsweise nach Ägypten in die Unruhegebiete am Roten Meer verschicken dürfen." (chepri)
Links diesbezüglich habe ich schon auf Seite 2 hier gesetzt. Aber man liest immer nur, was man lesen möchte.
@gabriela
Die Urlauber (Deutsche, Belgier) wurden nicht nur in die Türkei "zwangsumquartiert" - wie du schreibst.
Ich zitiere dich: "alle Österreicher sollen bis Sonntag rausgeflogen worden sein, die Russen sind noch da, gestern flogen ex Hurghada ca. 10 Maschinen nach England, 5 oder 6 nach Russland bzw. Polen, 2 oder 3 nach Dänemark, 2 oder 3 nach Deutschland." -
Lies bitte meine Beiträge nach: die Belgier wurden ( explizit ex Magic Life Kalawy um den 28./29.01. ) wie von mir in einem Beitrag angegeben zwangsläufig evakuiert in die Türkei und behaupte hier deswegen nicht sonst irgendwas und ziehe keine nicht nachvollziehbaren Rückschlüsse. Was du zitierst, sind von mir Aussagen zum Abflugtag am 04.02. und ein Zustandsbericht, was sich am Flughafen Hurghada abgespielte, zuzüglich der damals -gleicher Tag im Hotel- aktuellen Information, das Gulet alle Österreicher bis zum 06.02. ( dem fraglichen Sonntag ) ausfliegen wollte.
@Davidoff. Interessant, deine 3 Aufenthaltsorte in so kurzer Zeit. Ganz neue Information, damit hast du bisher hinterm Berg gehalten. Warum ? Sieht nicht nach Pauschaltourist aus, sieht eher nach interessengebunden Recherchen aus, sprich Dienstreisen. Wundert mich nicht.
Und jetzt noch zum letzten Mal: alle denkbaren und anscheinend hier geführten Diskussionen bis zum 05./06.02. sind an mir vorbei gegangen, ich war nur involviert in die Realitäten vor Ort. Niemand, ich wiederhole niemand, wollte zu der Zeit von seinem RV vorzeitig aus seinem Urlaubsort ( da schliesse ich provokativ das gesamte Rote Meer ein ) nach Hause geflogen werden.
Gruss Gabriela
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Mittlerweile sind wir ja ziemlich vom Thema abgekommen: Die Frage des TO bezieht sich darauf, ob die geringe Rückzahlsumme in Ordnung ist, was wir mangels Einblick in die Unterlagen des RV nicht überprüfen können.
Zudem wird hier immer wieder von Badeurlauben am Roten Meer geschrieben, das in diesem Zusammenhang aber vollkommen irrelevant ist. Eine Nilkreuzfahrt unterscheidet sich auch in normalen Zeiten von einem bananaboat-trip vor Hurghadas Küsten, im fraglichen Zeitraum aber noch viel deutlicher was die Erbringung der gebuchten Leistung angeht.
Es bringt uns auch nicht weiter, wenn ein Einzelreisender versucht, seine Erlebnisse zu einem ganz bestimmten Zeitraum an einem ganz bestimmten Ort als allgemeingültigen "So war die Realität Bericht" zu erklären. Schön, das waren seine Erlebnisse, es gibt auch andere.Für mich ist dieser fall abgeschlossen, wenn der TO mehr erreichen will, muß er wohl den Rechtsweg einschlagen. Große Erfolgsaussichten räume ich ihm nicht ein, zumal die evtl. einklagbare Ausgleichssumme ziemlich gering sein dürfte. Ein AI-Aufenthalt ist nun mal eine billge Reiseart, der Tagessatz ziemlich gering.
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@gabriela
Wer sollte sich dadurch provoziert fühlen ?
Du beziehst dich auf deine persönliche Wahrnehmung vor Ort:gabriela_maier wrote:
Was immer ich zum Thema geschrieben habe war immer ausserhalb der AA-Informationen, bezog sich auf meine persönliche Wahrnehmung aus der Sicht der Betroffenen...Andere User hier beziehen sich auf AA-Informationen:
"Das Auswärtige Amt rät aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der instabilen Lage von Reisen nach ganz Ägypten dringend ab.
Aufgrund der Unübersichtlichkeit und schweren Vorhersehbarkeit der Gesamtsituation in Ägypten schließt dieser Hinweis ausdrücklich die Touristengebiete am Roten Meer ein, auch wenn die Lage dort derzeit ruhig ist."
Hier nachzulesen. Weiterhin dort nachzulesen: Infos von Günter / Liste der 29 RV, die auf diesen Hinweis des AA reagieren. -
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**Und zu diesem Zeitpunkt saß heber bereits im Flieger. :? ** wrote:
Kourion:
Jo, zu diesem Zeitpunkt kannte die ganze Welt aber bereits die Unruhen in Tunesien.
Schon damals wurde mit Tunesien, Ägypten, Marokko, Lybien und der ganze nahe Osten genannt. Da gabs schon Tote in dem Land aber macht ja nix, wir bringen unsere Urlauber da mal zwangsweise hin. Von Sorgfaltspflicht im Vorfeld keine Spur. Die kommt hinterher, wenns der Kunde zahlt.
Der durfte zu diesem Zeitpunkt nur im Flieger sitzen, wenn er ausdrücklich darauf bestanden hat.
@ gabriela_maierwarum tust Du Dir das hier an?
Bist Du Masochist/in. Schau doch wer Dir
antwortet. Diskusion zwecklos.Gruss
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@blaesiusw
"Und zu diesem Zeitpunkt saß heber bereits im Flieger." (Kourion)
Es geht dabei um den Flug ab Deutschland am 30.1.
Du schreibst:
"...wir bringen unsere Urlauber da mal zwangsweise hin."bzw*. "Der durfte zu diesem Zeitpunkt nur im Flieger sitzen, wenn er ausdrücklich darauf bestanden hat."
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