Laber- und Quatschthread SCHWEIZ
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Die Schweiz hat zur Zeit ein grandioses Währungsproblem. Der Franken ist total überbewertet, was zwar für die Schweiz den Vorteil hat, dass Importwaren recht günstig zu haben sind - man beachte mal nur die langen Schlangen vor grenznahen Tankstellen - aber gleichzeitig die schweizer Wirtschaft quasi nichts mehr exportieren kann. Es ist ja auch einfach zu beobachten - in Lugano gibts selbst an einem Samstagvormittag genug frie Parkplätze und leere Kaufhäuser, ein paar km weiter über die Grenze knubbeln sich die Leute, übrigens auch sehr viele Schweizer, vor dem Ipercoop oder dem Carrefour. Die Verkehrsbelastung an den Grenzen ist enorm. Und in der Nordschweiz ist das genau dasselbe - die größten ALDI's gibts in unmittelbarer Grenznähe, z.B. in Lörrach.
Und man frage mal nach bei Touristikern, wie die Hotelauslastung diesen Winter so aussah ... wenn der Urlaub von einem Jahr auf das nächste nur wegen der Kurspolitik auf einmal 25 % teurer ist, dann gehen viele, trotz aller Schönheit, dann doch lieber nach Österreich, Südtirol oder Frankreich zum Skifahren. -
@ santamarinello
Tja, teilweise hast Du Recht. Ich lese fast wöchentlich die HTR Revue und der Tourismus hält sich anscheinend bisher noch gut in der Schweiz. Wir waren letzte Woche in Saas-Fee, die Hotels waren voll, grösstenteils deutsche, holländische, französische und italienische Gäste. Wir haben uns auch gefragt, wie das mit dem ungünstigen Wechselkurs möglich ist

Und man braucht auch nicht mehr über die Grenze, hier gibt es genug Aldi's und Liedl's
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Grüezi und hallo,
ich fahre gerne in die Schweiz, und in diesem Jahr werden wir wieder ein paar Ausflüge vom Inntal ins Engadin machen.
Hotelmäßig ist die Schweiz für uns ziemlich teuer geworden, und das Preis/Leistungsverhältnis passt gar nicht. Viele Schweizer Hotels haben einen Renovierstau und müssten mal ordendlich hergerichtet werden. Ich habe in Südtirol schon viele Schweizer kennengelernt, für die der Urlaub im eigenen Land nicht bezahlbar war. Sie sagten wortwörtlich zu uns:" Es gibt auch arme Schweizer."
Mal schauen ob wir im nächsten Jahr mal wieder einen längeren Urlaub in eurem Ländle machen, ich mag es einfach.
Liebe Alice, danke für den 2000er Glückwunsch. Eigentlich waren es ja schon mehr, ab Hc hat mir ein paar weggenommen
.LG
reiselilly -
Joh, möchts auch nicht weiter thematisieren, da eh nicht beeinflussbar - ich mag die Schweiz und vor allem natürlich das Tessin (Sottoceneri) und den Malcantone so, wie es ist!
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@ reiselilly
Die Schweiz ist wirklich ein schönes Land
, deshalb bin ich ja auch von Deutschland übergesiedelt 
Wir sind zwar nicht arm, machen aber doch eher Urlaub im näheren Ausland.
Dieses Jahr machen wir (ausnahmsweise) 2 Kurzurlaube in der Schweiz, die wir leider als Schweizer nicht sehr gut kennen, eben wegen der Preise
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Santamarinello
Das Tessin ist wirklich etwas vom Schönsten in der Schweiz! sopratuto LUGANO!
Du darfst Dich wirklich glücklich schätzen in einem so schönen
Kanton arbeiten/ wohnen zu dürfen!
reiselilly
das von den Renovationsbedürftigen Hotels, findet man in allen Ländern, überall.
Kürzlich in Florida nicht nur abgetakelt, auch noch wahnsinnig teuer!
Oft habe ich zu meinem Mann gesagt, ich dachte die Schweiz wäre sehr teuer,
aber gegen diese Preise sind wir direkt ein BILLIGLAND! -
reiselilly wrote:
Mal schauen ob wir im nächsten Jahr mal wieder einen längeren Urlaub in eurem Ländle machen,Und wir werden auch mal sehen, ob nächstes Jahr - bei uns zum ersten Male - sich ein paar Tage in Eurer schönen Schweiz einrichten lassen....!
Und wie Ihr vom anderen Thread wisst, stehen da Chancen recht gut.
Wie ich weiter vorne schrieb, wir haben selber einen Bekannten, der in Horn lebt.
Er hat vor etwa 4 Jahren Old Germany den Rücken gekehrt, obwohl er hier eine gute Arbeit mit gutem Verdienst hatte (muss dazu sagen, er ist noch recht jung).
Aber er fand ein Jobangebot, was noch deutlich drüber lag.
Allerdings zu einem hohen "Preis" !!
Denn seine Beziehung ging auseinander, obwohl Beide zu Euch gekommen waren.
Aber irgendwie gings nicht mehr zwischen den Beiden, wo sie dann dort lebten. Grösstes Problem - von Beiden - war sicherlich, dass der große Freudeskreis hier in D weggebrochen war, sie dort relativ "einsam" waren, keine wirklichen neuen Freundschaften gefunden hatten. Vielleicht lag´s bzw. liegts aber auch an der Gegend und dem Ort, dass er zu klein und für junge Menschen zu konservativ ist - keine Ahnung !
Fazit zum "Heute":
Er verdient zwar recht viel Geld bei Euch, fühlt sich aber irgendwie nicht heimisch !!
Und deshalb düst er relativ oft an verlängerten Wochenenden mit seinem schnellen, tollen Auto zurück in seine alte, thüringische Heimat !
Find ich irgendwie traurig ! -
Kleefeld: wrote:
Da will ich auch noch die Userinnen erwähnen,
die über die Schweiz besser Bescheid wissen,
als mancher Schweizer(zum Beispiel besser als ich)Liebe Alice

aber meinst nicht auch noch gerade die Bereiche, die bei dir sozusagen, um's Eck sind
Ja, ich muß schon gestehen, ihr habt schon schöne Ecken, dort im Schweizer Land z.B. Lugano im Tessin, Grindelwald im Berner Oberland, Eiger-Mönch-Jungfrau im Berner Oberland, die ganzen Wanderwege im Berner Oberland, den Männlichen im Berner Oberland, die First im Berner Oberland, die kleine Scheidegg im Berner Oberland, die große Scheidegg im Berner Oberland, das Faulhorn im Berner Oberland und und und
LG
Bine -
Danke Bine
Deine Nr.1 ist eindeutig das Berner- Oberland.
Es ist wirklich schön in der Schweiz, wir können nur dankbar und zufrieden sein!
Was da gerade so abgeht in andern Ländern,
das kann man sich ja gar nicht vorstellen,
wenn das bei uns so wäre!?
Liebe Bine, ich hoffe Du kommst öfters in diesen Thread,
zum Plaudern, Quatschen - Labern!
Es liebs Grüessli vur Alis -
Holzmichel, in kleineren Orten oder Städten der deutschschweiz gibt es ofmals gewisse merkliche Mentalitätsunterschiede ziwschen den Schweizern und den Düüütschen, zumal wenn die von nördlich des Mains oder dem Osten kommen (nicht falsch verstehen, reine Beschreibung!), da tut sich so mancher schwer. Das ist aber in süddeutschland nicht wirklich anders. In den Städten ist das, wie auch generell in der weltoffeneren Romandie oder dem Tessin, nicht so extrem.
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Hallo Alice, sonnige Grüße nach Bern

ja ich muß gestehen, ich mag Grindelwald und die Region sehr, sehr gerne und nach fast 10 Urlauben dort kennen wir uns auch "schon ein bisschen" dort aus.
Mich begeistert es immer wieder wenn sich das Tal ab Wilderswil verengt und sich dann der Blick auf das Jungfrau-Massiv öffnet. Für mich einmalig und wenn man selbst nach sehr anstrengenden Bergtouren z.B. bei ca. 2700m oben auf dem Faulhorn steht und diese Ruhe und Luft dort genießen kann - gibt es für mich nichts Schöneres. Liebe Alice ich beneide dich um die Gegend vor der Haustür.
Wobei ich muß gestehen, das mir auch das nette Städtchen Bern sehr gut gefallen hat.Und ich bin froh, das wir mal die Autobahn verlassen haben um es zu besuchen und nicht nur immer dran vorbei gefahren sind
Santamarinello, wie gut das es diese "Diskrepanzen" nur in der Region gibt und z.B. nicht zwischen den Kölnern und den Düsseldorfern oder den Niederrheinern und dem Ruhrgebiet
LG
Bine -
Aus Erfahrung, weiss ich dass es immer auf die Person selbst ankommt,
man kann das nicht Pauschalisieren. Länder, Ort bezogen!Jemand der mit den Menschen in seiner Umgebung,
auf der Arbeit freundlich ist, auch sonst angenehm ist
im Umgang mit den Mitmenschen,
hat diese eingrenzenden Probleme sicher nicht!
Der hat auch bald Freunde in einer neuen Umgebung.
Wenn natürlich das Geld verdienen vorgeht, (wie Erwin schreibt)
wichtiger ist, als die Ehefrau glücklich zu machen,
der hat sicher auch mit seinem Umfeld Probleme. -
Zu Deinem letzten Satz, liebe Alice, muss ich erstmal sagen, dass damals Beide in die Schweiz wollten.
Gerade bei Ihr als damals erst mit wenig Berufserfahrung versehene, junge Frau konnte sie bei Euch in der Schweiz ihr Nettogehalt fast verdoppeln (wenn sie denn uns die Wahrheit sagte?). Hatte in Germany Ausbildung und danach Job im Wellnessbereich, bei Euch dann ähnliche Tätigkeit.
Also so gesehen gings wohl beiden erstmal um´s Geld. Vielleicht war das letzlich auch der Grund, die einheimischen Kolleginnen und Kollegen haben gespürt, ev. sogar auch das Gefühl gehabt, dass die Deutschen die Arbeit wegnehmen, vielleicht sogar noch für besseres Geld - keine Ahnung, wies da genau ablief.
Wie gesagt, heute sind über 4 Jahre vergangen, Beide sind auseinander (waren übrigens noch nicht verheiratet, auch keine Kinder), wollen aber weiter in der Schweiz bleiben - bzw. arbeiten.
Und wenn er (jetzt Anfang 30) halt recht oft mit seinem paar hundert PS-Audi immer wieder gen seinen alten Freundes- und Freundinnenkreis nach Thüringen düst, soll´s mir egal sein.
Verstehen tue ich es nicht !
Und für den Aufbau eines privaten Freundeskreises dort in der Schweiz ist es auch nicht hilfreich (achso, sollte noch dazusagen, dass er dort bei Euch eine kleine "Chefstelle" hat, also Vorgesetzter von einigen Schweizern ist!)
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Das darfst Du ruhig LAUT sagen!
Ein CH-Chef, hat etliche deutsche Arbeiter, im temporären Verhältnis angestellt.
Da haben einige CH- Arbeiter gemotzt, die Deutschen nehmen uns die Arbeit weg!
Der Chef hat verlauten lassen,
wenn Ihr für diese Arbeiten, qualifizierte Schweizer bringt,
werde ich das sofort ändern!
Hat sich keiner gemeldet!
Das motzen hat aufgehört! -
Hallöchen

Also ich habe schon in mehreren Regionen der Schweiz gewohnt und gearbeitet und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass manche Orte oder Gegenden doch offener und herzlicher als Andere sind :? Hier im Berner Jura z.B. sind die Leute sehr verschlossen und obwohl ich behaupten möchte, dass wir sehr freundliche Menschen sind, fällt es uns sehr schwer hier, nette Kontakte zu knüpfen

Nun ja, dafür ist die Gegend super, ich liebe die Natur, die Tiere und diese ganzen Wälder und Wiesen
Es arbeiten sehr viele Franzosen hier, also Grenzgänger, d.h. sie wohnen in Frankreich.Mein Sohn hat vor einiger Zeit 1 Jahr wieder bei uns gewohnt und in der Nähe von Solothurn gearbeitet. Die Arbeit gefiel ihm sehr gut, aber leider haben seine Kollegen nur Schwyzerdütsch mit ihm gesprochen, und sind nicht auf seine Bitte eingegangen, hochdeutsch mit ihm zu sprechen. Er verstand kein Wort schwyzerdütsch und ist u.a. auch deshalb wieder zurück an den "Lac Léman"

Sein jetztiger Chef ist Österreicher, seinen Dialekt versteht er allerdings.Meine Mannheimer Familie versteht das Schwyzerdütsch auch nicht

Am Anfang hatte ich da auch ziemlich Mühe, als ich in Baden bei Zürich arbeitete. Aber nach 3 Jahren verstand und verstehe ich es
Damals war ich auch Grenzgängerin.
Dann gibt's ja auch noch das "oberwalliserisch", das ist noch schwerer zu verstehen, finde ich. Da ich aber eine sehr gute Freundin aus dem Oberwallis hatte, habe ich auch dies zu verstehen gelernt
Hier wohnen wir am Röschtigraben, d.h. Biel und Umgebung sind zweisprachig. Aber ich spreche hier ausschliesslich Französisch, und denke auch in dieser Sprache.
Aber komischerweise mag ich keine Bücher in franz. lesen, ich lese nur deutsche
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Lind-24 wrote:
ja ich muß gestehen, ich mag Grindelwald und die Region sehr, sehr gerne und nach fast 10 Urlauben dort kennen wir uns auch "schon ein bisschen" dort aus.Hallo Bine,
schön, von Dir hier zu lesen

Vor vielen Jahren hat mir Grindelwald noch sehr gut gefallen, aber als wir letztes Jahr dort waren, war ich sehr enttäuscht. Diesen Massentourismus mag ich überhaupt nicht, der Ort ist so überlaufen - hat uns nicht gefallen

Dafür gefällt es uns sehr gut (im Berner Oberland) im autofreien Mürren
Dort werden wir sicher nächstes Jahr wieder einmal ein paar Tage Urlaub machen.Graubünden finde ich auch sehr sehr schön, kennen es aber nicht gut, da müssen wir auch nochmal hin

LG, Moni
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Hallo Moni,
ja der Troubel im Ort ist schon recht groß, aber bei den Touren die wir dann laufen, wird es zum Ende hin immer angenehmer und verteilt sich bei den vielen Wandermöglichkeiten.
Wir hatten im letzten Juli ein Chalet, etwas oberhalb vom Ort (Oberäll) und haben die Ruhe und den Blick gegenüber der Eiger Nordwand genossen.
Man findet dort schon ruhige Ecken und Wege, man muß nur suchen. Auch die Wanderugn auf dem Eigertrail war überhaupt nicht überlaufen
LG
Bine...ps. so unterschiedlich sind die Menschen..Mürren hat uns überhaupt nicht gefallen. Wir haben dort unsere Fußweg über Winteregg und Grütschalp unternommen.

