In 5 Nächten alle Nationalparks bis rauf zur Mara?
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Liebe Forumleser!
Ich richte mich an alle, die gerade dabei sind eine Safari zu planen bzw. zu buchen. Ich lese gerne in den diversen Katalogen, was so an Safaris angeboten wird, einfach um mich zu informieren.
Gerade hat es mir die Haare aufgestellt - in 5 Nächten über Tsavo Ost, Tsavo West, Amboseli, Lake Naivasha, Lake Nakuru und die Massai Mara - wer stellt so was zusammen? Da sind teilweise nur Mittagessen in einem Park eingeplant. Abends kommt man zwar in eine schöne Lodge, aber früh am nächsten Morgen gehts wieder weiter. Man kann dabei weder die einzelnen, schönen Unterkünfte genießen, noch bleibt viel Zeit für die Tierbeobachtung.
Ich weiß, wir hatten das Thema schon öfter, aber ich möchte es noch mal aktualisieren: WENIGER IST MEHR. Lieber weniger Fahrkilometer, dafür eine zweite Nacht in der gleichen Unterkunft. MAN MUSS NICHT ALLE PARKS IN 6 TAGEN/5 Nächten ABKLAPPERN!!! Da ists schade ums Geld.
Ich wünsche viel Spaß beim Safariplanen. Aber lest euch die Programme gut durch, am besten mit dem Finger auf der Landkarte, damit man sich die Entfernungen vorstellen kann. Und die Entfernungen sind nicht mit unseren Straßenverhältnissen zu vergleichen! Manche Veranstalter schreiben wenigstens die Fahrkilometer ins Programm, aber das sagt noch nicht viel über die Fahrdauer aus!
LG Sabine
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Ach Du heiliger Strohsack, was ist das denn????

Ich habe ja schon viel gelesen, aber so etwas auch noch nicht....
Vielleicht hat sich das jemand ausgedacht der des "Biemens" mächtig ist???
Für diese Safari würde ich unter 10 Nächten überhaupt nicht erst überlegen, und das wäre für mich das absolute Minimum!!!
Mich würde jetzt mal interessieren was denn diese "Knüllersafari" kosten soll

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Tja Stüppi, die Safari kostet € 2000,- in der Hauptsaison, ab Mombasa mit Rückflug von der Mara nach Diani. Aber nur bei Pauschalbuchung mit Flug und Hotel, bei Einzelbuchung kannst noch mal 200€ drauflegen.

Nicht nur ganz schlecht geplant und kurz sondern auch noch teuer! Und das in einem der großen Pauschalkataloge! Ich hab mich richtig geärgert, drum wollte ich dieses Thema extra anlegen, damit es keine überliest und weniger Leute in diese Falle tappen.
LG Sabine
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Liebe Stüppi!
Ich schau immer gerne mal wieder in den Katalogen, weil mir das Spaß macht, weil ich gerne die Hotels vergleiche, die Touren, nicht nur bei Kenia. Ist einfach ein Hobby von mir.
Musst bei einem großen reinschauen, der mit M anfängt.
Da findest diese "tolle" Tour.
Kannst auch online anschauen und in den Katalogen blättern.LG Sabine
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was mich so alles findet in denKatalogen und dem www.
Ich finde bei dem besagten großen Veranstalter mit M sofort eine Reise
7 Nächte ab Mombasa- Tsavo Ost -Nairobi-.Mara- Lake Navaisha-Amboseli- Tsavo West Mombasa für 1260 Euro.
Beim eineimischen Anbierter habe ich für eine Nacht mehr 2000 gezahlt - fast die gleiche Strecke - zumindest die gleichen Parks bzw. ich hatte keinen T. Ost -dafür 2 x T. West und Rückflug aus der Mara- der Flug kostet glaube ich 100 Euro
Schwierig Äpfel mit Birnen zu vergleichen aber ad hoc die der große Veranstalter viel, viel günstiger aus ?????
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Jambo,
mal wieder zur Wiederholung , obwohl es schon so oft geschrieben wurde:
Der Safaripreis wird hauptsächlich von folgenden Faktoren beeinflusst:
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Übernachtungen in Lodgen bzw. Camps – wenn eine Nacht in Nairobi eingeplant ist, dann schlägt die bei weitem nicht so zu Buche wie eine Übernachtung in der Safariunterkunft
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Anzahl der teilnehmenden Personen – bei pauschalen Safaris kostet die Safari pro Person gleich – egal ob zu zweit oder zu sechst im Fahrzeug, bei der individuellen Safari verringert sich der Preis je mehr Teilnehmer
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Anzahl der Game Drives und der Parkeintritte – oft relaxt man in einer Lodge nur – wenn man z.B. in einer Unterkunft außerhalb des Lake Nakuru NP untergebracht ist und zwei Pirschfahrten im Lake Nakuru NP macht, dann fällt auch zweimal die Park Fee an, das gilt auch beim Amboseli NP
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Lage der Unterkunft – es gibt Unterkünfte, die einen weiten Anfahrtsweg haben und welche, die zentral und günstig liegen – auch hier kann sich (muss aber nicht) das im Preis niederschlagen
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Jeep oder Safarivan
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Flugkosten – wobei one-way meist etwas teurer ist, als ein round-trip – man kann bei den diversen Anbietern die Flugpreise nachgucken
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Fahrstrecke gesamt – es ist einfach ein großer zeitlicher Faktor, ob ich die Strecke nur one-way fahre oder sowohl hin- und zurück – wie bekannt ist, die Zeit, die ich auf der Strasse zwischen den Parks verbringe, fehlt mir anderweitig
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Qualität der Unterkunft – bei den Unterkünften gibt es von basic und günstig bis hin zm absoluten Luxus alles – mit entsprechenden Preisen – je nachdem, was angeboten bzw. welche Unterkünfte gewählt werden, kann der Preisunterschied doch erheblich sein, die pauschalen Safaris beinhalten meist Unterkünfte der selben Kette, da hier Rabatte gewährt werden (z.B. Sopa und Serena, wobei letztere höherwertig ist)
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Reisezeit – die Preise in der low season unterscheiden sich doch sehr von denen in der high oder peak season
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Manche Unterkünfte bieten einige extras – hier lohnt immer der Vergleich, ob solche Extras oder Aktivitäten im Reisepreis inbegriffen sind oder nicht
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Normalerweise hat man bei individuellen Safaris eine Mitgestaltungsfreiheit während bei den pauschalen Safaris der Plan streng eingehalten werden muss (außer man hat das Glück, dass man nur zu zweit ist)
Das sind meiner Erfahrung und Meinung nach die wichtigsten Kriterien, wenn man pauschale mit individuellen Safaris vergleicht.
Gruß
Chrissy -
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Jambo,
ich nochmal - und auch wenn Curiosus Recht hat und das in den Safarithread gehört -aber da steht das ja auch schon - nur einige Seiten zwischen den vielen Seiten
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Vielleicht kann man den Thread ja dorthin verschieben?Ich persönlich bin der Meinung, dass man auf jeden Fall 2 Nächte in den jeweiligen Parks und Reservaten einplanen sollte, in der Mara ohnehin mehr. Es ist einfach etwas entspannter. Und manche Kombinationen machen halt auch nur dann Sinn, wenn man aureichend Zeit zur Verfügung hat bzw. länger auf Safari geht.
Bei Kombinationen der Tsavos mit dem Amboseli und der Mara bietet sich einfach an, dass man das Teilstück Amboseli - Mara fliegt. Was ich für absolut nicht machbar halte ist, dass man vom Amboseli direkt in die Mara fährt. Aus diesem Grund bieten hier viele den Lake Naivasha, Lake Nakuru oder den Lake Elementaita als Zwischenstop an - das übernachten in Nairobi selber ist auch nicht jedermann`s Sache.
Bei einer Zeitdauer von 2 Wochen Safari kann man das auch schon etwas einfacher miteinander kombinieren, da man doch etwas mehr Spielraum hat.Bei einer Woche rate ich niemandem zu dieser Kombination - eben aus oftmals genannten und bekannten Gründen.
Wenn schon diese Gewalttour gewählt wird, dann sollte man zumindest eine Strecke fliegen und nicht auch noch fahren.Was sich aus meiner Sicht noch anbietet ist, dass man von Nairobi aus startet und dann den Lake Nakuru/Naivasha oder Elementaita mit der Mara kombiniert - das ist zwar auch eine kleine Fahrerei, aber machbar. Von der Mara kann man dann - je nach Bedarf - zurück nach Nairobi oder direkt an die Küste fliegen. Der Flug von der Mara nach Nairobi ist z.B. günstiger als der Flug von der Mara an die Küste - nur interessehalber.
Wer natürlich einen Anschlussaufenthalt an der Küste plant, der ist besser beraten, wenn er direkt dorthin fliegt.Viele Grüsse und viel Spaß beim planen
Chrissy -
Chrissy hat ja schon alles geschrieben
Viel mehr kann man da auch nicht zu sagen.Als wir damals unsere Neckermann Safari gemacht haben (Tsavo Ost, West, Amboseli) fand ich diese natürlich toll. Man kannte ja auch nicht anderes.
Wir saßen zu 6 Leuten im Minibus, auch dass war erstmal normal für uns. Drehen und wenden konnte man sich so gut wie gar nicht, lass' mal jeden selbst nur eine normale Kamera und Videokamera dabei haben, das wird verdammt eng.
Der Zeitplan stand, und das sehr sehr genau. Im Amboseli standen wir bei der Frühpirsch vor einem Löwenrudel mit Riss. Wir waren das einzige Auto. Nach 5 Minuten fing der Fahrer an zu drängeln wir müssen los zum frühstück. Es war schnell abgestimmt,dass die Gruppe auf das Frühstück verzichtet und dann eben erst Mittags isst. Ja Pustekuchen...Der Fahrer muss sich an die Vorgaben halten, egal was die Gäste wollen, ansonsten riskiert er seinen Job. Ach was kann es doch schön sein, zu zweit oder dritt im Jeep...und wenn ein
Essen ausfällt, dann fällt es eben aus...Die vielen Vorteile einer individuellen Safari habe ich auch erst später kennengelernt, heute würde ich für Geld und gute Worte keine pauschale mehr buchen. Auch der große
Vorteil die Unterkünfte selbst aussuchen zu können...Wir haben dieses Jahr im Tsavo Ost die busseweise Ablieferung in der Voi Wildlife Lodge gesehen, diesem häßlichen, mitlerweile Riesenbunker, sieht aus wie ein Hotel (und es wird fleissig angebaut) und hat mit "Lodge" nichts mehr zu tun. Ich war froh, dass wir nur 1 km weiter im schnuckeligen
Manyatta Camp untergebracht waren....nein danke!@ Peter - die Flüge in die Mara kosten auf keinen Fall hundert Euro, das ist deutlich
mehr. Für 100 Euro gibt es die Flüge von Mombasa nach Nairobi so um und bei... -
Jambo

ich lächelte und war froh, denn es könnte schlimmer kommen und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer ...
Meine Erfahrung ist nun. der größte Fehler ist sich auf etwas geplantes zu versteifen, denn offensichtlich ist jede Planung mit x- Unwägbarkeiten versehen.
Den größten Gefallen tut man sich, wenn man alles vollkommen unvoreingenommen und unbelastet auf sich zu kommen läßt.
Es sind herrliche Parks, vollkommen unterschiedlich, tolle Tiere , geniale Sonnenaufgänge und -untergänge und man kann auch absolut tolle Unterkünte kennen lernen.
So wie Chrissy schrieb, die Kombination einzelner Parks bedarf entweder einer sehr , sehr langen Safari oder einer großen Leidensfähigkeit in kurzer Zeit

Die Tsavos und der Amboseli und die Mara sollte in der Migrationszeit wirklich nur mit Flug verbunden werden bei 8- 10 Tagen und für die Mara sollte man mindestens 3-4 Tage planen. Hätten wir danach gerne so gehabt.
Den Nakuru oder die Parks nördlich von Nairobi wirklich nur mit dem Auto ab Mombasa bei min. 14 Tagen.
Wir haben uns geschworen in Zukunft die nördlichen Parks nur ab Airport Nairobi .
Wenn man direkt ab Deutschland fliegt kann man zur Eingewöhnung direkt die Serena Lodge am Lake Elementaita buchen, wunderschöner Luxus mit vorzüglichem Feinschmecker-Menues
Am Lake E. gibt es wohl nicht so viel zu sehen , aber nach der anstrengenden Reise von D. eine optimale Adresse um 1-2 Tage zu relaxen und sich verwöhnen zu lassen.
Aber die ganzen Dinge selber richtig zu realisieren dazu bedarf es wohl mehrerer Kenia -Aufenthalte bzw. hinterher ist man immer schlauer.