Sicherheit
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Jambo liebe Keniafans
mein Traum geht in Erfüllung und ich fahre im Januar 2012 nach Malindi , bin jedoch nun völlig verunsichert da die Sicherheitslage an der somalischen Grenze ( auch bestätigt durch das auswärtige Amt ) alles andere als gut ist. Jahn Reisen sieht sich aber nicht in der Lage , uns umbuchen zu lassen.Nun sind ja viele erfahrene " Kenianer " hier.Was soll ich nur machen. Ich würde dann nach Diani Beach wechseln,werde euch allerdings noch mit ganz vielen Fragen überhäufen.
Bin froh das ich auf dieses Forum gestoßen bin, wirklich sehr informative Beiträge.
Ich hoffe es kann mir jemand einen Tipp geben,einmal zur Sicherheitslage, zum rechtl.beim Umbuchen bzw. Erfahrung.
Lieben Dank
Sabine -
Es ist sehr schwierig, hier zu raten. Kein Mensch kann wissen, was die nächsten Monate bringen. Allerdings habt Ihr ja noch ein wenig Zeit, vielleicht beruhigt sich die Lage ja auch wieder.
Die somalische Grenze ist ja (meines Wissens) auch noch gute 350 km) von Malindi entfernt. Über Land kommen da nicht so schnell Somalis ungesehen daher. Bootstouren würde ich dann vielleicht nicht machen.
Warum will man denn bei Deinem Veranstalter keine Umbuchung vornehmen? Das ist nicht sehr kundenfreundlich.
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Vielen Dank für deine schnelle Antwort,ich hoffe mein Beitrag kommt an ich bin noch nicht so sehr Forumerprobt
Der Veranstalter sieht dies ähnlich wie du ES IST NOCH VIEL ZEIT zum Umbuchen, ich möchte aber gerne eine Safari buchen und dann wird es schon wieder schwierig !! Denn die möchten natürlich wissen von welchem Hotel es losgeht!! -
Hi
Ich würde nochmal an die Kulanz des Veranstalters appellieren, es wenigstens nochmal versuchen. Wenn sie es absolut nicht machen frag' mal nach was der Aufpreis wäre.
Ich kann mich noch sehr gut an 2007/2008 erinnern als in Kenia die Unruhen herrschten.
Die Veranstalter haben sich damals kulant gezeigt und Umbuchungen zugelassen, aber auch das ist erst nach einiger Zeit so gewesen.
Sie MÜSSEN gar nichts, erst dann wenn vom auswärtigen Amt eine "offizielle Reisewarunung" kommt. Dann sind sie in der Pflicht.
Man weiss nie was kommt in der nächsten Zeit, aber ich kann mir nach der momentanen
Situation beim besten Willen nicht vorstellen, dass die rausgegeben wird. Selbst 2008 hat es die nicht gegeben, lediglich, wie jetzt auch, nur Sicherheitshinweise. Diese verpflichten die Veranstalter zu gar nichts.
Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst zahl' die Umbuchung. -
Hallo Bine!
Wie schon gesagt, wissen kann man das nie. Aber ich bin auch der Meinung, dass die Entführungen von Lamu sehr weit weg von den Touristengebieten in Malindi sind.
Allerdings kann ich mir gar nicht vorstellen, dass ein Umbuchung bei Jahn-Reisen nicht möglich ist. Bist Du da direkt mit dem Veranstalter in Kontakt oder mit dem Reisebüro?
Gerade weil noch so weit hin, sollte eine Umbuchung auf ein anderes Hotel mit einem geringen Betrag von schätze mal € 25,- doch möglich sein. Versteh gar nicht, warum der Veranstalter da so ein Problem draus macht.
LG Sabine -
Vielen lieben Dank für eure " Anteilnahme ",habe gerade mit Jahn Reisen Kontakt aufgenommen kann gegen 50 Euro umbuchen.
So jetzt habe ich die Qual der Wahl,war wie gesagt noch nie in Kenia , es soll eigentlich kein Badeurlaub werden eher interessieren mich die Tiere , Menschen,Natur.
Der Veranstalter hat das Southern Beach Hotel im Angebot ,ist glaube ich ganz ok??
SAFARIPLANUNG oje so viel gelesen.
Wie komme ich denn in den Threat Safari bin wie gesagt Forumneuling
LG
Sabine -
Eh Du Dich weiter verrückt machst - zahl' die 50 Euro.
Den Thread brauchst Du einfach nur anklichen und dann brauchst Du viiiiieeel Zeit ;-)),
der ist lang.
Das Southern ist ein schönes Hotel, schau' Dir vergleichsweise die anderen an die Jahn
im Programm hat. -
Ich habe auch meinen Urlaub gebucht für März.
Ich werde erstmal abwarten was passiert dann ggf. stornieren .
MissDancer -
Hallo Bine!
Wenn Du viel sehen willst, kannst ja auch das Hotel vielleicht aufteilen:
Ein paar Tage Nordküste Mombasa - hier kannst Dir Mombasa anschauen, Krokodilfarm, Bamburipark, Schnitzereiwerkstatt, hast nicht weit, wenns auf Safari geht - eventuell die Severin Sea Lodge.
Nach der Safari an die Südküste, hier kannst dann entspannen und auch noch was unternehmen, z. B. Schnorchelausflug, Kirchenbesuch am Sonntag, die Shimba Hills oder Colobus-Trust besuchen.
Falls Du Hotel durchgehend buchst, dann versuch eines mit ein paar Freinächten zu ergattern, dann zahlst du während deiner Safari zumindest nicht alle Nächte doppelt.
Kannst das Zimmer behalten, während du auf Safari gehst.
Safari: Schau dir einen Reiseführer an oder vergleiche die einzelnen Parks im Internet. Überleg auf was es Dir ankommt. Möchtest z. B. unbedingt den Kilimandjaro in voller Größe sehen mit dem typischen Foto?- dann muss Amboseli dabei sein.
Oder lieber die roten Elefanten - dann nach Tsavo. Oder soll es unbedingt die Massai Mara sein? Je nach länge der Safari können es mehrere Parks sein, aber nicht zu viel in kurzer Zeit. Die Strecken zwischen den Parks sind oft lang und anstrengend und die Zeit fehlt dann bei der Tierbeobachtung. Lieber länger in einem Park.
LG Sabine -
ich wuerde erst einmal abwarten, was in den folgen tagen/wochen hier passiert.
durch die beiden anschlaege vorgestern und gestern in nairobi ist anzuraten, nairobi zu vermeiden.
im auswaertigen amt ist der sicherheitshinweis drin, nicht nach lamu zu fahren oder noerdlich von malindi. 100 kilometer abstand zu somali sollte man auch einhalten.
es wurde ein anschlag auf den busbahnhof und danach einer in einem pub veruebt.
wenn es weitergreifend sein sollte, kommt eh eine reisewarnung ueber das auswaertige amt heraus.
liebe gruesse -
Reisewarnungen - nein eher nicht. Da hat sich das Auswärtige Amt schon 2008 sehr zurückgehalten. Denn diese würden zum kostenlosen Stornieren/Umbuchen berechtigen.
Es gibt "Sicherheitshinweise", manchmal auch verschärfte. Damit hat das AA seiner Pflicht genügt, und die Last bleibt beim Kunden.
Aber hoffen wir mal, dass sich die Lage etwas beruhigt.
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Glaube auch nicht, dass die Warnung kommt. Damit geht das AA sehr sparsam um und wenn man sich die aktuelle Liste mal anschaut was da für Länder auftauchen kann man 1:1 zusammen zählen.
Natürlich weiss niemand was kommt...ich hoffe sehr, dass sich die Terroranschläge nicht weiter in Kenia ausbreiten... -
Nach Informationen der Tageszeitung "Daily Nation" wird ein Angriff auf die somalische Stadt Afmadow..... von kenia aus vorbereitet. (n-tv.de vom 1.11.2011)
ueber die ..sicherheit... kann ich nur berichten, dass z.b. an der faehre richtung suedkueste nur sporadische kontrollen seitens der polizei vorgenommen werden.
autos muessen den kofferraum oeffnen, ab und an wird ein afrikaner durchsucht bzw. muss seinen rucksack oder tasche oeffnen.
glaubt die regierung allen ernstes, dass sich somalia angriffe auf ihr land gefallen laesst?
ich rate jedem, auf keinen fall den norden kenias sowie lamu oder noerdlich malindi aufzusuchen. das steht sogar im AA auf der rechten seite unter warnungen.
liebe gruesse von der sonnigen und warmen suedkueste -
ja stueppi, hast recht. sie sollen lieber wieder wie in der steinzeit zu ihren keulen greifen

wer leidet am ende wieder am meisten darunter? die einheimischen, die vom tourismus leben und wieder, wie schon gehabt, bei vielen stornierungen arbeitslos werden.
nicht genug, dass ein kilo reis von 30 auf 100 kes gestiegen ist, auch mais, oel, zucker usw., also alle grundnahrungsmittel.
ich frage mich, weshalb... fuer die naechste wahlpropaganda oder fuer die angriffe auf somalia?
ich sehe es doch jetzt schon, dass wieder vermehrt leute ueberfallen werden, weil die bevoelkerung diese hohen preise nicht mehr bezahlen kann.
wo soll das noch enden??? -
Hallo zusammen
Laut www.blick.ch gerieten im Shaba-Nationalpark Schweizer Touristen in einen "Bandenkrieg". Der Fahrer wurder erschossen, eine Frau befindet sich in Spitalpflege, ihr Begleiter sei unverletzt. Es handle sich um lokale Banditen, ein Zusammenhang mit den Al-Schabaab-Milizen bestehe nicht.
Emil -
tödlicher Überfall im Shaba Reservat: Der Überfall fand merkwürdigerweise genau beim Gate / Eingang zur Shaba Sarova Lodge statt.Die Shaba Lodge befindet sich im Shaba Reservat, am Ewaso Nyero Fluss. Jeder, der schon mal dort war, weiss, dass sich der Eingang in einem kleinen Wäldchen befindet. Aus diesem "Wald" kamen die Banditen (von beiden Seiten), ermorderten den einheimischen Fahrer, und verwundeten die schweizerische Touristin schwer.
Es handelt sich hier nicht um einen Bandenkrieg zwischen lokalen Gruppen, sondern um einen gescheiterten Raubüberfall! Gescheitert deshalb, weil hinter dem Touristenauto ein Motorrad folgte, und auf grunddessen die Banditen flohen.
Erschreckend! Genau dieser Ort ist bekannt für seine Polizei-und Ranger Präsenz!
Und genau dort am Gate haltet sich durchgehend (auch nachts) ein Wächter der Lodge auf, der auch die Barriere bedient.Unbegreiflich auch, dass mehrere schwerbewaffnete Banditen sich auf dem Gelände (dazu gehört der "Wald") verstecken, diesen Überfall planen und vollziehen konnten, in Gegenwart der Campeigner und deren Angestellten und Bewacher!!!
Trotzdem konnte ein bewaffneter Überfall geschehen.
Wie unsicher sind da erst die Gebiete, in denen die Polizei nicht anwesend ist!!!
Ich wollte gestern gerade überlegen eine Safari zu buchen in den Shaba (letztmals war ich im Mai 2010 dort),
habe nun aber heute die Antwort: Definitiv gehe ich dort nicht hin.
Dies ist nun bereits der dritte Überfall auf Touristen in Kenya innert der letzten drei Monaten.
Es ist ja schon schlimm genug, dass gerade dieses Jahr vermehrt die Tiere gewildert wurden und werden (z.B. im Shaba/Samburu wurden dieses Jahr sehr viele Elefanten gewildert, man sieht zu hauf nur noch Elefanten-waisen herumirren, da nun die Banditen nach den Elefantenbullen bereits auch auf die Elefantenkühe losgehen),aber was jetzt im Gange ist, dass unschuldige Menschen (Einheimische + Touristen) in geschützten Nationalparks-und Reservaten ihr Leben lassen, ist mehr als schockierend, und wird den Tourismus in Kenya zusammenbrechen lassen!Und die bewaffneten Ranger und Polizei sind nicht imstande, dies zu verhinder und dagegen was zu tun.
Schade und traurig!
Gruss Ben