Infusionen Türkei Erfahrungen
-
Hallo Ihr Lieben,
ich habe zwar schon im Forum gesucht aber nichts gefunden.
Hatt jemand Erfahrungen mit den Infusionen die man bei Brechdurchfall in der Türkei in den Krankenhäusern bekommt ? Ist das tatsächlich ein Muß wie der Hotelarzt bestimmt oder handelt es sich doch eher um einen " Wirtschaftszweig " ?
Gibt es nicht doch gute Alternativen zu dieser doch sehr kostspieligen Krankenhaus -behandlung ?
Bitte keine Diskussion jetzt über Auslandskrankenversicherungen, ich weiss das die Kosten übernommen werden.
Es geht mir nur um den Nutzen dieser Behandlung die ja doch zu einer fast Blitzheilung führt.
Ich hoffe auf viele aufschlussreiche Infos, Danke
LG Horst -
Mal ehrlich, die Infusion dürfte ein Antibiotikum enthalten, dass halt so seine Wirkung wesentlich schneller und schonender entfaltet als wenn man über mehrere Tage hinweg Tabletten einnimmt, die man wegen der Erkrankung eher nicht so lange bei sich behält, dass sie wirken könnten.
Zudem wird mit Infusionen der Austrocknung entgegengewirkt, die ansonsten für Komplikationen sorgt.
Also dann lieber zwei Tage im Krankenhaus als 1 Woche siechend im Hotelzimmer. -
Ja, nur wird sowas eben verbunden mit
Modiho wrote:
...Gibt es nicht doch gute Alternativen zu dieser doch sehr kostspieligen Krankenhaus -behandlung ?
Bitte keine Diskussion jetzt über Auslandskrankenversicherungen, ich weiss das die Kosten übernommen werden...gerne ausgeklammert.
Die Versicherung kostet halt extra Geld, man muss in Vorlage gehen, also ist die Selbstmedikation aus der Pharmacy der Burner. -
-
Schwieriger Sachverhalt ... überdies nicht generell zu beantworten, da es a) auf die Schwere der Erkrankung und b) die gesundheitliche Konstitution des Patienten ankommt.
Es kann durchaus sinnvoll sein, bei einem schweren gastroenterologischen Infekt eine Versorgung via Infusion anzuordnen, insbesondere dann, wenn der Betroffene bereits stark dehydriert ist und insgesamt nicht besonders gut situiert. Hier pauschal "Schleusermethoden" zu unterstellen halte ich für ziemlich verwegen.
Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass sehr häufig Klinikaufenthalte bei ansich eher harmlos wirkenden Infekten erfolgen, ich habe es jedoch überwiegend der Umsicht und der nicht sonderlich umfänglichen Ausrüstung der Hotelarztpraxen zugeschrieben.
Wahrscheinlich gibt es hier - wie fast überall! - auch schwarze Schafe, die ein Überweisungskontingent mit den Kliniken ausdealen, andererseits möchte man auch nicht verantworten, dass ein Patient nach einer zuerst recht banal erscheinenden Erkrankung in eine Krise gerät, weil er nicht ausreichend behandelt wurde?!
Die Infusionen im Übrigen führen meist Elektrolyte und Flüssigkeit zu, ggf. auch Paspertin oder ein verwandtes Magentherapeutikum. In der Tat erreicht man damit eine deutlich schnellere Erholung, zumal wenn Tabletten erbrochen und Suppositorien postwendend ausgeschieden werden.
Idealerweise hält man sich auch im Urlaub an gewisse ernährungsphysiologische Grundregeln, eine moderate Propylaxe und so gut es eben geht an die persönliche Einschätzung, wieviel Therapie man benötigt.
Nicht jeder überweisende Hotelarzt ist sogleich ein *************** mit vereinbartem Klinikkontingent und man kann ggf. auch äußern, dass man ihm lieber vertrauen würde, als sich direkt eingewiesen zu finden.
Mir widerstrebt jede generelle Inkriminierung von Berufszweigen, sei es nun bezüglich ihrer Bestechlichkeit mit Schampus, oder ihres Verantwortungsbewusstseins gegenüber dem Patienten!
:? -
Ein interesanter Bericht..
Da muss ich sagen ,da habe ich Glück gehabt..
War auch auf den Arzt angewiesen. und rief an der Rezeption an wegen dem Arzt..
hier wurde mir gesagt es ist besser gleich ins Krankenhaus..da der Arzt nicht spezialisiert ist und es 60 Euro kostet,und ich evtl doch ins Krankenhaus muss
Dazu wurde ich gefragt. ob Privat oder Staatlich..
Ich privat.. dazu muss ich sagen ,hier wurde ich sozusagen von einem Lotsen übernommen . der sich auch sofort mit meiner Versicherung in Verbindung setzte..
Nach Diagnose wurde nochmals mit der Versicherung die eine 24Std Hotline
hat gesprochen ,auch ich persönlich.. Mir wurde zwar auch empfohlen mich operieren zu lassen was ich aber ablehnte. aber die Diagnose war absolut in Ordnung..
Ich sprach auch mit meinem Hausarztder mir noch Antbiotika empfahl was ich dann auch bekam.Mirwurde zwar auch gesagt ich wär nicht flugtauglich usw. aber ich lehnte ab. mich operieren zu lassen. Ich lies mir also 2 tge Antibiotika und Infusionen geben und verlies nach 2Tge die Klinik ohne Probleme..
Ich musste auch keinesfalls in Vorkasse treten.es wird mit der Versicherung direkt abgerechnet. Ich musste zwar unterschreiben ,
falls meine Versicheung nicht bezahlt.. was aber nicht der Fall war..
Auf jeden Fall sich mit der Versicherung in Verbindung setzen...
Die Frage ist ob man wirklich wegen einem Brech durchfall zum Arzt muss..
Ich denke wenn man gut vorsorgt kan n man evtl darrauf verzichten,
oder auch dort in die Apotheke gehn und sich versorgen lassen mit ich glaube auch mit Elekrtolythen?? usw..
@LaraCelin
Ich würde Dir empfehlen. mich nicht so verrückt zu machen ..
erstens kann das auch zuhause passieren,und dann möchte ich ich sagen .. nach x Türkei urlauben hatte ich noch nie damit zu tun.und ich esse Salate trinke Getränke mit Eiswürfel usw.. wenn ich schon vorher Angst davor habe wird das nichts.. wenn Du empfindlich bist frage Deinen Arzt oder Apothker...er berät dich
L.G.Edithe -
Hm. Wieder schwierig ...
Was hat jetzt ein Fall mit dem anderen zutun und muss man sich wegen eines Magen/Darminfektes operieren lassen (ausgenommen Appendix)?

Es ist m.E. nicht fair, der gesamten türkischen Hotelarztriege mafiose Überweisungsmethoden zu unterstellen. Es ist m.E. jedoch auch diffizil, die Guten "herauszufühlen".
Spontanen ernsthaften Infektionen kann man gerade im Hochsommer und bei Rekordtemperaturen kaum oder gar nicht vorbeugen, also werden reichlich Urlauber auf das Urteil und die Verantwortlichkeit eines Hotelarztes angewiesen sein. Ein bisschen Grundvertrauen sollte man also allen "*******" Presseberichten zum Trotz schon aufbringen!

-
Mein Fall hat nichts mit Brech/Durchfall zu tun, sondern ging auf den Bericht von Demi ein..
In meinem Fall den ich vorbrachte lief auch auch alles korrekt, und das wollte ich hiermit zum Ausdruck bringen...
Ansonsten bin ich vollkommen deiner Meinung..
L.G. -
@edithe
demi hat nicht "berichtet", sondern einen Bericht verlinkt ... über den man sich durchaus verschieden befinden kann!?
Vorverurteilungen finde ich schlicht beschissen und ich hab jetzt auch keinen Bock mehr auf "forenadäquate" Verklausulierungen"!
:? -
Ich habe den Bericht gelesen. Was mich daran irritierte:
Punkt 1: Lt. Bericht ließ man die erst genannte Patienten nicht gehen - obwohl sie nicht über Nacht im Krankenhaus verbleiben wollte.
Derartige Order gibt es auch in Deutschland, allerdings kann kein Arzt einen Patienten daran hindern, das Krankenhaus auf eigene Verantwortung zu verlassen... na ja, außer in einer geschlossenen Anstalt.
Punkt 2: Es ist im Bericht von einem anderen Patienten die Rede, der 10 Tage in einem Krankenhaus (Privatklinik) verbrachte, lt. Bericht unzählige Behandlungen / Untersuchungen hatte - und das Ganze für 5000 €.
Kennt jmd. hier den Tagessatz für ein Bett im Krankenhaus + Verpflegung + Versorgung seitens des Pflegepersonals ? Wobei die Arztkosten in diesem Tagessatz noch nicht drin sind ? Und wobei der Tagessatz je nach zu behandelndem Körperteil / Organ variiert?
Da kommt man sehr schnell mit 5000 € nicht mehr aus.
Dies nur mal so zum Vergleich.
Ob manchmal ein wenig zu schnell "eingewiesen" wird - ich kann es nicht wirklich beurteilen. Habe selbst in diesem Sommer kurz Bekanntschaft mit dieser Institution gemacht, aber die Betonung liegt auf "kurz", da das, was zu machen war, nicht im Hotel vom Hotelarzt erledigt werden konnte. Es war m. E. überflüssig - was in der Klinik dann auch bestätigt wurde. Allerdings war das Krankheitsbild schon "doppeldeutig"...
Aber das ist alles recht OT, da es nicht um Magen-/Darmprobleme ging.
Wollte nur kurz zu dem Bericht im Weltexpress Stellung nehmen.
-
demi, ich schätze dich zu sehr, um das jetzt einfach als "saublöd" zu betiteln.
Ein Arzt wird sich seine therapeutische Empfehlung schwurgemäß nicht so ganz einfach machen, es wird dennoch überall krumme Hunde geben ... ich halte aber einen Artikel, der sich pauschal über ******* und Machenschaften hermacht, für wenig repräsentativ.
Ich halte ihn vielmehr für vorverurteilend und tendenziös.
Klar soweit?

