Mietwagenrundreise ohne Spanischkenntnisse?
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Hallo,
wir planen eine selbstorganisierte Mietwagenrundreise durch Kuba, verfügen aber über keine nennenswerten Spanischkenntnisse. Was denkt Ihr: Werden uns dabei größere Probleme erwarten, oder kommt man mit Englisch und einem Spanischwörterbuch durch?
Vielen Dank für Eure Tipps! -
Wenn du keine Panne hast, nicht nach dem Weg zu fragen brauchst, reichlich Kohle rüber schiebst, falls dir mal ein jinetero helfen will,--
dann klappt das ausgezeichnet
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Du kamst dazwischen:
....zb.eine kleine Panne am Wagen und was dann ??
...dann nimmt er sein Spezialwörterbuch für KFZ-Lehrlinge

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Hola:
Von selbstorganisiert würde ich absehen - eine organisierte mit Mietwagen wäre keine Alternative.? -
Hallo,
wir sind vor zwei Wochen aus Kuba zurück gekommen und haben dort ebenfalls eine selbstorganisierte Mietwagenrundreise gemacht. Unsere Spanischkenntnisse sind ebenfalls minimal, es war dennoch überhaupt kein Problem. Wir hatten aber auch keinen Schaden am Wagen...
Empfehlen würde ich auf jeden Fall eine gute Straßenkarte und evtl. einen Kompass. Wir hatten im Vorfeld schon einiges über die mangelnde Beschilderung und die miserablen Straßenverhältnisse gelesen und uns einige Gedanken darüber gemacht. Insgesamt war das im Großen und Ganzen aber unbegründet. -
der Experte rät von einer "selbstorganisierten" ab, der Laie hat es geschafft!
Ich bin kein Experte und habe bis jetzt immer "selbst organisiert"
Es gab schon mal Reifenpannen, da hilft die Tankstelle, es war auch schon mal eine Blinkerleuchte defekt, hilft auch die Tankstelle, es lief mal der "Passah", so sagen die Kubaner zum Passat, nur auf 3 Töpfen, da hat das Hotel den Pannenhilfsdienst angerufen. Auf jeden Fall, wer sich zu helfen weiss, dem wird geholfen. -
Don Arnulfo wrote:
Auf jeden Fall, wer sich zu helfen weiss, dem wird geholfen.für Deine Anführungen muss ich aber kommunizieren können,auch dann wenn ich in der Pampa stehe....ich laufe dann zur nächsten Tanke und erkläre mich dort
auch kann ich nicht voraus setzen das User ein funktionsfähiges Handy zur Hand hat.... -
soosi, ich schätze deine Sach-und Fachkenntnisse bzgl. der DomRep wirklich sehr aber dass ausgerechnet du vor einem selbst organisierten Kuba-Urlaub ohne Spanischkenntisse warnst, erstaunt mich doch sehr. In meinem ersten Beitrag hier in diesem Forum im Januar 2011 schrieb ich anlässlich eines deiner Beiträge folgendes:
"soosi schrieb:yo se su intiendo mi Palabras.
Mensch soosi, Spanisch ist eine wirklich schöne Sprache und es lohnt sich, sie zu lernen oder lass dir von deiner Frau helfen."
Ich habe während meines mehrjährigen Kuba-Aufenthalts etliche Touristen getroffen oder beraten, die selbst organisierte Kuba-Touren per Mietwagen unternommen haben, mit oder ohne Spanischkenntnisse. Mit Spanischkenntnissen ist es natürlich interessanter, da man eher ins Gespräch kommt und Hintergründe über Dinge erfährt, die man ohne entspr. Infos manchmal nur hinnehmen könnte. Allerdings sind bei entspr. Vorbereitung der selbst organisierten Kuba-Reise und durch Lesen von Tipps und Erfahrungen z.B. hier in diesem Forum keine wirklich unlösbaren Probleme zu erwarten, auch ohne Spanischkenntnisse. Die Kubaner sind situationsbedingt Meister der Improvisation.
Der eine kann mit Händen und Füßen mehr ausdrücken, als die andere mit geringen Spanischkenntnissen. Im übrigen muss man ja gerade zu Kuba bedenken, dass dort in der Regel ein wirklich heftiger Dialekt gesprochen wird, den zu verstehen es schon einer gewissen Spracherfahrung bedarf, um eine Konversation führen zu können, die diesen Namen auch wirklich verdient.
Ich habe im Laufe der Jahre zig Briefe von Touristen und Kubanern in die eine und andere Richtung übersetzt und war immer wieder erstaunt, wie manche Leute über Jahre "gute oder sehr gute Freunde" hüben wie drüben hatten, ohne tatsächlich eigenständig über das Oberflächliche hinaus miteinander kommunizieren zu können.
Ich rate trotzdem dazu, mit gewissen Spanischkenntnissen anzureisen, denn selbst im Restaurant, an der Tankstelle, beim Fragen nach dem Weg oder im Hotel kommt es gut an, wenn der Kubaner sieht, dass man sich mit seinem Land beschäftigt hat und es macht als Tourist einfach mehr Spaß.
Pipito -
soosi wrote:
Don Arnulfo wrote:
Auf jeden Fall, wer sich zu helfen weiss, dem wird geholfen.
wenn ich in der Pampa stehe....ich laufe dann zur nächsten Tanke und erkläre mich dort
auch kann ich nicht voraus setzen das User ein funktionsfähiges Handy zur Hand hat....wie, was, Pampa? Da in Argentinien, ist es sicher problematischer mit Hilfe, aber in Kuba...
Klappt auch ohne Experten - Kenntnisse. Worte wie" Problem, Auto, Havarie, no Benzin" verstehen die auch, der Rest ist dann Improvisation. Klar, es gibt keinen ADAC für den verwöhnten Mitteleuropäer, jedoch Hilfe findet sich.
Habe auch mal mit verstopfter Benzinleitung auf einer Nebenstrasse gestanden, kam einer und blies die Leitung mit dem Mund durch, oder, auf der Autobahn mit Reifenpanne, kam ein alter Bauer mit seinem Fahrrad aus dem Feld, warf einfach das Rad hin und schmiss sich neben das Auto, um uns das Rad zu wechseln.
UND, DAS WAR ERST VOR KURZEM!
Ja, das ist Kuba und zur Not zieht ein Traktor oder auch ein Ochse das Auto weiter. Abenteuerlust gehört schon dazu.
Also keine Angst! -
Hola
compay Don, especialista especial, que estaba en Cuba 1975 ?:
Que es Benzin ? la bencina = en Espana. gasolina, nafta, normal sin plomo
.. sorry Du nervst!
Einige hier im Forum haben abgeraten (Juannito, Soosi und auch ich) andere nicht - und nun soll es auch gut sein . Ok!
Over and out -
Ich würde ohne Spanischkenntnisse auch davon abraten. In den grösseren Städten findet man sicher immer mal den ein oder anderen der Englisch spricht. Auf dem platten Land eher nicht. Und da kann es bei Pannen mit dem Auto etc. schon schwierig werden. Und die Mietwagen sind leider nicht immer in einem guten Zustand.
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Ich sehe das ganze von einer anderen Seite:
Ich finde, es haengt sehr davon ab, wie abenteuerlustig die Reisenden sind, und wie gut sie "Nerven behalten koennen", in solchen Situationen, in einem fremden Land, das sie zum ersten Mal bereisen.
Persoenlich wuerde ich sagen, wieso nicht? Es haben vor mir hier schon einige dasselbe gesagt, naemlich dass die Cubaner sehr hilfsbereit sind und wissen, auch in der Not aus nichts etwas zu machen. Man braucht in Cuba keine Angst haben, auf offener Strasse ueberfallen oder ermordet zu werden, wenn man mal mit dem Auto haengt. In den USA etc. waere das alles schon ganz anders zu betrachten.
Also ich wuerde sagen, wenn die Urlauber einigermassen "locker drauf" sind, abenteuerlustig sind und nach Cuba fahren, um Land und Leute kennenzulernen, nicht nur das touristische Cuba, dann JA! Wagt es! Cuba ist ein wunderschoenes Land mit wundervollen Menschen, und es lohnt auch ohne Spanischkenntnisse. Wuerde euch jedoch auf alle Faelle raten, einen Sprachfuehrer bei der Hand zu haben, und im Flugzeug oder vor der Reise zumindest die Grundlagen zu lernen. Es ist ein besonderes Erlebnis, wenn man mit einem Cubaner im Feld sitzt, Kaffee oder Rum trinkt, und einfach ueber sein Leben plaudert. Nur mal so dahingesagt
Also viel Spass in Cuba, und seid einfach locker und schmeisst nicht gleich beim ersten Problem die Nerven weg
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@Belinda: ganz meiner Meinung
@offenes wasser:
nee, falsch, nicht 1975, 1977 das 1. Mal in Kuba. jedoch seit 1992 fast jedes Jahr, und das nicht in Varadero oder anderen touristischen Zentren wie die so genannten
Luxus - Hotel - Experten und immer mit Mietwagen.
Übrigens in Spanien heisst das auch Gasolina.....jedoch verstehen tun die auch Benzin, ganau wie die Kubis....(eigene Erfahrung und diese nicht von Anno dunnemals)
Und wenn ich "nerven" sollte, einfach nicht lesen. Und bitte keine Provokationen weiter, bin allerdings nicht so sensibel, wie ein genervter "gelber" Postmanager
...aber zurück zur Anfrage, sicher und ganz sicher herrscht in Kuba abseits der touristischen Highlitecenter ein ganz andere Hilfsbereitschaft. Wie ich schon schrieb, die einfachen Leute sind die hilfsbereitendsten, und wenn man jung ist, stckt sicher auch ein wenig Abenteuerlust in manchen. Also, keine Angst vorm "gewöhnlichen" Kubaner. -
Hola,
na ja, Eure Abenteuerlust ist sicher ausschlaggebend für die Entscheidung.
Ich kann nur meine Erfahrung schildern. Wir sind 4 Wochen kreuz und quer mit dem Auto gefahren. Mein Freund - Muttersprache spanisch - hatte manchmal auch Schwierigkeiten mit dem Dialekt, für mich - mit nur Basic-Wortschatz - ging am Land quasi nix mehr. Englisch ist in Havanna, den größeren Hotels, etc. ok. Aber bei der Landbevölkerung hilft das natürlich gar nicht.
Wir hatten einen Unfall, mussten zur Polizei, das ganze unangenehme Programm, ohne meinen Lebensgefährten würde ich wahrscheinlich in einem kubanischen ********* vermodern ;-). Auch mit keinen solchen Zwischenfällen bedarf es schon einiges an Coolness und Vorbereitung, Straßenkarten sind meist schlecht, Beschilderung fehlt, etc.
Vorallem finde ich es schade, wenn man gar nicht mit den Leuten ins Gespräch kommen kann. Die besten Reiseerlebnisse waren definitiv die ehrlichen Gespräche die in unserem Mietauto stattgefunden haben. Wir hatten immer das Auto voll mit Anhaltern, die dann mal ohne sich ständig nach der Stasi umdrehen zu müssen uns ihr Herz ausgeschüttet haben. Das waren die besten Erlebnisse und ehrlichsten Eindrücke.
Vielleicht tut Ihr Euch mit jemand zusammen? Wir hatten auch Bekanntschaft mit einer spanischen Gruppe geschlossen, die ungefähr die gleichen Etappen fuhren. Wir haben uns immer wieder getroffen und uns ausgetauscht.
Na und hütet Euch vor Abzockereien. Wenn ich versucht habe einen Preis zu verhandeln war das nicht selten das doppelte oder dreifache von dem was mein Freund bezahlt hat nach dem er auf spanisch 5 Minuten drauf los geblabbert hat.
Gut wäre auch eine Notfall - Telefonnummer von jemand vertrauenswürdigen vor Ort.
Nehmt in Havanna oder so Kontakt zu jemand auf der ok ist und lasst Euch seine Nummer geben, falls Ihr wirklich Hilfe und unbedingt einen Dolmatcher braucht. Man weis ja nie.
Ich wünsche Euch eine wunderbare Reise, Kuba ist unvergleichlich, genießt es! -
Hola Susko:
Das spricht mir aus dem Herzen!

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Zitat:
Wir hatten einen Unfall, mussten zur Polizei, das ganze unangenehme Programm, ohne meinen Lebensgefährten würde ich wahrscheinlich in einem kubanischen ********* vermodern
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Gab es einen Personenschaden?
Wurde ein Kubaner verletzt?
Dann ist eine Ausreisesperre das Übliche.
Die Versicherungssummen sind sehr gering. Hatte mir damals auch keine Gedanken gemacht. (bei Fahren in Süd/Osteuropa und Türkei hatte ich ja immer die Deutsche VollKasko mit Millionendeckung.)
Ich glaube nur 5.000 Dollar bei Personenschäden?
Reicht gerade für die funeraria. -
In kuba ist es isi Auto zu Fahren Du brauchst deinen Führerschein Und ein Wörter buch Spanisch denn nicht jeder spricht oder kann Englisch.
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juanito wrote:
Fremdworte sind Glückssache
Das war Deutsch auf Kubanisch
