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Krüger NP oder Etosha NP?

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  • VoxyV Offline
    VoxyV Offline
    Voxy
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo,
     
    unterscheiden sich Krüger und Etosha NP wesentlich was die Chance auf Tierbeobachtungen angeht und von der Landschaft her?
     
    Eigentlich würde ich gerne beide Parks besuchen, aber von meiner geplanten Route wäre der Krüger Park sehr umständlich (und teuer), daher überlege ich, ob ich nicht den Krüger NP weglasse...
     
    Vielen Dank im Voraus!
    Grüße
    Voxy

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    • reisender49R Offline
      reisender49R Offline
      reisender49
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo Voxy,
       
      da du die Route in eigener Regie planst, würde ich mich auf einen Park konzentrieren. Die Entfernungen zwischen den beiden Parks sind zu gewaltig. Alles was du im Krüger findest, kannst du im Etosha NP und im angrenzenden Caprivi-Streifen auch sehen (Etosha hat keine Hippos und keine Büffel).
      Wenn du deine Route durch Namibia planst, würde ich statt Krüger NP eher in Botswana noch eine Station einbauen.
      Kenne aber deine Route nicht. Diese kannst du vielleicht mal einstellen.
      Plane deine Tour eher nach der Devise: Weniger ist mehr.
       
      In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß bei der Vorbereitung und schöne Feiertage.
       
      Gruß
       
      Uli

      Die Europäer haben die Uhr,
      die Afrikaner aber haben die Zeit.

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      • VoxyV Offline
        VoxyV Offline
        Voxy
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Hallo Uli,
         
        danke für Deine Antwort. Ich wusste nicht, dass es im Etosha keine Hippos und keine Büffel gibt, wobei ich die jetzt auch nicht sooo zwingend sehen muss.
         
        Wir werden nicht auf eigene Faust fahren; ich stelle mir die Route mit verschiedenen fertigen Bausteinen zusammen und der Krüger-Baustein ist halt sehr teuer und umständlich im Vergleich, weil -wie Du schon sagst- der Park sehr weit weg ist vom Rest.
         
        Meine favorisierte Route ist im Moment Windhoek - Mariental - Fishriver Canyon - Aus - Lüderitz - Sossusvlei - Windhoek - Etosha NP - Flug nach Kapstadt.
         
        Dir auch schöne Feiertage,
        Gruß
        Voxy

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • Lind-24L Offline
          Lind-24L Offline
          Lind-24
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Freunde von uns haben jetzt den Etosha N.P. in Verbindung mit Windhoek und dann Kapstadt mit der Gardenroute besucht. Wir interessieren und für die Kombi Johannisburg, dann Kürger N.P. und Kapstadt. Das sind ja 2 total unterschiedlich Kombinationen und werden auch als geplante Tour angeboten.
          LG

          Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags

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          • reisender49R Offline
            reisender49R Offline
            reisender49
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Hallo Voxy,
             
            wie lange hast du Zeit für deine Tour? Von der reinen Fahrtroute braucht man schon 2 Wochen Minimum (bei Flug ab/an Windhoek).
            Warum fliegst du nach Kapstadt und hast dann die lange Anfahrt bis Namibia? Oder gehört das zu der Rundreise?
            Wenn du den Flug in eigener Regie planst, würde ich dir den Direktflug nach Windhoek empfehlen. Die Tour durch Namibia ist schon ein echter Kilometerfresser.
             
            Schönen Feiertag noch 😆
             
            Gruß
             
            Uli

            Die Europäer haben die Uhr,
            die Afrikaner aber haben die Zeit.

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            • VoxyV Offline
              VoxyV Offline
              Voxy
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hallo Uli,
               
              also insgesamt soll die Reise 3 Wochen dauern, wobei ich im Moment überlege, ob ich Swakopmund noch einbauen soll, dann wäre es etwas länger. Warst Du dort schon mal? Lohnt sich das?
               
              Ich find's kilometermäßig gar nicht so wild. Wenn wir auf eigene Faust fahren, hauen wir locker so viele Kilometer weg. 😉
               
              Anfahrt nach Namibia? Nee, geplant ist ein Direktflug nach Windhoek, dann die Rundreise, dann ein Flug nach Kapstadt, dort ein paar Tage Aufenthalt und dann der Rückflug nach Deutschland über Windhoek (Direktflug von Kapstadt aus gibt es mit Air Namibia glaube ich nicht).

              Edit: Was ich noch vergessen habe, kann man in Namibia eigentlich von der Sicherheit her ganz normal auch alleine rumlaufen oder besser in der Gruppe?
               
              Gruß
              Voxy

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              • AneA Offline
                AneA Offline
                Ane
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Hi Voxy,
                 
                wie sind letztes Jahr mit dem Auto durch Namibia gefahren, allerdings die "nördliche" Route ohne den Fishriver und Lüderitz, sondern von Windhoek über Marienthal zum Sossusvlei, weiter über Swakop ins Kaokoveld und über den Etosha zurück nach Windhoek, das ganze in 2 Wochen mit gut 3500 km. Du darfst die Strecken nicht unterschätzen, da Du viel auf Gravel fährst und man hier je nach Straßenbeschaffenheit mit max. 50km am Tag rechnen kann.. (oben im Kaokoveld haben wir sagenhafte 20 km in 1 Stunde geschafft.. ) dazu wird es früh dunkel und da sollte man definitiv wegen der Tiere nicht mehr fahren. Bei Deiner geplanten Tour hast Du viel Teerstraßen dabei, da kann man sicher mehr am Tag schaffen, aber es gibt auf der Strecke ja auch immer viel zu sehen.. 
                 
                Swakopmund fand ich persönlich nicht so spannend, wir haben einen Ausflug von Walvis Bay aus in die Dünen gemacht, das war sehr schön, aber Swakop an sich ist eher klein und ich würde nicht nochmal hinfahren.
                 
                Was die Sicherheit angeht - Du bist ja den Großteil des Urlaubs in der Natur unterwegs und wenn Du dann 3-4 Autos am Tag triffst, ist das schon viel.. Rumlaufen in dem Sinne (außer in Windhoek oder Swakop) ist ja eh in dem Urlaub nicht drin.. oder was meinst Du genau?
                 
                Plane genug Zeit im Etosha ein, wir fahren 3 Tage dort und wären gerne noch länger geblieben.. 😉
                 
                Gruß, Ane

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • reisender49R Offline
                  reisender49R Offline
                  reisender49
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Hi Voxy,
                   
                  das klingt doch alles sehr gut. Dachte ihr würdet über Kapstadt nach Namibia anreisen..
                  Als Abschluß Kapstadt einbauen ist auch gut.
                  3 Wochen sind für eine schöne Rundtour optimal. (Welche Jahreszeit ist nicht ganz unwichtig..).
                  Wir haben damals in 17 Tagen die gleiche Tour (ohne Lüderitz, ohne Kapstadt) gemacht. Alles mit Mietfahrzeug, auf eigene Faust geplant. Ging reibungslos. Namibia ist auf Selbstfahrer/-Versorger gut eingerichtet, hier gibt es eine gute Infrastruktur.
                  Beim Fahrzeug auf genügend Bodenfreiheit achten, 4x4 ist nicht erforderlich wenn man die normalen Straßen und Gravelroads (pads) fährt. An Linksverkehr gewöhnt man sich ebenso schnell wie an die Wellblech-Pisten. Es macht einfach Spaß auch dort anzuhalten, wo die Gruppe mit Minibus weiterfährt.
                   
                  Swakopmund finde ich persönlich interessanter als Lüderitz und allein schon die Bootsfahrt zu den Robben (Abfahrt ab Walvis Bay) ist fast ein Muß. Hier gibt es außer ca. 20.000 Robben (stinkt fürchterlich) auch jede Menge Seevögel, Delfine, evt. Turtles auch vieles zu entdecken. Außerdem gibts ein tolles Essen (Austern) und man sieht mal was ganz anderes auf der Route..
                  Zudem ist Swakopmund alte deutsche Kolonialgeschichte mit schönen Häusern, deutschen Straßennamen. Wir haben in einem Cafe Schwarzwälderkirsch gegegessen, war recht witzig.
                   
                  Die Gruppe hat immer Vor- und Nachteile. Abends ist es halt gemütlicher in der Gruppe. Aber als Individualreisender trifft man in den gebuchten Lodges immer wieder Gäste mit gleicher oder ähnlicher Route. Wir haben uns allein bewegen können und uns zu keiner Zeit bedroht gefüllt (Stand 2007).
                   
                  Was ich dir in jedem Falle empfehlen möchte, ist im namibia-forum.ch reinzuschauen. Hier gibts aktuelle Infos und jedem Menge Dinge rund ums südliche Afrika. Ein sehr lebendiges Forum.
                   
                  Nun dann, mal viel Freude beim Planen 😉
                   
                  Gruß
                   
                  Uli

                  Die Europäer haben die Uhr,
                  die Afrikaner aber haben die Zeit.

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                  • VoxyV Offline
                    VoxyV Offline
                    Voxy
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Hallo,
                    danke für die Antworten. Gegen was habt Ihr Euch eigentlich impfen lassen für die Reise?
                     
                    @Ane
                    Ich meine, ob man dort als Frau bzw. deutsche Touristen ohne Probleme alleine herumlaufen kann. Ich war ja noch nicht dort, aber was man so über die Kriminalität liest, scheint es ja nicht ganz so sicher zu sein. Ich kenne das nur von Nordafrika, wo ich teilweise nicht einen Fuss alleine vor das Hotel gesetzt hätte und auch manche Strecken nur im Konvoi bzw. mit Polizeibegeleitung gefahren wurden, insbesondere die einsamen Wüsten-Routen. Daher tendiere ich bei Afrika dazu, nicht auf eigene Faust zu fahren, obwohl ich das vom Grundsatz her auch lieber mache.
                     
                    @Uli
                    Wir würden im Juni fahren. Soll für Tierbeobachtungen ideal sein und außerdem ist das Malariarisiko im Winter nicht so hoch.

                    Wegen Swakopmund muss ich noch überlegen. Ich finde auch, dass die Robben- und Delfintouren sehr interessant klingen. Auf der anderen Seite habe ich sowas schon anderswo mehrfach gemacht und daher bin ich mir nicht sicher, ob sich der Umstand lohnt.
                     
                    Gruß
                    Voxy

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                    • reisender49R Offline
                      reisender49R Offline
                      reisender49
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Hi Voxy,
                       
                      ja die Entscheidung pro/contra Swakopmund kann dir niemand abnehmen. Würde aber vielleicht doch über Swakop fahren und dann über das Damaraland (evt. mit Stop Vingerclip) zum Etosha NP. Dort, wie Ane geschrieben hat, einige Tage bleiben.
                       
                      Am besten im Park übernachten (am besten fanden wir Okaukuejo Camp, weil dort das beste Wasserloch ist). Ansonsten müßt ihr immer zum Sonnenuntergang aus dem Park und könnt frühestens Sonnenaufgang wieder rein.
                      Im Etosha kann man locker eine Woche verweilen, ohne daß es langweilig wird.
                      Wir waren leider auch nur 3 Tage und haben besonders genossen an bestimmten Wasserlöchern mit dem Auto stehen zu bleiben, wenn die geführten Touristen lange wieder weg waren.
                       
                      Würde dir empfehlen einen Tag vor dem Abflug im Großraum Windhoek zu übernachten um am Abreisetag keinen Streß zu bekommen. Windhoek selbst hat man an einem Tag gesehen und abgehakt. Am besten übernachtet man am Ankunftstag dort und sieht sich dann die Stadt an.
                       
                      Juni ist eine gute Reisezeit. Nachts kühlt es angenehm ab und man kann gut schlafen. Außerdem gibts weniger Moskitos. Allerdings sind die Tage auch etwas kürzer - aber wir waren 2x im Mai unterwegs und bis 18. Uhr ist man sowieso am Übernachtungsstandort.
                       
                      Wenn ihr noch Fragen habt, nur zu.
                       
                      Gruß
                       
                      Uli

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                      • günterfG Offline
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                        günterf
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Hallo Voxy,
                         
                        waren im September 2011  20 Tage in Namibia als Selbstfahrer auf Tour. Windhoek - Waterberg - Etosha - Damarland - Swakopmund - Sossusvlei - Windhoek. Deine Tour geht runter bis Lüderitz und Fish River Canyon, d.h. für Dich viel Zeit zum fahren einplanen. Wir sind bei unserer Tour schon 3.850 km gefahren. Unterwegs waren wir mit einem Allrad Toyota Hilux.
                        Allrad würde ich immer empfehlen, wir wollten auch abgelegene Pisten fahren und die höhere Bodenfreiheit und Sitzmöglichkeit ist im Etosha von entscheidenden Vorteil. Im Frühjahr/ Sommer 2011 hatte es in Namibia eine kräftige Regenzeit gegeben und mit normalen Pkw hätten wir auf einigen Strecken im September doch Probleme bekommen.
                         
                        Im Etosha waren wir fünf Tage. Wenn Du im Park übernachten willst, dann sollten die
                        Unterkünfte rechtzeitig gebucht werden. Okaukuejo war bis uns schon 10 Monate
                        vorher ausgebucht, wird von großen Anbietern geblockt. Namutoni lohnt sich meines
                        Erachtens weniger, das Wasserloch ist zugewachsen. (Wir waren im Mushara Bush Camp am Rand des Parks und im Halali Camp im Park)
                        Entscheidend für die Tiersichtungen ist die Zeit , in der Du die Reise plant. Im September 2011 war im Etosha eine sehr hohe Tierdichte.
                        Übernachtungen im Park oder unmittelbar an den Gates sind vorzuziehen, da Du die
                        Öffnungs- und Schließzeiten der Tore unbedingt einhalten musst.
                         
                        Swakopmund fanden wir interessant, ist eine kleine deutsche Kolonialstadt geblieben. Ausflug Walfis Bay und Bootsfahrt in der Lagune sollte man dann unbedingt planen. Neben den üblichen Wasservögeln, Robben und Delfinen konnten
                        wir sogar einen Buckelwal beobachten.
                         
                        Namibia ist für Selbstfahrer unbedingt zu empfehlen, aber wie hier schon andere gesagt haben, weniger ist manchmal mehr und wenn man auf den Schotterpisten durch die wunderschöne Natur fährt, sollte man diese auch genießen.
                        Den Hinweis zum Namibia Forum kann ich nur unterstreichen.

                        Gruß
                        Günter
                         
                        PS:
                        Malaria Prophylaxe muss jeder selbst entscheiden, sollte man aber auf keinen Fall unterschätzen. In Kenia und Botswana hatten wir Lariam genommen, in Nambia hatten wir Malerone als Stand By Medikament dabei.

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