Griechenland Urlaub trotz Pleite?
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Konnte leider nicht mehr editieren:
Ich bin gar kein GR-Fan, und schon gar nicht "pretistiniert".
Reise ebenso gerne nach Italien, Spanien, Frankreich, Norwegen oder unternehme Fernreisen...
Und deswegen weiß ich, wie stujo schauen wird
, wenn er sich mal eine Dose Fanta an einem Kiosk neben dem Colosseo in Rom kaufen wird... 
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Überflüssiges Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Anrede entbehrlich ist.
Hallo Effi,
Du bringst es auf den Punkt, das ist auch meine Meinung und Erfahrung. Ausnahmen dürfte es geben, wie für andere Reiseziele auch. "Freundlichkeit" gehört zur Grundausstattung im griechischen Tourismus, aber "wie's da drinnen aussieht, geht niemand was an". Gerade wegen der Freundlichkeit haben wir uns in GR immer wohl gefühlt.
Grüße
Alika -
Ich geb dann auch noch meinen Senf dazu...
Selbst in Athen--ich war vor ein paar Tagen da--sind mir weder unfreundliche noch sonst wie Deutschen gegenüber schlecht gesinnte Menschen begegnet.
Richtig ist schon, dass - nicht nur in Athen, aber gerade da-- viele Menschen durch Kürzungen, z.B. bei Lohn-und Rentenzahlungen kaum noch wissen wie sie durch den Monat kommen sollen. Da sind vielleicht die Gesichter auch nicht immer fröhlich...
Aber auch während meines anschliessenden Aufenthalts auf Kreta und ist mir abolut nichts begegnet, was auf ein getrübtes Verhältnis zu uns Deutschen schliessen lassen könnte.Und ich bin sicher nicht nur am Strand unterwegs.
Im Augenblick "geht" der Tourismus in Griechenland nur über den Preis---vergessen wir einfach auch nicht, dass in vielen Cafes oder Restaurants die Saison eben nur 6-7 Monate lang ist-- da kann man nicht auf Dumping gehen.
Preis-Wunderland ist anderswo--selbst in der Türkei haben die Nebenkosten massiv angezogen, das ist doch wirklich kein griechisches Problem... . -
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So, ein erstes Statement meinerseits nach unserer Rückkehr heute von den Kykladen:
Ich habe in den 2 Wochen auf 3 verschiedenen Inseln nicht ein mal eine Fremden- oder gar Deutschenfeindlichkeit erleben können/müssen. Wie hier früher bereits mehrfach geschrieben wurde, hatte ich ebenfalls den Eindruck, dass die Einheimischen eher noch freundlicher waren als sonst. Wir wurden wirkich herzlich empfangen in/von unseren Unterkünften, ebenso herzlich verabschiedet. Auch unterwegs sind wir ganz normal behandelt worden.
Zu den Preisen: Dass Sprit sauteuer ist ist jetzt ja nix neues mehr. Dass Tavernen an bestimmten Stellen (Lage, Ausblick etc) oder in bestimmten Orten einfach teurer sind ist ebenfalls weder ein Geheimnis noch GR-spezifisch.
Und noch etwas: die Leute wollen größtenteils arbeiten. Und die, die es können bzw. tun, die tun es hart.
Wir jedenfalls hatten fantastische 2 Wochen!
Soweit meine erste Stellungnahme...
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Jaaa
... und pünktlich mit dem Sommerwetter hier oben im Norden kamen heute die Reisepapiere für Korfu.
Nachdem die Flugzeiten aufgrund der Buchungssituation mehrmals abgeändert wurden, habe ich nun die für mich perfekten Flugzeiten erwischt: jeweils um die Mittagszeit. Perfekt - weil ich zum und ab Flughafen mit der DB unterwegs bin.Nun geh ich noch entspannter - ist das überhaupt noch möglich
- an die Sache.
Was bleibt mir zu tun ? Im Reiseführer mein Gedächnis auffrischen, endgültige Routen planen... obwohl - am ersten Tag geht's auf jeden Fall nach Kerkyra.
Freu mich sehr... muss aber noch ein bisschen warten.
Nach meiner Rückkehr werde ich natürlich berichten.
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Wie sieht's momentan denn auf Kreta aus, jetzt wo es auf die Hauptsaison zugeht? Merkt man immernoch dass es "leerer" ist?
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Kaetzchen2007:
Wie sieht's momentan denn auf Kreta aus, jetzt wo es auf die Hauptsaison zugeht? Merkt man immernoch dass es "leerer" ist?Wir sind letzten Montag zurück gekommen. Wir haben 10 wundervolle Tage verbracht und können in jeder Hinsicht nur positive Dinge berichten, von der ersten bis zur letzten Minute. Wir sind froh dass wir uns von den Negativmeinungen nicht haben leiten lassen. Liebe Grüße Andrea
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Wir verbrachten eine wunderschöne Woche in Rhodos.
Man merkt wirklich, dass es zur Zeit viel weniger Touristen gibt, im Hotel, in den Tavernen und am Strand.
Letztes Jahr waren noch 3 Reihen am Falirakistrand voll belegt, heuer nur die erste.
Dank der vielen Stammgäste konnte sich unser Hotel und unsere Lieblingstaverne nicht wirklich beklagen.
Preise sind meiner Meinung auch nicht wirklich gestiegen, bis auf den Sprit.
z.B. Flasche Mythos in der Taverne Euro 2,50 - 2,80 im Hotel an der Bar Euro 3,oo.Es gab keinerlei Probleme, man soll sich durch diverse Berichte nicht verunsichern lassen.
Man kann wirklich unbeschwerte Urlaubstage in unserem Lieblingsurlaubsland verbringen.Im September geht es ab nach Kreta, freuen uns schon sehr darauf.
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@Barbara
M. E. geht es in dem von @mabysc zitierten Artikel um den Zusammenhang "schlechte Presse - Buchungseinbrüche" - was hier im Thread ja auch immer wieder zur Sprache kam:"mabysc" wrote:
“Die Tendenz der Buchungen steht in Einklang mit den Publikationen. Sind dieSchlagzeilen negativ, sinken die Buchungen, gibt es keine Schlagzeilen, steigen sie wieder“, erklärte er gegenüber Reuters.Was die Ergebnisse der Hilfspakete für Griechenland, Irland, Portugal, Zypern und - auf die Sanierung der Banken eingeschränkt - auch für Spanien betrifft... die Zukunft wird es zeigen.

Und wenn's nicht erneut zu Presseschlacht en kommt - wie es übrigens auch nicht für die anderen o. g. Länder der Fall war / ist, warum sollten dann die Buchungen erneut einbrechen ?
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OK, ich habs nicht auf die negative Presse bezogen, sondern auf die generelle Situation.
Und da ist GR noch nicht über den Berg. Momentan ist es ruhig an der Streikfront, aber wie lange??Wir waren über den 17. Juni in GR und hatten schon Bammel, bezüglich dem Wahlausgang (Streiks, kein Geld aus dem Automat etc.). Wir waren übrigens nicht die einzigen mit diesen Bedenken.
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Wir waren über den 17. Juni in GR und hatten schon Bammel, bezüglich dem Wahlausgang (Streiks, kein Geld aus dem Automat etc.). Wir waren übrigens nicht die einzigen mit diesen Bedenken.
Und so ganz unbegründet waren diese Bedenken ja auch nicht!
Derzeit ist es ruhig in GR und das beruhigt eben auch den Urlauber. Aber wegen Umsetzung der geplanten Sparpakete geht man davon aus, dass sich die Lage ab September dramatisch zuspitzen könnte und dem Land ein "heißer Herbst" bevorsteht. Und spätestens dann wird es auch wieder negative Presse geben und das gleiche Spiel beginnt von vorne. Und man darf auch nicht vergessen, in dem Artikel geht es lediglich um Pauschalbuchungen und wahrscheinlich sind davon auch nur die klassischen Ferieninseln betroffen. Im Rest des Landes fehlen den Zimmervermietern und Tavernenwirten nach wie vor die Gäste und die Einnahmen. Was man so von Rückkehrern hört, ist jedenfalls nicht sehr erbaulich und gibt nicht viel Grund zum Optimismus. -
Ich hatte weder im Februar noch später Bedenken.
Aber hätte es ernsthafte Bedenken gegeben, wäre es selbstverständlich zu einer Umbuchung gekommen. Zeit genug hatte ich dafür in Hülle und Fülle.

Erschrocken habe ich mich im Februar allerdings erneut mal wieder darüber, welche Auswirkungen Negativschlagzeilen haben, wie vernichtend eine derartige Presseschlacht für einen Betroffenen sein kann - und auch wie "vertrauensvoll" alles geglaubt wird, was die Medien verlauten lassen.
Ach ja, und zusätzlich darüber, wie die Diskussion hier im Thread verlief, die Art der Beiträge, usw. - kam doch sogar das AA zur Sprache, war von "Tötungen in dunklen Gassen", usw die Rede.
Aber so ist es halt und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.@effi
Sicher ist die Sache noch nicht erledigt - das Gegenteil wäre auch eher äußerst erstaunlich.
Dennoch kann ich - insbesondere - der dt. Boulevardpresse in diesem Fall kein gutes Zeugnis ausstellen - konnte ich allerdings noch nie.Möchte hier noch einmal vermerken, dass ich absolut kein "Griechenland-Freak / Fanatiker" bin.

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Dazu noch ein Beitrag:
[Deutsche Urlauber reisen wieder häufiger nach Griechenland
](http://www.derwesten.de/reise/deutsche-urlauber-reisen-wieder-mehr-nach-griechenland-id6885924.html)http://www.derwesten.de/reise/deutsche-urlauber-reisen-wieder-mehr-nach-griechenland-id6885924.html
Bemerkenswert:
Die Buchungskurve verläuft fast parallel zur Berichterstattung in den Medien."Die Verbundenheit zu den Deutschen ist trotz aller Medienberichte groß
und auch die Gastfreundschaft hat nicht gelitten",Quelle: WAZ.de