Ein- und Ausreise
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Hallo, noch 4 Wochen, dann gehts los. Unser erster USA Urlaub. 2 Wochen Ostküste mit AIDA.
Da wir zwei nicht ganz günstige Fotoausrüstungen mitnehmen, ist meine Frage dahin gehend, ob wir diese irgendwie als "schon bei Einreise besessen" deklarieren sollten. Einfach um nachher bei Einreise in Deutschland nicht möglicherweise dafür steuerlich belangt zu werden. (Rechnungen mitnehmen?)Zweite Frage, meine Frau ist der englischen Sprache nicht mächtig und ihr wurde darüberhinaus schon von einigen Leuten Angst gemacht von wegen...naja also bei der Immigration, da musst du aufpassen....jetzt hat sie Schiss das ihr die Einreise verweigert werden könnte, nur weil sie den Beamten vielleicht nicht versteht oder Antworten auf Fragen gibt die Ihr nicht gestellt wurden.
Wir ist das nu bei der Immigration. Man hat seine ESTA und man hat den Schein den man im Flieger auch noch ausfüllt. Werden dann noch großartige Fragen gestellt? Gibts bei der Immigration auch Beamte die deutschen sprechen oder zumindest verstehen?Danke für eure Hilfe.
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Hallo Matze316
zur Fotoausrüstung:
Wenn Ihr die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und Eure Fotoausrüstung trägt das CE-Zeichen, dann wird man Euch keine Schwierigkeiten machen, denn dann ist es offensichtlich, dass Ihr die Fotoausrüstung z.B. als Deutsche auch in Deutschland gekauft habt. So wird es weder bei der Einreise in die USA, noch bei der Einreise zurück in Deutschland keine Zoll-Probleme geben.
Anders sieht es aus, wenn Ihr Eure Fotoausrüstung im Ausland gekauft habt und das CE-Zeichen fehlt. Dann solltet Ihr die Zollquittung über den bei der ersten Einreise (nach dem Kauf) in Deutschland gezahlten Zoll immer beihaben und vorlegen, damit Ihr nicht noch einmal zur Kasse gebeten werdet, wenn Ihr wieder in Deutschland einreist.
Abgesehen davon bin ich noch nie -weder hier noch drüben- bei der Ein- oder Ausreise nach der Herkunft meines Laptops, des Fotoapparates oder meiner Video-Cam gefragt worden - aber es kann natürlich theoretisch passieren.Immigration:
Lasst Euch keine Angst machen. Komischerweise finden sich immer wieder Witzbolde, die Spass daran haben, anderen gegenüber solche Angstszenarien zu verbreiten.
Die US-Einreisebeamte sind es gewohnt, auch Einreisende zu bedienen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind. Und - ich habe noch keinen unfreundlichen Einreisebeamten erlebt.
Manche Beamte lassen Ehepaare gemeinsam "vortreten", andere wiederum möchten, dass die Personen einzeln zum Schalter kommen. Wenn Du etwas besser English sprichst, solltest Du dann zuerst gehen und dem Beamten freundlich erklären, dass Deine Frau kein English spricht. Dann kann Deine Frau beruhigt sein und kann auch sehen, was Du am Schalter machen musst:
Nämlich, Pass überreichen, später die Finger auf ein kleines Gerät legen und in die Cam schauen. Wahrscheinlich wird Dir der Beamte ein paar harmlose Fragen stellen, die wird er dann sicherlich aber Deiner nachfolgenden Frau nicht noch einmal stellen. Das sind Fragen wie z.B. Zweck der Reise, beruflich oder privat (vacation) und die Adresse des ersten Aufenthaltes (Hotel sowieso, Strasse) - das wars eigentlich.Gaaanz selten trifft man auf einen Beamten, dessen Vorfahren aus Deutschland kamen. Ob er dann allerdings noch der deutschen Sprache mächtig ist ... Wir haben öfter erlebt, dass der Beamte dann zum Abschluss ein freundliches "gute Reise" gewünscht hat.
Die ESTA sollte man ruhig mitnehmen, wird aber eigentlich nicht benötigt, die hat der Beamte in seinem PC. Der andere Schein ist die Zollerklärung, die Du abgeben musst, wenn Du die Koffer (nach der Imigration) bekommen hast.
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Zur Einreise: Familien (d.h. auch Ehepaare) treten normalerweise immer gemeinsam vor. Ich bin mit meinem Mann schon 6 x gemeinsam eingereist, sogar als wir noch nicht verheiratet waren, sind wir gemeinsam an den Schalter gegangen.
Mein Mann konnte bei unserer 1. Reise noch nicht so gut englisch und ich habe für ihn geantwortet bzw. übersetzt. War überhaupt kein Problem.
Nach nun mittlerweile 11 Einreisen als Tourist bekomme ich meistens diese Fragen gestellt:
Warum besuchen Sie das Land?
Wohin wollen Sie genau reisen?
Wann fliegen Sie wieder zurück?Meistens war das alles. Manchmal wurde ich noch das hier gefragt:
Wann waren Sie das letzte Mal hier?
Was machen Sie beruflich?Viele Grüße!
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T.Dooley:
Und - ich habe noch keinen unfreundlichen Einreisebeamten erlebt.Du Glückspilz! Ich bin bisher nur an solche geraden, die die Einreise in die USA anscheinend für ein Kapitalverbrechen halten - mit entsprechender Behandlung der "Delinquenten"....

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Zu mir waren die Einreisebeamten bisher auch immer nett.
Einmal schenkte mir einer sogar einen "Hershey Kiss" - so einen kleinen "Schokoladenzipfel" also. 
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Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass Wahrnehmungen meist subjektiv sind. Auch ich wurde -um das mal überspitzt darzustellen- bislang auch noch nie von den Einreisebeamten per Handschlag und Umarmung zu einer Tasse Kaffee zu einem kleinen Pläuschchen in der Couchecke neben dem Schalter eingeladen.

(Sollte man eigentlich mal als Verbesserungsvorschlag einreichen)Das sind Leute, die tagaus tagein dort ihren Job machen und wenn sie hochschauen, sehen sie eine Warteschlange, die länger ist als vor den Aldi-Kassen an einem Tag mit Sonderangeboten. Sie haben eigentlich nur ein Interesse - die Schlange abzuarbeiten. Das machen sie sachlich und zügig - aber sie sagen nichts Unfreundliches. Das, was sie sagen, bringen sie sachlich vor - und mehr kann man von ihnen auch nicht erwarten. Wenn sie darüberhinaus manchmal sogar noch ein paar "private" Worte einfließen lassen, finde ich das richtig nett und super - aber unfreundlich wirken sie ohne diese gelegentlichen privaten Worte auf mich in keiner Weise.
Und mal ehrlich, unterscheidet sich die Art und Weise denn wirklich von unseren Einreisebeamten, wenn Du nach Deutschland zurückkommst ? Die sind genau sachlich - aber nicht unfreundlich.
Wir sollten Matze316 nicht verunsichern, es läuft bei der Einreise alles normal, friedlich und mit sachlicher Freundlichkeit ab. Wenn man sich genauso normal benimmt, läuft alles ohne jegliche Probleme ab.
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Unfreundliche Immigration Officers sind mir tatsächlich auch noch nie begegnet. Mal sind sie halt lockerer und haben auch mal ein Lächeln und einen Spruch auf den Lippen und mal sind sie eher trocken. Aber unfreundlich war noch niemand zu mir.
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Matze,
mein Mann reist ebenfalls mit umfangreicher Fotoausrüstung. Die Geräte haben alle eine Seriennummer, anhand derer der deutsche Zoll feststellen kann, ob das Gerät in Europa/Deutschland oder außerhalb erstanden wurde. Die Auskunft von Tom ist völlig korrekt. Nur wenn Teile Deiner Ausrüstung bereits außerhalb der EU gekauft wurden (also z.B. in den USA), dann solltest Du entsprechende Papiere mit Dir führen.
Auch wir haben bei zig Einreisen eigentlich nie richtig unfreundliche Einreisebeamte erlebt. Und da man als Familie ohnehin gemeinsam an den Schalter geht, macht es auch nichts, wenn einer kein Englisch spricht. Im Übrigen sind die Beamten das gewöhnt.
Gruß
Carmen
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@ TDooley
Hallo! Na ja, vielleicht bin ich wirklich überempfindlich - obwohl ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann. Ich bin auch schon zig Mal nach Kanada eingereist und erlebe dort jedesmal, dass es auch anders geht...

Ich arbeite - zumindest Zeitweise - auch in einem Bereich, in dem Menschenschlangen "abgearbeitet" werden müssen - und nach meiner Erfahrung ist ein kleines "danke" oder "bitte" an die Meute ausgesprochen hilfreich...
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Struppi, ich empfinde das so wie Du. Vielleicht fällt es einem auch so besonders auf, weil man sonst in den USA überall so vielen freundlich lächelnden Menschen begegnet, aber bei den Beamten an der Einreisekontrolle erlebt man in der Regel sehr autoritäre Persönlichkeiten, so wie es generell bei den Mitarbeitern der US-Einreisebehörde der Fall ist (in Grenznähe zu Mexiko ist das ja auch so, da macht man ja hin und wieder Kontrollen am Straßenrand mit).
Sicherlich kann man das auch als professionell bezeichnen, Tatsache ist aber, dass es selbst in den USA eine rege Diskussion darüber gab (und evtl. immer noch gibt), dass dieses Verhalten auf Touristen abschreckend wirkt, und man wollte dies verbessern durch gezielten Training dieser Leute, so dass man sich dort nicht mehr so unwillkommen bei der Einreise fühlt.
Diese Diskussion hab ich im US-Fernsehen vor ein paar Jahren verfolgt.Einen richtig lockeren Beamten habe ich nur ein einziges mal am Flughafen von Las Vegas vor einigen Jahren erlebt, der hat sogar Scherze gemacht und richtig gelacht übers ganze Gesicht - leider eine große Ausnahme.
Aber Angst muß man natürlich keine haben, normalerweise gibt es auch keine Probleme bei der Einreise als Tourist, mit Visum (also i.d.R. keine Touris aus Europa) kann es hingegen viel problematischer sein.
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struppi2209:
Hallo! Na ja, vielleicht bin ich wirklich überempfindlich - ....
Nein, so war das auch nicht gemeint. Letztlich kann und will ich das ja auch gar nicht beurteilen, ob jemand überempfindlich ist oder nicht.
Es ist halt subjektives Empfinden, mehr nicht. Der eine empfindet es so, der andere nicht.Susanne_xyz:
Man begegnet in der Tat in den USA eigentlich wirklich überall freundlich lächelnden Menschen - bis auf die "Obrigkeit". Nicht falsch zu verstehen - auch die sind nach meinem Empfinden nicht unfreundlich, sondern eher auf sachliche Art distanziert.Ich bin noch nie unfreundlichen Polizisten begegnet, trotzdem suche ich ihre Nähe nicht. Oder ob es Behördenmenschen sind, egal - alle, ob Beamte bei der Einreise, Polizei oder andere Behördenmenschen - für mich sind das alles Menschen, die alle sehr "regelbewusst" sind und sehr darauf achten, dass die (ihre) Regeln auch eingehalten werden. Die Diskussion "drüben" habe ich nicht mitbekommen, hätte ich aber gern. Denn natürlich habe ich eine gewachsene Meinung über "die" Amerikaner, die zivilen oder auch die Staatsgewalt. An diesem Thema könnte man sich festbeissen und ich hätte da eine Menge an Stoff beizutragen.
Es wäre für viele Einreisende leichter, wenn die Beamten lockerer wären, keine Frage, aber deshalb entsteht bei mir nicht das Empfinden von Unfreundlichkeit. Ich sehe das eher von der praktischen Seite - ich will möglichst schnell einreisen und sie wollen mich möglichst schnell am Schalter wieder loswerden.

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HALLO
ich danke allen die geantwortet haben und zugegebenermassen auch mir etws die Nervostät genommen haben.
Mein Englisch ist jetzt nicht fliessend aber doch einigermassen. Ich habs gerade noch verbessert bei Berlitz. Meine Lehrerin kam aus den Staaten und sie konnte man sehr gut verstehen...Insofern. Danke nochmal.
Grüße aus dem Taunus
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Na ihr macht mir ja Hoffnung, weder ich noch meine bessere Hälfte sind Leuchten im Englischen. Es reicht allenfalls um ein paar Getränke zu bestellen

Wir wollen in Kürze buchen,werden uns wohl aber für eine andere Destination entscheiden.
Ich hab keine Lust vorm Einreiseschalter nur Bahnhof zu verstehen.
Warum gibt es keine Vordrucke in verschiedenen Sprachen wo die relevantesten Fragen beantwortet werden? -
Hallo DO1WK,
mach dir keine Sorgen, dein Englisch wird reichen. Durch die Immigration sind schon Leute durchgekommen, die gar kein Englisch konnten.Die ESTA-Seiten kann man auf Deutsch umschalten, also kein Problem. Und die kurze Zollerklärung im Flugzeug auszufüllen, ist auch keine wirkliche Herausforderung.
Die Einreise in die USA ist für Deutsche keine Hürde, wenn man nicht gerade im Nebenjob Terrorist ist.
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Auch ich kenne nur positive Erfahrungen bei der Einreise, es gibt keinen Anlass zur Sorge, solange man sich anständig benimmt (stop an der gelben Linie), nicht alkoholisiert ist ect.. Einmal, als ein Emigrationsofficer den grünen Abschnitt in den Reisepass tackern wollte und der Tacker nicht funktionierte, sagte er: it does`nt works like Bush.

Na, wenn das kein Humor ist ?
LG Delaware
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Tom,
hab ich auch schon gehabt :-)! Meist kam aber immer noch die Feststellung wahlweise "ich war bei der Army in Deutschland" oder "meine Vorfahren stammen aus Deutschland".
Vielleicht noch zur Erklärung: Die Amis sagen zum Urlaub "vacation" und nicht "holiday" (was wir als British English in der Schule gelernt haben). Holiday ist für den Ami eher der Feiertag. Also für alle, die nur ein rudimentäres Schulenglisch haben, merkt euch das Wort "vacation" für die Einreise.
Gruß
Carmen