Reisebüros
-
Ich weiß
Ich kenne mich mit den Provisionen etc in Reisebüros etwas aus 
Heute gibt es viele Reisebüros, die alle Veranstalter im Programm haben. Die Zeiten, wo ein Reisebüro sich zwischen TUI und Neckermann entscheiden musste, sind Gott sei Dank vorbei. Aber ein gutes Reisebüro wird nicht primär nach dem Preis und seiner Provision gehen. In meinem Reisebüro werden bestimmte Veranstalter nur auf ausdrücklichen Wunsch und Risiko des Kunden gebucht. Und das ist für mich ein weiterer Vorteil eines Reisebüros gegenüber einer Buchung im Internet, wo ich für ein Hotel Angebote von 10 verschiedenen Veranstaltern bekomme und dann stur nach Preis gehe, aber hinterher mit einer schlechten Betreuung am Zielort oder weiß Gott was mich plagen muss.
Was ich sagen will: Wenn ein Reisebüro einem das günstigste Angebot vorenthält, dann muss dies nicht an der Provision liegen

-
Ich bin doch auch im Internet nicht gezwungen, bei einem Veranstalter zu buchen, den ich nicht mag, nur weil der Preis der niedrigste ist.
Grade hier bei HC hab ich doch hervorragende Möglichkeiten, die bevorzugten Veranstalter zu selektieren. Und wenn ich hier nach Reisen suche, dann mache ich das auch!Ich denke, dass nur die Reisebüros überleben werden, die sich eine wirklich Nische schaffen, sei es durch Spezialisierung auf bestimmte Zielgebiete oder Reiseformen, oder durch eine wirklich hervorragende Beratung.
Wenn der Kunde dann merkt, dass seine Vorgaben beachtet werden bzw. bessere Vorschläge gebracht werden und auch sein Budget nicht unnötig bis zum Anschlag ausgereizt wird, und er noch ein paar gute Tips bekommt, dann wird er sicher zurückkommen. -
Zu 99 Prozent liegts aber an der Provision .
Verständlich, ich täts ja auch so ... -
@abholl: Natürlich ist man nicht gezwungen, aber das setzt voraus, dass man weiß welche Veranstalter nicht so gut sind

-
Ein "gutes" RB wird dich entsprechend informieren... wie's dich auch bezüglich der Hotels berät.
Und in diesem Zuammenhang:
Hätte ich vor Jahren (vor der HC-Zeit) auf die MA des RB gehört und wäre nicht stur geblieben, wären mir 2 Hotelpannen erspart geblieben - und das hatte nix mit "Sparen-wollen" zu tun. Im Gegenteil. Das Zweite war richtig teuer.
Aber ich wollte ja nicht "hören"...
-
Unser Reisebüro hilft uns schon seit Jahrzehnten bei allen Fragen und Problemen rund um die Reise. Bei sehr komplexen Schwierigkeiten hätte ich nicht die Lust in der Warteschleife zu hängen.
Ich liebe unser Reisebüro!! (Ich hasse PCs)
Annerose -
Miller3000:
Dazu evtl. ein Standortwechsel im Urlaub und damit verbunden ein weiterer Flug im Urlaubsland. Hier wird sich kaum einer die Mühe machen, das alles selbst online zu buchen, das Reisebüro ist somit für diese Leute nach wie vor sehr interessant.Zu dieser Aussage muss ich aber mal ganz klar mein Veto einlegen!

-
Ich auch!
Und ich kenne bisher kein Reisebüro, dass mir solche Konstellationen entsprechend buchen würde ohne an seine Grenzen zu stoßen oder nen speziellen Veranstalter mit ins Boot zu nehmen.
Aber auch da könnte das eigentliche Problem die Provision sein, die halt von nem Hotel in 10.000 km Entfernung nicht so leicht zu kriegen ist. -
...für viele ist auch die Bequemlichkeit ein Grund, ins Reisebüro zu gehen; man nennt seine Wünsche und lässt die Damen und Herren dann machen. Und wenn Fragen auftreten oder gar was schief gehen sollte, hatte man direkt jemanden als Ansprechpartner (für Zweiteres dann natürlich auch zum Dampfablassen).
Viele Reisebüros geben auch nach Buchung die ein oder andere Aufmerksamkeit an die Kundschaft - das lockt natürlich auch und bindet Stammkundschaft.Für unsere Sommer-Flugreise informieren wir uns natürlich auch im Internet, aber gebucht wird im Reisebüro. Dort gibts vielfach noch Tipps zum Parken bzw. für Dinge vor Ort im Urlaubsland. Auch für viele andre Fragen rund ums Reisen kann man die Damen fragen und vieles wird sogar ohne Aufpreis für einen erledigt.
Wo und wie man bucht, entscheidet letztendlich die Zufriedenheit. Wer online schon schlechte Erfahrungen hatte bzw. im Reisebüro, wird sicher nach Alternativen suchen... Unterm Strich sitzen überall Menschen, die ihren Job mehr oder weniger gut machen...
-
logisch ist es stressfreier in einem reisebüro zu buchen und unterstütze das auch (mittelstand hin oder her ) wenn richtig recherchiert wird
meine erfahrung damit: unmotivierte azubis ohne ende die irgendwelche inseln/resorts vermarkten müssen ohne jemals dort gewesen zu sein.den freien markt können wir eh nicht beinflussen ausser durch gezielte buchungen
-
Es gibt eine Petition für Reisebüros für Unterstützungen, wo man unterschrieben kann. Leider darf man hier keine Links veröffentlichen. Ixch habe gestern unterschrieben.
-
Dazu: Artikel "Reisebüro-Inhaberin startet Online-Petition":
-
Dieser Beitrag wurde gelöscht!
-
... Dann ist das Reisebüro in Deutschland tot ...
-
Puh, die Dame aus dem Touristik-Aktuell Artikel hat die KfW-Kredite aber nicht mal im Ansatz verstanden... Je nach Programm sind die immer zwischen 90 und 100% durch den Staat verbürgt, dass entbindet sie aber natürlich nicht davon, wenn sie Ihr Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH führt, sich selbst auch noch für den Kredit zu verbürgen, warum sollte sie denn besser gestellt werden, als persönlich haftende Einzelkaufleute und ihre privaten Schäflein ins Trockene bringen können?
Ich persönlich wundere mich ja schon seit Jahren, dass es noch stationäre Reisebüros gibt. Hatte mit deren Verschwinden eigentlich schon Ende der 90er gerechnet. Jedenfalls macht es überhaupt keinen Sinn, jetzt Branchen zu stützen, die den digitalen Wandel eh kaum überleben werden. Ich bin jedenfalls ganz bei den Wirtschaftsweisen, dass es jetzt nicht flächendeckend Subventionen geben darf nach der Methode: "Wer hat noch nicht, wer will nochmal...". Klar ist es hart, aber Insolvenz und Hartz haben auch schon andere getroffen, wenn die Krise vorbei ist, kann dann wieder mit neuen Existenzgründungen durchgestartet werden, Deutschland ist da im Vergleich zum Rest der Welt wirklich gut aufgestellt, wenn ich sehe, was da in den USA oder Entwicklungsländern abgeht... Wir werden unseren Vorteil allerdings verspielen, wenn das Geld mit der Gießkanne jetzt an Nicht-Zukunftsbranchen verteilt wird.
Bin mal gespannt, ob alle, die die Petition unterschreiben und von einem Storno betroffen sind, auch den Gutschein nehmen

-
Puh, die Dame aus dem Touristik-Aktuell Artikel hat die KfW-Kredite aber nicht mal im Ansatz verstanden... Je nach Programm sind die immer zwischen 90 und 100% durch den Staat verbürgt, dass entbindet sie aber natürlich nicht davon, wenn sie Ihr Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH führt, sich selbst auch noch für den Kredit zu verbürgen, warum sollte sie denn besser gestellt werden, als persönlich haftende Einzelkaufleute und ihre privaten Schäflein ins Trockene bringen können?
Ich persönlich wundere mich ja schon seit Jahren, dass es noch stationäre Reisebüros gibt. Hatte mit deren Verschwinden eigentlich schon Ende der 90er gerechnet. Jedenfalls macht es überhaupt keinen Sinn, jetzt Branchen zu stützen, die den digitalen Wandel eh kaum überleben werden. Ich bin jedenfalls ganz bei den Wirtschaftsweisen, dass es jetzt nicht flächendeckend Subventionen geben darf nach der Methode: "Wer hat noch nicht, wer will nochmal...". Klar ist es hart, aber Insolvenz und Hartz haben auch schon andere getroffen, wenn die Krise vorbei ist, kann dann wieder mit neuen Existenzgründungen durchgestartet werden, Deutschland ist da im Vergleich zum Rest der Welt wirklich gut aufgestellt, wenn ich sehe, was da in den USA oder Entwicklungsländern abgeht... Wir werden unseren Vorteil allerdings verspielen, wenn das Geld mit der Gießkanne jetzt an Nicht-Zukunftsbranchen verteilt wird.
Bin mal gespannt, ob alle, die die Petition unterschreiben und von einem Storno betroffen sind, auch den Gutschein nehmen

@wuelfi71 sagte:
Ich persönlich wundere mich ja schon seit Jahren, dass es noch stationäre Reisebüros gibt. Hatte mit deren Verschwinden eigentlich schon Ende der 90er gerechnet. Jedenfalls macht es überhaupt keinen Sinn, jetzt Branchen zu stützen, die den digitalen Wandel eh kaum überleben werden.
Da allerdings gehen die Meinungen weit auseinander ..... in vielen Threads wird in der aktuellen Situation dann doch die Ansicht vertreten : „nie wieder online“. Hier ist man als Verbraucher geradezu hilf- und machtlos wenn der Geschäftspartner nicht will. Mails und Briefe werden nicht beantwortet, Stunden- und tagelang hängt man in der Leitung und wird irgendwann rausgeworfen, Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Und gerade die immensen Nachteile der Digitalisierung bekommt man so zu spüren wie nie. Die Zahlen bzgl. neuer digitaler Betrugs- und Abzockmaschen gehen schon jetzt ins Unermessliche - ich nenne hier nur mal Anträge auf staatliche Unterstützung.
Und nicht vergessen darf man natürlich komplexe Themenbereiche und Buchungen die stundenlanger Beratungen und Informationen durch kompetenter Mitarbeiter bedarf, die ich online oder am Telefon in den letzten Jahren immer vermisst habe. Klar. Wenn der Verbraucher genau weiß was er will - Pauschalreise mit feststehenden Parametern - da ist es natürlich fein für ein Onlinereisebüro, einfach nur aufs Knöpfchen zu drücken und schon bekomme ich die Provision. Doch in der Summe macht’s - auch für den Verbraucher - die Mischung.
Allerdings, damit wir uns richtig verstehen : ich persönlich bin sogar schon viel länger als Lars Feld der Ansicht das unser System der übertriebenen Ausschüttung von Fördermitteln der absolut falscheste Weg ist ..... es kann doch nicht sein, das Menschen in einer Krise zu Hause bleiben, Fördermittel bekommen die effektiv über den Einkünften von Menschen liegen die tagein, tagaus in systemrelevanten Berufen arbeiten und sich Risiken aussetzen, und immer noch nach mehr schreien weil sie sonst ihren 100.000 € - PKW nicht finanzieren können.... -
"Reisebüros planen bundesweite Demos":
https://www.touristik-aktuell.de/nachrichten/reisevertrieb/news/datum/2020/04/24/reisebueros-planen-bundesweite-demos/
