Reisebüros Test Beratungsqualität
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Ich empfehle mal diesen Beitrag des NDR/Ratgeber anzuschauen. Es wurden stationäre Reisebüros nach Vorgaben getestet!
U.a. gehts auch hier um den Begriff Leitveranstalter..
Kein besonderes Ergebnis
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Mich würde im Zusammenhang mit dem NDR-Bericht mal interessieren, wie hoch wohl der Prozentsatz derjenigen "Leute von der Strasse" ist, die hier zu den Ergebnissen "befragt" wurden und so entsetzt reagierten, wenn genau diese Leute für sich selbst das günstigste Angebot heraussuchen müßten.
Es ist sicher in diesem Falle spekulativ, aber ich behaupte einfach mal das die Fehlerquote nicht bedeutend anders wäre (auch dazu gibt es ja "Tests"
)......und somit hätten sie nichts gewonnen.
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Und was (oftmals) passiert, wenn dann tatsächlich das preisgünstigste Angebot (eben auch mit z.B. entsprechenden Zimmern, Flügen etc. verbunden) eingebucht wird, "dürfen" wir hier Tag für Tag entsetzt anhand der Nörgel-Wortmeldungen dieser Verbraucher lesen!
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Ganz nebenbei: Es wäre den mit der Kamera befragten Leuten nicht gelungen den günstigsten Preis zu finden. Weder selbst, noch z.B. in einem Online-Reisebüro ( auf Traveltainment-Basis ).
Der ganze "Trick" bei der Sache basiert darauf, das der "Tester" seine "Testreisen" von vornherein darauf abgestellt hat, dass sie eben nicht in einem "schnellen" Preisvergleichssystem gefunden werden können ( um den Preis zu erhalten, muss man tief im Reservierungsystem der Veranstalter gucken, Angebotsstrukturen manuell und kreativ aufbrechen und neu zusammensetzen etc. das dauert vergleichsweise lange )
Ohne das Ergebnis hier in Frage zu stellen: Wir kennen - natürlich - leider nicht die Rahmenbedingungen und Grundvorgaben des Tests ( Tester kommt rein, "ich habe nicht viel Zeit, machen Sie mal eben schnell das günstigste Angebot" etc. ). Ich denke aber, dass man schon sagen kann, dass es nicht gänzlich objektiv und fair ablief.Und zum Thema "Fairness". Guter Journalismus hätte den Verbrauchern objektiv auch andere Handlungsoptionen angeboten bzw. untersucht. Zum Beispiel mit einem zweiten Teil des Tests á la "und jetzt schauen wir mal, ob der Kunde den günstigsten Preis im Netz bekommen kann."
Das ist - natürlich - leider nicht passiert. Und das wohl deswegen, weil aus oben genannten Gründen der Endkunde selbst diese Preise auch niemals erhalten hätte. Nicht bei Mr. Ballack, nicht hier bei HC oder sonst einer Onlineseite. Es ist schlichtweg nicht möglich, diese Preise im Rahmen eines normalen, schnellen Preisvergleichs zu ermitteln.Von daher kann man diesen Test fraglos in die Schublade Verbraucherverunsicherung/-verdummung einordnen.
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@Holginho: Jau, bitte das billigste Angebot, aber mit Sun Express flieg ich nicht und ein "schönes" Zimmer will ich und wo kann man sich die Abflugzeiten garantieren lassen und sind importierte Alkoholika eh im Preis inbegriffen.

CaptainJarek:Verbraucherverunsicherung/-verdummung
...oder vielleicht gar -manipulation ?!
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Sehr gut finde ich den letzten Satz im verlinkten Beitrag von Günther:
"Es lohnt sich also mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen....."
Ist dann natürlich eher suboptimal wenn jedes Angebot €50.- kostet ..... (in Anspielung auf den Thread mit den Angebotsgebühren). -
@dobabba
aber pauschalreisen kosten doch keine 50 € beratungsgebühr, menno
@captain
nicht ganz fair.
und ich frage mich, wie realistisch die "gespielte" situation ist.
wie oft kommt es denn vor, dass der potentielle kunde für genau diese (test-) reisen
und nix anderes ein angebot haben will. (das billigste wollen ja immer alle)warum wurde denn nicht auch die beratungsqualität getestet.
im grunde wurde doch da nur getestet: wie gut sind die reiseberater im umgang mit ihrem werkzeug. -
@ Günter/HolidayCheck
Habe mir den Film angeschaut und der Beitrag ( Kommentar ) von
Heute 15:09 Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen
würde ich auch zustimmen .
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Ich halte von so Filmen nichts , weil man kann viel Ausschneiden , und war nicht selbst dabei .
Man sieht es ja an den Kommentaren unter den Film , was dabei raus kommt . -
Wir buchen (mehrere Familien, Freunde und Verwandte(Kinder) ) seit ca 30 Jahren in einem kleinen Reisebüro in unserer kleinen Gemeinde.
Noch nie hatten wir damit irgendein Problem.
Und die persönliche Beratung, das persönlich mit den Angestellten am PC zu sitzen, die Erfahrung des Chefs samt seiner Frau, das ansprechen eines "Menschen" direkt, das lasse ich mir nicht entgehen. Dafür bin ich auch gerne bereit, wenn überhaupt ein paar Euros mehr zu zahlen. Wohlgemerkt "wenn überhaupt".
(Haben schon gegenteilige Erfahrungen gemacht.)SORRY HC

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Lexilexi:
@dobabba
aber pauschalreisen kosten doch keine 50 € beratungsgebühr, menno
@Lexi: Mennooo, woher soll ich das denn wissen, ich geh doch nie ins Reisebüro
.Na mal Scherzle beiseite, ich fand nur der abschliessende Spruch in diesem Bericht passte wie die Faust aufs Auge zu dem Gebühren-Thread.
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@ Bernd / Papa X
So machen wir das auch schon über 20 Jahre .
@ Lexilexi
Richtig

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@dobabba
menooooo. hättste den thread doch mal richtig gelesen.

für das - wie hier im link getestete - reine abfragen von pauschalreisen wäre eine beratungsgebühr natürlich nicht angebracht.
(p.s.: aber genau dein gedanke kam mir auch beim lesen des beitrages
)
@curi
ich schreibs immer falsch. natürlich "repräsentativ" -
Für den Brückenschlag zur Thematik "Angebotsgebühr" bedarf es allerdings maximaler Ignoranz der dort vorgetragenen Sachverhalte ...
:?
