Sicherheit in Hotels
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Huhu!
wie ja einige wissen, war ich vor kurzem ein paar Tage auf Mallorca, zusammen mit meinem Freund.
Zufällig waren 2 Freunde von uns ebenfalls auf Mallorca und zwar an der Playa de Palma. Wir wollten uns natürlich treffen und schönen feiern gehen und da mein Freund ich und ne gute Stunde von der Playa de Palma weg wohnten, beschlossen wir, dass wir einfach bei den Jungs im Hotelzimmer übernachten wollten.
Um es kurz zu machen:
wir haben im Hotel abends am Büffet gegessen, zu viert im Zimmer geschlafen, das auf max.2 Leute ausgerichtet war und hätten auch zum Frühstück gehen können, wenn wir es nicht verschlafen hätten.
Allein das find ich schon krass, kann es aber irgendwo nachvollziehen, denn die wechselnden Rezeptionisten / Restaurantangestellten können sich schlecht jedes Gesicht merken oder ständig nach Name und Zimmernummer fragen...
Die Krönung war aber der nächste Nachmittag.
Innerhalb von einer Stunde fragten wir vier EINZELN nach dem Zimmerschlüssel.
Erst ich, zehn Minuten später mein Freund, weitere 10 Minuten später einer der Jungs.... und der Kerl an der Rezeption hat nichts gemerkt! Noch nicht mal gezögert oder nachgefragt- NIX!
Mein Freund und ich sind dann sogar mit unserer Bettwäsche beladen durch die Eingangshalle gelaufen - auch hier keine Reaktion. Wahrscheinlich hätten wir auch den Fernseher mitnehmen können.
Oder noch ein Beispiel:
am Morgen - in Katerstimmung - haben die Jungs sich ausgesperrt und sprachen einfach die nächste Putzfrau an, ob sie ihnen die Tür aufmachen könnte.
Klar, kein Problem, keine Nachfragen....Es ist mir zwar nicht neu, dass in diesen Bereichen Sicherheitslücken sind, euch sicher auch nicht, aber es so hautnah mitzukriegen ist schon erschreckend.
Und nur fürs Protokoll: normalerweise machen wir sowas nicht und das nächste Mal werden wir auch wieder für unser Essen und unser Bett zahlen....
Also, mein Fazit aus der ganzen Sache: um nen Tresor kommt man nicht herum....
LG
Christine -
Aber nicht in jedem Hotel geht es so zu. Viele haben so genannte Zimmerpässe. Aber grundsätzlich natürlich ein Problem, vor allem in den Hotels mit 600 Betten oder mehr.
Daher immer der Rat: keinen Schmuck mit in den Urlaub, keine Wertgegenstände mit in den Urlaub und Bargeld in einen Safe!
Und ein letzter Rat: Vorsicht bei so dreisten Aktionen wie Essen-Schlafen-in-fremden-Hotels... wird man erwischt, so kann einem, je nach Land, Unangenehmes ins Haus stehen. In fernen Ländern vielleicht sogar auch eine Nacht in der Polizeiarrest-Zelle... oder gar ein Schnellverfahren. Rechtlich gesehen würde solche Aktivitäten ins Eck des vorsätzlichen Betruges stellen... also Vorsicht!!!
Gruß
Peter -
Nein, keine Sorge, dein Name und der des Hotels sind ja nicht bekannt. Und löschen find ich sowieso net gut, weil Foren sollen leben.
Aber ich wollte allgemein darauf hinweisen - ich verstehe schon, dass das reizvoll war und ich nehme an, das machen mehrere. Aber eben... Vorsicht....
Gruß
Peter -
Es ist auch normalerweise nicht meine Art, das wollte ich nur mal so anmerken... wohl gefühlt hab ich mich bei der Sache auch nicht ... (bin kein schlechter Mensch heulwinsel*)
Aber um es mal so auszudrücken: ein bißchen sind die Hotels auch selber schuld.... und es war kein 600 Betten-Klotz sondern relativ klein, schätze 300 Zimmer.... -
Tsetsetse, ich bin erschüttert. Zur Strafe musst Du Deinen nächsten Urlaub in Guantanamo verbringen

Mir ist das mal passiert, dass ich mich nachts ausgesperrt hab, ich war nicht mehr ganz nüchtern und hab die Badezimmertür mit der Zimmertür verwechselt ... und schwupps stand ich draussen...
War das peinlich...! Aber gottseidank hatte ich was an und war nicht komplett nackich.
Gruss,
Sambal -
HOYJOJOJOJO DAS SIND JA SACHEN !!
Kam auch einmal nachts auf allen Vieren ins Hotel zurück. An der Rezeption........ gähnende Leere !! Fast alle Zimmerschlüssel von ca 40 Zimmern ( ich habe glaube aber 80 gesehen ) hingen fein säuberlich
an den Schlüsselbrettchen.War sehr anstrengend bis ich meinen fand zumal er zuoberst hing und ich aufstehen mußte !?!? Hätte auch jeden anderen nehmen können !!!!!Grüßchen an Alle
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Zugegeben, die Überschrift war interessant. Natürlich auch die vorstehenden Anekdoten. Aber hatte gedacht, es geht um die Sicherheit im Hotel wie
Fluchtwege, Brandmelder, Notausgänge, Feuerwehrleitern usw.
Vielleicht bin ich berufsbedingt da etwas vorbelastet, aber nach Einzug in
ein neues Hotel checke ich erst einmal die Fluchtmöglichkeiten. Bei Brand
mitten in der Nacht die einzige Chance, sich zu retten. Die wenigsten
Menschen verbrennen, sondern ersticken.
Gibt es Erfahrungsberichte ? -
Bist Du etwa Feuerwehrmann, weil Du als erstes die Fluchtwege checkst? Ich schau mir immer erst mal mein Zimmer an, dann das Hotel.
Auf Fluchtwege hab ich ehrlich gesagt noch nie geschaut.
Um zum Eingangsthema zurückzukehren:
Mittlerweile gibts ja häufig die Zimmerkarten, die dann wunderbar in den Geldbeutel passen. Deshalb gebe ich meine Karte eigentlich während des gesamten Urlaubs nicht an der Rezeption ab. Natürlich ist es dann immer noch möglich das ein Zimmermädchen einen potentiellen **** in mein Zimmer läßt, aber dafür nehme ich mir immer einen Safe. Das erscheint mir am sichersten, auch wenn die Preise hierfür manchmal etwas überzogen sind.
Gruß Dirk
Nur noch 16 Tage bis Kreta
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Tja Dirk Zimmerkarten sind was die Sicherheit angeht eine feine Sache.Wir hatten auf Lanzarote in einer Appartementanlage mal Zimmerkarten.Als wir am ersten Abend nach Hause kamen war die Bude trotz Klimaanlage bullenheiß und die am Morgen gekaufte Butter im Küklschrankhatte sich verflüssigt.Wenn man das Zimmer verließ und die Karte herauszog schaltete sich in derganzen Wohnung der Strom aus !!!!!!!
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Tja, Bernd, genau deswegen haben viele Hotels diese Karte eingeführt...
Früher liessen die Gäste den ganzen Tag die Klimaanlage laufen und die Hoteliers rauften sich bei der Energiekostenrechnung die Haare. Mal ganz davon abgesehen, dass in manchen Ländern die Engerieversorgung sowieso pervers ist: alles für den Tourismus, fast nix für die Bevölkerung (aber das ist ein anderes Thema).
Clevere Hotelgäste wissen aber mittlerweile, dass man ebenso große Plastikkarten umhüllt mit der Folie von Zigarettenschachteln u. ä. dazu bringen kann, die Klimaanlage am Laufen zu halten - nach der Putzfrau, die nimmt nämlich diese Dinger regelmässig wieder weg...A blede Gschicht...
Gruß
Peter -
@Dirk: Da stand: Nach Einzug ..., also auch erst das Zimmer usw.
Ob Feuerwehrmann oder nicht, was sind ein paar geklaute Euro gegen das Leben?
Wir sind daher voll im Thema "Sicherheit im Hotel", wenn es auch nur ein
Teilaspekt ist.
Auszug "WAS TUN IM BRANDFALL":
Das Horrorszenario eines Hotelbrandes gehört sicherlich zu den unangenehmsten Erfahrungen, die einen im Urlaub erwarten können. Aus diesem Grund beschäftigt sich auch kaum jemand mit dem Thema - schließlich soll der Urlaub der Erholung und Entspannung dienen. Dennoch, so die Experten der A..G, sollte sich jeder, der im Urlaub im Hotel wohnt, vorher über die notwendigen Maßnahmen informieren, wenn’s tatsächlich mal brennt. Schon bei der Ankunft sollte geprüft werden, ob eine hausinterne Notrufnummer existiert. Ferner sollten unverzüglich die Notausgänge und Fluchtwege sowie die Anbringungspunkte der Feuerlöscher gesucht werden. Sehr hilfreich ist, wenn die Strecke vom eigenen Zimmer zum nächsten Fluchtweg von Anfang an bekannt und vertraut ist - im Ernstfall geht’s dann wesentlich schneller. Auch sollte geprüft werden, ob eine Flucht durchs Fenster und über die Dächer möglich ist. Bei einem Zimmerbrand heißt die Devise: ruhig und überlegt handeln! Eigene Löschversuche lohnen nur, wenn man sicher ist, daß diese Aussicht auf Erfolg haben; ansonsten muß sofort telefonischer Alarm gegeben werden. Danach sollte man unverzüglich das Zimmer verlassen, die Tür schließen und die Nachbarn warnen. Besonders wichtig: immer den Schlüssel mitnehmen, falls man noch einmal zurück muß. Deswegen sollte der Schlüssel im Zimmer auch stets an einem bestimmten Ort aufbewahrt werden: So ist er im Ernstfall sofort zur Hand - auch im Dunkeln. Verhalten bei Feueralarm: Behutsam die Tür öffnen (Vorsicht: Der Griff könnte heiß sein!), danach im Flur die Lage checken und zur nächsten Treppe gehen. Bei Rauch am Boden kriechen.PS: Wieviele Stockwerke hat das Hotel auf Kreta? In diesem Sinne einen schönen und problemlosen Urlaub. -
Danke Dirk danke Peter
Auf die Idee sind wir noch gar nicht gekommen. ( Das Einfachste liegt halt oft so fern !! )
Peter du hast natürlich recht.Energieverschwendung ist einfach nicht ok.
Besonders unter dem Aspekt wie du ihn beschrieben hast.Auch wir schauen daß wir nicht unnötig viel Energie und vor allem Wasser verbrauchen.
Aber Lanzarote gehört nun mal nicht zu den ärmsten Regionen.Und bei den
heutigen z T. saftigen Preisen ( auch der Hotels nicht nur der Veranstalter )
erwarte ich daß zumindest der Küklschrank tagsüber funktioniert.Was die allgemeine Sicherheit in Hotels und Appartements angeht ( egal
ob Diebstahl oder Feuer/Fluchtweg ) ist vieles noch im Argen und so muß
natürlich in erster Linie jeder selbst für seine Sicherheit sorgen soweit möglich.
Da hat Manfred nicht so unrecht.Auch das ist ein Aspekt.
Und wer meint er muß im Urlaub sündhaft teure Goldkettchen zur Schau
stellen ist selbst schuld wenn selbige sich verflüchtigen.
In diesem Sinne allen ein Feuer und Diebstahlfreier Urlaub.
Tatütata !!! -
Christine hat mit diesem Thema einen ganz wunden Punkt angesprochen. Mich hat schon oft ein mulmiges Gefühl beschlichen, wenn ich, in der Lobby eines Stadthotels sitzend, gesehen habe, wer sich alles da so rumtreibt. Nämlich beileibe nicht nur Hotelgäste oder Restaurantgäste, wie wir alle wissen! Mich würde wirklich sehr interessieren, mit welchen konkreten Mitteln die Rezeptionen oder die Security verhindern, daß Unbefugte die Zimmerflure betreten. Wir haben doch hier im Forum ganz sicher User, die in Hotels arbeiten und darüber berichten können. In Zeiten von verstärktem allgemeinem Terrorismus und El Kaida im speziellen ist mit diesen Dingen wirklich nicht zu spaßen. Ich bin ehrlich und sage: ich wundere mich, bin natürlich gleichzeitig heilfroh, daß nicht schon mehr passiert ist in Hotels bei diesen diffusen Gefahrenlagen.
Eine leicht lustige Geschichte: Ein ehemaliger Kollege von mir war viel unterwegs auf Montage in der damaligen Sowjetunion, in Pakistan, Indien und China, und mußte auf Geheiß seines Brötchengebers (aus Sicherheitsgründen!) immer in großen Hotels übernachten. Er hatte mit der Zeit einen regelrechten Horror davor entwickelt, woraus sich wiederum eine Marotte entwickelte. Er hatte bei jeder seiner Reisen eine Strickleiter dabei, mit der er 4 Stockwerke nach unten überbrücken wollte, wenn es zu einem Hotelbrand käme. Außerdem weigerte er sich, höher als im 4. Stock zu übernachten. -
Tja Salvamor 41
Bekannte von uns waren in der Dominikanischen Republik in einer Maisonettwohnung.
Als Nachts ein schweres Unwetter über die Anlage zog wären sie fast ertrunken weil aus " Sicherheitsgründen " die Fenster vergittert waren !!!!! -
Hallo
wir fragen immer an der Rezeption nach einer zweiten Hotelkarte und haben die auch immer bekommen, damit läuft dann auch die Klimaanlage und der Kühlschrank ohne Probleme
Grüßle Markus
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Tja, eine alte Weisheit: wie man's macht, macht man's falsch! Eine absolute Sicherheit gibt es nirgends auf der Welt.
Man kann halt nur nach bestem Wissen und Gewissen vorsorgen, aber wenn es einen treffen soll, nützt nichts auf der Welt. Fatum! -
Es gab auch mal einen Bericht bei einem dieser Sendungen Explosiv, Exklusiv, wat weiß ich... die haben das auch getestet und sind in JEDES Zimmer gekommen. Kein Problem.
Klar, das mit den Karten ist vielleicht ne Alternative, aber dann muß man sie echt bei sich tragen und darf sie nicht an der Rezeption angeben. Und so gesehen kann ich auch den Schlüssel mit mir rumschleppen, wäre auch sicherer.
Wie gut, dass ich nicht viel zu stehlen habe, mein Handy hab ich immer bei mir, ebenfalls mein Geld usw., alles andere ist ersetzbar.
@Manfred sorry wenn mein Thema nicht mit deinem Wunsch übereinstimmt - sollte ich mal nen Hotelbrand miterleben werde ich hier direkt drüber berichten (puuh, makaber... sorry!). Mach doch einfach nen eigenen Beitrag auf, dann findet deine - sich sehr wichtige - Mitteilung sicher noch mehr Aufmerksamkeit.
