User-Kommunikation anlässlich der Unruhen in Ägypten
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Macor
Habe nie behauptet das ich ein Ägyptenkenner bin aber wenn du in mein Profil gehst was ich freigegeben habewirst du feststellen das in diesem Zeitraum es schon angefangen hat zu brodeln mit dem Unterschied das die ganzen Hotels noch offen waren und auch die Nilkreuzfahrten noch gingen,ich hoffe nur für Ägypten da es sich ja so wie es aussieht immer weiter beruhigt das der Urlauberboom wieder einsetzt.Da im Moment noch sehr viele Läden und Geschäfte zu sind warten wir noch ab und werden denke ich mal im Februar fliegen,denn wir fliegen nicht nur zum baden dorthin sondern auch um Land und Leute kennenzulernen! -
Es scheint, als ob die Vernunft am Ende doch siegen könnte:
http://www.20min.ch/ausland/news/story/Junge-Muslimbrueder-suchen-Verbuendete-12056098
Ich hoffe, daß mit den moderaten MB ein Dialog möglich sein wird und es so zu
einer weiteren und langfristen Entspannung kommen kann. -
Hallo Habibi,
so neu ist das nun auch wieder nicht
. Schon nach dem Sturz Mursissagten die jungen MB, wir müssen den Dialog suchen und dürfen uns nicht ausgrenzen und wir möchten nicht, daß die Menschen Angst vor uns haben.Ich teile Deine Hoffnung, daß sich die Lage dann bald entspannt.
Sonnigen Gruß
Nefe -
gusca - das ist eben die typisch deutsche oder auch europäische Sicht der Dinge. Nach wie vor verbietet der Islam jegliche Verhütung (auch wenn es Europäern nicht gefällt). Desweiteren sind die Kinder tatsächlich eine Altersvorsorge (es gibt dort keine Rentenversicherung und die "Alten" werden von der Familie aufgefangen). Kinderarbeit gibt es - aber nur, weil es kein Sozialsystem wie bei uns gibt. Was wäre denn, wenn wir kein Hartz IV o.ä hätten? Dann würden hier auch die Kinder arbeiten - sofern sie es nicht schon tun.
Ich finde es unerträglich, dass wir uns anmaßen über andere Kulturen zu urteilen und gleichzeitig hetzen wir jedem Billig-Urlaubsangebot in diese Regionen hinterher. Was für eine Moral.............. Wirklich und uneigennützig helfen will ja keiner!!!
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Glaub`mir, gusca hat ein sehr fundiertes Bild der islamischen Kultur und Gepflogenheiten

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Sabaelcher,
da ich ja das Thema Kinderarbeit zuerst angesprochen hatte, nur so zur Info:
Ich bin ganz gewiss noch keinem Billigurlaubsangebot (weder in diese noch in andere Regionen) hinterher gehetzt... :?
Davon abgesehen: Das Verhütungsverbot bringt nun mal Probleme mit sich - warum sollte man das nicht äußern dürfen (abgesehen davon, dass es hier OT ist)...

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Malini,
ganz egal ob das jetzt OT ist oder nicht - die Äußerung zu den vielen Kindern, die man nicht ernähren kann, war nicht von mir - ich habe nur reagiert.
Es widerstrebt mir persönlich, über andere Kulturen abwertend zu urteilen, zumal wir Europäer uns da gar nicht hinein versetzen können. Ich kenne auch nur Ägypter und andere kinderfreundliche Nationen, die sich an Ihren Kindern erfreuen und diese als größtes Hab und Gut sehen. Nur bei uns Deutschen klappt das nicht, wir haben das Rad erfunden und so wie wir leben müssen alle anderen das auch tun, sonst sind sie asozial und schlimmeres. Das ist traurig.

Sabaelcher
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Traurig finde ich übermäßige Polemisierung und Pauschalisierung!
Ich bin bestimmt Niemand, der auf übermäßigem Deutschtum beharrt, aber finde auch diese Selbstabwertung ziemlich erniedrigend!
Es will den Ägyptern keiner vorschreiben, wie sie leben, noch ihren Demokratisierungsprozess vollziehen sollen, nur müssen sie halt auch mit den daraus resultierenden Konsequenzen leben, darum ging es hier im Groben.
Dann kommen aber immer wieder Ägyptenliebhaber, die die Schuld an der Tourismusmisere gerne den Veranstaltern und AÄ`n in die Schuhe schieben, anstatt mal Ursache und Wirkung zu betrachten, der User regentÜ hat es schonmal sehr schön ausgeführt... -
@Sabaelcher
Ohne jegliche Wertung der hier geäußerten Meinungen - nur um's richtig zu stellen:
"Wir" (Deutschen) haben das Rad nicht erfunden.
Weiterhin kann ich mich nicht erinnern, dass hier in einem Posting das Wort "asozial" gefallen ist. -
@ doc3366:
Genau so sehe ich das auch. Niemand sollte den Ägyptern vorschreiben , wie sie ihre Zukunft zu gestallten haben. Wenn sie sich für einen Weg entschieden haben, der zwangsläufig zu bestimmten Einschnitten in ihrer Lebensstruktur führt, dann haben wir das zu akzeptieren und nun nicht nach Gutmenschenart versuchen, die Schuldigen dieses Desasters in unserem miserablen Charakter zu verorten.
Es ist MEIN Geld, für das ich mehr oder weniger hart gearbeitet habe. Und wie und ob ich mein Geld ausgebe, sollte auch MIR überlassen sein.
Ich bin nicht auserkoren, mit meinem Ersparten die Welt vor Armut zu bewahren ... -
@adnorbi ...schön das Du dein Profil freigegeben hast

Weißt Du das mit dem brodeln in Ägypten ist so eine Sache. Ich sehe das alles nun schon seit den Anschlägen von Deir el-Bahari 1997 mit gemischten Gefühlen. Wenn es nur um Badeurlaub ginge dann gäbe es auch Alternativen.
Wenn ich aber das "Alte Ägypten" sehen will kann man nun ja leider nirgends anders hinfliegen. Dazu gehörte auch immer die Einstellung der Ägypter zu ihren Gästen, was nichts mit dem Verhalten des Kellners am Roten Meer oder auf dem Kreuzfahrtschiff zu tun hat. Genau diese Einstellung, mein Empfinden, hat sich seit 2011 geändert!
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Also eine veränderte Einstellung konnte ich bisher nicht feststellen.
Ich war letztmalig im April und Dezember in Oberägypten( Luxor-Aswan) und, bis auf das sich natürlich ein wenig Resignation breitmachte, war eigentlich alles wie immer.
Verhaltenstechnisch gesehen, ansonsten natürlich nicht, die Armut wächst, das sieht und merkt man überall. -
@adnorbi ...zum negativen! Ich werde mich allerdings nicht meine Beiträge von 2012 wiederholen, es wollte damals auch keiner hören

@levesmaedche ...wo warst Du in Luxor und Aswan. Besser gefragt was hast Du dort gemacht? Ein paar Wochen dort gewohnt oder an einer Nilekreuzfahrt teilgenommen

Allgemein: Erst 2011 eine gewisse Überheblichkeit weil man ja frei ist. Also die Aussprüche wie "Demokratie ist wenn man machen kann was man will" und "die Polizei bekommt von uns kein Geld mehr". Später eine Art Resignation, stimmt! Aber auch immer mehr "Die Ausländer sind ja an allem Schuld". Man glaubte eben was gesagt wurde!
Die wirkliche Armut bekommt man als Tourist sowieso sehr wenig zu sehen
Die findest man zB auf der Westbank oder in Karnak Nord und zwar meistens weit abseits der üblichen touristischen Pfade.Die Armut heute ist (noch) nicht mit dem vergleichbar was nach den Anschlägen von Deir el-Bahari 1997 in Oberägypten Los war.
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Hey wie ist denn der Verhalten der Einheimischen in Hurghada?
Hab die Erfahrung in Thailand gemacht dass die Leute dann immer die wenigen Touristen ausnhemen wollen wo es nur geht um den Verlust auszubügeln.
mM nach sollte man sich eher um die bemühen die trotzdem kommen und sich nicht davon abbringen lassen -
Das ist das Spiel was überall auf der Welt gespielt wird,jeder versucht für sich das meiste zu ergattern.Als ausnehmen würde ich das aber nicht bezeichnen.Sicherlich ist das aggressive Auftreten der Verkäufer in Hurghada nicht jedermanns Sache,egal ob viele oder wenig Touris vor Ort sind,aber dies gehört wohl zu ihrer Mentalität,ist manchmal lästig,aber nicht wirklich störend.Lass dich darauf ein,feilsche richtig und alles ist gut

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Hallo, wir wollen vom 17.11 ab 1 woche nach ägypten ans rote meer fliegen. Wie siehts denn aus, wir wollen ehrlich gesagt nicht in einem "geisterhotel" schlafen. auch haben wir schon gehört das viele hotels gar nicht mehr offen sind. wie stehen dann die chancen dass bis ende nov wieder alles im lot ist?
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wahrscheinlich werden jetzt wieder einige sagen, dass das der falsche Threat dafür ist, aber ich antworte trotzdem: Wir fliegen am 10.10. für 14 Tage nach Sharm el Sheikh und wie ich mitbekommen habe, ist unser Hotel beispielsweise für den gesamten Zeitraum ausgebucht. Da alle bis auf Tui seit dem 30. September 2013 wieder nach Ägypten fliegen (Tui ab dem 15.10.), denke ich mal, wird es keine "Geisterhotels" geben. Mein Tipp: Sucht Euch Euer favorisiertes Hotel heraus und fragt einfach bei dem Hotel per Mail/Facebook an, wie die Auslastung zu dem Zeitpunkt sein wird, bzw. ob sie geöffnet haben werden.
