Masai Mara NR, Conservancies und Unterkünfte
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Jambo,
da die Fragen zu den einzelnen Parks und den Unterkünften immer wieder aufkommen, den Safarithread teilweise unübersichtlich werden lassen und das mit dem "festtackern" ins uferlose führen würde, dachte ich mir, dass es doch eine Idee wäre, wenn man Threads mit den Parks und Unterkünften machen würde. Man sollte das einfach mal versuchen.
Bei der Mara gibt es inzwischen natürlich unzählig viele Unterkünfte. Diese befinden sich nicht nur im eigentlichen Mara-Schutzgebiet sondern auch in den vielen (teilweise) angrenzenden privaten Schutzgebieten.
Die Lage spielt sowohl hinsichtlich der Migration als auch wegen der Park Fees eine Rolle.Viele Grüsse
Chrissy -
Hallo,
wie im großen Safari Thread schon angekündigt, ich werde mit meiner Freundin dieses Jahr 3-4 Tage in der Mara verbringen. Ich habe mir zwar schon gewisse Seiten von Safari Anbietern angeschaut oder eben auch hier Lodges und Camps, aber es gibt dermaßen viel Auswahl, dass ich einfach mal fragen wollte, ob irgendjemand einen Tipp für mich hat:
Natürlich versuchen wir das Ganze möglichst kostengünstig zu halten. In diese Richtung geht dann eigentlich auch unsere Erwartung, denn wir sind recht bodenständige Menschen und bei uns muss jetzt nicht alles super-sauber, in bestem Zustand und so weiter sein. Desweiteren brauchen wir kein 5 Sterne Menu zum Essen. Also das ist jetzt alles natürlich übertrieben, aber auf diese Sachen kommt es uns einfach nicht an. Uns wäre viel mehr wichtig, dass man eine schöne Aussicht vom Camp/Lodge (was ist uns ebenfalls völlig egal, ob wir in Zelt oder Hütte oder Art Jugendherberge schlafen) hat und relativ dicht drin in der Natur ist, sprich wir wollen eigentlich keine (übertrieben gesagt) 2 Meter hohe Mauer um das Camp herum.
Kennt da vielleicht jemand einen oder mehrere Tipps in der Mara?
- sehr tief in der Wildniss
- schöne Aussicht
- kostengünstig
- alles andere spielt eine sehr untergeordnete Rolle
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Nochmal - kostengünstig, besonders in der Mara im Sinne von "günstig" geht nicht. Vielleicht wäre das Aruba Mara Camp eine Alternative für Euch. Ihr könnt normale Zelte bekommen und zusätzlich verfügt das Camp über einen wirklichen Zeltplatz im wahrsten Sinne des Wortes. Von der Aussicht her gibt es weit bessere Camps, die aber auch weitaus teurer sind. Solche Sachen machen sich am Preis bemerkbar.
Es wäre besser für Euch wenn Ihr Euch für die Safari von dem Wort "kostengünstig" verabschieden würdet, zumindest in der Kombination an Parks wie Ihr sie Euch vorstellt.
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nur dass wir uns nicht falsch verstehen: Kostengünstig ist natürlich verhältnismäßig gemeint.
Mir geht es nicht darum, für 30 Euro die Nacht irgendwo zu nächtigen. Aber ich brauche keinen besonders großen Komfort, 5 Gänge Menu und zahlen dann 500 Dollar die Nacht.
Mir sind die Punkte 1-2 am wichtigsten und da zahle ich auch gerne einen Batzen Geld dafür.
Nur wenn ich zwei Alternativen mit ähnlicher Umgebung habe, wo eine 30% billiger ist, weil die Anlage eben schon veraltet ist und das Essen ganz gewöhnlich anstatt exklusiv, dann nehme ich die billigere Variante, weil mir das nicht wichtig ist.
Nichts anderes wollte ich mit dem dritten Punkt aussagen

Vielleicht ist es jetzt besser verstanden worden, danke aber schon mal für deine Hilfe!
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ok

Manchmal wird hier das Wort "günstig" in den Raum gestellt im wahrsten Sinne des Wortes. Kürzlich hatten wir das hier, Thread" 1.Mal Kenia, aber wie". Die Leute wollten auch so in etwa diese Safari machen, hatten aber für den gesamten Urlaub ca. 2000 Euro pro Nase zur Verfügung. Als dann Hinweise kamen, dass man diesen Betrag ca. für die Safari alleine einplanen kann war dann Ruhe und es kam gar nichts mehr. Dann wird es hier teilweise etwas müßig Beiträge zu verfassen.
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Also mein Ziel war unter 1500 Euro zu bleiben, für die Safari. Aber wie gesagt, das ist mir nicht der wichtigste Punkt. Schön muss es sein. Und wenn es dann 500 Euro mehr kostet, dann ist das eben so.
Nachdem wir das jetzt geklärt haben
, vielleicht hättest du eine Empfehlung bzgl. meiner Punkte 1 und 2 im Bezug darauf, dass ich jetzt aber keine Luxus Unterkunft brauche.Oder ist es einfach so, dass die besten Örtlichkeiten bzgl. Umgebung auch gleichzeitig alles eher luxuriöse Unterkünfte mit dementsprechendem Preis sind?
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Das ist leider definitiv so, Luxus, tolle Aussicht, perfekte Lage kostet Geld.
Schau' Dir das Aruba Mara Camp einmal an, dann vielleicht das Oloshaiki Camp. Die Camps am Mara River haben wegen der Migration zu der Zeit besonders hohe Preise. Aber zum Mara River könnte man auch während eines Ganztagesgamedrives fahren.Schöne Aussicht - diese bietet ganz sicher die Mara Serena Lodge, aber auch wieder Mara River Gegend.
"Tief in der Wildnis" ist in der Mara nicht wirklich gegeben, im/am Park sind sie alle, die Mara ist größtenteils komplett plattes Land. "Wildnisfeeling" kommt für mich ehr in den Tsavos auf.
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Hallo,
alles geht leider nicht und für 1500€ wird diese Kombi nicht zu machens ein. Mit Tsavo und Amboseli wird die 2000€ Marke schon angegriffen.
Sehr zentral, jedoch preislich akzeptabel liegen noch das Ashnil Mara und das Matira Mara. Die sind im Preis ca. 50-100€ teurer als die am Talek.
Ansonsten könnte Anfang Juli die Keekorok sehr günstig liegen - allerdings kein Camp.Am Talek selbst liegen eine Menge Camps. Mehrere Safariveranstalter haben auch eine Zusammenstellung der Camps auf ihrer Seite.
Aber beeilen musst du dich schon. Die Mara ist gut gebucht...
Gruss
Gregor -
Jambo,
also wenn dir die Lage wichtig ist und du z.B. von der Unterkunft auch Tiere beobachten willst, dann ist es schon etwas schwierig.
Dann würde ich dir jetzt wirklich die Keekorok empfehlen. Ansonsten käme für dich - mitten im Busch - das Matira Camp sowie das Mara Bush Camp noch in Frage.Es gibt am Talek River schon einige nette und im Vergleich zu Unterkünften, die innerhalb des eigentlichen Schutzgebiets liegen, einige günstigere Unterkünfte, wobei hier die Tierbeobachtungsmöglichkeiten von der Unterkunft aus teilweise sehr eingeschränkt sind.
Eine andere Frage dürften die Verfügbarkeiten für euren Termin sein, denn wie schon geschrieben, sind einige Unterkünfte schon ausgebucht.
Wie ich euch verstanden haben, wollt ihr von Nairobi aus nicht in die Mara fliegen sondern fahren.
Das kostet natürlich auch einiges an Zeit. Zu eurer weiteren Route schreib ich dann noch kurz im Safarithread.
Mit dem Budget wird es aber wirklich knapp bzw. eigentlich nicht so ganz machbar, aber hierzu einfach bei den Anbietern fragen und vergleichen.
Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo Chrissy
Meintest du das Matira Busch Camp bzw. Matira Main Camp oder gibt esauch noch das Matira Camp.
Mich würde das Matira Main Camp interressieren.Viele Grüße
Gisela -
Meine zwei Lieblings Lodges in der Massai Mara waren David Livingstone Safari Resort und die Mara Serena Safari Lodge. Aber wie Stueppi schon mehrmals erwähnt hatte sind "günstig" und "Safari Lodges" zwei verschiedene paar Schuhe.
... ach ja, das war sooooooo schööööön....
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Jaaa, und ums auf den Punkt zu bringen: Kenia war mein bisher schönster Urlaub von allen. Die Natur, die Tiere... einfach traumhaft! Leider war ich bisher nur einmal dort in 2006.Taita Hills - Salt Lick Lodge ( schön)
Nairobi Stadt
Abadare - The Ark (war sehr kalt, Zimmer nicht abschließbar, so lala)
Lake Nakuru - Lake Nakuru Lodge
Massai Mara - Mara Serena & David Livingstone (Beide toll)
Amboseli - Amboseli Lodge (geht so)
Im Anschluss waren wir im Sarova Whitesands, ein tolles Hotel! -
Oft ist ja die Frage, wie lange die Fahrt in die Mara dauert.
Die Straße wurde diesen Winter wieder einmal gewalzt usw, mal schauen, was der Regen macht.
Wir sind am Lake Naivasha gestartet und haben bis Narok knapp 2 Stunden gebraucht (1h 45min). Danach ist die Frage,
a) wie lange dauert es am "Gate" hinter Narok, wo die Piste anfängt;
b) wie lange macht man im Curio Shop Pause (lässt sich Sachen andrehen) und
c) wie viel Verkehr hat man.Für nicht Curio-Shop Interessierte ist die Strecke Narok - Talek Gate in gut 1h machbar.
Für alle anderen Dinge dementsprechend länger.Ich würde diese Strecke zumindest in der Trockenzeit auch jederzeit wieder fahren. Sie ist bei weitem nicht so schlimm, wie immer gesagt wird. Es ist eine Schotterpiste, die regelmäßig gewalzt wird. Die zwischen dem Tsavo West und dem Amboseli ist auch nicht besser. Ferner sieht man so auch etwas vom Land - was ebenfalls interessant ist und sich vom leben an der Küste sehr unterscheidet.
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Also entweder sind wir komplett andere Strecken gefahren oder die haben ziemlich was gemacht an den Straßen. Ich weiss, dass es 2 Strecken von Narok gibt, eine ist etwas länger, dafür besser zu fahren. Ich bin die Strecke allerdings auch 2011 zuletzt gefahren, in der Zeit kann sich ja einiges getan haben.
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Jambo,
die scheinen dann wirklich was gemacht zu haben. Wir sind das letzte Mal im September 2011 die Strecke Narok - Talek gefahren, da die Strecke Narok - Sekenani fast unpassierbar war und ich kann nur sagen, dass sich in den letzten Jahren beide Strecken nichts schenkten und echt heftig waren.
Viele Grüsse
Chrissy -
Also, die Straße Richtung Talek Gate ist nicht gut - so wollte ich das nicht verstanden wissen. Aber schlecht würde ich auch nicht sagen. Es ist eben eine gewalzte Piste, an der sogar im März gebaut wurde (Befestigungen). Tiefe Furchen gab es nicht, Schlaglöcher auch eher weniger. Man konnte gut fahren. Sie war lediglich etwas huckelig - ähnlich der in den Amboseli. Zum Teil sind wir Tempo 60 - 80 gefahren... Lediglich die letzten km (mehr waren es nicht) zum Talek Gate waren "Massai Mara Like".
In der Tat gibt es verschiedene Strecken. Die Strecke zum Sekenani Gate sind wir nicht gefahren.
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Jambo Greno,
hakuna matata, wir sind doch immer froh über updates.
Die Piste Narok - Talek war damals alles andere als gewalzt. Es scheint sich wirklich etwas zum Besseren verändert zu haben, was ja nicht so oft vorkommt.
Früher waren hier elendig viele Furchen und Schlaglöcher. Dies resultiert oft daraus, dass während heftigen Regens viele stecken bleiben und oft rausgezogen werden müssen. Das führt dann beim Austrocknen zu heftigen Schlaglöchern. Wenn das natürlich gewalzt wird, sieht das wirklich schon wieder besser aus.
Ich hoffe, dass die Strecke mit den heftigen Regenfällen gerade nicht gleich wieder "beim Teufel" ist.
Bei der Strecke Narok - Sekenani war oder ist das Problem, dass hier früher ein Teil asphaltiert war. Dieser Asphalt ist jetzt größtenteils weggebrochen bzw. ausgeschwemmt worden, was zu einem "Asphaltskelett" führt, das alles andere als angenehm zum fahren ist.
Diese Strecke war früher mal gar nicht so schlecht.
Weil die Strecke jedoch immer schlechter wurde, benutzen jetzt viele die Ausweichstrecke Narok-Talek.Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo
@ Greno
das hört sich echt so an als seien die Strassen nach Narok in einem besseren Zustand.Ich hab immer ewig gebraucht.....Lg Turtle 1994