Straßenkarte / Straßenatlas USA Westküste
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Hallo
Wir planen eine Trip mit dem Mietwagen durch den Westen der USA. Vornehmlich werden wir ein Navi nutzen. Dennoch wollen wir eine traditionelle Straßenkarte nutzen, um unsere Route zu planen und zu dokumentieren.
Oftmals sind die Straßenkarten vor Ort besser als die bei uns erhältlichen. Gibt es besonders empfehenswerte Straßenkarten / Straßenatlanten ?
Danke und Gruß,
aedificans -
aedificans,
einerseits bieten die Welcome Center der jeweiligen Bundesstaaten meist eine kostenlose Straßenkarte (die aber nicht immer sehr gut ist, Welcome Center findest Du an den Interstates kurz nach jeder Staatsgrenze). Andererseits bietet AAA für ADAC-Mitglieder kostenlose Karten (die besser sind als die State Maps).
Vorab kannst Du bei vielen Bundesstaaten die kostenlose State Map auch online anfordern auf den jeweiligen Tourismuswebsites der Staaten (samt weiterem Infomaterial).
Gruß
Carmen
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Der Rand McNally ist der Klassiker, den gibt's in jedem Wal Mart, oft auch an der Tankstelle.
Mit den ADAC-Karten (AAA) komme ich nicht so gut zurecht, da sind kleinere Straßen oft nicht drauf.
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Bei der Routenplanung ist Google Maps jeder Karte übrlegen. Und zur Dokumentation reichen die Touristenkarten.
Ansonsten schließe ich mich Carmen und MsCrumple an.
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Ich bin selbst sehr häufig in den USA mit dem Wagen unterwegs (Samstag geht's wieder rüber) und kann nur bestätigen, dass GoogleMaps qualitativ allen Straßenkarten, die ich kenne, über ist.
Solltest du dir keine Karten selbst ausdrucken wollen, empfehle ich dir:
- Rand McNally (gibt's an jeder Tankstelle für wenig Geld)
- Best Western Reiseführer USA
Die Best Western Hotels haben bis 2011 noch Hotelguides gedruckt, die im hinteren Abschnitt sehr detaillierte Straßenkarten der einzelnen Bundesstaaten beinhalten. Dort sind sogar nicht wenige Sehenswürdigkeiten eingezeichnet, die du auf Google u.U. umständlich suchen musst. Von daher empfhele ich dir, einfach mal bei einem Best Western ran zu fahren und höflich nachzufragen, ob es noch einen alten (!) Reiseführer gibt. Vielleicht hast du ja Glück!?

Auch lohnenswert, solange du noch zuhause bist (das mache ich z.B. parallel zu meinen Straßenkarten):
Suche dir bereits zu Hause raus, was du in welcher Reihenfolge anfahren möchtest. Schreibe dies zusammen mit der Adresse auf, und nimm dir diese Notizen mit. Dann kannst du das Navi ganz gezielt immer mit der nächsten Etappe füttern. So mache ich es z.B. schon seit meinem letzten großen USA-Urlaub im April/Mai 2012.

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Hallo,
es gibt vom Busche-Verlag einen Kartensatz "USA -Der Westen", in dem einzelne Karten der West-Staaten enthalten sind (Utah, New Mexico, Nevada, Arizona - ob Kalifornien mit dabei ist, bin ich mir nicht ganz sicher).
Ich hab mit dem entsprechenden Pendant in Kanada sehr gute Erfahrungen gemacht...
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Wir kamen auch mit dem kostenlos angeforderten ADAC ReiseTourSet (als Mitglied des ADAC) sehr gut zurecht. Die AAA-Karten ergänzen alles und di Tipps sind wirklich wertvoll gewesen.
Von den N.P. erhälst du in der Regel mit dem Eintrittpreis eine sehr gute Übersichtkarte, die dann in den Parks noch nützlich ist.
LG
Bine -
MsCrumplebutton:
Der Rand McNally ist der Klassiker, den gibt's in jedem Wal Mart, oft auch an der Tankstelle.Mit den ADAC-Karten (AAA) komme ich nicht so gut zurecht, da sind kleinere Straßen oft nicht drauf.
Wir bezahlten 2012 in einem Walmart Supercenter 6,97$
Das ist eine spezielle Ausgabe von Rand McNally für Walmart und leider nicht in allen Filialen erhältlich.Wir mußten viele Filialen abklappern bis wir endlich einen neuen Strassenatlas zu dem speziellen Preis gefunden haben.Der alte Strassenatlas war schon 18Jahre alt und hat sich schon in Einzelteile zerlegt.
Die Strassenkarten die man in den TouristenInfos bekommt finden wir auch nicht so gut.Voriges Jahr stellte ich auch noch fest das viele Staaten Infos inclusive Strassenkarten nichtmehr nach Europa schicken.
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Unter dem Begriff "Atlas & Gazetteer" gibt DeLorme für jeden Staat der USA einen Atlas heraus. Der Atlas kostet für die meisten Staaten 20 $, für die grossen Staaten bis zu 25 $. Das Format entspricht etwa A3, diese "Paperback"-Hefte sind also nicht eben handlich.
Der Massstab der Karten variiert, beim Atlas von Colorado wird der westliche Teil mit den Rockies auf 81 Seiten im Masstab 1:160'000 dargestellt, der östliche Teil auf 12 Seiten im Masstab 1:320'000. Die Karten ausserhalb der Ortschaften sind etwa so detailreich dargestellt wie bei GoogleMaps, alle Nebenstrassen sind gut zu verfolgen. Im Atlas fehlen in den Ortschaften die Strassennamen, dort ist die Darstellung in Google Maps wesentlich detaillierter. Im Atlas von Colorado sind detailliert die Grenzen der "Public Lands" eingezeichnet, zum Beispiel BLM, US Fish and WildlifeService, State Lands, National Forests.
Der Atlas wird ergänzt durch ein Verzeichnis der Ortsnamen und der Orte von touristischem Interesse: Nationalparks, National Parks, Recreation Areas, State Parks, Scenic Drives usw…
Die "Atlas & Gazetteer" sind in den USA gelegentlich in den Warenhäusern zu finden, möglicherweise auch in grösserenTankstellen-Shops.
Walter