Sicherheit
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pursche wrote:
Die Chance, dort in einer großen Hotelanlage mit zig 100 Gästen überfallen zu werden, ist denke ich geringer, als hier Opfer einer Gewalttat zu werden.Genau das ist aber z.B. letztes Jahr im Iberostar vorgekommen.
Die (bisher unbekannten) Täter hatten ihren Opfern im Hotelzimmer aufgelauert.
Da eines der beiden dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen ist und die Angreifer unerkannt fliehen konnten, ist dort die Präsenz der Sicherheitsleute (insbesondere um die Wohngebäude herum) massiv verstärkt worden. -
Betroffen waren zwei Langzeiturlauber (Max, den vielleicht noch der eine oder andere vom Schießen kennt, er macht dort oft den Schreiber) und seine Lebensgefährtin.
Er ist gleich in die Klinik gekommen, sah aber später noch sehr gezeichnet (verquollenes Gesicht) aus. Es muß sehr knapp gewesen sein - die beiden sind ja auch schon älter.
PS: Der Artikel aus dem Domrep-Magazin, auf den AndreundNicole hingewiesen haben, beschreibt etwa das gleiche Strickmuster, nur dass es diesmal ein Kanadier im RIU in POP war.
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Jetzt muss ich mal nachfragen...
Ich war Anfang der 90er bis 2003 mehrere Male auf der Insel (dann schreckten mich eher die Urlaubermassen ab) und dabei auch öfter mal mit dem Mietwagen unterwegs, u.a. mal 2 Wochen kreuz und quer, inklusive der nicht so touristischen Gebiete im Inland und auch Santo Domingo.
Beherrschte nur ein paar Brocken Urlaubsspanisch, Englisch sowie selbst überlegte Ableitungen aus dem Lateinischen, die mir manchmal bei Hand- und Fußpalaver sehr nützlich waren

Ich hatte nie das Gefühl Angst haben zu müssen, fühlte mich nie unwohl oder gar bedroht, nur in Sosua öfter mal bedrängt

Ist es inzwischen wirklich so gefährlich?!
Also wenn ich hier, oder im Mietwagen- bis Backpackerthread mitlese, beschleicht mich das Gefühl, außer in der Anlage, kann man sich nirgends mehr frei bewegen
Oder ist es doch eher die übliche Reiseveranstalter/leiter Strategie, die Leute in den Anlagen zu halten und eigene Ausflüge an den Mann zu bringen, die hier oft Niederschlag findet?
Die letzten hier geschilderten Überfälle aus den Anlagen sind zwar m.E. sehr traurig, aber doch wohl eher Einzelschicksale, wie sie überall mal vorkommen? Jedenfalls kenne ich das von Margarita, Kenia, Spanien, Italien, den USA und auch in deutschen Hotels wurde schon gestohlen...Hier sind doch auch Experten, die die Insel schon länger kennen und nicht nur in Anlagen abhängen, wie seht Ihr denn die Entwicklung?
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Gute Frage. Mir gehts es ähnlich wie dir. Ich war zu meiner Zeit (bevor auch mich die Urlaubermassen abschreckten) auch mit dem Mietwagen unterwegs, mitten durch die Prärie. Ich hatte auch nie ein unsicheres Gefühl. Bin fast ausnahmslos auf hilfreiche Bevölkerung gestossen. Dem ein oder anderen Strauchdieb, der einen auf den Arm nehmen wollte, bin ich (wie überall auf der Welt) natürlich auch begegnet. Mich würde ebenfalls interessieren, was an dieser, hier geschilderten, negativen Entwicklung auf der Insel wirklich dran ist.
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Meine Erfahungen beziehen sich auf Urlaubsgebiete (darum geht es aber in diesem Forum auch hauptsächlich) da ich das übrige Land nur von Tagesausflügen kenne.
Schon vom ersten Urlaub an, bin ich tagsüber/abends allein (weiblich) aus der Anlage raus, einfach aus Neugier an der mir fremden Kultur. Ich persönlich kann nicht von schlechten Erfahrungen berichten, ganz im Gegenteil, ich fühle mich dort beschützter als in einer deutschen Stadt.
Dieses jedoch wohlwissend mit dem Hintergedanken "wir müssen auf diese weisse Touristin achten, weil sie uns mit ihren Urlauben regelmäßig Geld auf die Insel bringt".
Klar laufe ich nicht um 4 Uhr morgens allein durch die Pampa von der Disco zum Hotel zurück. Das würde ich aber in D auch nicht machen. Klar kenne ich Geschichten von anderen Urlaubern, denen schlechtes widerfahren ist, klar warnen mich die Dominikaner, ich solle da und dort aufpassen. Aber wie schon gesagt, toi, toi,toi - ich musste noch keine negativen Erfahrungen machen.
Wenn es so wäre, wäre ich sicherlich so sehr enttäuscht, daß ich mir ein anderes Urlaubsziel suchen würde.
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ich denke mal der weg von der hoteldiso zum zimmer sind nur 150 meter oder so und das das im hotelkomplex passiert finde ich schon heftig.... na egal......
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Ich laufe ja den ganzen Tag in den Orten rum.
Egal wo.
Sogar in Puerto Plata sprach mich eine Frau, die vor ihrem Haus saß, an-
Señor, diese Straße sollten Sie nicht lang laufen!Es war MITTAGS!
Nach Einbruch der Dunkelheit bleibe ich natürlich im Zentrum.
Sogar in Havanna, obwohl es in Kuba sehr sicher ist.Ein user im anderen Forum, der viel Rad fährt, berichtete, daß er in der DomRep außerhalb,
in der Pampa,von einem mit der Machete gestoppt wurde und einen GsD. kleinen Schnitt zugefügt bekam.
Tasche mit Foto usw. wurde geraubt.
Mir selbst wurde vor ein paar Jahren mitten in Santo Domingo von einem Motofahrer die Tasche mit der Camera vom Hals gerissen.
Das ist Pech, kann aber überall passieren.
Die Belästigungen in Sosua halten sich aber in Grenzen
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AndreundNicole:
ich denke mal der weg von der hoteldiso zum zimmer sind nur 150 meter oder so und das das im hotelkomplex passiert finde ich schon heftig.... na egal.Nö.... es ist nicht egal, wenn innerhalb des Resorts und auf so kurzen Wegen was passiert. Ich find das schrecklich und ich bin wahnsinnig enttäuscht darüber, daß die Domis es nicht kapieren, daß sie sich den Ast absägen, auf dem sie sitzen

Sie haben genug Schaden durch ihre Wetterkatastrophen, wenn dann auch noch die Urlauber wegen der Kriminalität ausbleiben ........ schrecklich !!! Die Ärmsten baden es aus, die Gangster finden immer einen Weg, sich was zu holen.
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Is ja richtig was du sagst gewalt gibts überall wollte damit ja nur sagen das die situation im moment sehr bedenklich ist...........schließen wir die sache damit auch ab

gruß
andre -
Wieso sollten wir die Sache damit abschließen, Du scheinst wirklich so ein kleines Hilfssheriffsyndrom zu haben

Zuerst reißt Du ein Thema an und wenn es sich dann nicht so entwickelt, wie von Dir erwartet, willst Du nicht mehr...
Nach den Beiträgen hier von erfahrenen Usern, die regelmäßig vorort sind und auch mal die Anlage verlassen, habe ich nicht das Gefühl, es sei schlimmer geworden. Die bedauerlichen Vorfälle gab es auch schon im alten Jahrtausend und Handtaschen werden in europäischen Metropolen schon seit halben Jahrhunderten entrissen, ohne daß sich diese Länder als herausragend kriminell titulieren lassen müssten. Mir scheint es sich hier wohl doch eher um weitergeleitete Reiseleiterweisheiten zu handeln :?
Einzig in Sosua scheint es ruhiger geworden zu sein, aber gegen die öffentliche Prostitution wurden ja schon Mitte der 90er Programme gestartet, die mal mehr und mal weniger Erfolg zeigten. Wir mussten teilweise Schuhputzer beschäftigen, oder Homosexualität vortäuschen, um wenigstens mal in Ruhe ein Bier trinken zu können und täglich kamen ausgeraubte Deppen aus Los Charamicos zurück

Vladi, Deine Erfahrungen sind mir vollkommen ausreichend, so weiß ich, daß ich, wenn ich denn wollte, auch außerhalb der Anlage noch relativ sicher essen gehen und/oder abends auch mal ins Casino könnte

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.....es steht ausser Frage,dass die Breitschaft zur Kriminalität/Gewalt ständig steigt.....warum?? die Menschen werden dort immer ärmer und können kaum ein anständiges Leben leben und dann sehen sie die reichen Gringos...die sich nicht an gewissen "Regeln" halten

Wir treiben uns überall im Lande rum,nur nicht in einigen Barios in Santo Domingo,schon garnicht wenn es Dunkel ist.
Mir/uns ist noch nie etwas passiert,bis auf den normalen Wahnsinn der im Lande üblich ist.
Wie schon geschrieben,hier in D ist es auch nicht gerade sicher wie man teilweise den Medien entnehmen kann .
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@doc:das was du über mich schreibst is totaler blödsinn du kennst mich doch garnicht oder bist du psychologe???
ich für mich habe das thema abgeschlossen und nichts anderes ob ihr hier weiter diskutiert is für mich nicht mehr wichtig und was anderes habe ich auch nicht gemeint.
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soosi, die Bereitschaft zur Kriminalität ist so eine Sache, die gibt es bei vielen Leuten an vielen Orten der Welt und ja, gerade wo arm auf reich trifft, vielleicht sogar erhöht. Ich könnte jetzt zig Länder aufzählen, wo es so ist, mich interessiert, ob es in der RD besonders schlimm ist, wie hier teilweise dargestellt. Nach den letzten Beiträgen habe ich aber nicht das Gefühl und es scheint mir eher maßgeblich zu sein, gewisse Regeln zu achten, aber das war auch vor 20 Jahren schon so und trifft beileibe nicht nur dort zu.
Da hat man auch die Dunkelheit gefürchtet, aber eher wegen der Straßen- und Verkehrssituation, ab 18h hieß es dann halt gefahren werden oder laufen und das gänzlich ohne Angst!
Wie lange bereist Du denn das Land schon? Und da Du ja auch intensiven Kontakt zu Einheimischen hast, wie empfinden diese die Situation, einmal den Touris gegenüber, aber auch untereinander?
Wir hatten damals das Gefühl und dieses wurde uns auch von Einheimischen bestätigt, daß die Strafen für Gewalttaten oder sonstige Übergriffe auf Touristen teilweise drakonisch und höher waren, als für Domis, die Domis was taten...
@ A...u...n
"schließen wir die Sache damit ab" hört sich für mich ganz anders an und lässt mich -
auch ganz ohne akademische Bildung diesbezüglich - bei Dir auf einen Möchtegernkontrolltrieb schließen, der mir hier in diesem Thread nun wirklich nicht zum ersten Mal aufgefallen ist
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@Doc3366,
ich bereise das Land seit 1996 regelmässig und seit 1998 besuche ich auch die Fam. und Verwandtschaft meiner Frau.Die Fam.ist gebildet und ist aufgrund der Lebensumstände dort in die USA ausgewandert,sie sah dort keine Zukunft für die Kinder.
Die Verwandtschaft lebt im Campo,weit ab vom Weltgeschehen...
auch dort ist das Leben rauher geworden,es wird dort immer öfter gestohlen (Schweine ,Hühner ect ) was für einige Menschen dort sehr tragisch ist.Es wird auch immer mehr mit Drogen gehandelt.....was mich aber nicht tangiert. -
Danke, dann hatten wir ja ähnliche Zeiten und ich kann Deine Einschätzung besser einschätzen

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Ich kenne auch einige Hoteldirektoren, Firmeninhaber, Manager, deren Familien in USA oder Europa leben, um die Ausbildung der Kinder unter besseren Bedingungen stattfinden zu lassen.
Diese Entwicklung finde ich zwar schade aber auch verständlich.
Ich würde den Bewohnern der Insel ganz besonders auch inclusive der Menschen in Haiti so sehr wünschen, daß sich ihre Lebensumstände bessern.
Leider sieht es irgendwie nicht danach aus..........
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@doc:ich sage nur das was ich denke und was ich meine mehr nicht wenn du dich persönlich dadurch angeriffen gefühlt hast entschuldige ich mich dafür

Ich hoffe auch das es dem land bald besser geht zumal es ja voll von bodenschätzen jeglicher ist.......wenn man diese mal endlich freigeben würde würde es der wirtschaft auch besser gehn.
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Hi Steff,
du brauchst dir keine Sorgen machen. Wir waren im April wiedrmal in der DR und es ist i.O.
Natürlich sollte man nicht unbedingt auf eigene Faust irgendwelche Sachen unternehmen, aber geführt geht immer ist das ist auch sicher.
Wir haben auch schon Ausflüge gemacht und das war alles kein Problem.Du kannst halt nicht so wie in Malle oder der Türkei raus und in Einheimischen Rest. essen gehen, aber das braucht man auch nicht bei der Verpflegung die du in den Hotels bekommst.
Allerdings ist es kein Problem in den Tourigebieten vor die Türe zu gehen!
Solltest du jetzt die DR buchen genieße deinen Urlaub dort und verbringe ein paar wunderschöne Tage im Paradies.
Grüße
Maren
ich (25 jahre) hab vor im november alleine in die dom rep zuverreisen...