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Reisebüros mit "krummen" Öffnungszeiten

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Allgemeine Fragen
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  • HolginhoH Offline
    HolginhoH Offline
    Holginho
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Hallo Christine!...schön, wieder etwas von Dir zu hören/lesen!

    Ich stimme Dir dahingehend zu, das "angepaßte" (wer legt das fest?) Öffnungszeiten sicher nicht das Allheilmittel und DAS Rettungsboot für die RBs sind.
    Andererseits fördern gewisse (unsinnige? freiwillige? auferlegte?) Öffnungszeiten -und das gilt beilleibe nicht nur für RBs- nicht unbedingt ein positives Geschäftsergebnis...allerdings sollte in vielen Fällen, wie ja auch von Dir angedeutet, dabei auch die jeweilige Lage und Infrastruktur vor Ort betrachtet und damit im Zusammenhang gesehen werden.

    Aber ist in diesem Komplex immer die Schuld alleine (und grundsätzlich) bei den RBs zu suchen?
    Ich denke nicht!

    Hierzu mal ein kleiner Situationsbericht aus meinem Heimatort (ca. 160000 Ew. in mehreren Stadtteilen); beschränkt auf die Innenstadt:

    Meine Schwester arbeitet in einem RB, welches in ein EKZ etwas außerhalb des Zentrums integriert ist. Dieses (alteingesessene) RB mußte seine Öffnungszeiten denen des EKZ anpassen und so können sie dort von 8.00-20.00 Uhr "dienstleisten".
    In der Stadtmitte ist ein weiteres EKZ (2 Reisebüros inklusive) - auch hier Angleichung der Öffnungszeiten...allerdings 10.00-20.00 Uhr.
    Im Bereich der angrenzenden Fussgängerzone befinden sich 2 weitere RBs, die bis 18.00 Uhr geöffnet sind. Gleiches gilt für 4 RBs die in angrenzenden Seitenstrassen ihren Platz haben.
    Durch diverse städtebauliche Maßnahmen ist unsere City z.Z. sehr zerhackt und unterliegt zudem dem Druck(?) diverser innerstädtischer Werbegemeinschaften und -zusammenschlüsse., sodaß 3 weitere RBs nur bis 18.00 Uhr öffnen (dürfen???) und besonders durch ihre Lage eigentlich nur zu den täglichen und saisonalen Stoßzeiten frequentiert werden.

    Gesamt betrachtet sind dies z.T. unterschiedlichste Arbeitsbedingungen bei prinzipiell gleichem Leistunsangebot und in etwa gleichem Kostenaufwand.

    Fairer Wettbewerb???

    Ich bin zwar für eine komplette, individuell gestaltbare Freigabe von Öffnungszeiten, aber hier liegt m.M. nach nicht das wirkliche Problem der RBs.

    Der alltägliche 24stündigen Dauerservice(?)-Vorteil des Internets kann m.E. nur durch kundenorientierten, individuellen Service, Service, Service...Service...und eine Menge Aufklärungsarbeit wettgemacht werden. Aufklärungsarbeit z.B. in dem Sinne, das die völlig unsinnige Mär von grundsätzlich billigeren Internetbuchungen endlich ein Ende hat.
    Aber wird genau dies von Reiseveranstaltern gewünscht oder gar unterstützt? Die Antwort darauf heißt leider NEIN, da die entsprechenden Internetportale mittlerweile zu wichtigen Einnahmequellen geworden sind (und teilweise ja auch durchaus ihre Berechtigung haben).

    Ich gebe an dieser Stelle gerne zu, das ich für meine Reisen (sowohl beruflich alsauch privat) das Internet für diverse Vorabinformationen nutze - aber letztendlich immer auf die individuelle Beratung und den entsprechenden Service in "meinem" Reisebüro vertraue.

    Ja, viele RBs könnten noch vieles besser machen...was aber häufig durch diverse Rahmenbedingungen erschwert oder gar zunichte gemacht wird.

    Viele Grüße, Holger

    “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

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    • salvamor41S Offline
      salvamor41S Offline
      salvamor41
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      @ Sohn vom kleinen Prinzen

      Nein, die Öffnungszeiten sind beileibe nicht das wichtigste Problem der Reisebüros, aber meines Erachtens auch nicht das unwichtigste. Denn eins steht fest, wenn ein Reisebüro geschlossen ist, kann keiner rein gehen und eine Reise buchen.
      Eine triviale Aussage, zugegeben! Mir geht es darum, aufzuzeigen, daß es unverständlich ist, wenn ein Reisebüro seine Pforte schließt, obschon rund herum in der Hauptgeschäftszeit alle anderen Geschäfte geöffnet haben. 
      Die Öffnungszeiten der Reisebüros sollten sich an den örtlichen Gegebenheiten orientieren. Es ist nicht einzusehen, wenn ein Reisebüro zum Beispiel in unmittelbarer Nachbarschaft von Kaufhof und Karstadt um 13h schließt, während die Kaufhäuser bis 20h weitermachen.

      @ Christine

      Ich denke, Eure Öffnungszeiten sind durchaus an Eure örtlichen Gegebenheiten angepaßt. Da gibt es nichts zu maulen. Ein Reisebüro in einem ländlich geprägten Gebiet wie bei Euch in Stommeln, das weitgehend ohne Laufkundschaft auskommen muß, ist anders strukturiert als ein Reisebüro in der City.

      ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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      • HolginhoH Offline
        HolginhoH Offline
        Holginho
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Hallo salvamor!

        Da stimme ich Dir 100ig zu - einzige Krux: Die "langen" Öffnungszeiten müssen auch bezahlt werden können...ein Teufelskreis!

        Viele Grüße, Holger

        “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

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        • cvC Offline
          cvC Offline
          cv
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Hallo Dirk,

          ich finde eigentlich nicht, dass ich über irgendein Ziel hinausgeschossen bin - wenn doch SORRY, ist normal nicht meine Art.
          Allerdings hat mich die Aussage "das RB hat sich sein eigenes Grab geschaufelt, weil es von .. bis .. geöffnet hat" sehr ärgerlich gemacht. Denn wie schon gesagt wurde, Öffnungszeiten sind leider kein Zaubertrank gegen ausbleibende Kunden.

          Wir müssen mit dem INTERNET konkurrieren, kannst du mir erklären, wie das gehen soll?
          Klar könnte man Personal einstellen, die rund um die Uhr das Büro besetzen - aber wofür? Für den einen Kunden, der nur mal die Toilette benutzen will??

          Und wovon wollen wir die Leute bezahlen, die sich bis Abends 20:00 hier hinsetzen?
          Von der Null-Provison der Lufthansa? Oder von den 1,50 die wir noch auf Musicalbuchungen kriegen? Oder sollen wir umsonst arbeiten (so wie ich diesen Monat quasi!!!), damit eventuell im nächsten Jahr alles besser wird?

          Meinst du echt,"dein" Büro hätte noch geöffnet, wenn es auf die Mittagspause verzichtet hätte? NIE IM LEBEN  - vielleicht hätten sie sich noch 2 Wochen länger über Wasser gehalten, aber das wars dann auch!

          Ich habe ja zugestimmt, dass sich die Büros in den Innenstädten anpassen sollten - man muß jeden Weg nutzen.... aber so einfach ist das alles nicht.

          Dirk, ich habe deine Aussage so aufgefaßt, als hätten die RB selber schuld an ihrem Untergang (auf jeden Fall zum großen Teil) und dagegen protestiere ich! Sollte ich das falsch aufgefaßt haben - sorry.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • cvC Offline
            cvC Offline
            cv
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Hallo Holger,
            danke gleichfalls - schön, DICH wieder zu lesen! 🙂

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • Klaus43K Offline
              Klaus43K Offline
              Klaus43
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Mein Reisebüro, bei dem ich seit mehr als 20 Jahren buche (Internet kommt nicht infrage) hat folgende Öffnungszeiten:

              Mo-Fr: 09.00-18.00 durchgehend
              Sa: 09.00 - 13.00

              Das Reisebüro steht mir also 49 Std./pro Woche zur Verfügung. Wenn ich nicht in der Lage bin, während dieser Zeit einen Urlaub zu buchen, liegt es wohl an mir selbst. Was soll diese ganze Diskussion überhaupt?

              Grüsse,
              Klaus

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              • salvamor41S Offline
                salvamor41S Offline
                salvamor41
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                @ Christine

                Du hast hier sehr offen über die allgemeine Reisebüro-Misere,  die Probleme Deines Brötchengebers und Deine persönlichen Befürchtungen berichtet. Das finde ich sehr symphatisch!
                Ich erinnere mich noch an einige hitzige, zeitweise unsachliche Debatten hier im Forum vor einigen Monaten, als ein paar superaufrechte Reisebüromitarbeiter so krampfhaft wie unglaubwürdig versuchten, abzustreiten, daß es überhaupt Probleme gebe.
                Ich finde Deine Darstellung der Situation im Gegensatz dazu nicht nur zutreffend, sondern auch bemerkenswert ehrlich.
                Deine Bemerkung, die Probleme hätten nicht nur mit den Öffnungszeiten der Reisebüros zu tuen, wird von allen hier im Forum geteilt. 
                Deinen Disput mit Dirk habe ich vom Ansatz her nicht verstanden. Dirk hatte, wenn ich richtig erinnere, am Beispiel 
                s e i n e s  Reisebüros vor Ort, d.h. eines bestimmten, dargelegt, wie er die Lage dort beurteilt und seine Schlüsse daraus gezogen. Er hat keineswegs verallgemeinert und seine Rückschlüsse auf Euer Reisebüro übertragen. Wie könnte er auch? Er kann sich genau wie ich und andere hier im Forum doch nicht anmaßen, für Euer Reisebüro im speziellen oder alle Reisebüros im allgemeinen Ratschläge zu erteilen, ohne die jeweiligen örtlichen Voraussetzungen, die Kundenstrukturen, die Angebots- und Nachfrageschwerpunkte zu kennen.
                Ich denke, Ihr solltet Euren Disput als ein kleines Mißverständnis deklarieren und ihn beenden.
                Man kann unmöglich die ganze Branche über einen Kamm scheren. Dafür sind, ich wiederhole mich, die individuellen Voraussetzungen zu unterschiedlich. Wenn hier Kritik an "den Reisebüros" laut wird, braucht sich niemand persönlich auf den Schlips getreten fühlen. Alle Kritik und auch alle als hart empfundenen Anwürfe aus der Community können immer nur allgemeiner Art sein, sie beschäftigen sich mit tendenziellen Entwicklungen der Gesamtbranche.
                Christine, Du sprichst darüber, woran es nicht liegen kann, daß es die Probleme in der Branche gibt. Was mir ein wenig fehlt, sind Deine konstruktiven Vorschläge bzw. innovativen Gedanken zu einem turnaround der Branche. Daß Du welche hast, bezweifele ich nicht, so, wie Du hier im Forum auftrittst.

                Gruß salvamor

                ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                • BulgarienfanB Offline
                  BulgarienfanB Offline
                  Bulgarienfan
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Hallo,

                  ich will mal etwas Grundsätzliches von mir geben. Ich bin für die völlige Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten, also für die Abschaffung des Ladenschlussgesetzes. Aber das bedeutet für mich auch, dass es in der völlig freien Entscheidung des Unternehmers liegt, zu welchen Zeiten er seine Leistungen anbietet oder zu welchen Zeiten eben nicht.

                  Wenn etwa ein Reisebüroinhaber meint, er könne ausreichend Umsatz und Gewinn erzielen, wenn er jeden Tag vier Stunden geöffnet hat, ist das ausschließlich seine Angelegenheit.  Es gibt meines Erachtens kein Kundenrecht auf irgendwelche Öffnungszeiten!  Wem irgendwelche Öffnungszeiten nicht passen, der geht halt zur Konkurrenz. So funktioniert Marktwirtschaft.

                  Viele Grüße vom Bulgarienfan

                  Einmal Bulgarien - immer Bulgarien!
                  Once in Bulgaria - forever in Bulgaria!
                  Веднъж в България – завинаги в България! Однажды в Болгарии – навсегда в Болгарии!

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                  • cvC Offline
                    cvC Offline
                    cv
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Hallo salvamor,

                    sicher kann es sein, dass der kleine Disput (was ich eigentlich noch unter "Diskussion, die etwas emotional angehaucht ist" einstufen würde ;-)) auf einem Missverständnis beruht, kann natürlich sein! Es mag auch sein, dass ich den Satz "Manche schaufeln ihr eigenes Grab" zu sehr auf die Goldwaage gelegt habe...
                    sei es drum.

                    Ich befürchte, was man bräuchte, um die RB aus dem Schlamm zu ziehen, ist ein großes Knowhow der Internetentwicklung und deren Aufbau. Und damit kann ich nicht dienen.
                    Ich könnte mir vorstellen, dass die RB sich bald nur noch über Wasser halten können, wenn sie einen starken Internetauftritt mit fitten Buchungsmaschinen haben - zudem natürlich genügend Mitarbeiter, die die Buchungen innerhalb kürzerster Zeit bearbeiten können.
                    (Wobei sich natürlich wieder die Frage stellt, wie bezahlt man die Mitarbeiter so am Anfang?)

                    Was die RBs sicher tun sollten, ist, sich von den Veranstaltern etwas abseilen, damit man nicht auf die magere Provision angewiesen ist, die ja auch ständig gekürzt wird. Man braucht mindestens 2 Standbeine, um noch überleben zu können. Das heißt eigene Projekte, vielleicht Spezialisierung auf besondere Reisearten oder Länder - was natürlich auch irgendwie finanziert werden muß....

                    Zum Glück hat mein Chef das nötige Internetbewußtsein und wird zum 01.01. mit einer neuen Zweitfirma und einem neuen Buchungssystem, das mit Privatleuten und den Hotels selber arbeitet, an den Start gehen.

                    Wir alle beten (vorallem mein Konto), dass es so einschlägt, wie wir uns das vorstellen.

                    Viele hoffnungs- und friedvolle Grüße
                    Christine

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • salvamor41S Offline
                      salvamor41S Offline
                      salvamor41
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      Hallo Christine,

                      genau das ist es, ich stimme Dir 100%ig zu. Es muß den Reisebüros, die überleben wollen, gelingen, sich aus der engen Umklammerung der Veranstalter zu lösen, indem man die immer uneinträglicher werdende "Zwangsjacke Katalog" abstreift und sich anderen Standbeinen zuwendet. Dein Chef ist mit seinem Vorhaben meines Erachtens auf dem absolut richtigen Weg!
                      Du sprichst die Finanzierungsprobleme solcher grundlegender Veränderungen an. Ich bin überzeugt davon, daß Geldgeber die entsprechenden Mittel locker machen, wenn überzeugende Konzepte vorgelegt werden.
                      Das Festhalten an den alten Strukturen können sich höchstens noch finanzstarke Konzerne leisten. Bei denen geht der "Wandel" dann allerdings mitunter ganz schnell vonstatten, wie aktuelle Beispiele zeigen. Wenn die sharehoulder nicht mehr entsprechend bedient werden können, wird der Laden halt platt gemacht. Die Leidtragenden dabei sind ausschließlich die Mitarbeiter.
                      Sollten wir uns nicht mehr "sehen", wünsche ich ein FROHES FEST.

                      Gruß salvamor

                      ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                      • BulgarienfanB Offline
                        BulgarienfanB Offline
                        Bulgarienfan
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Wie soll dieses sich aus der Umklammerung lösen denn funktionieren? Zumindest was die jetzigen Pauschalreisen betrifft, bin ich sehr skeptisch.

                        Der Vorteil für den Verbraucher liegt doch darin, dass er nur einen Ansprechpartner hat, der für Flug und Unterbringung zuständig ist. Wenn ich etwa bei Reiseveranstalter X einen 14tägigen Aufenthalt in meiner Lieblingsdestination Sonnenstrand buche, habe ich einen Vertrag mit X  über Flug und Unterbringung. Wenn etwas nicht klappt, sei es , dass das Hotel überbucht ist oder sonstwas, muss sich X kümmern.

                        Wie wäre das denn bei einem Baukastensystem? Ich gehe ins Reisebüro, buche den Flug bei X und das Hotel bei Y. Komme am Sonnenstrand an und das Hotel ist überbucht. Ich stehe dann da. Wer kümmert sich? Das Reisebüro? Und wer haftet? Das Reisebüro? Ich glaube nicht, dass das funktioniert, so wünschenswert ich das auch fände.

                        Viele Grüße vom Bulgarienfan

                        Einmal Bulgarien - immer Bulgarien!
                        Once in Bulgaria - forever in Bulgaria!
                        Веднъж в България – завинаги в България! Однажды в Болгарии – навсегда в Болгарии!

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                        • cvC Offline
                          cvC Offline
                          cv
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          Hallo Bulgarienfan,
                          ich sage ja nicht, dass die RBs nicht mehr mit Neckermann und CO zusammenarbeiten sollen, das ist ja ihre eigentliche Aufgabe und Gott sei Dank legen ja noch ein paar Kunden Wert darauf!
                          Ich sage nur, dass man das nicht mehr als alleiniges Standbein nutzen sollte, denn es reicht einfach nicht.
                          Klar sollte man trotzdem Ansprechpartner bleiben, ganz klar!
                          LG
                          Christine

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • salvamor41S Offline
                            salvamor41S Offline
                            salvamor41
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            @ Manfred D.

                            Ich schließe mich Deiner Auffassung voll an, besser kann man es nicht formulieren!!

                            ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • salvamor41S Offline
                              salvamor41S Offline
                              salvamor41
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              @ Bulgarienfan

                              Deinem Beitrag ist zu entnehmen, daß Du bisher offenbar Deine Urlaube pauschal aus irgendwelchen Katalogen gebucht hast, weil Du u.a. auch Wert darauf legst, einen Verantwortlichen greifen zu können, wenn mal etwas nicht klappt. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. 
                              Eine Veränderung der Buchungsweise setzt natürlich auch eine gewisse Änderung der Denkweise voraus. Wenn es Dir nur darum gehen sollte, einen unkomplizierten Durchgriff zu einem Verantwortlichen zu haben, und wenn gleichzeitig Kostengesichtspunkte für Dich nicht so wichtig sind, solltest Du wirklich bei Deiner Buchungsweise bleiben. 
                              Der "Salzburger Peter" hier aus dem Forum, der in Dingen des Reiserechts ganz schön eingefuchst ist, hat, soweit ich mich erinnere, mal vor einiger Zeit geschrieben, daß das Reisebüro in die Gesamtverantwortung eintritt, wenn Flug und Hotelaufenthalt dort bausteinmäßig gebucht werden. Zumindest nach österreichischem Recht scheint das so zu sein. Aber vielleicht kann Peter, wenn er das hier liest, sich noch mal einklinken und Erhellendes beitragen. 
                              Ob diese Absicherungsmentalität allerdings dazu beiträgt, Deinen Urlaub kostengünstig zu gestalten, muß entschieden bezweifelt werden. Wir sind schon vor 20 Jahren dazu übergegangen, unsere Urlaube individuell zu planen und zu buchen, weil wir die negativen Begleiterscheinungen des Pauschalurlaubs nicht mehr ertragen wollten. Seit Anfang der 80er Jahre buchen wir nun unsere Flüge im Reisebüro und die Hotels, völlig getrennt davon, aufgrund von Empfehlungen, oder seit einigen Jahren im Internet, direkt beim Hotel oder einer Agentur. Preisvergleiche sind dabei unerläßlich. Wir haben noch nie schlechte Erfahrungen damit gemacht. Bei Linienflügen kann so wie so nicht viel schief gehen, wenn man eine renommierte Linie bucht, und bei den Hotels muß man halt auf seinen klaren Menschenverstand vertrauen und sich bei der Auswahl ein wenig Mühe geben. Jedenfalls haben wir festgestellt, daß wir unsere Urlaube flexibler gestalten können und kostenmäßig wesentlich günstiger wegkommen. Daß das ganze hinsichtlich der Hotels ein wenig risikoreicher ist, nehmen wir dabei gerne in Kauf. Ein bischen Abenteuer muß sein! Aber wahrscheinlich ist das alles eine Sache der Mentalität des Urlaubers. Menschen, die auch sonst in ihrem Leben gerne möglichst alle Risiken absichern möchten, verhalten sich bei der Urlaubsbuchung ähnlich. Jeder nach seinem Gusto!

                              ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • BulgarienfanB Offline
                                BulgarienfanB Offline
                                Bulgarienfan
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                @Salvamor41

                                Dein letzter Satz zuerst: "Jeder nach seinem Gusto!" Und nun will ich dir ausführlich antworten.

                                Ich habe in der Tat eine gewisses Sicherheitsbedürfnis. Im Urlaub vor allem das, nicht ohne Unterkunft dazustehen. Bei Reisen mit dem Auto ist das relativ ungefährlich. Ist das gebuchte Hotel noch nicht fertig oder einfach überbucht, fahre ich zum nächsten Hotel, in die nächste  Stadt oder wohin auch immer. Bei Flugreisen ist das etwas anders. Ich stehe dann da, ohne Hotel. Und vermutlich kein Reisebürovertreter weit und breit, der sich kümmert. Kann ja auch gar nicht sein, so viele Leute können die gar nicht bezahlen.

                                Mir ist übrigens schon beides passiert. 2003 war unser Hotel noch nicht fertig. Der Reiseveranstalter informierte uns vier Wochen vorher und bot uns ohne Aufpreis ein Hotel mit einem Stern mehr und mit Halbpension statt mit ÜF an.  2004 war unser Hotel überbucht. Der Reiseveranstalter schickte uns in die "Wüste". Nach heftiger Intervention meinerseits wurden wir dann in ein anderes Hotel in der Gegend gefahren, wo wir hin wollten. Jetzt frage ich dich: "Was wäre wohl ohne den 'Generalauftragnehmer' passiert?" Es geht mir weniger um die Rückgriffsmöglichkeit, ich bin kein Prozesshansel. An meinen Hotelbewertungen (Globus 2003 und Mercury 2004) kannst du sehen, dass mich kleine Unstimmigkeiten nicht stören. Aber im Urlaub ohne Unterkunft dazustehen, keine Rückflugmöglichkeit zu haben, das will ich möglichst vermeiden.

                                Direktbuchungen habe ich dieses Jahr versucht. Das Mercury, in dem wir dieses Jahr gelandet sind, hat uns sehr gut gefallen. Ich habe per Fax auf Bulgarisch Kontakt aufgenommen. Leider waren die dort nicht in der Lage, auf klare Fragen klar zu antworten. Wie würdest du das eigentlich interpretieren, wenn der Zuschlagfür das Doppelzimmer bei Einzelbenutzung 140% beträgt? Ist der Gesamtpreis dann 140 oder 240 Prozent? Um sicher zu gehen, dass meine Frage verständlich ist, habe ich sie von meiner Bulgarischlehrerin formulieren lassen. Aber auch da kam keine eindeutige Antwort. Interessiert habe ich mich auch für von Privat vermietete Appartments. In der Nähe meiner Heimatstadt werden diese von einer hier lebenden Bulgarin vermittelt. Der telefonische Kontakt klappte auch. Aber leider wurde die Zusage, mir Angebote zuzusenden, nicht eingehalten. "Wegen Reichtum geschlossen!"

                                Und dann das Preisargument. Hätten wir das Mercury privat gebucht und dann noch den Flug zusätzlich bezahlt, wären wir nicht billiger weggekommen als bei einer Pauschalreise.  Wir sind auf andere Art flexibel: Wir sind einen Stern runter gegangen und fliegen nächstes Jahr einmal für drei Wochen und einmal für zwei Wochen an den Sonnenstrand. Und das alles zusammen für knapp 1.000 Euro pro Person. Vielleicht hätten wir 100 Euro pro Nase sparen können. Wir sind aber Nichtraucher. Und Hand aufs Herz, was sind schon 100 Euro für einen Nichtraucher?  😉

                                Frohe Weihnachten wünscht dir der

                                Bulgarienfan

                                Einmal Bulgarien - immer Bulgarien!
                                Once in Bulgaria - forever in Bulgaria!
                                Веднъж в България – завинаги в България! Однажды в Болгарии – навсегда в Болгарии!

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  @ Bulgarienfan

                                  Also, ich sehe es so: Wenn der Zuschlag auf den Grundpreis von z.B. Euro 50,00/Person 140% beträgt, dann wäre bei Einzelbenutzung ein Preis von Euro 120,00 zu zahlen.
                                  Hm, komisch! Ich kannte das bisher so, daß der Preis für das Einzelzimmer immer so ca. 10-20% unter dem Doppelzimmerpreis lag, das wären also hier ca. Euro 80,00 bis 90,00. Die würden bei dem Beispiel für das Zimmer bei 2er Belegung Euro 100,00 erlösen, bei 1er Belegung Euro 120,00. Wozu die Euro 20 Aufschlag? Die brauchen nur 1x Frühstück zu servieren, und 1 Gast macht auch weniger Dreck als 2 Gäste.

                                  Zu Deinen weiteren Ausführungen: Das Preisargument zieht natürlich bei der Mittelstrecke in der Regel nicht so stark wie bei der Fernstrecke. Die Rennstrecken vor allem nach Spanien, Griechenland oder in die Türkei werden oft innerhalb eines Pauschalangebotes von den Veranstaltern so günstig kalkuliert, daß man sich schwer tut, selber ein besseres Angebot zu bekommen. Ähnlich sieht es bei den Hotels aus. Dein Lieblingsziel Bulgarien eignet sich möglicherweise für die Privatbuchung auch deshalb nicht so besonders gut, weil das Flugangebot nicht besonders breit ist, zumindest nicht im Vergleich zu den oben genannten Zielen.
                                  Trotzdem lohnen sich Preisvergleiche Reisebüro zu Internet-Privatbuchung auch bei der Kurz- und Mittelstrecke, wie (mal wieder) ein Test beweist, den ich in einer Spezialausgabe der "Reise-XXXX" (die mit den 4 großen Buchstaben) gelesen habe.
                                  Untersucht wurden die Bereiche Städtereisen, Wellness-Wochenende und Pauschalreise. Es traten an: auf der "Seite  Internet" Opodo, Travelchannel, Expedia, Billigweg, auf der "Seite Reisebüro" Karstadt, TUI-ReiseCenter und Atlas-Reisen.
                                  Eindeutiger Sieger in allen 3 Bereichen, und damit nartürlich auch Gesamtsieger: die Internetportale.
                                  Ich schaue mir solche Tests immer sehr kritisch an und frage mich auch immer, welche "Nebeninteressen" spielen da womöglich eine Rolle, da man ja weiß, welche Meinungsbildungsmacht oft von Medien ausgeübt wird. Mir ist aber hier in diesem Falle nichts aufgefallen, wo man einhaken könnte.

                                  Wir beide sind jetzt von dem eigentlichen Ur-Thema "Öffnungszeiten der Reisebüros" ein wenig abgewichen, aber trotzdem hängt es irgendwie doch zusammen, denn die Reisebüros müssen sich mit den Internetportalen auseinandersetzen und deren Vorteil ist natürlich, daß sie 24 Stunden durchgehend geöffnet haben.

                                  Beste Grüße und FROHES FEST
                                  salvamor.

                                  ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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