Was war Eure größte Urlaubs-Enttäuschung???
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Eine große Enttäuschung hab ich jüngst erlebt:
Ich musste eine - zugegeben recht kurzfristig geplante - Urlaubsreise komplett absagen.
Wenn ich recht überlege, dann war das auch tatsächlich die gefühlt "größte" ... -
Siegfried:
@chriwi:
Flüge immer pünktlich, kein Flugausfall, kein Koffer weg, Hotels immer 100%tig.
Bei Ascheregen und Flugzeugausfällen kannst du immer alles selbst regeln. Nimmst dir ein Privatflugzeug, oder bettelst du dann doch bei den Pauschalveranstaltern, oder schimpfst du mit Denen, wenn Sie dir nicht helfen können/wollen1 Woche ohne Koffer heuer in China. Ohne Medikamente und ich musste mich in chin. Unterhosen XXL zwängen, die bei uns max. M wären. 11 Stunden in Yangon am Flughafen gesessen, weil der Vormittagsflug wg. mangelnder Auslastung gestrichen wurde. Die Hotelgeschichte hab ich ja grad erzählt. In China mehrmals wg. mangelnder Sprachkenntnisse gbei allem Möglichen gescheitert. Aber das sind keine Enttäuschungen sondern Erfahrungen. Lieber in Würde scheitern als sich vorgefertigte Reisen v.d. Stange antun. Aber das ist meine Einstellung, die will ich niemandem aufdrängen.
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ok.
Bist du jetzt gerade in China? Mein größte Enttäuschung vor vielen Jahren Jahren war, daß damals 1 Flasche Bier auf den Tisch gestellt wurde und die sollte für den Tisch reichen. Man bekam nur immer 1 Glas Bier. Bis wir den Chinesen klar machen konnten, daß jeder 1 Flasch Bier möchte. Auch an einer öffentlichen Bar draußen erlebt. Der Besitzer mußte dann für jeden 1 Flasche holen. Dann war der Vorrat ausverkauft.
Ja das sind Enttäuschungen. Ist das jetzt anders?
Gruß
Siegi -
Ich weiß nicht, ob das jetzt anders ist. Ich war wahrscheinlich nicht in der selben Bar wie Du und es war sicher auch damals nicht generell so, dass man in China nur 1 Bier pro Tisch bekam. Man sollte aus Einzelerlebnissen keine generelle Regel machen.
Wir haben 3 Wochen gegessen und getrunken und schafften es nicht, eine Hütte leerzusaufen.

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Das mit dem Bier ist eigentlich nicht wichtig, aber genauso war es in 4* und 5* Hotels in Peking, Huangzu usw.
Es war zu der Zeit, als Honkong noch selbständig war. Das war 1995.
Wir bekamen aber immer genug auf Anfrage. Das waren die Chinesen damals noch nicht gewöhnt, daß wir 1 ganze Flasche trinken wollten, genau wie mit dem Wein.
Ähnlich wie vor zig Jahen in den USA.
Wenn wir gegessen hatten und noch gemütlich im Restaurent sitzen bleiben wollten noch ein Glas Wein oder Bier trinken wollten, kam die Bediehnung und kassierte.
Später hatten die AMIS sich auch an die deutschen Eigenarten gewöhnt.
Gruß
Siegi -
Ich nochmal:apropo Hütte leer sa..trinken.
Doch das hatten wir geschaft. Waren mit einer kleinen Gruppe aus unserem Hotel ein paar Ecken weiter in einer kleine Kneippe, Bar oder so. Wir waren so 6 Personen. Da stellte uns der Wirt eine Flasche Bier und die Gläser hin. Das reicht für 1/4 Glas.
.Wir schauten dumm aus der Wäsche. Wir wollten jeder eine Flasche. Da schaute er dumm und ging zu einem Kollegen neben an und holte für jeden 1 Flasche.
Ja so war es damals.
Gruß
Siegi -
Mir ist aufgefallen, dass Chinesen zum Essen meist gar nichts oder Tee trinken. Und die Suppe gibt's oft als letzten Gang. Andere Länder, andere Sitten. Kann schon sein, dass Bier zum Essen in manchen Lokalen ungewöhnlich war. In Yunnan ist mir aufgefallen, dass das Bier enttäuschend (um wieder zum Thema zurück zu kommen) dünn war. Hat geschmeckt wie Heineken als Schorle mit Leitungswasser.

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Ganz klar Gran Canaria, 3*-Hotel...damals...als ich noch jung war und der Katalogsprache noch nicht so mächtig war.
Legere Atmosphäre bedeutete, dass Nachts plötzlich aus dem Stockwerk über uns ein Tisch nach unten sauste, wir in der Nacht plötzlich einen Gast auf dem Balkon hatten, der sich vier Stockwerke hochgehangelt hatte, weil er seinen Zimmerschlüssel verloren hatte.
Das Essen war unbeschreiblich mies, wir haben dann - trotz Halbpension - dort keine Mahlzeit mehr zu uns genommen. Das Abendprogramm war unglaublich primitiv und zu guter Letzt sind wir auch noch krank geworden.
Der reinste Horror.
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"chriwi" wrote:
... und ich musste mich in chin. Unterhosen XXL zwängen, die bei uns max. M wären. ...Auf den Bildern sieht Dein Popöchen gar nicht so groß aus, was sagt uns das?!

"Siegfried" wrote:
... Ist das jetzt anders?Gehe ich stark von aus! Bei mir war letztens eine Gruppe chinesischer Austauschstudenten und die wollten alle eigene Getränke, haben bei kleinen Kölsch sogar genauso deppert geschaut wie unsere bayrischen Mitbürger öfter

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Selbstverschuldete Urlaubsenttäuschung wegen "unpassender" Mitreisender hatte ich auch schon.
Letztes Jahr Schottland mit meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten - 2 jahre davor war ich schon mit meiner Mutter allein dort oben und es klappte bis auf die letzten 2 Tage erstaunlich gut.Dafür war die Reise letztes Jahr eine Tortur für mich - boah meine Mutter hats geschafft mir mein geliebtes Schottland gründlich zu vermiesen.Mit schlechter Laune , zickigen Bemerkungen , motzen übers Wetter (ok wir hatten 3 Tage Regen am Stück aber hallo?! das ist Schottland und nicht Ägypten) usw.
Die Krönung kam dann auf der Rückreise.Abflug verspätet in Aberdeen , Anschlußflug in Amsterdam dadurch verpasst , 5 Stunden auf dem Flughafen rumgesessen und das am Geburtstag ,wo meine Familie Zuhaus den Grill schon angefeuert haben und den Rotwein geöffnet. Da war mir dann doch zum heueln.
Der Flug war übrigens als 1 Flug mit KLM gebucht - bevor mir jetzt jemand zu knappe Umsteigeplanung unterstellt
Fazit : Nächstes Jahr fliege ich wieder allein , brauche mich nicht ärgern und komme 1 Tag vorm Geburtstag zurück - Frau ist ja lernfähig.
LG Bine -
doc3366:
Auf den Bildern sieht Dein Popöchen gar nicht so groß aus, was sagt uns das?!Keine Ahnung?! Vielleicht sagt es aus, dass chin. Unterhosen wirklich sehr, sehr klein sind. Ich weiß allerdings nicht, welche Fotos das waren. Vielleicht war's ein guter Fotograf oder ich hatte einen guten Schneider.

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Vor etlichen Jahren hatten wir auf der (kargen) Kapverdeninsel Sal ein Zimmer mit Meerblick gebucht. Als wir sehr spät abends im Hotel ankamen sind wir, nach nur 3 Stunden Schlaf in der Nacht davor, direkt ins Bett gefallen, ohne uns noch weiter umzusehen.
Am nächsten morgen dann die Enttäuschung. Kein Meer zu sehen, direkt vor unserem Balkon ein riesengroßer Baum, damals das einzige größere Gewächs in der noch relativ neuen Hotelanlage.
Nach einem Besuch an der Rezeption durften wir dann umgehend das Zimmer wechseln. Allerdings erst nach einer Diskussion mit dem Hotelangestellten, der uns von dem Baum regelrecht vorschwärmte, den Baum viel schöner und interessanter fand als das Meer und unser Anliegen absolut nicht verstehen konnte.
Fazit: so unterschiedlich sind halt die Interessen und Bedürfnisse.
Und übrigens: es wurde ein schöner Urlaub.LG
besiwi -
Ohhh ... oder vielleicht doch Faruk, der vorgab einer der typischen Rothaarigen aus Nabeul zu sein, sich dann aber als Detlef aus Bad Lippspringe erwies ...
:?
(übrigens in Scarborough, wo Faruks ungefähr so verbreitet sind wie Detlefs ... )