Wieviel Trinkgeld gebt Ihr an Bord????
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So nun sind wir wieder zurück nach 14 Tagen mit 11 Inseln unter, ber oder durch den Wind;-).
Mit dem Trinkgeld habe ich es so gemacht wie Eingangs beschrieben, was wir davon hatten??, jede Menge "Hello Mr.Werner," und jede Menge freundlicher Wortwechsel, uns gefällt das.
Und ja"Je ne regrette rien" um es mit Edith Piaf zu beschreiben, wir bereuen keinen gegebenen Dollar.
Nur zwei Beispiele, unser wunderbarer Aufpasser auf den Dampftopf (Steward) hatte auf einem meiner gegebenen Dollar die Handschriftliche Aufschrift "Jesus loves you" gefunden und am Ende fragte er ob er uns etwas persönliches fragen dürfe und ob wir das geschrieben haben, er empfand das als sehr gläubiger Mensch als Zeichen und berichtete sofort allen Freunden und seiner Frau davon und wird diesen Dollar (wir habe es nicht geschrieben) für immer aufbewahren.
Und "unsere" Maniruh Vinzon,winkte uns von alle Stelle des Schiffes wo sie zu tun hatte, zu und als sie im Gespräch erwähnte dass sie nach 9 Jahren bei Costa aufhört (ihr Mann arbeitet seit 7 Jahren ), beide oft auf getrennten Schiff, weil sie sich um das gemeinsame Mädchen mit nunmehr 6 Jahren (Schule beginnt)kümmern will hatte sie Tränen in den Augen , ich habe Ihre E-Mail Adresse und wenn wir jemals wieder nach den Philippinen kommen werde wir sie in Manila treffen.
Derlei Geschichten hätte ich nur von dieser Reise ein paar mehr.Welch wunderbare Momente des Glücks, Je ne regrette rien!
Schöne Cruise
Werner -
Ich denke, dass ich eine gute Arbeit abliefere - und mir würde nie der Gedanke kommen, dafür ein Trinkgeld zu erwarten. Das ist in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Nationen - in den meisten Berufen der Fall. Deshalb gelten wir Deutschen auch eher als Trinkgeldmuffel und da nehme ich mich nicht aus. Mir würde auch nicht einfallen, der Sprechstundenhilfe meines Artzes ein Tringeld zu geben, oder dem Mann von der Müllabfuhr oder dem Handwerker. Ich will mir auch im Urlaub keine Gedanken über Trinkgeld und die Höhe machen. Genauso wenig, wie über die Höhe der Restaurantrechnung. Deshalb buche ich ja AI. Im Prinzip finde ich es daher gut, wenn eine Service-Pauschale automatisch abgebucht wird. Bei diesem System zahlt man im Vorraus für einen durchschnittlichen Service, bei Beanstandung bekommt man eine Erstattung.
Trinkgeld ja oder nein und auch die Höhe mache ich abhängig, vom Kulturkreis, in dem ich mich bewege. Bei einer Trinkgeldpauschale würde ich nur extra-Tringeld geben, wenn auch der Service extra wäre.
Die Mentalität der Amis mag da etwas anderes sein. Die brauchen ja auch mehrere Kreditkarten als Statussymbol. Gerade im Urlaub wird dann auch mal mit der Höhe des Trinkgeldes versucht, die Zugehörigkeit zu einer höheren sozialen Schicht vorzutäuschen. Die meisten Ami-Sitten mag ich nicht, obwohl es immer mehr gibt, die das weniger kritisch sehen.
Dandy
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das ist keine "Ami Sitte" sondern Notwendigkeit. Auch wenn es in Deutschland anders ist, in den meisten Ländern sind Trinkgelder nix auf den Lohn obenauf sondern ein Bestandteil desselben, nicht nur im Amiland.
Das hat doch nichts mit Statussymbol zu tun. -
Nun das sind wohl 2 verschiedene Sachen, Kreditkarten und Tinkgelder.
Auch in Deutschland gibt es viele Branchen wo Trinkgelder üblich.
In fast jedem Restaurant oder Bar steht irgndwo auf der Karte das bereits 10 oder 15% Trinkgeld enthalten sind und trotzdem gibt man, nein geben die Meisten extra Trinkgeld.
Frisöre bekommen deswegen so wenig Lohn weil der Anteil an Trinkgeldern hoch ist.
Und die Trinkgelder werden nur in wenigen Fällen versteuert. Auch ein Grund das die Servicepauschalen extra velangt werden .
Ist im Idealfall ein durchlaufender Posten.Und die um die es geht sind Leute mit 600 Euro Gehalt und Kreditkarten kennen sie von Erzählungen.
Und ja an Weihgnachten bekommt be uns Briefträger, Zeitungsbringer, und die Arzthelferinen auch eine Kleinigkeit, ist so etwas wie ein Dankeschön.
Cruise Fix
Werner -
karlgold:
In fast jedem Restaurant oder Bar (in D.) steht irgndwo auf der Karte das bereits 10 oder 15% Trinkgeld enthalten sind.
WernerSorry, Werner,
das habe ich in D. noch nicht gesehen...
Alles andere, was Du geschrieben hast, kann ich zwar tw. nicht gutheißen, aber man macht´s mit. -
Hallo Bobby,
das wird einfach überlesen weil man ja nach dem schaut was man essen und trinken möchte.
Schau mal bewußt und du wirst es als Fußnote fast überall finden. eine Auswahl an Speisekarten hier da steht es fast überall drauf. Nur weiß das kaum einer.Das in den Preisen enthaltene Trinkgeld oder auch Bediengeld muß übrigens vom Arbeitnehmer vesteuert werden , das extra gegebene nicht.
das habe ich von dieser Seite http://www.haufe.de/finance/buchfuehrung-kontierung/das-trinkgeld-gehoert-bei-arbeitnehmern-zum-arbeitslohn_186_133158.html
Bestimmte Trinkgelder sind steuerpflichtig
Zum steuerpflichtigen Arbeitslohn gehören u. a. auch Trinkgelder, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses gezahlt werden. Dies gilt jedoch nur für Trinkgelder mit Rechtsanspruch. Die Steuerpflicht entsteht auch dann, wenn die Zahlung durch Dritte erfolgt (R 38.4 Abs. 2 LStR).
Trinkgelder und ähnliche Bezüge, auf die der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, unterliegen stets in voller Höhe dem Lohnsteuerabzug, beispielsweisefeste Bedienungszuschläge von 10 bis 15 % im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe.
Metergelder im Möbeltransportgewerbe (unterliegen stets in voller Höhe dem Lohnsteuerabzug) oder
Trinkgeldzahlungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer
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Hallo Werner,
bevor wir zu weit abstreifen. Bediengeld und Trinkgeld ist bei mir ein Unterschied.
Bediengeld ist die Differenz zw. Einkaufs- und Verkaufspreis in einem Rest. Diese Spanne wird für Gehälter, Mieten, Lagerhaltung, usw. verwendet. Ein Trinkgeld gebe ich den Kellnern, die mich bedienen, für ihre Leistung.
Und ich schrieb, dass ich keine Speise- oder Getränkekarte in D kenne, wo drin steht, dass Trinkgeld inkl. ist. Es wird lediglich, wenn überhaupt, von Bediengeld geschrieben. -
Hallo Bobby,
Bediengeld heißt es nun (früher wurde immer von Trinkgeld in den Fußnoten gesprochen) weil es steuerpflichtig ist um eine Unterscheidung zum Trinkgeld das steuerfrei ist zu schaffen.
Steuerliche Behandlung: Arbeitnehmern gewährte Trinkgelder gelten grundsätzlich als steuerpflichtiger Arbeitslohn.
(1) Hat der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Trinkgeld (z.B. Bedienungszuschlag im Gaststättengewerbe, Metergelder im Möbeltransportgewerbe), dann sind sie vom Arbeitgeber unter Zugrundelegung der selbst vereinnahmten Beträge zu errechnen und der Lohnsteuer zu unterwerfen.
(2) Freiwillige Trinkgelder, die von einem Dritten einem Arbeitnehmer anlässlich einer Arbeitsleistung zusätzlich gewährt werden, bleiben nach Sondervorschrift (§ 3 Nr. 51 EStG) steuerfrei.
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Hallo Werner,
wann war denn früher
?
Ich werde demnächst mal in einem Rest. (mit diesem Spruch auf der Karte) fragen, ob die Kellner am Umsatz beteiligt sind. Da es sich meist wohl um internationale Läden handelt, wird dabei wohl alles in der Familie bleiben.
Und wenn dann nur ein normaler Service gemacht wird, gibt´s nix extra...
Wenn die Angestellten nicht beteiligt sind, müßte der Spruch eigentlich von der Karte. Sonst verdienen die Kellner ja gar nichts, wenn man nach dieser Info gehen würde....
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früher wann das war? nun für einen Mann der schon einen erheblichen Teil seiner Zukunft schon hinter sich hat eine schwierige Frage, gefühlt ist das keine 5 Jahre her, also kann man getrost davon ausgehen dass es 10 Jahre sind
seit dem halt Trinkgeld besteuert wird wenn es der Chef auszahlt.So mussten man einen Terminus finden der sch vom Trinkgeld unterscheidet.
Solte mal den Gast schützen dass nicht nachträglich noch Aufschläge auf die Rechnung kommen.Schöne Cruise.
Werner -
Der Thread hat ja wenigstens Unterhaltungswert. Trinkgeld und Tip ist nicht das gleiche. Es gibt hier in Naples eine Kneipe, da gibt es zwei Arten von Rechnungen. Wenn ich mich mit Deutschen am Tisch unterhalte auf Deutsch und die Kellnerin kriegt das mit, bekomme ich eine Rechnung mit dem Stempel " Service included". Dann sind 15 % plus tax gleich mal weg. meine Schwiegertochter kann kein deutsch, es wird also kein deutsch gesprochen, also kommt die Rechnung wie gewöhnlich. Also gibt es die 15 bis 20 % obendrauf, ohne tax

Ansonsten en zahle ich bei Celebrity 25 $ täglich, Plus die Servicepauschale glaub auch 15 %, wenn ich an der Bar mir was genehmige. Werner, is das nix? -
hallo wschiro, es war nicht meine Intention das was wir machen als das richtige darzustellen. Muss jeder selbst entscheiden.
Natürlich sind die von Dir genannten Gebühren (sind ja die für 2 Personen) etwas, nämlich der Standard, wenn wir zum Beispiel auf "mein Schiff" fahren sind diese auch schon drin.
Das ist gegeben.
Wie vorangeschrieben auch in deutschen Gaststätten.
Wir geben auch in diesen Fällen.
in einer netten Abhandlung der Süddeutschen Zeitung wer es lesen mag
heißt es
"Der Massentourismus, der sich in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts durchsetzte, brachte ganz neue Berufsfelder im Hotel- und Gaststättengewerbe hervor, für die Trinkgeld eine bedeutende Rolle spielte. In dem Maße, in dem das Reisen im Kaiserreich demokratischer wurde, entwickelte sich das Trinkgeld zu einem Mittel sozialer Distinktion, durch das sich selbst noch der Kleinbürger von den Unterschichten abgrenzen konnte. Zugleich wuchs aber auch die Verunsicherung: Reisende und Gäste fühlten sich zunehmend als Opfer eines geldgierigen Personals, das seinerseits wenig oder kaum festen Lohn erhielt und oftmals auf die freiwilligen Geldgaben der Gäste angewiesen war."Umschreibt m.E. die ganze Bandbreite.
Schöne Cruise
Werner -
Hallo Werner,
wenn ich Balkonkabine buche, habe ich schon weit mehr als den Standardpreis bezahlt, mit dem die Kreuzfahrt beworben wird, und Essen und Service ist das gleiche und auch die Servicepauschale Ist gleich. Die Servicepauschale zahle ich täglich, außer bei select dining. (Ok, bei Innen kriege ich Platzangst, aber Aussenkabine ginge)
nun hatte ich aquaclass, da ist die tägliche Servicepauschale noch höher.nun gibt es so Kleinigkeiten, die Einen nicht vom Hocker reißen, vorsichtig ausgedrückt. Z.b. Wenn der Reinigungswagen ständig (immer) vor der eigenen Tür steht, aber eben immer nur dort, oder wenn die Canapees den Namen nicht verdienen. Die endlose Geschichte mit dem Internet, trotz 120 Freiminuten ...
also kurz gesagt, manchmal hat man das Gefühl, genug für die erhaltene Leistung bezahlt zu haben.
ich hab zwar öfter auch schon extra tipp gegeben, aber dann muss es wirklich richtig gut gewesen sein.
LG -
@wschiro, da bin ich aber froh, warum?? weil die Canapees bei uns belegt waren mit einer rosa Wurst die wir beim Frühstücksbuffet über einige Tage altern sahen bevor sie bei uns als
Canapees in der Aqua Class offeriert wurden. Die waren echt grausig.zwar kostenlos aber umsonst.
Das mit dem Servicewagen ist ein Zeichen..... Diese Kabine gibt kein extra Tipp.
Das ist das Schöne am täglich Trinkgeld geben, wenn es mal nicht klappt gibt es keines sowohl im Restaurantservice wie auf der Kabine, und schon klappt es wieder.
Schöne Cruise
Werner -
Hallo,
wir geben immer unterschiedlich Trinkgeld - je nach Service.
Auf unserer GB Kreuzfahrt haben wir ein Fahrrad gekauft (in Liverpool), das wir nicht mit heim nehmen konnten. Dieses haben wir dem Stewart als "Trinkgeld" überlassen - und er hat sich gefreut wie ein Schneekönig!!!! Hier war der Service über 2 Wochen auch perfekt!
Während der ganzen Cruise wurden wir von allen möglichen Crewmitgliedern gefragt, wo wir unsere Räder her haben - und was sie gekostet haben.Viele Grüße
Alexander
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ich freue ich mich darüber, denn wir werden am 19.4. auf die Preziosa wanken. Dort können wir dann nach Herzenslust unser Trinkgeld aufstocken und den Personen geben, die für uns wichtig sind.
ps - ich lese gerade auf cruisetricks, dass in der Zukunft das empfohlene Trinkgeld weiterhin dem bordkonto belastet werden wird, aber auf anfrage ohne Begründung gestrichen werden kann.
so werden wir es dann machen und dort geben wo wir es für angebracht halten.