Rezeption Trinkgeld?
-
Bringt es Vorteile, wenn man beim Einchecken im Hotel Trinkgeld gibt? Entscheidet das Personal welches Appartement man bekommt? Oder wird das bereits bei Pauschalreisen vom Reiseveranstalter festgelegt? Kann es sein, dass z.B. Neckermann soundso viele Zimmer im Hotel gebucht hat, die genau festgelegt sind und die Rezeption entscheidet dann welches man bekommt.
-
Dieser Beitrag wurde gelöscht!
-
Hallo!
Ich stelle mir generell die Frage, ob man den Mitarbeitern der Rezeption - vorausgesetzt natürlich, sie sind freundlich und kompetent - Trinkgeld gibt. Bei den "Zimmermädchen" und Kelnner(inne)n hat es sich ja eingespielt. Die Leute an der Rezeption sind die einzigen, die scheinbar nichts bekommen. Wie haltet Ihr das?
Gruß
Gaukelei -
Hi,
ich habe mir auch grad Gedanken gemacht, wie das ist (@Gaukelei). Aber ich denke mir dass ich eigentlich sehr wenig mit den Leuten an der Rezeption zu tun habe und ein Glas mit "TIPS" auf der Rezeption ist mir auch nie aufgefallen.
Also gebe ich nie was.lg, Alex
-
Ich hab immer schon im Vorfeld Mailkontakt zum Hotel bezüglich eines Zimmerwunsches. Wenn dann beim Einchecken auch direkt der Hinweis erfolgt, dass man meinem Wunsch entsprechen konnte, gebe ich auch gerne an der Rezeption einen Tipp (war eigentlich bisher immer der Fall).
P.S. selbstverständlich buche ich nicht Sparzimmer und wünsche dann Meerblick etc.

-
Trinkgeld gebe ich am ersten Tag nur den Zimmermädchen.
Habe damit beste Erfahrungen gemacht.
An der Rezeption gebe ich nach dem Urlaub bei guter "Versorgung" auch etwas.
Bin in dieser Beziehung recht großzügig wenn denn alles gepasst hat. -
Schöne Frage, @Waldschrot!
In manchen Bereichen ist das Grundgehalt so gering, dass ein guter Service ohne Frage ein Trinkgeld rechtfertigt. Das gilt in meinen Augen auf jeden Fall beim Zimmerservice, dem ich eigentlich immer für eine, oft über die Erwartungen hinausgehende Dienstleistung meinen ehrlichen Dank damit ausdrücke. Wer in dieser Sparte seine Arbeit verrichtet, steht in aller Regel ziemlich optionslos da und segelt nicht auf der „finanziellen Sonnenseite“ des Lebens. Ohne jemals ein verwüstetes Hotelzimmer „klar Schiff“ gemacht zu haben – das ist ganz sicher kein Geschenk und daher mein Respekt! Und nicht nur in Form eines gönnerhaft auf das Kopfkissen geworfenen Geldscheines, sondern als Briefumschlag mit einem netten Dank, einer lustigen Zeichnung und immer versehen mit meinem Vornamen. Die Antwort darauf ist oftmals rührend!
An der Rezeption hingegen erwarte ich qualifizierte Mitarbeiter. Mehrsprachig gewandt, umfassend informiert und einer der überdurchschnittlichen Qualifikation entsprechenden Entlohnung sicher. Wer hier arbeitet, hat ganz sicher viele Optionen und sich genau für diesen Beruf entschieden. Für die Erfüllung „exotischer“ Wünsche könnte ich mir schon ein Trinkgeld vorstellen, sonst eher nicht.
Trinkgeld ist eine heikle Frage. 10 Euro für den Zahnarzt, der so schön schmerzfrei gebohrt hat? Wohl kaum. Manchmal ist an dieser Stelle ein sehr persönliches „Dankeschön“, ein herzlicher Händedruck und ein kleines Mitbringsel mehr wert, als ein „Bakschisch“, das auch vom Beschenkten vielleicht nur als das wahrgenommen wird, was es eigentlich gar nicht ausdrücken soll: Nämlich nichts anderes als Schmiergeld. -
Die Frage war "Bringt es Vorteile" (beispielsweise bei der Zuteilung der Zimmer) und nicht "haben sie sich generell einen Tip verdient".
Soweit daher ein klares Nein - es bringt keine Vorteile, da die Zimmerzuteilungen nicht vom Front Desk vorgenommen werden, sondern bei der Anreise bereits festgelegt sind.
Ich halte mich so genau an den Wortlaut der Frage, weil ich die elwunneuzigste Diskussion über Tips im Allgemeinen oder auch Besonderen als wenig hilfreich betrachte ...

-
nun ja…
auch beim Front Desk ist Flexibilität angesagt
spätestens dann, wenn der Gast nach 5 Minuten wieder auf der Matte steht und sich weigert in Zimmer Nr. 13 einzuziehen und so haben wir bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht bereits beim Einchecken einen gewissen Obolus für die Kaffeekasse zu hinterlassen… -
Mich würde es eher verärgern, wenn "bessere" Zimmer aufgrund eines Schmiergeldes vergeben würden - und würde weder für das Personal, noch für das Hotelmanagement sprechen.
-
Dieser Beitrag wurde gelöscht!
-
Die Frage hier ging in Richtung Zimmervergabe und die Frage, ob Trinkgeld dieses "postitiv" beeinflussen kann.
"Waldschrot" wrote:
Bringt es Vorteile, wenn man beim Einchecken im Hotel Trinkgeld gibt? Entscheidet das Personal welches Appartement man bekommt? (...)Also ist die Fragestellung exakt die, die dem verlinkten Thread zugrunde liegt. Einfach mal ein wenig "einlesen".
Auch wenn Dir "Trickkisten" zuwider sind und Du somit derlei Threads nicht findest, ein anderer ist eben hilfreich und verlinkt selbigen sogar.
Also nicht immer nur meckern, sondern einfach mal die Hilfestellung annehmen!P.S.
"Dein lieber" bin ich im übrigen nicht! -
Zudem gibt es in praktisch jedem Länderforum mindestens einen Thread, in welchem über wahrlich alle denkbaren Aspekte des Trinkgeldes diskutiert wird.
Falls der TO also über die Frage zu evtl. Vorteilen hinaus vertiefen möchte, könnte er das dann dort tun. -
Hallo,
vielen Dank für die interessanten und unterschiedlichen Antworten. In Zukunft werde ich wie folgt verfahren: "Wenn mir ein zugeteiltes Zimmer nicht gefällt, reklamiere ich an der Rezeption. Ich bitte um ein anderes Zimmer, wobei ich diskret versuche einen Geldschein zu offerieren". Wenn ich einmal in diese Situation komme, werde ich Euch über meinen Erfolg oder Misserfolg informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Waldschrot
-
Rezeptionen werden in allen großen Hotels auch daran gemessen, wieviel sie an Zusatzleistungen, also z.B. Verkauf höherpreisiger Zimmerkategorien "verkaufen".
Dies wird hotelintern auch stark überprüft.
Und wie vs das schon geschrieben hatte: Die Reservierungsabteilungen sind nur in kleinen Hotels identisch mit dem Front Desk. Ansonsten arbeiten sie eigenständig.
Zudem gibt es hotelseitig klare Verträge mit den Veranstaltern über die Aufpreise für andere Zimmer-Kategorien.