Monument Valley - auf eigene Faust oder Tour?
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Hallo zusammen!
Im Mai sind wir für eine Übernachtung im MV in der Gouldings Lodge. Wir fragen uns derzeit, ob wir nun auf eigene Faust durch das MV fahren oder uns einer Tour anschließen sollen.
Da ich ungern den Mietwagen ruinieren möchte und uns die exklusiven Ausblicke auf der Navajo-Tour interessieren, tendieren wir momentan zur geführten Tour?
Sehe ich es richtig, dass es da viele Anbieter gibt?
Muss man diese vorab reservieren oder kann man auch spontan nach der Ankunft einer Tour beitreten?
Welcher Touranbieten ist empfehlenswert?Gruß
Perrin
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Hallo,
wir haben vor vielen Jahren direkt bei Ankunft vor Ort eine Tour gebucht. Das haben wir absolut nicht bereut. War wirklich klasse. Wir kamen auch in Gebiete, die man mit dem Privat PKW nicht befahren durfte. Wir waren mit dem RV unterwegs auf dem Campingplatz.
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Ich meine, beides hat seinen Reiz. Ich bin vor langer Zeit mit einem normalen PKW selbst durchgefahren. Vorher sah unser Mietwagen neuwertig aus. Danach, nun,... ein Profi hat ihn wohl innen und außen wieder weitgehend herstellen können... Überall war feiner, roter Staub.
"Anbieter" von geführten Touren sind ein Haufen Navajos mit ihren Pick-Ups, auf deren Ladeflächen Sitze montiert sind. Du gehst einfach auf sie zu und handelst den Preis aus. Mein Bruder hat die Tour mit einem Navajo 2013 gemacht. Es hat spontan geklappt, ohne vorzubuchen, und war wohl ein tolles Erlebnis.
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Hallo,
vergleichen kann die die Touren nicht direkt, wir haben im Juli 2011 die Tour gemacht und sind selbst gefahren. Die Navajos mit ihren Pick ups sind zwar auch noch andere Strecken gefahren, aber wir fanden unsere sehr gut und konnten spontan entscheiden wo wir stoppen wollten. Wir hatten einen SUV und würden die Tour wohl auch wieder selbst fahren.
Wir waren übrigens auch im Gouldings, es hat uns gut gefallen. Zum Sonnenuntergang sind wir zum the View gefahren, den Sonnenaufgang gen 3.30 Uhr haben wir von unserem Balkon gesehen.
LG -
Wir wollten im letzten November den Loop selbst fahren. Aber die Strecke war in so erbärmlichen Zustand, dass wir nach 3 Meilen umgekehrt sind. Wir hätten schon weiterfahren können, aber für den vollen Loop hätten wir mindestens 3 Stunden gebraucht und die Zeit hatten wir an dem Tag nicht, weil wir noch ins Valley of the Gods wollten (übrigens sehr empfehlenswert!) und noch den Moki Dugway gefahren sind.
Also wenn man den Loop selbst fahren will, sollte man genug Zeit einplanen. Wir hatten einen SUV, aber wir haben sogar einen Prius gesehen und auch jede Menge andere normale Pkw. Vor allem der erste Abschnitt runter ins Tal ist schon recht abenteuerlich. Und wir fahren viele dirt roads und sind daher einiges gewohnt, aber diese Strecke empfanden wir als äußerst nervig.
Böse Zungen behaupten, dass die Navajo die Strecke absichtlich nicht mehr in Stand halten, damit die Touris vermehrt die geführten Touren buchen.
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Wir sind den Loop 2012 auch selbst gefahren - mit einem SUV. Auch wir haben viele "normale" PKW gesehen - sogar einen Mustang
. Ich möchte nicht wissen, wie das Auto und die Insassen hinterher aussahen. Der rote Sand hängt wirklich an jedem Millimeter Fläche.
Ich muss sagen, ich fand's ziemlich verstörend, dass in einer so einzigartigen und schönen Landschaft ein Verkehr zugelassen wird, wie auf dem Münchner Stachus. Insofern könnte ich die Mutmaßung von MsCrumple nachvollziehen.
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Hallo,
wir sind zu viert vor fast 10 Jahren mit einem gemieteten PKW allein losgefahren und fanden es toll, weil wir so lange an einem Ort bleiben konnten wie wir wollten, ohne dass uns jemand störte oder wir zum Aufbruch gedrängt wurden. Es war im März auch nicht so viel los. Wir hatten damals einen weißen Cadillac, der anschließend auch ziemlich rot aussah. Wir hatten jedoch das "Glück", dass es nach zwei Tagen regenete und der "Rost" weg war. Falls wir jedoch noch einmal dorthin kommen sollten, werden wir auf jeden Fall eine geführte Tour auf Pferden o. ä. unternehmen.
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Hm, aus meiner Erinnerung kann ich nur sagen, dass die Straßen in keinem so schlechten Zustand waren und es sich wirklich gut fahren ließ. Ich habe mich soar noch über die vielen Jeeps/Pick ups gewundert, auf denen die Leute wirklich hin und her geschüttelt wurden. Da die Navajos nicht so vorsichtig über die Piste fuhren....
LG
Bine -
Dann ist dein Besuch aber sicher schon 1 - 2 Jahre her. Die Strecke ist erst seit relativ kurzer Zeit in so schlechtem Zustand; früher wurde sie wohl besser in Stand gehalten als heute.
Wie gesagt, wir fahren sehr viel offroad, aber eine so schlechte Strecke sind wir noch nie gefahren. Unser Besuch ist erst 2 1/2 Monate her.
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Ich wuerde raten, dass Ihr wartet bis Ihr dort ankommt. Wenn zwischen der letzten Planierung mit dem Traktor schon zwei oder drei Wochen vergangen sind oder es hat dazwischen geregnet, dann wuerde ich die Tour nehmen.
Wir sind mit unserem eigenen SUV gefahren. Aber die Strasse war schon am Anfang ziemlich schlimm, sodass wir wo die "Schlinge" anfaengt (mit fehlt das deutsche Wort) sind wir wieder ungekehrt. Haben aber auf dieser Strecke trotzdem viel gesehen und fotografiert. Die Strasse ist vom Hotel aus zweispurig (nicht zwei bahnig!!!) bis zu der Schlinge Stelle, und dann geht sie einspurig weiter, um dann auf die Schlingenstelle wieder zu kommen.
Es ist staubig!
An dem Parkplatz wo die Schlinge anfaengt, kann man Pferde mieten.

