Ferienfliegen im Umbruch? Zur Diskussion
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Da muss ich @Mam rechtgeben - ich weiss selber, dass ich günstiger in den Urlaub fliegen könnte, wenn ich einen anderen Flughafen wählen würde - aber ich bin zu bequem, ich fahre nach Frankfurt 20min. mit dem Auto, warum sollte ich längere strecken fahren ? Aber, im Umkehrschluss bin ich halt auch bereit, für meine bequemlichkeit (und ehrlich - es ist ja nix anderes) zu zahlen, shit happens, ich will dann halt Urlaub ohne Stress von der ersten Minute.
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Es bequem haben zu wollen, ist ja völlig ok. Aber dann darf ich die Konsequenzen daraus eben nicht beklagen und gar anderen vorzuschreiben versuchen, wie sie ihre Produkte zu gestalten haben, nur weil mir das nicht in den Kram passt.
Als ob sich große Touristikunternehmen nicht im Vorhinein Gedanken gemacht hätte und sehr genau erforscht hätten, was sich wohl wie auswirkt. Zumindest mehr, als die meisten der verhinderten "Produktmanager", die hier ihre "ist ja alles ganz einfach" Gleichmacherstrategien als die Lösung aller Probleme darstellen.... -
mam.
Fehler entstehen meistens, wenn man eilt. Selten, wenn man überlegt. -
@c.s.: die bequemlichkeit war jetzt einzig und allein auf mich persönlich bezogen - nach Hahn wären es 150km, Stuttgart, Düsseldorf um die 200, da hab ich halt keine Lust drauf - andererseits, wenn eine bestimmte Destination oder Nonstop nur von einem anderen Flughafen gäbe, müsste ich halt überlegen, wie oder ob ich es mache.
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Was war: Vorgabe: Buch beim richtigen RV.
Antwort: wenn das man so einfach ginge...
Und was kommt da jetzt raus: Hast selbst Schuld, wenn Du am Ende der Welt lebst. Geh doch zum landrat...Echt, völlig daneben. -
Ja, ich habe schon überlegt, Carsten....
Daher ist mir klar, dass es nunmal nicht in jedem Kaff nen Flughafen in bequemer Distanz geben kann.
Und fahre ebenfalls ca. 90 min zu dem in der Nähe oder auch mal 4,5 Stunden nach Frankfurt, um entsprechende Verbindungen zu nutzen. Aber das ist immer noch bequemer als mitm Radl bis Istanbul, Delhi oder Jakarta.... -
Leider hast Du bei all den Diskussionen vergessen, zu erwähnen, dass in Deiner Entscheidungsprio vor der Wahl des RV noch die der eingeschränkten Auswahl an in deiner bevorzugten Gegend weniger stark nachgefragten Zielorten sowie eines weniger frequentierten Airports steht.
Dass dann die weiteren Möglichkeiten deutlich limitiert sind, hat nichts mit der Pauschalreise an sich oder Unfähigkeit von Airlines oder Veranstaltern zu tun. Das verstehst Du doch sicher, oder?
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Ok mam, Blut wieder kühler.
Aber ich glaube, es liegt nicht am Flughafen. Von HAM geht schon ne Menge, CPHG trau ich mich nicht wegen Sprache und Buchungen dann bei skandinavischen RV. Bisher noch nicht probiert.
Ich glaube, es liegt eher an unseren bevorzugten Zielen, die nicht so richtig Mainstream sind und deshalb für die TUI oder Jahn z.B., aber auch 12fly, uninteressant. Aber das ist dann so. Ich beklage mich darüber nicht. Bisher ging es immer irgendwie mit irgendwem. Es wird auch weiterhin gehen ohne Fahrrad nach Piräus. Es gibt bestimm,t ne Menge Menschen, die nicht nach dem Veranstalter gucken, sondern nach der reihenfolge: Ort, Hotel, Flughafen Preis. Dann ergibt sich der Rest.
Und wenn ich mir nun vorstelle, nicht nur tuifly, sondern jeder macht seine eigenen Gepäckregeln (15lkg, 12.5kg, 23kg, 17kg...) und jeder seine eigenen Reservierungsgebühren usw.und jeder RV geht dann da auch noch anders mit um: Ich finde das nicht gut. CS -
Kaspar, den Braten riech ich auch. Und: willst Du ihn essen? CS
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... es ist doch ganz einfach zu verstehen und:
Reisender A möchte unbedingt nach Destination B in das Hotel C
(die Gründe warum, wieso, weshalb spielen hierbei keine Rolle)
Der Reisende A ist zeitlich eingeschränkt
(die Gründe warum, wieso, weshalb spielen auch hier keine Rolle)
und kann nur in einem vorbestimmten, sehr engem Zeitfenster reisenUnglücklicherweise wird Hotel C nur von einem Reiseveranstalter D angeboten. Eine getrennte Buchung von Flug und Hotel scheidet aus, da diese Variante etwa 50-60% mehr kosten würde, als die Pauschalreise, zuzüglich Transfer, kein ZugzumFlug, Parkplatzgebühren am Airport, Kraftstoff PKW, etc.
Also, bleibt realistisch betrachtet, nur das Pauschalreiseangebot des Veranstalters D anzunehmen. Jetzt beginnt die Wahl des Abflughafens, alle im "Einzugsgebiet" liegenden Airports fliegen nur mit Fluggesellschaft E, alternative Flughäfen mit anderen Fluggesellschaften mit Ziel Destination B liegen ab 600km entfernt, hier wäre Olympic Air möglich, die ihren Fluggästen u.a. 23kg Freigepäck spendieren.
(Ich hoffe, ich habe mich bis hier hin verständlich ausgedrückt)
Weil Reisender A nun unbedingt nach Destination B ins Hotel C möchte und es zur Wunscherfüllung eben eigentlich nur Fluggesellschaft E gibt, nimmt der Reisende A das Angebot an und fertig.
Dass Reisender A dann das Pech hat, bei Fluggesellschaft E mit weniger Gepäck auskommen zu müssen, keine Verpflegung mehr an Bord hat und künftig sogar für einen "normalen" Check-in am Airport zusätzlich zur Kasse gebeten wird, ist doch kein Umbruch, was für ein Quatsch, das ist Gewinnoptimierung der Fluggesellschaft E
so einfach ist das.
Selbstverständlich ist der Reisende A in der Lage bei Fluggesellschaft E Zusatzgepäck zu buchen, sich später an Bord bei Bedarf einen Kaffee oder das vielbesungene "Gummibrötchen" zu kaufen, ein Spezialmenü oder seine Stullen auszupacken.
Ich finde es hochgradig anmaßend, hier zu behaupten, dass der Urlaub auf Grund dieser minimalen Extrakosten falsch geplant ist und man dort urlauben sollte, wo es ins Budget passt, ebenso ein Quatsch wie Umbruch bei Ferienfliegen.
Einen Umbruch kann ich nicht erkennen, nur unterschiedlichen Service rund um den Flug und an Bord der verschiedenen Fluggesellschaften, warum man nun deshalb jeden Tag erneut die Gebetsmühle anwirft, verstehe ich nicht, zumal einige von dem sogenannten Umbruch augenscheinlich noch nicht einmal betroffen sind, nun ja
Das war´s auch schon von mir zum Thema,
weiterhin viel Spaß beim umbrechen auf den nächsten 1.000 Seiten... -
Gäbe es keinen Markt dafür, würde keiner auch nur eine Sekunde drüber nachdenken.
Aber seht doch mal nur hier im Forum. Wie viele schimpfen seit Jahren über die Verpflegung und dass sie diesen Frass doch eh nicht wollen. Oder wie viele meckern über die Schrankkofferschieber, weil sie selbst ja nur ne Unterhose und die Visacard für einen gelungenen Urlaub brauchen.
Peter, ich sehe das nicht als Gewinnmaximierung sondern als eine Form der Preispolitik im Bestreben, das Produkt nicht unnötig zu verteuern und Kosten auf die zu verteilen, die sie verursachen. Man kann halt nunmal keine günstigen/billigen Angebote offerieren, wenn man Dinge anbietet, die nicht nachgefragt werden, aber dennoch bezahlt werden müssen.
Ein Laden, der in den Tropen Arktisausrüstung anbietet und die Waren bereits gekauft hat, muss die Ausgaben dafür auch in den Sonnenbrillenpreis einkalkulieren, wenn er die extrakuschelwarmen Parkas und Daunenschlafsäcke nicht loskriegt.... -
@Mühlengeist
Dein Beispiel ist schnell beantwortet:
Wenn dir der Veranstalter durch eine Änderung Unbill mit zusätzlichen Gepäckkosten verursacht, nimmst du ihn dafür in Anspruch - sofern der entsprechende Leistungsumfang zugesagt war.Man kann das Veranstalterpferd von vorn oder hinten aufzäumen:
Wenn ich mich für ein Hotel / eine Destination / einen Abflughafen entscheide, beschränke ich gelegentlich meine Wahlmöglichkeiten.
Daran ist nichts falsch oder richtig zu verstehen - das Problem (auch im Fall von Rhodos-Peter) ist in erster Linie das des Kunden (spezifische Wünsche), in zweiter das des Veranstalters ("billig"=Servicedowngrade) und in gar keiner das der Airline.
XYfly hat entschieden, die seine Kunden nicht gleichzustellen wie beispielsweise von der HUI gehandhabt, nicht etwa XYfly den einen dieses, den anderen jedoch nur jenes geringere Leistungspaket zuzuteilen.
Richtig "es ist doch ganz einfach zu verstehen ... "
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Peter, Du skizzierst ja hier nicht gerade einen Durchschnittsfall mit sehr vielen Prämissen, deshalb, könntest Du hierfür:
"Rhodos-Peter" wrote:
...Unglücklicherweise wird Hotel C nur von einem Reiseveranstalter D angeboten. Eine getrennte Buchung von Flug und Hotel scheidet aus, da diese Variante etwa 50-60% mehr kosten würde, als die Pauschalreise, zuzüglich Transfer, kein ZugzumFlug, Parkplatzgebühren am Airport, Kraftstoff PKW, etc.Also, bleibt realistisch betrachtet, nur das Pauschalreiseangebot des Veranstalters D anzunehmen. ...
mal ein konkretes Beispiel anführen.
Logischerweise ist es weder für einen Veranstalter, noch eine Airline wirtschaftlich, Angebote für alle möglichen Konstellationen auf dem Markt zu haben und es wird immer wieder Urlauber geben, die allein durch ihre Wohngegend schlechter gestellt sind (aber natürlich gerne die Vorzüge wie günstige Preise und idyllische Ruhe genießen
), aber ich buche meine Reisen seit Jahren individuell, vergleiche trotzdem immer mit Pauschalangeboten. Nur ist mir in diesen Jahren noch nie so ein drastisch preiswerteres Pauschalangebot untergekommen, deswegen wäre es schön, mal eines zu sehen! -
Sorry, aber solche Bespiele werden auch nach einer Konkretisierung noch nichts anderes darstellen, als dass der Veranstalter optimiert und nicht die Airline.
Soviel zu "das ist Quatsch" ... :? -
Rhodos-Peter:
Einen Umbruch kann ich nicht erkennenIch auch nicht. Ich staune nur seit Tagen, wie wichtig der Beförderungsteil einer Pauschalreise für manche (!) Urlauber ist. Ein Reiseveranstalter verspricht, euch am Tag X ins Taka-Tuka-Beachresort zu bringen und euch am Tag Y wieder nach Hause zu befördern. Mehr ist das nicht. Aber hier wird von Aura und Extrakosten für 5 kg Mehrgepäck oder O-Saft schwadroniert.
Ich frag mich, ob das die Mehrzahl der Reisenden auch so tragisch sieht, oder ob hier nur ein paar Wenige viel Lärm um Nichts machen?!
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Aus unserem Repetitorium: Hinter "Umbruch" steht ein Fragezeichen und wurde die Intention ja auch mehrfach relativiert. Es wird kein Beitrag kompetenter, wenn er sich daran noch einmal "hochzieht".
Man darf auch recht gerne den Begriff "Gewinnoptimierung" benutzen - nur nicht den Blick darauf vergessen, wer hier aus Sicht des Kunden optimiert.
Bei Pauschalreisebuchungen ist und bleibt das nun einmal der Veranstalter ...