Afrika Erstis - Kenia oder doch Tansania im Juni?
-
Hallo liebe HolidayCheck Mitglieder,
eure Erfahrung ist wiedereinmal gefragt. In diesem Jahr sind wir ziemlich unflexibel was den Reisezeitraum angeht. Unser Jahresurlaub wird dieses Jahr definitiv in den Zeitraum 07.06 - 22.06.2014 fallen.
Facts:
- Art: Fernreise
- Monat: Juni
- Dauer: 14 Tage
- Budget: max. 2000 EUR p.P
Da es unbedingt wieder eine Fernreise werden soll und aufgrund des Zeitraums viele Destinationen durch die dann dort herrschende Regenzeit wegfallen, sind noch Kenia, Tansania (Sansibar) und Dubai (Stopover) + X in der engeren Auswahl verblieben.
a) Aus dem einfachen Grund das es wahrscheinlich am realistischsten mit unserem Budget ist und dazu am einfachsten zu bewerkstelligen sein wird, ist Kenia aktuell unsere No1. Angedacht sind 4 Tage Safari + 10 Tage Strandurlaub um Diani oder Watamu. Welche Region ist in diesem Zeitraum für eine Safari zu bevorzugen? Welche Safari Anbieter sind zu empfehlen? Gibt es Hoteltipps für die Region Diani oder Watamu?
b) Unser eigentlicher Favorit! Allerdings ist hier wahrscheinlich eine Safari + Strandurlaub auf Sansibar vom Budget nicht realisierbar. So traumhaft die Strände auf Sansibar auch sind, für einen reinen Badeurlaub nach Tansania zu kommen wäre mir zu Schade. Denke eine Safari, ist zumindest beim Erstbesuch pflicht! Denkt ihr es ist möglich dieses Vorhaben innerhalb des Budgets zu bewerkstelligen?
c) Alternativ haben wir schon lange eine Kombination mit Stopover in Dubai/Abu Dhabi mit anschließendem Strandurlaub im Sinn. In Asien haben wir schon viele Länder bereist und ist aufgrund der Regenzeit im Juni auch nicht die optimal Lösung. Das einzig trockene Fleckchen (Bali) zu dieser Jahreszeit haben wir schon 2011 besuchen dürfen. Habt ihr hier evtl. eine Vorschlag?
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Grüße
Nic -
Jambo Maliabeach,
du kannst von jeden Ort in Kenya eine Safari starten egal ob Nord oder Südküste.
Was suchst du genau in Watamu ? Ein AI Hotel oder etwas kleines mit selbstversorgung?
2000 Euro könnten knapp werden.....
LG Jasmin
-
Jambo,
2000€ für 10 Tage Strand und 4 Tage Safari wird sehr eng, es ist Juni, somit Nebensaison, da könnte es gerade gehen.
Ich persönlich mag die Südküste mehr, eine Flugsafari in die Mara ist bei dem Budget nicht drin, ich wüde Dir den Tsavo Ost und den Amboseli empfehlen.
Um einen Überblick von den Preisen zu bekommen schau mal auf die Seite von DM-Tours ( bei Goggle eingeben) dort findest Du viele Informationen und die Preise sind transparent dargestellt. Bin seit Jahren ohne jegliche Probleme mit denen unterwegs.
Gabi 2001 ( Franz )
-
Hallo,
hatte eben einen ausführlichen Text geschrieben - weg.
Die 2000€ sind eng, aber möglich. Es sei denn, man plant schlecht.
Der Flug kostet mit Turkish Airlines derzeit 720€. Möglich ab Berlin, Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg, Leipzig.
Transfer kostet 70 € (Südküste) und 140€ Nordküste (hin und zurück), buchbar bei deinem Safariveranstalter.Hotel Nordküste oder Südküste?
Die Nordküste ist ursprünglicher, Watamus Strände sind aber geschmackssache. Vorteil Nordküste: Viele Ausflugsziele. Nachteil: Recht italienisch.
Die Südküste hat den Diani Beach, der klasssicher und 20km lang ist. Dafür wesentlich mehr Touristen und Hotels. Dafür aber eben auch deutsche Safariagenturen.Ich präferiere ebenfalls die Südküste, meine Freundin die Nordküste.
Hotel: Bekommst du ab ca. 40€ - open end
Beispiel Nordküste: Temple Point (4 Sterne), HP für 48€ / Nacht
Beispiel Südküste: Southern Plams (4 Sterne), HP für 38€ / Nacht
All Inklusive: Ocean Village (4 Sterne) für 53€Macht bis dato: 720€ Flug + 70 - 80€ Transfer + 500€ Hotel = 1300€. Blieben noch 700€.
Die Mara fängt für 3 Tage bei ca. 750€ an. Es sei denn, die Buchungslage ist sehr schlecht.
Die Tsavos sind locker drin, der Amboseli könnte für den Preis möglich sein.Du musst dir Angebote schicken lassen. Jeder könnte hier seinen Favoriten nennen.
Aber: Nur durch Vergleiche hat man das Gefühl, ein gutes Angebot später anzunehmen. Die Preise für safaris sind sehr hoch, die Unterschiede können spürbar sein.
An der Südküste gibt es u.a. folgende meist deutsche Safariagenturen:
you and nature (Elisabeth), bush adventure (Olaf), bush and beach adventure (Kerstin), aqua paradise, ITA Tours, MoLu Safari (Monica), Lady M (Kurt), DM Tours (Denis).Mit etwas Recherche ist es also durchaus möglich, den Preis einzuhalten. Es wird allerdings eng und Taschengeld ist nicht dabei. Kenia ist leider extrem teuer geworden, die Bevölkerung merkt das, der Politik ist es aber egal.
Viel Spass beim Planen und Grüße
Greno -
Jambo,
da Dein Budget für Strand und Safari etwas eng ist und wenn es nicht unbedingt ein Hotel sein muß, dann schau mal hier bei HC nach den Diani Cottages, eine kleine feine private Anlage 6 Häuser um einen großen Pool gruppiert, Weiterempfehlung hier bei HC 100%. Hier einige Preisbeispiele:
2 Wochen Urlaub im Diani Cottages
inkl. 2-tägiger Jeepsafari nach Tsavo Ost
Preis pro Person: ab 599 €2 Wochen Urlaub im Diani Cottages
inkl. 3-tägiger Jeepsafari nach Tsavo West & Amboseli
Preis pro Person: ab 849 €2 Wochen Urlaub im Diani Cottage
inkl. 4-tägiger Jeepsafari nach Tsavo West & Amboseli & Tsavo Ost
Preis pro Person: ab 999 €2 Wochen Urlaub im Diani Cottages
inkl. 3-tägiger Flugsafari in die Masai Mara
Preis pro Person: ab 1.149 €Eine große Küche, mit Kühlschrank und Herd ist vorhanden, gegenüber der Anlage ist das Baharini EK Center dort gibt es alles was man braucht. Alternativ kann man auch UF oder HP hinzubuchen, das Essen ist super und wird täglich frisch geliefert.
Da die Anlage ebenfalls DM Tours gehört hättest Du Transfer vom Airport, Unterkunft und Safari in einer Hand, es gibt deutsche Ansprechpartner in Deutschland, Reisepreissicherungsschein und includierte Flying Doctors Versicherung sind eine Selbstverständlichkeit.
Gabi 2001 ( Franz )
-
Jambo,
ein entscheidender Punkt fehlt hier wohl (was die Safari betrifft)... die Angebote sind für maximal 5 Gäste im Landcruiser.... wer´s mag, okay... käme aber nicht für jeden infrage...
Ausserdem: nicht enthalten sind die Kosten für den Airporttransfer ( buchbar für 20€ pro Person und Strecke), Halbpension ( 15 € pro Person und Tag), Stromverbrauch. -
@ Dubhe,
wenn man ein begrenztes Budget hat und das sind 2000€ nun mal für Langstreckenflug,Unterkunft, Verpflegung und Safari, dann kann man schlecht eine Privatsafari allein im Minibus oder Landcruiser machen, das gibt es einfach nicht her.
wenn ich Kosten sparen möchte, dann kann ich mich auch selbst verpflegen, ist in diesem Fall kein Problem, das Baharini Einkaufscenter liegt 100 m entfernt und der Cassandra Supermarkt führt alles was man benötigt.
Es sollte nur eine Anregung sein, wie man so was auch mit kleinem Budget abhandeln kann.
Gabi 2001 ( Franz )
-
Weiter oben habe ich ausführlichst aufgezeigt, dass ein Hotelaufenthalt mit einer schönen Safari durchaus möglich ist. Privatsafaris in der Mara sind Glückssache oder kosten teilweise 200€ extra / Tag.
Das Ganze ist keine Kostenfrage, sondern eine Planungsfrage.
Abgesehen davon möchte nicht jeder sich im Urlaub selbst verpflegen oder erst eine Wanderung zum Strand unternehmen, um sich dann dort gegen Bestechung in einem Hotel niederzulassen.
-
Jambo,
als "Neuling" in Kenya würde ich keinem empfehlen sich selbst zu verpflegen - da ist ein Hotel sicher die bessere Variante... es ist sehr wohl möglich in der vorgegebenen Reisezeit mit dem Budget alles unter einen Hut zu bekommen - auch mit einer privaten Safari

-
oder erst eine Wanderung zum Strand unternehmen, um sich dann dort gegen Bestechung in einem Hotel niederzulassen.
@ greno, hast Du keine anderen Argumente als solche Sprüche? Was spricht dagegen, wenn ich in einem Hotel was zu 40 oder 50% belegt ist ( das sind momnetan leider viele und im Juni werden sie erfahrungsgemäß noch weniger Gäste haben ) frage ob ich 1 oder 2 Liegen nutzen darf und für das Herbeischleppen der Auflagen dem Liegenboy 100 oder 200 ksh Tip gebe. Was ist daran Bestechung.
mailabeach schreibt er hat max. 2000€ Budget, also ist das in meinen Augen die absolute Obergrenze, und in 14 Tagen benötigt man auch ein wenig Taschengeld.
Was spricht da gegen Selbstverpflegung, es wurde nur ein Weg aufgezeigt wie man kostengünstig in Kenia Urlaub machen kann, aber es wurde auch geschrieben man kann HP dazubuchen und das pro Tag, soll heißen man kann auch mal 2 oder 3 Tage auswärts essen und muß es dann nicht zahlen.
Überlass doch die Entcheidung dem Fragesteller, ob er am Ende ein Hotel oder eine Privatunterkunft wählt, denn nur er kennt seine Ansprüche.
Gabi 2001 ( Franz )
-
ich beziehe mich da mal auf mein "erstes Mal" - keine Ahnung von Nichts - wo genau liegt die Unterkunft, wo ist der nächste Supermarkt, wie weit ist es bis dort hin, wie komme ich dort hin, mag/kann ich laufen, oder ein Matatu nehmen? usw..... Wenn man sich das "zumuten" möchte, bitteschön - ich persönlich wäre mir ziemlich verloren vorgekommen.... aber das ist MEINE Meinung und es muss jeder für sich selbst entscheiden... ausserdem liegen die günstigen Cottages ein ganzes Stück vom Strand entfernt und ich persönlich hätte auch keine Lust mit Sack und Pack zum Strand zu laufen..... Im Hotel habe ich eine "Rundumversorgung" mit Strand vor der Tür... dann kann ich mir beim ersten Mal Kenya die Gegebenheiten ansehen und vielleicht beim nächsten Urlaub ein Cottage buchen. ("heute" ist das für mich kein Problem mehr...) Die Preise für Lebensmittel in Kenya haben auch ganz schön angezogen - da wird ein Hotelaufenthalt nicht sooo viel teurer.
-
Ich kann Dubhe nur absolut beipflichten, als Neuling würde ich in Kenia wenigstens beim 1.Mal in ein Hotel gehen. Es ist doch wesentlich anders als bei uns und es gibt ja auch nicht an jeder Ecke einen Supermarkt und die Lebensmittelpreise sind höher als bei uns. Abgesehen vom Aufwand. Dubhe hat eigentlich schon alles erwähnt. Auch die Entfernung zum Strand würde mich abschrecken, die Hotels liegen alle direkt am Strand, man ist sofort am Meer.
Es muss ja auch beim 1.Mal nicht unbedingt die Massai Mara sein, auch der TsavoOst ist schön und preisgünstiger. Bei der jetzigen Situation bzgl. Tourismus dürfte es schon klappen, z.Zt (und das ist ja nicht Nebensaison wie im Juni) gab es 14 Tage mit AI schon ab 1000 € ! Und wenn die Hotels jetzt mit 40-50 % ausgelastet sind, dann ist das schon viel, bei uns betrug die Auslastung beim letztes Mal höchstens 10% an Touristen, nur mit Konferenzen hielten sie sich noch über Wasser.Warum eigentlich Watamu ? Das ist ja auch schön, nur ist der Transfer ist sehr lang. Allerdings kann man dann in den Tsavo Ost gleich beim Sala Gate reinfahren. Ansonsten sind da mehr Engländer (vielleicht jetzt auch nicht mehr) und Italiener (die kamen noch).
-
Jambo,
die Argumente von Dubhe sind vollkommen richtig. Wir waren in den letzten Jahren in Cottages bzw. Appartements - für zwei Personen rechnet sich das, aber die Lebensmittelpreise zur Selbstversorgung sind in Kenia wirklich höher als in Deutschland.
Für das erste Mal Kenia wuerde ich auf jeden Fall ein Hotel nehmen. Ebenso würde ich auf keinen Fall im Juni dorthin reisen, die Regenzeit ist da zwar weitgehend vorbei, aber es ist kuehl, neblig und kein einladendes Wetter. Nicht umsonst ist da Nebensaison.
Yeiyo -
Vorab vielen Dank für den super Support von euch, damit habe ich echt nicht gerechnet! Echt klasse das Forum. Sorry für die späte Rückmeldung, hatte super viel um die Ohren die letzten Tage.
Was ich wohl vergessen habe zu erwähnen ist das wir ab Frankfurt oder Stuttgart unsere reise starten würden. Bin auch etwas überrascht das man sich scheinbar mit 2000 EUR im unteren Budget Segment befindet, hatte wohl die Kosten für die Safari unterschätzt.
Grundsätzlich habe ich gar nichts gegen Selbstverpflegung und einfachen Unterkünften. Waren vor 2 Jahren mehrere Monate mit dem Rucksack unterwegs und uns hat es super gut gefallen. Aber Afrika ist nicht gleich Asien und wie viele schon sagten, stelle auch ich mir es für einen Neueinsteiger weitaus schwieriger vor sich anfangs zu orientieren. Für diesen Urlaub aber war ursprünglich geplant einen reinen Entspannungsurlaub, in einem guten Hotel mit Vollverpflegung zu machen. Da uns aber 14 Tage am Stück an einem Ort zu langweilig vorkamen, sind wir auf die Kombination Safari + anschließendem Strandurlaub in Kenia gekommen.
Ist denn der Juni überhaupt für eine Safari empfehlenswert? Ansonsten werde ich die von euch genannten Veranstalter mal anschreiben und Angebote einholen. Womit hängt die aktuelle geringe Auslastung in Kenia zusammen? (Instabile Lage?)
-
Jambo Nic,
wie schon gesagt, könntest du mit eurem Budget hinkommen. Legt doch die Safari in die Mitte eures Urlaubes - so habt ihr ein paar Tage im Hotel, um euch "einzuleben", dann macht ihr die Safari und anschliessend noch mal ein paar Tage im Hotel.. bei mehr als 2 Nächten Safari lohnt es sich also 2 Hotelbuchungen zu machen - dann zahlt ihr keine Leernächte im Hotel.
Sollte es euch langweilig werden könnt ihr immer noch ein paar Tagestouren machen (wenn es das Budget zulässt)
Frage bei den verschiedenen Anbietern die gleiche Safari an, die du dir vorstellst - es wird erhebliche Preisunterschiede geben. -
maliabeach:
... Womit hängt die aktuelle geringe Auslastung in Kenia zusammen? (Instabile Lage?)
Moin,
die geringe Auslastung hängt in erster Linie damit zusammen, dass Kenia sehr stark saisonabhängig ist (z.B. Baden / Regenzeit & Safari / Migration) und immer noch ein "Liebhaberziel", da reine Badeurlaube woanders günstiger wahrnehmbar und die Möglichkeiten für Halligalli begrenzt sind. Dazu noch der etwas höhere Planungsaufwand, ob es nun Zahlungsmittel oder Krankheitsvorsorge oder etc. angeht.
Hinzu kommt noch die Außenwahrnehmung durch potentielle Reisende, die natürlich die größeren und kleineren Terroranschläge und die Sicherheitssituation (Al Shabab) irgendwie noch im Hinterkopf haben - obwohl dies objektiv eigentlich kein spezielles Problem oder Risiko ist (just my two cents).
Die Kehrseite der Medaille ist, dass gering ausgelastete Hotels etc. für Dich als Reisenden grundsätzlich positiv sein kann, ist halt alles etwas relaxter und ggf. individueller...
Gruß
-
Was hier nicht genannt wurde, ist die ständige Erhöhung der Preise, ohne dass sich die Leistung verbessert hat (s. auch die diesjährige Erhöhung der Eintrittspreise in den Nationalparks).
Wir kennen Kenia seit vielen Jahren, es gab immer wieder Hoch und Tiefs bzgl. Tourismus, aber so problematisch war es m.E. noch nie.
Hier ein aktueller Bericht aus einer kenianischen Zeitung dazu:
the-star.co.ke/news/article-158119/falling-tourist-numbers-could-drive-coast-hotels-out-businessDie Zahlen dazu sind nicht saisonabhängig genannt, sondern im Vergleich zu den Vorjahren.
Die Wahlen liefen 2013 friedlich ab, aber die Terrorismusgefahr ist gestiegen. Ich verstehe aber nicht, warum dies kein spezielles Risiko sein soll.
Ok, in den Hotels ist man ziemlich sicher. Aber wenn man nicht nur imHotel oder auf Safari sein will ? Hinzu kommt ebenfalls die gestiegene Kriminalität, auch auf Grund der starken Erhöhung der Lebensmittelpreise und der steigenden Arbeitslosigkeit an der Küste. Auch die Beachboys kommen uns jetzt agressiver vor, ist ja auch logisch, wenn die Touristen weniger werden. Leider ist aber die kenianische Polizei sehr unfähig und vor allem aber korrupt.Hinzu kommt, dass der President (übrigens einer der reichsten Kenianer) und der Vizepresident mehr mit ihrem Prozess vor dem Internationalen Menschengerichtshof im Zusammenhang mit den Wahlen 2007/08 beschäftigt sind und entsprechenden Groll gegen die Europäer öffentlich hegen. Auch das fällt leider auf fruchtbaren Boden.
Die nicht ausgebuchten Hotels haben aber meiner Ansicht nach nur den Vorteil, dass man immer auch kurzfristig Reisen buchen kann, ansonsten sind die Hotels gezwungen, ihren Service einzuschränken. Wir haben das voriges Jahr selber gespürt, als in unserem Hotel meist nur 10-15 Touristen anwesend waren (nicht zur Regenzeit !). Da war die Auswahl am Essen etwas weniger als wir es im selben Hotel schon früher erlebt hatten, und das war nicht das billigste Hotel. Außerdem war die Abendunterhaltung stark eingeschränkt. In Kenia ging es auch in den etwas größeren Hotels selbst bei Vollauslastungrelativ immer ruhiger ab, es sind ja auch nicht solche Bettenburgen wie an anderen Reisezielen.
Trotzdem ist Kenia noch ein wunderschönes Reiseland, vor allem die durch die Kombination von Strand und Safari. Hoffentlich wird es wieder besser, aber bei der jetzigen Regierung unter Kenyatta habe ich persönlich nicht viel Hoffnung.
-
Cora88: wrote:
... Die Wahlen liefen 2013 friedlich ab, aber die Terrorismusgefahr ist gestiegen. Ich verstehe aber nicht, warum dies kein spezielles Risiko sein soll.
Ok, in den Hotels ist man ziemlich sicher. Aber wenn man nicht nur imHotel oder auf Safari sein will ? Hinzu kommt ebenfalls die gestiegene Kriminalität, auch auf Grund der starken Erhöhung der Lebensmittelpreise und der steigenden Arbeitslosigkeit an der Küste. Auch die Beachboys kommen uns jetzt agressiver vor, ist ja auch logisch, wenn die Touristen weniger werden. Leider ist aber die kenianische Polizei sehr unfähig und vor allem aber korrupt.Hi,
ohne jetzt in eine Grundsatzdiskussion einsteigen zu wollen, sehe ich es aber schon so, dass Dich Auswirkungen von Terror eben nicht nur in Kenia, sondern ,mit Ausnahme von Staaten wie Nordkorea, überall ereilen kann, wie die Einwohner Londons, Madrids, NY etc betätigen könnten.
Ich halte die Erhöhung der Terrorgefahr in Kenia deshalb auch nicht für signifikant erhöht. Und ich bin nicht nur in Hotels, sondern auch in Mombasa und auch in Nairobi in der Statdt unterwegs...Ähnliches gilt für die Kriminalität. Die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, ist in Hamburg-Steilshoop, HH-Wilhelmsburg oder in der Hamburger S-/ U-Bahn nach 22 Uhr mindestens genau so hoch wenn nicht höher.
Daher denke ich, dass dies eben in der subjektiven Außenwahrnehmung ("gefühlte Gefahr") eine Rolle spielen könnte, ohne aber faktisch begründet zu sein.
Wie gesagt, das ist meine(!) subjektive Meinung.
Vielleicht mal 'ne Frage für einen Statistiker...In diesem Sinne.
PS. Was die Hotels angeht - ja, möglicherweise ist die Abendunterhaltung in einzelnen(!) Hotels eingeschränkt, die Bandbreite des Essens vielleicht auch. Ich persönlich(!) sehe das nicht als Nachteil, sondern eher als Vorteil, zumindest hinsichtl. der Abendunterhaltung. Aber da wird jeder so seine eigenen Schwerpunkte setzen.

