USA Westküste & New York
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Hallo liebe USA-Profis

ich bin neu hier im Form und würde eure Einschätzung zu unserer geplanten Route benötigen

Mein Freund und ich planen nächstes Jahr im Sommer (Juni, Juli oder August) für ca. 4 Wochen in die USA zu reisen, genauer gesagt New York anfliegen und dann mit einem Inlandsflug nach San Francisco und von dort mit einem Mietwagen die Rundreise (kann auch umgekehrt sein, zuerst die Rundreise und dann nach New York).
Da unsere Reise erst in ca. einem Jahr ist, haben wir noch etwas Zeit mit der ganz genauen Planung, wir wollen jedoch den Flug schon relativ bald buchen (ca. Anfang August 2014), da der Flug noch relativ günstig dann ist.
Unsere bisherige (GROBE) Planung:
Wien - New York (ca 1 Woche Aufenthalt)
New York - San Francisco (Dauer noch unbekannt, am letzten Tag Mietauto holen)
San Francisco - Los Angeles (entlang der Küstenstraße mit Stops in Santa Cruz, Monterey, Santa Barbara)
Eventuell Los Angeles - Joshua Tree
Joshua Tree - San Diego
San Diego - Phoenix
Phoenix - Grand Canyon
Grand Canyon - Las Vegas
Las Vegas - Death Valley
Death Valey - Mammoth Lakes
Mammoth Lakes - Yosemite Nationalpark
Yosemite Nationalpark - Lake Taheo
Lake Taheo - Sacramento
Sacramento - San Francisco
San Francisco - WienIst diese Tour in ca. 4 Wochen machbar?
Da wir eher Städtefans sind, wird für einige diese Tour sicher sehr städtelastig sein, wir haben dies aber bewusst so geplant und einige Nationalparks sind eh dabei
Da dies bisher nur eine grobe Planung ist, ist die genau Dauer in den jeweiligen Städten noch unbekannt - das wird noch genauer geplant wenn wir wissen was wir in jeder Stadt anschauen können. Fix ist jedoch das wir sicherlich in San Francisco mehr Zeit einplanen (ca 4 Tage).
Es würde mich sehr freuen wenn ihr mir Tips und Ratschläge geben könnt, da wir ja noch USA Neulinge sind und nicht viel Erfahrung haben.
Vielen Dank schon mal

LG

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Hallo,
seid Ihr zum ersten Mal in den USA? Es soll nicht hochnäsig klingen, aber es scheint bei Euch zu dem typischen "Anfängerfehler" bei USA-Reisenden zu kommen, viel zu viel in einen einzigen Urlaub packen zu wollen. Solche und ähnliche Routen finden man bei vielen Erstbesuchern und man kann nur zuraten, die Reiseroute zu schrumpfen. Ja, auch ich habe gelegentlich Routen gewählt, die viel zu lang waren und am Ende hockt man nur im Auto und sieht kaum etwas von der atemberaubenden Landschaft und den Städten, die wirklich sehenswert sind. Phoenix würde ich beispielsweise nicht dazu rechnen, dazu später mehr.
Mein dringender Ratschlag: macht es langsam, aber dafür intensiver! Und vor allem: NICHT die Ost- und Westküste in einem einzigen Urlaub von "nur" 4 Wochen versuchen abzuarbeiten. Es wird zu stressig!
Mit New York und San Francisco habt Ihr Euch gleich zwei Städte ausgesucht, die jede für sich schon gut für eine Städtereise wäre. New York würde ich mit einer eigenen Reise erkunden, und das nicht unbedingt im Hochsommer. April/Mai und September/Oktober sind klasse für New York und das kann man mit einer Tour durch Neuengland kombinieren, vielleicht zum Indian Summer. Ich bin öfter beruflich dort. Es liegt auf der geographischen Breite Neapels und durch den Nord-Süd-Verlauf der Appalachen gibt es keinen "Wetter-Riegel", wie in die Alpen in Europa darstellen - New York kann also im Sommer von extremer Hitze aus dem Süden erreicht werden. Ich habe da schon bei 42°C geröstet und das ist in den Hochhausschluchten nicht mehr lustig.
Eure Reiseroute im Westen beläuft sich auf 3.500 km - mit kürzeren und längeren Etappen. Zwischen San Francisco und Los Angeles kann man auf dem Interstate 5 hinunterbrettern, dann schafft man die Strecke in 6 Stunden (wenn es keinen Stau gibt, und um LA und SFO gibt es immer Stau). Von der wundervollen Küstenlinie sieht man dann natürlich nichts. Wählt man die küstennahe Route, dann können es leicht 15 Stunden Fahrtzeit werden - und weil so viele tolle Orte zum Verweilen einladen, wäre es fast ein Sakrileg, nicht hier und dort mal anzuhalten und die tollen Strände zu besuchen oder ein Restaurant mit Meerblick.
Städtefan - bedeutet dies: "An Natur sind wir desinteressiert"? Ich gucke mir auch gern Städte an, aber die Städte in USA kann man keineswegs mit europäischen Metropolen oder Kleinstädten vergleichen. Es gibt schlicht grottenlangweilige Orte, dazu würde ich Phoenix zählen. Schachbrettartig wuchert dieses Siedlungsgebiet in die Wüste hinaus, Papphütte an Papphütte, beim Fahren folgt auf einen KFC ein Safeway, ein McDonald's, ein Burger King, ein Dunkin' Donuts, Exxon, 7eleven, Wallgreens, Dairy Queen, IHOP, Chevron, Radio Shack, Walmart, Subway... und nach zwei Blocks geht es genau so wieder von vorn los - laaangweilig! Allein die Fahrt auf den Hausberg (der auch ein "heiliger Ort" der First Nations ist) mag Phoenix interessant erscheinen lassen.
San Francisco bietet so viel, dass ich dort mindestens 5 Nächte bleiben würde. Die vielen Attraktionen muss man hier nicht aufzählen, jeder kleine Reiseführer platzt schon dabei aus allen Nähten. Der Großraum Los Angeles bietet viele berühmte Orte. Allein die Filmindustrie mit Universal Studios und vielem mehr ist allgegenwärtig, Getty Museum, Disney, die vielen Reichen und Schönen und deren Paläste.
Ich kann nur empfehlen, in Nordmaerika nicht nur den Fokus auf die Städte zu legen. Die Natur und Landschaft sind überwältigend. "Nationalparks sind eh mit dabei" - ja, nur sind diese schon so groß und so gut organisiert, dass man mit dem Auto gut an die meisten Attraktionen herankommt, aber viele Orte lassen sich nur mit kleinen Spaziergängen oder Wanderungen erkunden - es ist alles prima ausgeschildert, man kann sich gar nicht verlaufen, aber man sollte Zeit mitbringen. Wenn man "mal eben" auf dem Weg nach Las Vegas am Grand Canyon vorbeischaut, wird man dem gigantischen Naturschauspiel nicht gerecht. Man sollte dort mindestens zwei bis drei Nächte verbringen, am besten hinunterwandern zum Colorado River und in der Phantom Ranch übernachten. Lodges von Nationalparks lassen sich unter http://www.nps.gov buchen, die Phantom Ranch am Colorado River ist telefonisch buchbar. Proviant für die Rückwanderung am Folgetag wird gestellt - ein tolles Erlebnis, das man niemals vergessen wird - sofern man offen ist für ein fantastisches Naturerlebnis.
Wenn es der US-Westen sein soll, würde ich direkt dorthin fliegen - New York weglassen. Dorthin kann man immer mal für eine Woche hinfliegen für 499 EUR oder man gönnt sich mal eine Reise auf der Queen Mary 2 in der Nebensaison von Hamburg nach New York. Von San Francisco bis LA, San Diego auslassen, dann dem Reiseweg folgen wie von Euch beschrieben und eher weiter nach Norden, vielleicht bis zum Yellowstone National Park und an der Westküste - Washington State (Mount Rainier, St. Helens), Oregon (Portland ist eine geradezu zauberhafte Stadt!) und Nordkalifornien zurück. Das hätte auch den Vorteil, dass man nicht die meiste Zeit in der Hitze röstet. Der Yellowstone National Park liegt ein bisschen abseits, schon fast nahe an der US-kanadischen Grenze, die meisten USA-Urlauber kommen dort nicht hin, obwohl das geothermale Spektakel geradezu fantastisch ist, sehr empfehlenswert!
Die Entfernungen in Amerika werden von den meisten Anfängern sehr unterschätzt. Die Reisezeiten von Google Maps oder dem Navi kann man meistens nicht als bare Münze nehmen, gerade in und um Metropolen kann man Stunden im Stau verlieren. Entlang der Strecken um die Nationalparks befinden sich so viele tolle Sehenswürdigkeiten, von der National Recreation Area bis zum National Monument und vieles mehr, so dass das Vorbeifahren wirklich schade wäre, wenn man nur die vielen Kilometer abreißen will. Der Stopp am Wegesrand ist gerade das, was das Reisen in den USA so reizvoll macht. In kleinen Käffern anhalten und "off the beaten path" (jenseits ausgetrampelter Pfade) in einem Diner einen Homemade Burger genießen, mit schweigsamen stiernackigen Truckern am Tresen und einer Einrichtung (und Servicekraft), die aus den 1960ern übriggeblieben zu sein scheinen - DAS ist das pure Amerika im Westen!
Wenn es ein Navigationsgerät sein soll, würde ich ein eigenes mitnehmen, auf das ich die Nordamerika-Karten aufgespielt habe. Die bekommt man z.B. von Garmin mit Nüvi-Lifetime (unbegrenzten Updates) - und das ist deutlich billiger als sich eines zu leihen von Alamo & Co., was für 3 Wochen locker mit 250 USD extra zu Buche schlagen kann.
Viel Spaß im Urlaub.
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Wow, tancarino hat hier ja schon einiges geschrieben und ich kann mich eigentlich nur anschließen. Ehrlich gesagt würde ich auch empfehlen, entweder New York ODER die Westküste zu machen... New York alleine hat schon so viel zu bieten!
Ihr habt ja wirklich einiges vor - vl solltet ihr wirklich nicht so viel reinpacken und euch mehr fokussieren, zB mehr Tage in Los Angeles und San Francisco verbringen, wenn ihr eher an Städten interessiert seid.Lg Palme
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Vielen Dank für eure Meinungen.
Ja wir sind das erste Mal in Amerika und wollen wahrscheinlich zu viel auf einmal rein packen.
New York wollen wir aber unbedingt mit rein nehmen da wir leider nicht wissen wann es uns wieder möglich ist nach Amerika zu fliegen.
Könnt ihr mir Routenvorschläge für 3 Wochen USA Westküste geben, wo die Städte San Francisco, LA, San Diego und Las Vegas enthalten sind und natürlich auch die Nationalparks, die sich auf der Route dann befinden?
Vielen Dank

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Hi Nemo,
natürlich ist eure Planung anstrengend, aber insgesamt mit Kürzungen durchaus machbar.Hier mein Tourvorschlag, der mir gefallen würde:
New York 5 ÜN
Flug nach Los Angeles, Mietwagen abholen, 4 ÜN
San Diego, dort 3 ÜN
29 Palms am Joshua Tree NP, dort 1 ÜN
(Phoenix würde ich auslassen. Wenn, dann nach Tucson. Da gibt es mehr zusehen.)
Tusayan, Grand Canyon, 2 ÜN
Monument Valley 1 ÜN
Bryce Canyon 2 ÜN
Las Vegas 3 ÜN
Death Valley, Furnace Creek, 1 ÜN
Mammoth Lakes, 1 ÜN
Fahrt über den Tioga Pass nach El Portal, Yosemite NP, z.B. in der Cedar Lodge, 2 ÜN
San Francisco 4 ÜN
RückflugSacramento ist niedlich, aber klein. Das könnt ihr euch für eine zweite Reise aufsparen. Der Lake Tahoe ist auch toll, aber nicht so spektakulär wie der Yosemite NP. Auch was für später.
Man muss Abstriche machen. Ich persönlich finde die Küstenstraße (den Highway 1) von SF nach LA zwar toll, aber der Grand Canyon, Bryce Canyon und das Monument Valley sind beeindruckender. -
Hallo Gunnar,
danke für deine hilfreichen Tips.
Wäre deine vorgeschlagene Tour auch machbar, wenn wir den Highway 1 einbauen, dafür aber monument valley und bryce canyon weglassen?
Also:
New York - San Francisco
Los Angeles
San Diego
Joshua Tree NP
Grand Canyon
Las Vegas
Death Valley
Mammoth Lakes
Yosemite Nationalpark
San FranciscoPhoenix und Sacramento würde ich nun eventuell auslassen, hab sie nur mal mit reingenommen weil sei auf der Strecke lagen.
LG Nemo
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Hallo Nemo,
das Monument Valley und der Bryce Canyon gehören zu den absoluten Topsehenswürdigkeiten der USA. Es wäre ein Irrsinn, eine 4wöchige Reise durch die USA zu machen und ausgerechnet diese beiden Dinge wegzulassen, dafür aber Nationalparks wie den Joshua Tree oder den Tiogasee unbedingt machen zu wollen, die ich eher Wiederholungsbesuchern empfehlen würde. Du hast meiner meinung nach Deine Schwerpunkte momentan noch falsch gesetzt. Wenn New York unbedingt sein soll (auch ich würde davon abraten und mich auf den Westen/Südwesten beschränken), dann kürze dort den Aufenthalt auf 4-5 Übernachtungen, auch San Diego könnte man notfalls weglassen.
4 Wochen klingt viel - aber das Land ist riesig, man kann einfach nicht alles in so kurzer Zeit machen wollen.
Bezgl. Phoenix schließe ich mich meinen Vorschreibern an, ich würde aber evtl. Südarizona komplett weglassen und die Zeit lieber in Nordarizona /Südutah (Grand Canyon/Bryce/Monument Valley/Zion) verbringen und genügend Zeit für den Highway 1 einplanen. -
Hallo Nemo,
ich finde die Tour von Gunnar soweit als Emfpehlung sehr gut, allerdings würde ich, wenn schon bis zum Monument Valley noch 1-2 Ü in Page einplanen. Diese evtl. in San Diego streichen. Und ich würde nach S.F. fliegen statt nach L.A. um den Highway runter zu fahren.
Alternativ kann man auch von N.Y. nach Las Vegas fliegen, dann die Tour machen und ab L.A. nach Hause fliegen.
Den Bryce und/oder Zion würde ich auf jeden Fall mitnehmen, wenn dann aufs Monument Valley verzichten. Das haben wir auch erst beim 3. Urlaub besucht. Es ist einfach ziemlich weit von weg.
Grundsätzlich würde ich auch N.Y. eher mit der Ostküste also mit Florida verbinden, aber ihr scheint unbedingt hin zu wollen
kann ich auch verstehen, als wir das 1. Mal nach Chicago geflogen sind, haben wir auch N.Y. vorher besucht und dann ging es weiter.
LG
Bine
(.unsere Touren habe ich dir per PN geschickt) -
Ich glaube die geplante Route ist echt zu lange --> ich würde mal sagen typischer Anfängerfehler

Wie viele Tage ca. benötigt man in den Städten San Francisco, LA, San Diego und Las Vegas?
Könnt ihr mir hier eine Einschätzung bitte geben?
Sollte man auch eine Übernachtung von San Francisco nach Los Angeles einplanen wenn man die Küstenstraße hinunterfährt?
LG
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Hallo Nemo,
ich mag S.F. sehr und würde mind. 3 Nächte einplanen, auch das Umland wie der Muir Wood N.P. oder Point Loma hat noch so viel zu bieten. 4 Ü bekommst du auch locker verplant
Ich bin kein bekennder L.A. Fan war aber während der ersten 2 Urlaube auch für 2 Ü dort und fand es o.k. es gibt schon viele Punkte die man sich anschauen sollte.
San Diego gefällt mir auch sehr und ich würde dort 2 Ü einplanen. Es ist halt mal beschaulicher als die Megastädte aber mit dem Lighthouse, dem Gaslampenviertel, dem Hafen ect. auch schon sehenswert. Las Vegas reichen mir persönlich 2-3 Ü, aber auch hier kannst du gut Tagestouren machen wie z.B. Valley of Fire.
LG
Bine -
Hi Nemo,
ich kenne mich im Westen gut aus. Meine empfohlene Route habe ich danach geplant, was ich am Spektakulärsten finde. Die Zeitvorschläge (ÜN = Übernachtung) für die Städte etc. habe ich an deiner Zeitplanung individuell orientiert.San Diego ist eine deiner Vorgaben. Ich finde San Diego auch schön. Einen Tag geht ihr zu Seaworld, hier der Link:
SeaWorld San Diego
den anderen Tag verbringt ihr in der Innenstadt auf der Midway, hier der Link:
Flugzeugträger Midway
und im Gaslamp Quarter oder was ihr so wollt. Ich würde es nicht streichen, um den Highway 1 fahren zu können.Schau doch mal auf die Profile der erfahrenen User hier. Fast alle haben sinnvolle Reisetipps und Hotelbewertungen veröffentlicht. Ich verstehe wirklich nicht, warum so selten die Profile der User hier als Quelle genutzt werden (bei mir ist maximal ein Besucher pro Tag drauf) . Der Besuch ist weder peinlich noch kann man dadurch das Internet löschen.
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OK vielen Dank.
Haben unsere Route nochmals etwas überdacht. Was haltet ihr hiervorn jetzt:
San Francisco
Los Angeles
San Diego
Grand Canyon (mit 1 Ü in Palm Springs)
Bryce Canyon
Las Vegas
Death Valley
Yosemite Nationalpark
San FranciscoWie lange wir wo bleiben müssen wir jetzt noch genauer schauen, aber der grobe Plan jetzt mal? Ein wenig gekürtzter als der Anfangsplan

LG
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Sobald wir genau wissen wie lange wir wo teile ich es euch mit

Gibt es eigentlich so ein "Package" das man kaufen kann, damit man alle Mautstraßen in den Nationalparks befahren kann? Die Straßen sind ja kostenpflichtig oder liege ich jetzt ganz daneben?
LG Nemo & Danke
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Hallo Nemo,
ja, den Nationalparkpass, der aktuell 80$ kostet und ein Jahr gültig ist. Beim Besuch mehrere Nationalparks (v.a. der bekanntesten) lohnt sich das, für die einzelnen NPs kannst Du die Kosten auf der Seite der Nationalparkbehörde auch prüfen:Den Pass kann man in jedem Nationalpark kaufen (also in demjenigen, den Du als erstes besuchen wirst), entweder an einem Zahlhäuschen an der Einfahrtsstraße, oder, falls es keines gibt (nicht in jedem NP und an jeder Zufahrtsstraße vorhanden), im Besucherzentrum.
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Es gibt auch im Großraum LA einige Toll Roads, aber die kann man im Prinzip ja vermeiden. Hier findest Du genauere Infos dazu:
KlickOb dort überall noch Zahlhäuschen zur Verfügung stehen (in Florida wurden die ja z.T. abgeschafft), kann ich Dir leider nicht sagen, vielleicht weiß ja jemand anders das genauer. Aber auf der verlinkten Seite müßten alle Infos zu finden sein.
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Die folgende Webseite duerfte Euch behilflich sein. Sonst "Toll Roads and Bridges" in Califonria" (oder anderen Staat) eingeben, und Ihr bekommt noch weitere Informationen.
Wenn moegloich, die vollautomatischen Toll (Maut) roads und Bruecken mit Leihwagen vermeiden. Die Auto Vermieter brummen einen zimelich hohen Aufschlag auf die Maut drauf, angeblich fuer die Verwaltungskosten, d.h. das Einkassierne der Maut von Euch.
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Das Befahren der Mautstrassen in Kalifornien ist nach dem 14. Mai 2014 nicht einfacher geworden. Auf den "Toll Roads" 73 / 133/ 241 / 261 im Süden von Kalifornien kann man seither die Maut nicht mehr mit Bargeld bezahlen! Sollte man ohne Absicht eine dieser Strassen befahren, dann hat man eine Frist von 48 Stunden, um seinen Obolus ohne zusätzliche Strafgebühren zu zahlen. Man muss das dann übers Internet erledigen, solide Englisch-Kenntnisse sind ein Vorteil.
Wenn man einen Mietwagen in Kalifornien anmietet, dann fragt man mit Vorteil nach einem Wagen mit Transponder, und lässt den Transponder auch einschalten.
Welche Anbieter Wagen mit dem passenden Transponder für Kalifornien anbieten, ist nicht so einfach herauszufinden. Zum Thema habe ich mit dem Kundensupport von Alamo korrespondiert. Von Alamo sind bei Anmietung in Kalifornien Wagen mit Transponder erhältlich. Man muss bei der Anmietung entscheiden, dass das Gerät eingeschaltet wird, sogenanntes "Opt-In". Für jeden Tag, an dem man danach mindestens einmal eine der erwähnten "Toll Roads" benützt, wird jeweils eine TollPass – Gebühr von 3.95 $ verrechnet, mit einem Maximum von 19.75 $ pro Mietdauer. Dazu werden natürlich noch die aufgelaufenen Mautgebühren verrechnet. Zumindest bei Alamo sind diese Kosten durchaus im plausiblen Bereich.
Zu den gleichen Bedingungen funktionieren diese Transponder auf den Maut - Brücken in der Umgebung von San Francisco. Man kann damit auf diesen Brücken die Express Lanes befahren. Seit dem 27. März 2013 kann man auf der Golden Gate die Maut nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Bei der Fahrt in RichtungSüden kann man auch dort die Maut mit dem Transponder begleichen.
Leider findet man auf den Alamo-Webseiten aktuell keine Angaben zur "Toll Pass"-Variante mit Transponder. Auch bei den weiteren Vermietern sind die Angaben zu den Wagen mit Transpondern und die entsprechenden Preise nicht leicht zu finden. Ich habe bei Hertz in Kalifornien schon Wagen mit Transpondern gesehen.
Auf den verlinkten Webseiten der zwei vorhergehenden Beiträge kann man feststellen, dass in Kalifornien viele Maut-Varianten existieren. Da steht zwar auch, dass der Wagen nicht explodiert, wenn man die falsche Spur befährt. Man kann sich aber Kosten und Ärger ersparen, wenn man sich rechtzeitig zum Thema schlau macht. Beim Umfahren der Maut-Strassen hilft ein Navi.
Walter
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Genauso wie von Walter beschrieben hat es bei uns im Mai 2014 funktioniert. In San Francisco sagte man uns am Flughafen, dass alle Mietwagen von Alamo für das TollPass-System verwendet werden können und dafür auch registriert sind. Ob das auch für andere Abholstationen gilt, weiß ich nicht.
Auf den mautpflichtigen Brücken (Mautstraßen hatten wir nicht) fährt man einfach durch die Express Lanes und die Kosten werden über die Kreditkarte abgerechnet.
Bin mal gespannt wie ihr dann die vorhandenen Tage plant und wie es dann aussieht. Danach kann man wieder mehr dazu schreiben.