Flightright
-
Nicht ohne Grund trägt dieses Unterforum ja auch den Titel 'Meinungenzu reiserechtlichen Fragen' ...!
-
@mkfpa
Sollte jemand seine Entscheidung auf der Basis der Hoffnung treffen, dass Einreden mittels Inkasso "ganz anders behandelt werden" darf er sicherlich erfahren, worauf diese Behauptung gestützt ist.
Nehmen wir an, User SSS hätte einen abschlägigen Bescheid mit Hilfe eines Inkassounternehmens doch durchbringen können, läge dem statement der "ganz anderen Behandlung" zumindest eine gewisse Vitalität zugrunde.
Wenn du das für ausgemachten Schwachsinn hältst ist es unnütz dir zu widersprechen.@bernd
Natürlich darf jeder es so machen, wie er es für richtig hält.
Dieses Forum wurde allerdings erfunden um Hilfestellung zu bieten. Elementar für diesen Anspruch ist die Abwägungsoption - beispielsweise der kostenlosen Alternativen oder der von den Unternehmen nicht besonders hervorgehobenen Kostenrisiken.
Das schränkt die freie Entscheidung keinesfalls ein, es dient nur dazu, sie auf der Basis verschiedener Aspekte zu treffen.
Ebenfalls wenig überraschend ist die Tatsache, dass sich Foris hier mit den Anliegen anderer beschäftigen ... vermutlich ist das sogar der Zweck der Veranstaltung "Reiseforum".
Falls das nicht gewünscht ist: Es gibt reichlich Plattformen, in die man hineinloben oder -schimpfen kann ohne Feedback befürchten zu müssen. -
@VS
das darf alles deine Meinung sein. Mir wuppe.Meine Erfahrung bei 3 Beschwerden sieht so aus, dass mir AB bei einem stornierten Rückflug aus Wien mit mehr als 3 Stunden Verspätung einen Gutschein über 50 Eur angeboten hat.
Flugverspätung mit Condor ab Mombasa ... man hat nicht mal geantwortet.
Rückflug aus Mailand ... Flug gestrichen, LH fühlte sich nicht verantwortlich.
Nach meiner Erfahrung werden Beschwerden von Fluggästen mit einer Standardmail abgebügelt und nach Einschaltung von Flightright geht es ganz schnell.
-
Und du hast in all diesen Fällen mittels Einschaltung von Flightright doch obsiegt?
Damit wären deine Empfehlungen in der Tat bekräftigt.Kleiner Exkurs ins o.t.:
Ich nehme die Position eines "Rechtsexperten" keinesfalls für mich in Anspruch sondern bemühe mich hier lediglich um eine gewisse Navigation innerhalb verschiedener Themen.
Tatsächlich bin ich Prospekteverteiler ... aber das ist doch wohl kaum der Aufhänger?

-
Soweit es mich betrifft 100% zu 0% ...
Ich frage mich nur, weshalb und für wen - außer offenbar für dich!? - das interessant sein sollte? -
Letzendlich ist es doch für die sache an sich wurscht, ob prospekteverteiler (und das war sicherlich nur witzig und nicht despektierlich gemeint ) oder Immobilienmaklerin
Ich gehe davon aus, dass alle beiträge hier von eigenen erfahrungen geprägt sind.
und wenn sooommmer (oder so ähnlich) behauptet, dass er/sie andere erfahrungen gemacht hat, glaube ich ihm/ihr auch ohne Nennung von Beispielen.
dasselbe gilt für vs. -
Lexi, es geht nicht um "glauben" sondern darum, aus der Aussage, die Einrede über ein Inkasso werde ganz anders behandelt, mehr als eine reine Mutmaßung zu machen.
Schon gar nicht geht es darum, ob einer Putzlappen verkloppt, Prospekte verteilt oder Blinde sehend macht ... das ist nur mal wieder so ein unnützer substanzloser Ballon Marke Peter.
Wie dem auch sei - Flightright rühmt sich sicherlich nicht ganz unberechtigt einer sehr hohen Erfolgsquote. Die Frage, die offen bleibt ist die nach dem Vergleich zu den kostenlosen Alternativen. -
Den meisten geht es doch nur darum , so schnell wie möglich , ihre Kohle von der Fluggesellschaft zu bekommen . Flightright legt genau da den Finger rein , der Deutsche mag es schnell und einfach und ist dafür bereit auch 25 Prozent zu bezahlen , zumal die meisten eh denken , ich bekomme für 3-4 Stunden Verspätung genug Geld , da kann ich auch auf 25 Prozent verzichten und habe keine Arbeit .
-
@vs
und aus der mutmassung wird dann plötzlich eine zweifelsfreie aussage, wenn popelige 3 beispiele genannt werden ?
Ofgensichtlich geht es wohl doch nicht immer um die sache per se.
sondern darum, wer es schreibt.Aber mal davon ab ist das auch hier in meinem umkreis allgemeinhin bekannt, dass flighrigt kunden amders behandelt werden, als der normale endverbaucher.
Ich weiss sogar von einer gesellachaft, die 2 unterschiedliche abteilungen deswegen unterhält. weil es unterschieldiche handhabungen gibt. -
Nehmen wir mal einen Flieger mit 250 Passagieren auf Langstrecke, > 4 Stunden verspätet.
Eigentlich wäre hier die Fluggesellschaft schon verpflichtet, ihre Passagiere auf ihre Ansprüche hinzuweisen, dass diese auf 400 EUR Anspruch haben. MACHT KEINE AIRLINE
Wenn Ansprüche gestellt werden, ohne Anwalt oder inkassobevollmächtigter Agentur, kommen fadenscheinige Mails mit klarer Absage, Angebote über Reisegutscheine oder irgend was dazwichen. Wenn man diese ablehnt, wird man über eventuelle Kosten für ein gerichtliches Mahnverfahren, Anwaltsgebühren usw aufgeklärt. Fakt ist, dass nur ein Bruchteil der berechtigten Forderungen letztendlich eingetrieben werden, weil sich hier viele abwimmeln lassen.
Wenn eine Agentur wie Flightright eingeschaltet wird, ist auch der Rechtsabteilung der Airlines klar, dass man hier nicht mit fadenscheinigen Ausfüchten kommen braucht und deshalb eine sehr kurzfritige Zahlung erfolgt.
Fazit: Ja, man kann es selbst versuchen, auch einen Anwalt beauftragen oder man gibt deddy32 recht und gibt den Fall an die Spezialisten ab und zwar genau mit der Motivation, die deddy32 genannt hat.
-
Und der von @vs zitierte passus mit der mandatierung bedeutet doch nichts anderes, als:
wenn dem verbraucher auf dem weg zum erfolg die puste ausgeht und alles abbläst, wird flightright die möglichkeit genommen, das geld Zu generieren.
Das muss dann der verbraucher entsprechend kompensieren.Dürfte jetzt aber auch nicht so überraschend neu sein, weil alle unternehmen sowas nicht aus lauter barmherzigkeit gegenüber dem pax machen.
-
Ich bin mit Flightright mehr als zufrieden, nachdem mir ein Vergleich von der Airline angeboten wurde der nicht akzeptabel war, war 2 Wochen nach Einschaltung von flightriht die Angelegenheit erledigt. Von 1200 blieben zwar nur etwas über 800 übrig, aber ein Anwalt zudem man am Wohnort gehen würde ist auch nicht günstiger und zieht sich mitunter länger hin.
-
die gebühr für den rechtsanwalt würde unter umständen durch die rechtsschutzversichering gedeckt sein.
Aber auch da haben die meisten leute eine selbstbeteiligung von 150 euro, die man dann unter umständen selbst bezahlen muss. -
Zum einen müssen die Airlines auf die Fluggastrechteverordung hinweisen, ansonsten sind sie bereits für vorgerichtliche Anwaltskosten in Anspruch zu nehmen.
Zum anderen habe ich keinen "Passus zitiert" sondern eine erst auf Nachfrage erteilte Auskunft zu eventuellen Kostenrisiken.
Was die Aussage bedeutet ist mir vollkommen klar:
Sie widerspricht der hier vielfach vorgetragenen Ansicht, man habe bei der Beauftragung von Flighright "nie" mit Kosten zu rechnen.Für die Einrede bei der Fluggesellschaft gibt es häufig ein Konkatformular auf deren Website, die Nutzung dauert ebenso lange wie das Ausfüllen der Inkassoformulare.
Erhält man einen ablehnenden Bescheid kann man in vielen Fällen die SÖP beauftragen - was daran "Arbeit" sein soll ist mir völlig schleierhaft.
Ich unterstelle, dass das Verfassen aufwendinger "Nie-wieder-Albatros-Airlines" Protokolle mit zig völlig irrelevanten Detailaufzählungen deutlich mehr Arbeit verursacht, als die Angabe von Datum, Flugnummer und Fluggastnamen bei der Airline ...
Ist die Airline nicht Mitglied des SÖP Trägervereins kann die Hinzuziehung eines Inkassounternehmens sinnvoll sein. Man muss jedoch damit rechnen, dass die Übernahme abgelehnt wird weil die prozessualen Risiken den Unternehmen zu groß erscheinen. -
@vs
mag ja sein, dass die airlines immer drauf hinweisen müssen, sie tun es in vielen fällen aber eben nicht.Und doch. Du hast eiNen passus zitiert. Spielt doch erstmal keine rolle, aus welcher motivation heraus, aber es ist ein zitierter passus.
War für mich die leichteste umschreibung zu erklären, auf welchen beitrag von dir ich mich gerade beziehe.
Dass dir der inhalt klar war, bezweifle ich gar nicht. Im Gegenteil
ich wollte das nur nochmal "einfacher" zusammnefassen.
Ruhig, braune, ich will dir nix
-
Zu deinem 2. abschnit:
ich glaube es geht gar nicht so sehr darum, irgendwelche buchstaben in ein formular einzugeben.
letztendlich ist es unterm strich aber wohl einfacher, 1mal die daten an flightright zu geben als auf der anderen seite einmal selbst und dann nochmal an die Söp zu geben.
Aber das ist total nebensächlich.
Vielen geht ws wohl darum , sich gar nicht mit all dem kram beschäftigen zu müssen.