Flightright
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@Holly-man,
aber man sollte auch nicht so tun, als ob es das einfachste und normalste der Welt ist sich an die LVU direkt zu wenden und sofort die zustehenden Forderungen anerkannt bekommt., und schon garnicht auch noch in fieser Art Beiträge zu kommentieren.
Es ist doch wohl schon zur Genüge berichtet worden, dass einige LVU sich bei direktem Kontakt sperren.@tuerkeifliegende sagte:
@Holly-man,
aber man sollte auch nicht so tun, als ob es das einfachste und normalste der Welt ist sich an die LVU direkt zu wenden und sofort die zustehenden Forderungen anerkannt bekommt.,Normal sicher nicht @Türkeifliegende, aber noch einfacher, als ein vorformuliertes Formular aus dem I-Net aus zu drucken und es mit seinen Daten aus zu füllen, geht es nicht. Wenn man Flightright und Co beauftragt, geht das ja auch nicht per Fingerzeig und man muss seine Daten durchgeben.
Wenn man also fähig ist Flightright und Co. zu beauftragen, klappt's auch mit dem direkten Weg
Das sich LVU erst einmal quer stellen ist eine andere Sache und hat mit dem Aufwand der Forderung nach Entschädigung erst einmal nichts zu tun.
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@Holly-man,
mit dem Aufwand vielleicht nicht, aber mit dem nicht ganz unberechtigtem Gefühl, trotz Gegenrede von Vs., der Ohnmacht und möglichen Erfolgosigkeit dem LVU gegenüber. -
Das ist ein Teil der Mythen um die Attitüde der Fluggesellschaften - "es war einmal" so, dass man sich mit allen möglichen Auskünften zu exkulpieren versuchte, inzwischen darf man - wenigstens bei den etablierten - mit einer zügigen Erledigung rechnen oder davon ausgehen, dass eine Ablehnung fundiert erfolgt.
Im Zweifel stehen einem ja die Möglichkeiten von Inkasso bis SÖP unverändert offen, eine eher plüschige Ausgangssituation für die "Opfer" unter den Verbrauchern, wie ich finde.
In diesem Zusammenhang von Ohnmacht und Hilflosigkeit zu sprechen halte ich gelinde gesagt für etwas melodramatisch ... -
Ja OK @Türkeifliegende, es stimmt natürlich, dass man erst mal wie der Ochs vorm Berg steht, aber man hat 3 Jahre (?) Zeit und da kann man es doch erst einmal auf eigene Faust versuchen und 1 oder 2 Einschreiben raus schicken.
Wenn man nach ein paar Monaten merkt, dass es nichts bringt, kann man immer noch schwere Geschütze auffahren :-).
Wenn man das Gefühl hat, dass es mit einem Juristen besser funktioniert, oder das die Gier plötzlich ruft und es schneller gehen soll,
kann man im übrigen auch den netten Anwalt von nebenan mal fragen, was er für einen netten Brief verlangt ;-))Die Leute schaffen es alleine Autos zu kaufen, Darlehn zu beantragen, Versicherungen abzuschließen, Mietverträge zu unterschreiben, online Reisen zu buchen, Steuererklärung zu machen, Kontenprüfung f. Rentenversicherung .... und dann ist es auf einmal zu viel Mühe das besagte Formular auszufüllen ?
Ich habe dieses Jahr 2 x im Bekannten und 1 x im Kollegenkreis die Erfahrung gemacht, dass die Entschädigung auch mal ein paar Monate dauern kann, aber unverhofft kam das Geld dann doch

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Genau so, Holly-man

Ich finde - alle die sich hier aktiv einbringen bieten eine tolle Hilfestellung an.
Gerade in dieser Saison ist das für viele Urlauber auch enorm wichtig!
Sieht man auch am Interesse von " ausserhalb", sprich von Google her kommend:
Das Thema wurde schon 77.700 mal aufgerufen- nicht jeder wird gleich was dazu schreiben--aber Infos bekommt er.
(Manchmal wäre allerdings auch ein kleines "Danke" dafür nett)
Dankeschön -
@domrepfan1995 sagte:
Ich würde auch immer wieder flightright einschalten, habe immer nur gute Erfahrungen gemacht.
Das sei dir unbenommen, domrepfan1995! Nur hast auch du keinen "Beweis", dass deine Erfolgsquote bei eigenständiger Einrede geringer gewesen wäre.
Also, wer mag bediene sich der kostenpflichtigen Unterstützung, nur macht bitte nicht glauben, man bräuchte für ein Reklamationsschreiben einen Literaturnobelpreis und sei vollkommen schutzlos der Willkür der Luftfahrtunternehmen ausgeliefert.
Und die SÖP gibt´s schließlich auch noch falls man auf Granit beisst.@vonschmeling sagte:
Das sei dir unbenommen, domrepfan1995!
Ich hatte vorher die Fluggesellschaften angeschrieben und scheinheilige Antworten erhalten. Ist aber auch schon 4 bzw. 6 Jahre her
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@domrepfan1995
Das war vermutlich nicht mal scheinheilig sondern eine gewisse Rechtsunsicherheit, insbesondere betreffend technische Defekte. Inzwischen ist man abgewichen von der Bereitschaft zur prozessualen Auseinandersetzung, und wenn einer sich dennoch querstellt einfach mal schauen, ob er bei der SÖP gelistet ist und sich dort juristisch und kostenlos unterstützen lassen! -
Genau so, Holly-man

Ich finde - alle die sich hier aktiv einbringen bieten eine tolle Hilfestellung an.
Gerade in dieser Saison ist das für viele Urlauber auch enorm wichtig!
Sieht man auch am Interesse von " ausserhalb", sprich von Google her kommend:
Das Thema wurde schon 77.700 mal aufgerufen- nicht jeder wird gleich was dazu schreiben--aber Infos bekommt er.
(Manchmal wäre allerdings auch ein kleines "Danke" dafür nett)
Dankeschön@Günter/HolidayCheck,
ich bin ganz Deiner Meinung, dass diejenigen die sich hier hilfreich und unermüdlich einbringen, und gute Tps aufzeigen ein grosses Danke verdienen. Soweit dies ohne persönliche Angriffe und Diffamierungen geschieht. -
Wenn Du den letzten Satz weggelassen hättest ....

Lass jetzt bitte gut sein , da mühen sich wirklich einige User ab--das verdient einfach Respekt und Anerkennung. Danke -
Da ja doch immer wieder enorm Wert gelegt wird auf "eigene Meinung" und deren Unanfechtbarkeit:
Ich bin der Meinung, eine Unangemessenheit zu erkennen in der Absicht, neben der materiellen und immateriellen Entschädigung auch noch die Gebühren für die Beitreibung zu begehren.
Die "Opfer" haben allesamt Anspruch auf einen Betrag, der (zum Teil deutlich!) über den tatsächlichen Ticketkosten angesiedelt sein dürfte. Mussten sie ihre Urlaubsreise abbrechen, wurden sämtliche Zahlungen erstattet.
Bedauerlicher Weise bringe ich für derart kreative Opferbegehren keinerlei Verständnis auf. Das ist meine ganz subjektive Empfindung hinsichtlich des gegenständlichen Sachverhaltes, und diese erlaube ich mir zu hinterlassen.
Man kann das gerne anders sehen, sollte ggf. jedoch sachlich argumentieren anstatt auf irgendwelchen herausgespürten Diffamierungen abzustellen und die Fakten unter den Tisch zu fegen, nur weil ein missliebiger User sie seziert.Ich lasse mich auch ziemlich unwidersprochen für doof und überflüssig erklären - da nich für!


Es fällt nicht besonders schwer festzustellen, dass im Gegenverkehr erklärte Feinde unverhofft miteinander meinungskuschelnd sich Seite an Seite auf ihre sehr unterschiedliche Weise um den Respekt bzw. dessen Verlust sorgen. -
Ich will es einfach mal kurz zusammenfassen, was man machen kann:
- Fluggesellschaft anschreiben (Fluggastrechte-Vorordnung 261/2004), wenn dies ohne Erfolg dann
- SÖP, Inkassounternehmen oder Anwalt einschalten
Aber es ist Jedem überlassen, was er machen möchte bzw. will. Hier werden nur Vorschläge gemacht.
Ich wünsch ein schönes Wochenende
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Bravo, so können Beiträge auch geschrieben werden. Ausgesprochen positiv.
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Ich will es einfach mal kurz zusammenfassen, was man machen kann:
- Fluggesellschaft anschreiben (Fluggastrechte-Vorordnung 261/2004), wenn dies ohne Erfolg dann
- SÖP, Inkassounternehmen oder Anwalt einschalten
Aber es ist Jedem überlassen, was er machen möchte bzw. will. Hier werden nur Vorschläge gemacht.
Ich wünsch ein schönes Wochenende
@domrepfan1995
Natürlich liegt es in der Entscheidung eines jeden, wie er in einem solchen Fall vorgeht, und wenn jemand dann zufrieden ist, um so besser. Allerdings beschränkte sich dibialan nicht auf das Loblied von Flightright, sondern hatte (Zitat) "...eine fixe Idee... Kann man sich theoretisch die Gebühr nicht wieder zurückholen, von der TUI?" (Zitat Ende).
Was diesen Punkt angeht, gehe ich völlig konform mit vonschmeling, die schrieb:
@vonschmeling sagte:Ich bin der Meinung, eine Unangemessenheit zu erkennen in der Absicht, neben der materiellen und immateriellen Entschädigung auch noch die Gebühren für die Beitreibung zu begehren. Die "Opfer" haben allesamt Anspruch auf einen Betrag, der (zum Teil deutlich!) über den tatsächlichen Ticketkosten angesiedelt sein dürfte..... Bedauerlicher Weise bringe ich für derart kreative Opferbegehren keinerlei Verständnis auf. Das ist meine ganz subjektive Empfindung hinsichtlich des gegenständlichen Sachverhaltes, und diese erlaube ich mir zu hinterlassen.
Man kann das gerne anders sehen, sollte ggf. jedoch sachlich argumentieren anstatt auf irgendwelchen herausgespürten Diffamierungen abzustellen und die Fakten unter den Tisch zu fegen, nur weil ein missliebiger User sie seziert.Konform gehe ich übrigens auch mit vonschmelings letztem Abschnitt.
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@Kourion,
wenn schon der letzte Abschnitt Deine Zustimmung findet, meinst Du nicht, dass in diesem Fall Ross und Reiter genannt werden sollte statt Andeutungen zu machen? -
Ich will es einfach mal kurz zusammenfassen, was man machen kann:
- Fluggesellschaft anschreiben (Fluggastrechte-Vorordnung 261/2004), wenn dies ohne Erfolg dann
- SÖP, Inkassounternehmen oder Anwalt einschalten
Aber es ist Jedem überlassen, was er machen möchte bzw. will. Hier werden nur Vorschläge gemacht.
Ich wünsch ein schönes Wochenende
Überflüssiges Zitat entfernt!
@domrepfan1995Und in Fällen wo die Fluggesellschaft nicht mit der SÖP zusammenarbeitet oder keiner anerkannten privatrechtlich organisierten Schlichtungsstelle angeschlossen sind, hat man in DE die möglichkeit sich ans Bundesamt für Justiz zu wenden . Auf der Website findet man die Schlichtungsstelle Luftverkehr und erfahrt auch das Vorgehen.
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Vorab......ich finde durchaus gut wenn man auf die verschiedenen Möglichkeiten hingewiesen wird...,
aber primär sollte es hier doch ...dem Titel gemäss...um Flightright gehen...also den Erfahrungen die man damit gemacht hat...
so wie eben in anderen Threads auch.und da kann ich sagen das ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe....meine "Selbstversuche" waren da weniger
erfolgreich, allerdings sind diese nun auch schon ein paar Jahre her....aber ich hatte ja gute Gründe was anderes zu probieren,
und zahlreichen anderen ging es ähnlich.....ohne einen Bedarf wäre fightricht und co ja nicht da...und doch durchaus erfolgreich,
was die zahlreichen weiteren "Hilfe-Anbieter" zeigen.Es kann durchaus sein das es mit der direkter Kontaktaufnahme mittlerweile etwas besser läuft,
ich wage zu behaupten das dies allerdings auch durchaus dann Flightright und anderen zu verdanken ist.aber es kann doch eigentlich letztendlich völlig egal sein....... WER die Entschädigung anfordert....
wenn doch alle zum Erfolg führen....dann kostet es die Fluggesellschaften schlussendlich doch immer gleich viel...!einzig der Geschädigte muss für sich entscheiden was für in der richtige Weg ist......eben ob er um ans Ziel zu kommen.
Zu Fuss geht......mit dem Rad fährt....mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.......oder eben mit dem Taxi.
Ich bevorzuge mittlerweile in vielen Fällen das Taxi.......zb auch für den Transfer zum / vom Flughafen - Hotel...
obwohl der Bustransfer kostenlos zur Verfügung steht.
ja Flightright kosten mich etwas...es ist es mir aber wert mich nur um den ersten Schritt kümmern zu müssen und sonst um nichts.
und wie schon gesagt der Fluggesellschaft kann es doch gleich sein, wer sich an sie wendet .....ausser...... , ja ausser sie
versuchen es eben doch (immer noch?!) je nach dem wer die Ansprüche stellt ....ich drück es mal nett es....etwas "günstiger" weg
zu kommen.
Sollten das nicht so sein, wird sich das Geschäftsmodell von fightright und co. früher oder später quasi von alleine in Flug auflösen...,
wegen mangelnder Nachfrage....aber irgendwie glaube ich das es erst später sein wird....viel später. -
War Schlussverkauf bei Pünktchen, meer_fan?!

Natürlich haben viele Kunden mit flightright und Konsorten positive Erfahrungen gemacht und ist es nicht umsonst ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Das soll hier überhaupt nicht in Abrede gestellt werden. Nur sollte man sich zum einen vielleicht einmal die Gründe für diesen Erfolg objektiv anschauen, zum andern jedenfalls darauf verweisen, dass man nach eigenmächtiger Einrede und SÖP immernoch die Option hat, einen der Inkassodienstleister zu beauftragen. Das wäre vielleicht sogar mal ein höchst interessanter Versuch!?
1.) die Dienstleister übernehmen nur Fälle mit 99,9% Erfolgsaussicht - insofern ist die Rate von 98% Durchsetzung gar nicht so dolle.
2.) noch immer halten sich wacker Thesen, man habe "allein gegen die Luftfahrtunternehmen" keine Aussicht auf Erfolg und bedürfe quasi zwangsläufig der IU (wird bestritten!), bzw. eine eigenmächtige Beschwerde sei ein enormes Unterfangen mit stringenten formalen Vorschriften, bei der Missachtung durch Unkenntnis sofort zum Scheitern führe (ist es nicht, man gibt eben genau das an, was man auch in die Maske der IU eingeben muss und es werden einem sogar noch zig Vollmachten erspart!).
"Unser Flug XY0815 von Pusemuckel nach Netherethelstone am 32.14.2016 war mehr als 3h verspätet.
Passagiere E.Suhrbier, K.Suhrbier, F.Suhrbier wohnhaft in 41223 Pusemuckel, Gurkenweg 3
Wir bitten Sie, die gem. Fluggastrechteverordnung der EU festgelegte Entschädigung in Höhe von 750€ auf unser Konto DE08 15XXXXXXXX bei der Stadtsparkasse Pusemuckel umgehend zu überweisen." reicht.
Ebenfalls ist es interessant, hier diverse Erfahrungen erlesen zu können - lediglich kommt fast keine postive aus ohne Nebensätze wie "so einfach hätten wir das anderswo nie gehabt!" oder "Ich kann nur raten, gleich diese Dienste in Anspruch zu nehmen", und das ist - naja, sagen wir mal nur halbwahr.
Ich jedenfalls finde in meinem Pin-Postfach immer wieder begeisterte Rückmeldungen von Beschwerdeführern, die ganz ohne weitere kostenerzeugende Maßnahmen ihre Kompensationsforderungen erhielten, und ob sie länger darauf warten mussten bleibt hypothetisch.
Letzten Endes sind Zecken auch ein Erfolgsmodell - und die braucht nun wahrlich kein Mensch!
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@Kourion
da die Selbstbeteilung für die RS schon zu hoch war....gehe ich schwer davon aus das es tatsächlich nur eine spontane
geäusserte "Idee" war....die ich auch nicht wirklich ernst genomme habe....und somit sich für mich weitere Aufregung
darüber erübrigt.@vonschmeling
alle "saugen" die gleiche Menge Blut von den FLuggesellschaften "ab" da die Höhe der Entschädigung ja fest steht
wenn ich für mich jemanden etwas erledigen lasse,
dann bezeichne ich das nicht als Blutsaugerei....sondern als Lohn für die geleistete Arbeit die ich in Aufrag gegeben habe.Davon ab, .... ich bin mir nicht sicher ob dein Zeckenvergleich nicht eventuell schon rechtlich grenzwertig ist...
vielleicht solltest du deinen "Hass" gegen flightright etwas zügeln...im eigenen Interesse...aber musst du natürlich selbst
wissen ....im Zweifelsfalle kostet es dich dein Geld.....was du ja ganz sicher nicht flightright "gönnst". -
Nachtrag:
Natürlich kann es den Airlines im Grunde wurscht sein, an wen sie den Betrag zahlen - pekuniär ist das gehupft wie gesprungen.
Trotzdem zahlen einige trotz eigener Risiken in anderen europäischen Ländern stoisch direkt an den Fluggast aus, und zwar um den mangelnden Nutzen von Inkassounternehmen/-Gebühren spürbar zu machen.
Wer sich ein bisschen über praktisch nie berichtete Risiken informieren mag klickt hier. Unbeachtlich seines recht weit zurückliegenden Veröffentlichungsdatums ist er aktuell.