Hommage an Frankreich!
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Freunde und Bekannte stellen mir immer wieder die Frage:
Du hast unseren blauen Planeten während Jahren geschäftlich und privat bis in die hintersten Winkel bereist, in 5 Sterne Luxusresidenzen logiert (bezahlt von meinem Arbeitgeber!) und während privaten Trips in einfachen kleinen Familienhotels übernachtet -- wohat es dir am besten gefallen?
Meine Antwort: Jedes Land rund um die Kugel hat seinen besonderen Reiz, wenn man sich die Mühe nimmt, Land und Leute auch hinter den farbigen Tourismuskulissen intensiv kennen zu lernen.
Wobei das schönste und abwechslungsreichste Ferienland das für alle Geschmäcker etwas bietet ist ohne wenn und aber Frankreich. Allein schon die exzellente Küche mit den besten Weinen der Welt ist immer wieder eine Reise wert.
Ein Leckerbissen ist die Côte d’Azur. Die Route Napoleon führt über die kurvige N85 von Grenoble via Gap nach Sisteron. Dann weiter via Digne durch die Verdonschlucht nach Castellane. In diesem pittoresken Dörfchen in einem der einfachen Hotels rund um den im Zentrum liegenden Dorfplatz übernachten und sich mit lokalen Spezialitäten der Spitzenklasse verwöhnen lassen. Anderntags geht es weiter via Grasse nach Cannes an die Côte d’Azur. Zu Fuss kann man die Strecke auch in 7 Tagen bewältigen, sagt Napoleon. Und der muss es ja wissen!
Die Altstädte von Menton und Nice mit ihren unzähligen gemütlichen Restaurants und Bistros besuchen wir immer mit Vergnügen. Und das nicht nur am Tag. Immer wieder einen Trip wert sind die kleinen Sandstrände in der Corniche D'Or zwischen Cannes und St-Raphael. Allein die Fahrt über die kurvige Strasse inmitten von roten Felsen ist ein Erlebnis. Aber auch die Côte d'Azur/West mit der Halbinsel von St-Tropez bis zum malerischen Städtchen Sanary sur Mer bei Toulon bieten einmalige landschaftliche Schönheiten.
Und wenn der Magen knurrt: für HolidayCheck Forenteilnehmer ein"Muss" -- Die berühmteste Spezialität der provenzalischen Küche "die Bouillabaisse", begleitet mit einem in der Region gekelterten trockenen Rosé oder Weisswein!
Bon appétit!
Pesche
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@Pesche...
ja, Deine Schwärmerei kann ich nur zu gut verstehen und nachvollziehen! Bin gerade, mal wieder, aus besagter Region zurück. Meine Rückfahrten von Nizza führen auch immer wieder ab Grasse Richtung Digne, an den Lavendelfeldern vorbei, über die Route Napoleon...bis Grenoble...-immer wieder faszinierend, allgegenwärtig der "Adler" auf der Strecke...das Zeichen von Napoleon, der sich , wie ein Adler von Baumspitze zu Baumspitze, über die See-Alpen nach Paris bewegte...nach seiner Rückkehr nach Frankreich, wo er in St. Raphael an Land ging. Der direkte Weg nach Paris war ihm zu gefährlich, so wählte er den Umweg über die See-Alpen...immer voraus ein Tross seiner Getreuen, die dann vor jedem Halt in jedem Ort die Lage checkten...die Bürger befragten ob sie dem Kaiser wohlgesonnen wären.In Castellane, auch in Sisteron, gibts einige Häüser wo an den Wänden Tafeln darauf hinweisen dass hier Napoleon...gerastet, gegessen, geschlafen hat usw....! Je näher er Paris kam, desto besser wurde die Stimmung der Bürger für ihn...und,letztendlich, wurde er in Paris vom Volk begeistert empfangen...regierte dann aber nur 100 Tage...!
Die provencalische Küche spricht für sich, sicher, aber die Fischsuppe ist nicht mein Ding...dann eher noch den schottischen "Haggis" :)..! Ab Morgen gibts für mich wieder Choucroute alsacienne...Tarte flambée..und "Bäckeoffe"...- statt "Cote Provence"-Wein eben den "Pinot Noir"...und das in einer Region die ganz anders ist...aber auch schön...wie Frankreich überhaupt...!!!
Viele Grüße (noch) vom Niederrhein
Jürgen -
WIR LIEBEN FRANKREICH
und ich kann die ganzen Meckerer nicht verstehen-.Leider leben wir nun bei Berlin und kommen nur noch selten hin... HEUL
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Ich rauche schon seit zwanzig Jahren Gauloises, muß ich mehr sagen

Ach ja, die produzieren jetzt endlich bei uns, somit schaffe ich auch noch heimische Arbeitsplätze

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Gitanes Mais natürlich

Nee, zur Gewissensberuhigung die roten Gauloises, was natürlich auch Quatsch ist. . .
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Frankreich mag ja ein schönes Land sein und eine gute Küche haben.
Aber mit den Franzosen habe ich leider keine guten Erfahrungen gemacht, sowohl beruflich (etliche Aufenthalte in Paris ) als auch privat.
Für die meisten ist jeder , der kein französisch spricht, ein Mensch zweiter Klasse.
Viele koennen wohl englisch, weigern sich aber es anzuwenden, da wird eine Arroganz an den Tag gelegt wie ich sie sonst noch nirgends erlebt habe.
Mir kann Frankreich gestohlen bleiben, brauch ich nicht mehr. -
@wiener-michel
ich erlebe selten dass in Deutschland/Österreich die Verkäuferin,der Kellner usw. von vorneherein französisch oder englisch spricht wenn er/sie mit Ausländern zu tun haben. Im Gegenteil : es wird ständig erwartet daß man "deutsch" spricht...gefälligst auch im Ausland! Und genauso kommt es bei den meisten Franzosen auch rüber...- das hat mit Arroganz nichts zu tun, gerade Deutsche sind für diese "Erwartungshaltung" bekannt.
Wie man dem anderen gegenüber tritt so reflektiert er auch und es gibt genug Franzosen die einfach wirklich kein Deutsch sprechen können oder wollen, was dann auch oft mit persönlichen Kriegs- und Nachkriegserinnerungen zusammenhängt.
Einfach nicht alles Verallgemeinern...- nicht für jeden Österreicher ist "der Deutsche" auch ein "Piefke"... -
Starliner, wie es bei uns oder in Österreich mit den Englischkenntnissen im Einzelhandel ist, kann ich nicht beurteilen, in der Hotellerie und auch in der einfachen Gastronomie in Touristengebieten sieht das mit den Englischkenntnissen und auch der Anwendungsbereitschaft m.E. deutlich besser aus als in Frankreich!
Ist für mich aber kein Grund, das Land zu meiden, selbst mit äußerst rudimentären Frazösischkenntnissen, habe ich dort immer das bekommen, was ich wollte. Und das auch weit über Rauchware hinaus

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Also beim Bäcker/im Supermarkt in der Nähe meines Arbeitsplatzes können die Mädels definitiv ganz ordentlich englisch sprechen...

Und da ich bis vor kurzem beruflich bedingt viel Kontakt zu Frankreich hatte: Englisch ist nicht so deren starke Seite...

Edit: Dessenungeachtet gibt's noch einige Gebiete in Frankreich, die mich reizen, wie bspw. Korsika, die Provence...
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Die exzellente Küche ist eher eine Sage und Geschmackssache.In Colmar und Straßburg wollte man uns noch verstehen in Paris dann nur noch im Hotel an der Reception.
Mag sein das dass Land schön ist aber wir werden es nicht versuchen zu erkunden.Wer sich so gegenüber Touristen in der Hauptstadt gibt.......da will ich nicht ins Landesinnere.Es hat schon seinen Grund warum bei der Frage wer das vornehmere Volk ist"Italiener oder Franzosen"immer die Ilaliener gewinnen denn die trinken aus Römern und die Franzosen aus ........;)
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malini,
war nur eine Frage der Zeit bis "die Meckerer" sich zu Wort melden...! An selbige :
Pesche wollte nur seine Meinung und Gefühle für ein Land ausstellen was er mag und liebt...-nicht mehr und nicht weniger, was ich voll verstehe und auch okay sein sollte !
Natürlich ist diese Leidenschaft "auswechselbar" auf viele Länder/Städte dieser Welt...egal ob London oder Timbuktu...das ist nicht der Punkt..- und überall gibts auch negative Erfahrungen. Ich verstehe nur nicht daß man direkt mit ominösn Einzelerfahrungen darüber herfallen muß und alles pauschalisiert niedeemachen muß...mit unsachlichen Vorurteilen und einzelnen Negativerfahrungen - wessen "Schuld" oder Unkenntniss das auch immer war im Einzelfall !
Wenn ihr Frankreich nicht mögt, dann lasst es doch..Frankreich braucht euch nicht...aber lasst den Leuten doch ihre "Hommage" und macht einfach nicht alles nieder womit ihr nicht zurechtkommt...-
und das sagt euch jemand der garantiert nicht "frankophil" verbohrt ist und auch sonst, beruflich bedingt, ganz Europa und seine Städte (einschließlich auch "bella Italia"!) kennt wie seine Westentaschen!
Grüße übrigend gerade aus Luxemburg (AUCH schön!!!) -
Starliner:
@wiener-michel
ich erlebe selten dass in Deutschland/Österreich die Verkäuferin,der Kellner usw. von vorneherein französisch oder englisch spricht wenn er/sie mit Ausländern zu tun haben.======================================================
Ich meinte nicht den Einzelhandel oder das Servicepersonal.
Nimm mal als Beispiel die 3 groessten Banken des Landes-
Englisch ist weltweit Bankensprache mit einer Ausnahme, was glaubst du wo ?
Sie weigern sich einfach, und das hat sehr wohl was mit Arroganz zu tun.
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Und noch ein Satz zu der angeblich so guten Küche-
die Frenchies heissen ja im Volksmund nicht zu Unrecht Froschfresser. -
@ Malini
ich erlebe es im echten Leben ganz oft wie man von der Seite angeredet wird, wie man denn nach Frankreich reisen könne wo die Franzosen so unfreundlich wären.
Gut, bei uns in der Schule gabs Französischunterricht, ich kann die Sprache also halbwegs um mich durchzuschlagen, aber als wir in Paris waren vor drei Jahren haben uns sooo viele junge Leute auf Englisch angesprochen ob sie uns weiterhelfen könnten, bei der U-Bahnsuche etc Im Hotel wird man erstmal englisch angesprochen und das freundlich ehe sie erkennen man kann die Sprache etc.
Ich würde sagen es ist viel unverschämter wenn man als Deutscher erwartet das im Ausland alle deutsch können, alle deutsch kochen und unsere Ansprüche hinprojeziert , auch das erlebe ich im Umfeld:
Ägypten ist doof da hat mich keiner verstanden, auf mallorca gabs aber manchmal auch keinen Schweinebraten und Wurstsalat selten... Auch wenn sowas eher ältere Leute von sich geben, so klappt das Reisen halt auch nicht.Und logisch, wenn man die SPrache etwas spricht und versteht kann man viel mehr machen abseits der Pfade der Touris - man sieht mehr und erlebt das echte Leben.
Ein Grund warum wir nichtmehr nach Italien gehen, ich kann die Sprache nicht und wo man Deutsch und englisch spricht ist es eben nicht das Italien das wir dann versuchen zu erkunden. -
Malini:
Häh? Wie verhält "man" sich denn in Paris gegenüber den Touris?
:?Abolut unfreundlich!!!!
Ich reise viel und erwarte von niemandem, dass er Deutsch kann. Aber wenn man bei Ankunft in Paris wiederholt Probleme mit einem nicht funktionierenden Metro-Pass (war für 5 Tage, sündenteuer, da kauft man sich mal so nebenher einen neuen) hat und an sämtlichen Servicepoints nur mit einem uninteressierten Schuterzucken abgefertigt wird, nachdem man freundlich auf Englisch versucht, das Problem anzusprechen - das ist schon mies.
Ganz ähnliche Erfahrungen habe ich selbst und auch Freunde u.a. mehrfach am Airport Charles de Gaulle gemacht.Auch in Frankreich habe ich viele nette Menschen getroffen, die ganz plötzlich - nachdem man mit ein bisschen radebrechen und ein bisschen Englisch - auch Deutsch konnten. Insgesamt möchte ich da also sagen, ist man durchaus bemüht.
Aber Paris - da sind Welten dazwischen.
Ich bin bisher 3mal dort gewesen (würde auch immer wieder hinfahren, weil ich die Stadt wunderschön finde), aber Freundlichkeit gegenüber Fremden im Servicebereich ist hier in weiten Teilen ein echtes Fremdwort.
Und mit Sicherheit sprechen Mitarbeiter in Restaurants in Berlin - mal nur als Hauptstadt-Vergleich - zumindest genug Englisch, um den Gast zu verstehen und das Gewünschte zu servieren. In Paris sucht man das oft genug vergeblich. -
Nach mehr als 80 Fernreisen, 40 Reisen nach Nordafrika und vielen, vielen Reisen in Europa gibt es für mich genau ein Land, welches ich nie wieder bereisen, besuchen oder auch nur in irgendeiner Form bedienen würde:
FRANKREICH
Die ganzen Franzosen dürfen von mir aus machen, was sie wollen, aber ich werde weder in dieses Land liefern, noch eine Messe besuchen und schon gar nicht dort Urlaub machen.
Dieses Land lässt sich wunderbar mit dem Flieger überqueren - mehr will ich auch nicht!Dass nicht jeder Englisch kann, das kenne ich nur zu gut aus Italien .... aber dort versucht man mit allen Mitteln (Hände, Füsse, Nachbarn, Kinder von der Straße ....) mit den Gästen zu komunizieren ... in Frankreich macht man sich einen Spass daraus, Deutsche blöd stehen zu lassen. Das ist der kleine Unterschied!
Ich komme sehr gut ohne Frankreich aus ....
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Wir haben sowohl Paris als auch den Süden Frankreichs besucht - ich kann mich nicht an eine einzige unfreundliche Situation erinnern... Wahrscheinlich ist esin Frankreich so wie überall - wie ma in den Wald hineinruft.....
Und grundsätzlich : nun, in Deutschland spricht man ja grundsätzlich gern " englisch " oder was man so dafür hält.....
