Mehrere Morde im Ferienparadies
-
Here’s how the most dangerous cities fared in 2013.
1. Chicago—412
2013 was a pretty good year for Chicagoans. With 412 deaths, more murders happened in the Second City than any other, but 91 fewer people there lost their lives in 2013 than in 2012, an 18 percent decline. That’s the fewest since 1965. It’s an accomplishment that Chicago Police Superintendent Garry McCarthy is proud of, but not resting on. “Four hundred murders is nothing to celebrate, let’s be clear. But the fact is, progress is being made,” he told reporters. The rate fell to about 15 murders per 100,000 residents from of 18.5 last year.
Ich finde diese Berichte über "1, 2 oder 3 Morde" in einem Land "sorry" immer etwas lachhaft. Klar ist es nicht schön und klar tun mir auch die Familien leid, aber man muss immer man daran denken, was vor der EIGENEN Haustür ( zb. Berliner UBahnen, etc.) abgeht....
Chicago ist in den USA gerade aktuell trauriger Platz 1 mit einer ganz anderen Zahl. Das ist m.M.n. erwähnenswert. Ich möchte die Zahlen von Ferienzielen wie New York und Miami etc. hier gar nicht erwähnen bzw. jeder interessierte kann das selbst ergoogeln. Klar glaubt man irgendwie, dass in Thailand alles Friede, Freude Eierkuche ist, aber die kürzliche Vergangenheit, gerade was Bangkok angeht, hat uns ja schon was anderes gezeigt.
Sicher ist man leider noch nicht mal mehr zu Hause in den eigenen vier Wänden....
FF
-
Sanuk3333:
Leider wieder mal ein Indiz das der Tourist als Melkesel und Devisenbringer in Thailand willkommmen ist und ermordete langnäsige Touristen als Kollateralschäden nur deshalb medienwirksam verfolgt werden um die einheimische Urlaubsindustrie vor noch weiteren Einbrüchen zu bewahren.
Ja, genau so ist das. Ich habe oft genug Motorrolleropfe blutend auf der Strasse liegen sehen un die Thais standen drum rum und lachten sich tot das jemand hingefallen ist.
Touristen sind als Geldbringer gedulded - nicht mehr und nicht weniger.Zu dem Kollegen der auf Tao die furchtbare Erfahrung machen musste das er am Tag nach einem Mord das was trinken war und nicht gewarnt wurde - Sorry - was erwartest Du? Das die auf Dich losstürmen und sagen das Du bitte bei Ihnen nichts trinken sollst?
Mein Gott.
im Nachhinein wäre mir auch flau gewesen, aber sich zu beschweren das niemand - noch nicht mal die Polizei Dich gewarnt hat - gehts noch?im Nachhinein wird mir immer klar was für ein Glück ich seinerzeit gehabt habe. Ich war Songkran mit einem Mädel auf einer Privatfete in einem kleinen Dorf tief im Wald, wo am Ende nur noch 20 Kerle waren und wir alle reichlich betrunken. Da tritt mir einer der Typen mit Anlaiuf in den Hintern - ich war total konsterniert. Der lachte auch noch. Ich wollte ihn erst umhauen, habe mich dann aber spontan entschlossen mitzulachen und bin dann einige Minuten später abgefahren. Da war ich wohl ein lucky Guy bei der Übermacht.
-
@Düren
Da hatten die Thais GlücK das du Deine Kalaschnikow sowie die Eierhandgranaten nicht dabei hattest

somit blieb Dir klugerweise nichts anderes übrig als den taktischen Rückzug einzuleiten um nicht Opfer der gefürchteten thailändischen Rudelprügeltaktik zu werden.Der Fehler im " Spielablauf " begann allerdings schon viel früher.Und der Fehler bestand logischerweise darin sich an einen Ort zu begeben wo Thais saufen bzw. nicht frühzeitig die Location des " geselligen Beisammenseins " zu verlassen.
Aber das weißt du als alter Hase ja eigentlich selber.

-
Damlas war ich aber kein alter Hase. Betrunken war ich auch und so war es reines Glück das ich mich nicht geprügelt habe. Das das echt hätte übel enden können war mir damals nicht bewußt. Ich denke der Typ der mich getreten hat wartete nur darauf das ich ihn schlage.
-
Ganz ehrlich, diese Berichte + vorallem Reaktionen ala das muss man als Tourist vorher wissen oder Statistiken zu Megametropolen stimmen mich leicht nachdenklich. Hier gehts nicht um Chicago oder Berlin sondern ein Dorf wie Koh Tao. Keine Ahnung in welchen Gegenden ihr wohnt & wie es da bereits zugeht, aber bei uns wär ein Ort vergleichbarer Größe im aboluten Ausnahmezustand. Eine Location vor dessen Terrasse die Tat stattgefunden hätte wär genausowenig offen wie vermutlich eine Disco in Wien vor dessen Haustüre 2 Menschen zu Tode gekommen sind. Überhaupt wenn das Verbrechen noch nicht geklärt wurde. Desweiteren wäre hier ganz sicher sofort verstärkte Polizeipräsenz & nicht zuletzt Thema Tatortabsicherung!!!

Also für mich zählt Thailand partout nicht mehr zu den unbeschwerten Reisedestinationen. Es kann doch nicht sein, dass wenn ich nach 24Uhr in einem leicht beschwipsten Zustand nach Hause gehe, ich quasi immer damit rechnen muss vergewaltigt & ermordet zu werden. Bin ich in einer (wie oft als friedvoll gepriesenen) sehr überschaubaren Urlaubswelt oder einem Ghetto?
Für mich ergibt sich immer mehr, dass Thailand eine ganz ganz dunkle Seite hat, die vorallem auch in Touristenzentren lungert & es immer leichter wird sie sehr unvermittelt kennenzulernen. DER Pluspunkt Thailands für mich, dass man sich so unbeschwert in die Umgebung stürzen kann, schwindet für mich persönlich zusehend. Tao ist für mich mal definitiv gestrichen & das ganze passt nur zu gut zu div. Berichte über Korruption, mafiöse Strukturen, Gewalt, ...
-
oZiM:
Also für mich zählt Thailand partout nicht mehr zu den unbeschwerten Reisedestinationen. Es kann doch nicht sein, dass wenn ich nach 24Uhr in einem leicht beschwipsten Zustand nach Hause gehe, ich quasi immer damit rechnen muss vergewaltigt & ermordet zu werden.Das ist doch gut, wenn man ein Land nicht als "unbeschwerte Reisedestination" sieht, sondern sich ein wenig mit den Gegebenheiten vertraut macht. Unbeschwertheit geht oft mit Leichtsinn einher. Zwischen "leicht beschwipst nach Hause gehen" und "besoffen und/oder zugedröhnt bleiben, mit einer jungen Thai flirten, die vielleicht nicht ganz alleine in dem Laden ist, den König beleidigen oder gegenüber den Einheimischen den großen Macker mit dicker Brieftasche spielen" ist ja noch einiger Spielraum.
Insofern gefällt mir Düren's Beispiel aus jungen Jahren sehr gut. So beginnt's und kann leicht eskalieren.
Was natürlich nicht heißt, dass die beiden Briten irgendjemanden vor den Kopf gestoßen haben oder sonst ein provozierendes Verhalten an den Tag gelegt haben. "Shit happens" und zwar überall.
P.S. am Rande: Und glaubst Du wirklich, wenn vor dem Flex eine Messerstecherei ist, dass dann das Lokal gesperrt wird?!
-
Das Flex ist eine Ausnahme!
Das ist aber so als würde ich den Sairee mit der hintersten Hütte in Pattaya vergleichen. & ja, auch wenn es 2 Todesopfer in direktem Zusammenhang mit dem Flex gäbe & es sich um Touristen handeln würde, die zum Handkuss kamen, dann würd da auch nicht einfach der Straßenkehrer drüberfahren & weiter gehts.Info ist ja gut, nur wer machts wirklich. Wir hier sind ja schon die Spitze des Eisbergers der sich Informierenden. Was bei manchen abgeht sieht man ja immerwieder hier an manchen Fragen & selbst die Leute sind schon einen Schritt weiter als Kevin & Cindy, die das 899 Angebot im RB für Pattaya buchen. & auch wir hier sagen nicht wenig oft, dass Thailand ein sehr sicheres Reiseland (für zb alleinreisende Frauen) ist, wenn man Gewisse Grundregeln beachtet & seinen Kopf einschaltet. Das ist ja schön & gut, nur gibts für mich schön langsam zu viele dieser Grundregeln & Dinge, die zu beachten sind. Es kann doch nicht sein, dass mir einer die zerbrochene Bierflasche in den Bauch rammt, nur weil ich ihn schief anschaue. Das ist genauso wenig in Wien akzeptabel & darauf gehört hingewiesen & was dagegen getan & nicht mit einem lapidaren "ja das passiert halt mal" abgetan. Ansonsten kann man sich schön langsam mit AI-Bunkern mit entsprechendem Sicherheitspersonal am Eingang anfreuden ... egal obs in Wahrheit erforderlich ist oder nicht. Sie werden kommen, wenn die Urlauber deswegen ausbleiben.
-
-
oZiM:
Keine Ahnung in welchen Gegenden ihr wohnt & wie es da bereits zugeht, aber bei uns wär ein Ort vergleichbarer Größe im aboluten Ausnahmezustand.Sorry, aber um realistisch zu sein, muss ich nicht in einem Slum wohnen... :?
Zudem war ich schon in einigen der weit oben genannten Länder aus @regents Link (bspw. Honduras, Guatemala, Belize...) - und ich glaube, irgendwann begreift jeder, dass das Leben kein Ponyhof ist und es auch in paradiesisch anmutenden Gegenden dunkle Seiten gibt...
-
So seh ich das auch. Ich geh noch einen Schritt weiter und behaupte, dass Begriffe wie "Reiseland" oder "Urlaubsparadies" grober Unfug sind. Wer ein Land auf diesen einen Aspekt reduziert, muss ja zwangsläufig aus allen Wolken fallen, wenn er dann erfährt, dass es dort Mord und Totschlag (wie zu Hause) gibt.
-
oZiM:
Keine Ahnung in welchen Gegenden ihr wohnt & wie es da bereits zugeht, aber bei uns wär ein Ort vergleichbarer Größe im aboluten Ausnahmezustand.Ja, aber das ist genau "Eurer" Fehler. Thaliland ist nicht Deutschland und dort geht man mit Kriminalität - insbesondere wenn nur Ausländer die Opfer sind - ganz anders um. in Wirklichkeit interessiert das niemanden und auch die von Bernhard angesprochene Belohnungsaktion das sind nur Nebelkerzen.
Der Ausländer ist nichts wert und der inländer wenig. -
Düren,
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es hierzulande jemanden interessiert? Außer, dass man vielleicht ein Klatsch- u. Tratschthema mehr hat...
Letztes Jahr kam eine junge Frau durch einen Haiangriff auf Hawaii ums Leben - etliche Kommentare im Internet lauteten sinngemäß "Wer sich in Gefahr begibt..."
Und wir können uns Mitgefühl zumindest leisten...
-
Es geht hier nicht um ein Ponyhofleben oder das die Welt in kollektive Trauer & Erschütterung ausbricht & alles so sein muss wie Dahoam. Es geht um einen würdevollen Umgang mit den Opfern (& keine Photos von eingeschlagenen Schädeln & gespreizten Beinen im Netz), es geht um ordentliche Polizeiarbeit und generell um das Gefühl, dass ich als Tourist dort nicht völliges Freiwild bin. Ich brauch keinen blinden Aktionismus ala Seychellen, wo nach Haiangriffen löchrige Netze gespannt werden oder alle Haie erlegt werden. Ausserdem ist das die Natur ... & nicht der Mensch. Oder zählen Haiangriffe seit Neuestem zur Kriminalität & Gewalt? & ich sehe das auch völlig emotionslos. Wenn sich dieser Mist häuft, dann darf man sich dort auch nicht wundern, wenn eines Tages die Touristen ausbleiben. Dann kann ich auch nach Guatemala. Das wird aber weder derart vermarktet & dargestellt noch sind sie so vom Tourismus abhängig.
& ja, der Großteil der Touristen möchte in seinem Urlaub einen Ponyhof genießen & wenn ich vom Tourismus leben will, dann muss ich mich darum auch kümmern. -
oZiM,
ach so, Dich stört also in erster Linie, dass Du auf Marketing-Spüche hereingefallen bist - das Land stellt sich "friedvoll" dar, aber - oh, mein Gott - dort wohnen echte Menschen mit all ihren Facetten... :?
Und was die Bilder betrifft: Sehr pietätlos, keine Frage; dass der Verkauf solcher Fotos eine nette (Neben-)Erwerbsquelle sein kann, wusste die BILD jedoch schon vor über 20 Jahren (Stichwort: Uwe Barschel). Ist also irgendwie keine Erfindung der Thailänder...

chriwi,
mach das! Das kleine Land bietet neben Vulkanen, Urwald, einer interessanten Tierwelt, Stränden in Richtung Pazifik und Karibik auch interessante Städte und Stätten...

