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Reisebüros verlieren weitere Provisionen...

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Allgemeine Fragen
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  • AsiaA Offline
    AsiaA Offline
    Asia
    schrieb am zuletzt editiert von
    #41

    @Salavamor:
    Hallo Salva, da gebe ich Dir uneingeschränkt recht, habe übrigens mit keinem Wort was anderes gesagt.

    Lieben Gruß M.

    Asia: --->

    Der schlimmste Feind im ganzen Land ist der Denunziant!

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    • frequent flyer223F Offline
      frequent flyer223F Offline
      frequent flyer223
      schrieb am zuletzt editiert von
      #42

      Nun muss ich aber auchmal etwas dazu sagen:
      Auf Geld ist nunmal jeder angewiesen. Denn Vetrieb kostet immer Geld. Oder denkt ihr die Opodos, Expedias etc. dieser Welt arbeiten umsonst?!? Das Gegenteil ist der Fall. Wie hat man denn Erfolg im Internet? Nur mit einem hohen Marketing- und Werbeaufwand. Was meint ihr denn wie teuer so ein Fernsehwerbespot mit Mirko Nontschew ist?!? 1 Spot sprengt das Werbebudget eines mittelständischen Reisebüros wahrscheinlich für 100 Jahre.
      Dummerweise suggeriert das Internet in jeder Branche, dass alles viel preiswerter ist. Aber auch diese Portale benötigen manpower, mieten usw...
      Es gibt eine interessante These die darstellt, dass Reisebüros zu den preiswertesten Vertriebswegen zählen. Es ist ja kein Geheimnis, dass Agenturen durchschnittlich 10 % Provision bekommen. Diese Provisoionen werden erst bei Abreise ausgeschüttet. Ein Online Portal muss quasi mit Marketing, Technik etc. in Vorkasse gehen.... Also kann ein Online Portal vielleich 3-4 % günstiger produzieren als ein stationäres Reisebüro.*
      Bei einzelnen Bausteinen wäre ich vorsichtig. Zum einen wegen der finanziellen Sicherung vor Ort (Insolvenzen), zum anderen weil es nicht zwangsläufig preiswerter ist. Veranstalter leben ja nun auch nicht hinter dem Mond, sondern schliessen Verträge ab, die die besten Zimemrpreise garantieren (sog. Meistbegünstigungsklauseln). Natürlich kann man mal einen Flug für € 29,- bekommen, aber das ist doch die Ausnahme und letztendlich ein Marketinggag. Die Condor etc. hat das Fliegen ja auch nicht neu erfunden, sondern benötigt auch Durchschnittserlöse von knapp € 100,-/Strecke auf die Balearen.
      Ich kenn mich in der Branche recht gut aus und interessanterweise verdienen viele Leisure Reisebüros nach der Einführung der Nullprovision und der Service Entgelte besser als vorher. Übrigens: Auch die Lufthansa, Opodo etc. verlangen Service Entgelte.
      Zurück zum Thema: Im reinen Transportverkehr (Charter oder Linie) ist die Nullprovision gar nicht so schlecht aus Reisebüro sicht. Die RSB werden dann vom Mittler zum Händler. Und mal ehrlich: Kann mir heutzutage jemand sagen, ob ein Flug nach London mit Airline XY für € 80,-/Strecke günstig oder teuer ist?!? Der Markt ist höchst intranzparent und ich habe keine Lust 3 Stunden nach Flügen im Internet zu suchen. Herr Dr. Frenzel sagte aber was Urlaubsreisen angeht vor kurzer Zeit: Eine Pauschalreise, bei der durch Beratung Wünsche und Emotionen berücksichtigt werden müssen, ist zu komplex für das Internet.
      Natürlich gibt es gute und schlechte Reisebüros. Aber das ist in jeder Branche ähnlich. Ich möchte nur eins nicht: Mit meinem Wünschen vor einer Maschine sitzen, sondern ich möchte als Person zwischen Menschen existieren. Mit Emotionen und mit Service. Und eine Verödung der Innenstädte sowie eine Anonymität wie in Amerika mit allen Schattenseiten kann im Interesse von niemanden sein.
      Ein hoffnungsvoller aber urlausbreifer frequent flyer...
      @frequent flyer:
      Du schreibst:
      "...kann ein Online Portal vielleich 3-4 % günstiger produzieren als ein stationäres Reisebüro."

      Dafür kriegen die Internet Portale auch deutlich weniger Provision, als die "normalen Reisebüros" da haben die Reiseveranstalter gleich mitgedacht. Das ist Fakt.
      Auch ein Internet-Reisebüro/Portal hat, wie ein Reisebüro einen Handelvertreter-Status. Beide können die Preise nicht ändern!
      Reisebüros mit guter Beratung und Service wird die Kundschaft nicht ausgehen, da sind wir uns vollkommen einig!

      Gruß vom
      Admin

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      • skylineS Offline
        skylineS Offline
        skyline
        schrieb am zuletzt editiert von
        #43

        Hallo frequent flyer,
        stimme in allen Punkten zu. Genauso sehe ich das auch. Viele denken das Internet ist eine Maschine die nichts verdienen will aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ich hatte schon viele Kunden, die im Internet Preise gesehen haben und denen ich dann sagen konnte, ich bin ja nochmal 20 Euro günstiger hier im Reisebüro.
        Die Absicherung durch das Reiserecht ist letztlich auch nicht zu unterschätzen, was nützt da eine Ersparnis, wenn der Transfer direkt gebucht 10 Euro kostet und vorab 15. Ich verstehe manchmal die Relation nicht mehr. Aber das entscheidet ja jeder für sich und es ist ja wirklich in jeder Branche so.
        Also jetzt ist ja sicher dieses Thema komplett abgearbeitet was.
        Beste Grüße
        Marko aus Halle

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        • LexilexiL Offline
          LexilexiL Offline
          Lexilexi
          schrieb am zuletzt editiert von
          #44

          @frequent flyer
          wie recht du hast. du trägst ja nicht oft zu was bei, aber wenn, dann sitzt es 100%.
          bin ganz deiner meinung: wünsche und ziele kann ein computer nicht erahnen.
          es lebe die reisebüro fraktion. 😊

          Das "F" in Montag steht für Freude.

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          • HolginhoH Offline
            HolginhoH Offline
            Holginho
            schrieb am zuletzt editiert von
            #45

            @ frequent flyer:

            Ja, klasse Beitrag - ruhig mehr und öfter davon!

            @profi0807:

            "...es lebe die reisebüro fraktion..."

            Entschuldige, falls ich Dich hier "zwischen den Zeilen" falsch verstehe, aber diese Bemerkung hat in meinen Augen etwas "triumpfierendes" (weiß nicht so richtig, wie ich's benennen soll)
            ...und das ist in meinen Augen genau der falsche Weg.

            Hier darf es keinesfalls "Sieger" und "Besiegte" geben - es geht m.E. im Gegenteil um Gemeinsamkeit und ein marktgerechtes und -angepaßtes "Gleichgewicht".
            Beide Systeme haben unbestreitbar ihre "Berechtigung" (mit allen ja durchaus vorhandenen Vor- und Nachteilen in den diversen Bereichen) und nur eine gewisse Balance bringt das Optimum für alle Beteiligten - die Veranstalter, die Reisebüros, die Portale...und v.a. uns Reisende.

            “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

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            • kimaugustK Offline
              kimaugustK Offline
              kimaugust
              schrieb am zuletzt editiert von
              #46

              hallo, ich meine, hier haben sich glücklicherweise  zwei putzmuntere und engagierte tolle   "Fraktionen" gefunden, die respektvoll miteinander umgehen und bereit sind, von einander auch zu lernen. Ich finde das gut ! Und sollte mal einer über´s Ziel hinaus schießen, so sei ihm verziehen. Dann droht die "Schimpfe".
              gruß jürgen

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              • salvamor41S Offline
                salvamor41S Offline
                salvamor41
                schrieb am zuletzt editiert von
                #47

                Mir hat der Beitrag von "frequent flyer" auch sehr gut gefallen, weil er offen und ehrlich seine Meinung sagt und man als Nicht-Reisefachmann auch etwas daraus lernen kann.

                Der Begriff "Internetbuchung" ist nicht einheitlich zu verwenden, er führt, wie mir scheint, manchmal zu einer großen Begriffsverwirrung, so daß im Verlaufe der Diskussion oft aneinander vorbei geredet wird. 
                Eine "Internetbuchung" kann, so weit ich das gelernt habe, einmal eine Buchung direkt bei dem Callcenter eines Veranstalters sein, zum anderen aber auch eine Buchung über die "Internet Booking Engine - IBE". Dann gibt es zusätzlich auch noch Spezial-Online-Unternehmen, die die gleichen Zugänge zu Reiseangeboten ermöglichen. Zu guter Letzt gibt es dann noch die Möglichkeit der Direktbuchungen bei Hotels, Fluggesellschaften und Ausflugsveranstalter vor Ort über deren Websites bzw. eMail-Adressen.  
                Ich habe den Eindruck, daß die Mehrheit der Beiträge auf  "Buchung bei einem Callcenter" eines Veranstalters abzielen.
                Oder irre ich mich da?
                Ob den Reisebüros langfristig von dieser Seite die "größte Gefahr" droht, bleibt abzuwarten. Was mir in der Diskussion zu etwas kurz kommt, ist der oben erwähnte Bereich "Direktbuchung bei Hotels...", weil ich glaube, daß mit der weiter zu erwartenden Internet-Durchdringung der Bevölkerung auch diese Buchungsmethode sehr stark an Bedeutung zunehmen wird.
                "frequent flyer" geht in seinen Ausführungen ganz kurz auf dieses Thema ein. Er warnt vor direkten Baustein-Buchungen "wegen der finanziellen Sicherheit vor Ort" und weil diese "nicht zwangsläufig günstiger" sind. Weiterhin weist er darauf hin, daß die "Veranstalter mit den Hotelbetreibern
                Meistbegünstigungsklauseln abschließen", die den Gästen beste Preise garantieren,und schließlich weist er darauf hin, daß schließlich "nicht jeder Flug Euro 29,00" koste.  
                Lieber frequent flyer, erlaube mir bitte, auf Deine aus meiner Sicht wackligen Argumente noch einmal einzugehen. 
                Was meinst Du mit "finanzielle Sicherheit vor Ort"? Daß das gebuchte Hotel inzwischen insolvent geworden ist und seine Pforten geschlossen hat? Oder daß es überbucht ist?
                Daß ein von mir vorgebuchtes Hotel pleite gegangen wäre, habe ich in der Wirklichkeit in über 25 Jahren noch nie erlebt, es wäre aber auch gar kein Beinbruch, denn ich habe noch nie eine Anzahlung auf eine Hotelbuchung geleistet und würde mir in einem solchen Falle kurzerhand und ohne eigenen Schaden ein anderes Hotel suchen. Bei Überbuchungen, so lese ich hier im Forum immer wieder, werden Gäste auf der Suche nach einem adäquaten Ausweichquartier oft stundenlang durch die Prärie gekutscht. Ich erinnere dabei an mehrere ellenlange Threads hier im Forum, die überwiegend bei einem Richter landeten.
                Welche Vorteile sollte hier eine Buchung im Reisebüro haben?
                Schließlich ist der Sicherungsschein, den das Reisebüro im Namen des Veranstalters überreicht, auch nicht mehr als eine Beruhigungspille, die auch noch vom Kunden indirekt bezahlt wird. Wann wird das Ding jemals in Anspruch genommen?
                Daß selber direkt gebuchte Reisen zwangsläufig in jedem Fall preisgünstiger sind, habe zumindest ich nie behauptet. Sie sind es allerdings weit überwiegend!
                Die Sache mit der "Meistbegünstigungsklausel" ist völlig implausibel. Mit einer solchen Klausel "verpflichtet sich ein Verkäufer, falls in Verträgen mit Dritten diesen günstigere Bedingungen hinsichtlich der Preise eingeräumt werden, diese auch dem jew. Käufer einzuräumen". Abgesehen von der Beweisnot des "jew. Käufers, die dieser hätte, trifft diese Klausel nicht auf Geschäfte mit Privatpersonen zu. Mit "Dritten" sind hier naturgemäß Konkurrenten gemeint.
                Daß nicht jeder Flug Euro 29,00 kostet, ist eh klar! Es geht hier darum, daß sich die Veranstalter vor allem bei Fernreisen hinsichtlich des Flugpreisanteils reichlich warm anziehen. Sie kalkulieren einen satten Preis, nehmen aber die günstigeren Flugpreise zum Zeitpunkt des Reiseantritts gerne mit.

                ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                • emdeboE Offline
                  emdeboE Offline
                  emdebo
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #48

                  @salvamor

                  zum "Unterthema" Sicherheit bei Hotel-Direktbuchungen.

                  Mir ist es 1 x passiert, dass nach einer Hotelbuchung in Deutschland der Vermittler (das Hotelportal, mit dem auch holidaycheck bei Einzel-Hotelbuchungen zusammenarbeitet) zurückrief.

                  In diesem Fall war zeitgleich zu unserer Onlinebuchung vom Hotel eine
                  Reisegesellschaft angenommen worden und ob ich damit einverstanden wäre, zu gleichen Sonderkonditionen in ein anderes 4 - Sterne - Hotel im Münchener Norden untergebracht zu werden. Man wolle aber gleich darauf hinweisen, dass die Onlinebuchung absolute Priorität und Vorrang habe. Dies wäre vertraglich so mit den Hotelpartnern vereinbart.

                  Tatsächlich paßte das andere Hotel nicht in die geschäftliche Route
                  ( Kundentermin war frühmorgens in dem Ort, in dem das erste Hotel lag )
                  und die Buchung wurde problemlos für mich aufrechterhalten.

                  Im Hotel wurden wir trotz dieser Überbuchung sehr freundlich empfangen.
                  Kann also nur bestätigen, guter Service war gerade hier vorhanden.

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                  • salvamor41S Offline
                    salvamor41S Offline
                    salvamor41
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #49

                    @ emdebo

                    Das entspricht auch meinen Erfahrungen, als Privatbucher bekommt man immer das bessere Zimmer und wird allgemein ganz anders angesehen als jemand, der in einer Gruppe ankommt, und das trotz Meistbegünstigungsvereinbarung zwischen Hotelbetreiber und Veranstalter.;)

                    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • kimaugustK Offline
                      kimaugustK Offline
                      kimaugust
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #50

                      Frage: was  ist unter einer "Meistbegünstigungsvereinbarung" zu verstehen ? danke !
                      mfg jürgen

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • AsiaA Offline
                        AsiaA Offline
                        Asia
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #51

                        @Salavamor: da hast Du eine gute Frage aufgeworfen: Internetbuchung-was versteht der Einzelne darunter?

                        Also, ich versuch mal meine Sicht der Dinge darzustellen:

                        1. Flugbuchungen direkt bei der Airline (klappt nicht immer, zB bei Gabelflügen international (zB FRA - Tokio, dann Seoul-FRA), hier muß das Callcenter angerufen werden (außer bei Emirates, da geht es)
                        2. Flugbuchungen über Ticketgroßhändler
                        3. Hotel und/oder zT Touren über Homepage des jeweiligen Hotels/der jeweiligen Stadt o.ä. Meist aber nur das Hotel, alles andere ergibt sich ja problemlos vor Ort

                        Ab und an buche ich auch mal ne einwöchige Pauschalreise, dann gehe ich aber ins Reisebüro. Kann das nicht einmal begründen-vielleicht aus Gewohnheit "von früher" , als es noch kein Internet gab.

                        Asia: --->

                        Der schlimmste Feind im ganzen Land ist der Denunziant!

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        Antworten Zitieren
                        • salvamor41S Offline
                          salvamor41S Offline
                          salvamor41
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #52

                          @ jürgen kimaugust

                          Also, ich bin kein Jurist, kenne aber solche "Meistbegünstigungsklauseln" aus meiner beruflichen Praxis.
                          Eine solche Klausel wird manchmal auf Wunsch eines Käufers in den Vertragstext aufgenommen, um sicherzustellen, daß der Verkäufer anderen Kunden nicht bessere Preiskonditionen gewährt als ihm selber. Der Verkäufer wird auf Verlangen des Kunden ggf. gezwungen, seine mit anderen Kunden getroffenen Vereinbarungen offen zu legen.
                          In dem Fall, um den es hier geht, sollen also laut "frequent flyer" in den Verträgen zwischen den Hotelbetreibern und ihren Kunden, den Veranstaltern,  Meistbegünstigungsklauseln eingebaut worden sein, die verhindern, daß Privatkunden von den Hotelbetreibern bessere Preise eingeräumt werden als den Veranstaltern. Das ist natürlich Unsinn, denn eine Meistbegünstigungsklausel kann sich von ihrem Sinn und ihrer Absicht her ausschließlich auf unmittelbare Konkurrenten beziehen. 
                          Aber ganz unabhängig davon stehen solche Klauseln rechtlich auf sehr tönernen Füßen, sie sind nämlich sowohl AGB-rechtlich als auch kartellrechtlich eigentlich nicht erlaubt.

                          ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • frequent flyer223F Offline
                            frequent flyer223F Offline
                            frequent flyer223
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #53

                            @ Salvamor
                            Danke für die ausführliche Darstellung Deiner Meinung. Dazu ist ein Forum schliesslich da. Und jeder macht nunmal gänzlich unterschiedliche Erafhrungen. Da ich derzeit sehr wenig Zeit habe, möchte ich nur kurz auf Deine Antworten eingehen:
                            Thema Sicherheit:
                            Ich habe auch schon einige Bausteine im Internet gebucht. Gerade im Bereich Nordamerika und Europa benötigt man aber für die garantierte Buchung die Übermittlung einer Kreditkartennummer. Ein Bekannter von mir ist ein deutschlandweit angesehener EDV Experte, der mir zu diesem Thema mal einen kleinen Privatvortrag zum Thema sichere Datenleitungen im Internet gehalten hat. Tenor: Man kommt an alle Daten, wenn man möchte... Seitdem bin ich da seeehhhhr vorsichtig. Einem Freund sind durch Kreditkartenbetrug einmal 9000,- Euro gestohlen worden.
                            Thema finanzielle Unterschiede:
                            Da liegen unsere Erfahrungen scheinbar ganz weit auseinander. In wenigen Wochen kann ich nun endlich privat in den Urlaub. da ich beruflich sehr viel reise habe ich häufig meine ganz eigenen Vorstellungen. So machen meine Lebensgefährtin und ich im Frühjahr schon fast traditionell eine Tour nach Fuerteventura, weil wir da am besten abschalten können. Unsere "Traum"Appartementanlage haben wir bereits gefunden. Natürlich kommt da acuh schonmal die Frage der Direktbuchung auf. Das Appartement kostet dann € 75,-/Nacht. Über TUI (als Baustein) ist das Appartement für € 24,-/p.P. zu bekommen. Sprich: Wir sparen dadurch € 27,-/Nacht.
                            Z.B. in den USA kommen bei Direktbuchung auf die Zimmerpreise noch bis zu 15 % örtliche Steuern. Auch hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass es wesentlich besser ist, dieses über einen Veranstalter zu buchen. Auch in Deutschland habe ich das Landhaus Carstens in Timmendorf klar unter Ortsrate bekommen.
                            Ein klares Erlebnis pro Pauschalreise war meine (privat)Tour nach Bali. 2 Wochen, gebucht über TUI) im 4 Sterne Hotel und Flug/Transfers mit SQ etc. lagen bei knapp unter € 1000,-. Meine Recherchen haben ergeben, dass ein normaler Flug inkl. aller tax bei ca. € 650,- lag. D.h., 14 Nächte/Fr.Transfer ca. 350,- (für mich als Endverbraucher) gekostet haben. Das ergibt einen Tagespreis von € 25,- p.P. In meinen Augen mehr als fair. Das Hotel war ein Tipp des Reisebüros und wirklich super!
                            Vielleicht hätte ich noch 20 Stunden am Rechner verbringen (dazu hab ich nun gar keine Lust) und dadurch € 2,- / Nacht sparen können, aber mal ehrlich, so ein "Korintenkacker" (entschuldigung) bin ich wirklich nicht.
                            1 Anruf beim Reisebüro, Rückruf 30 min. später und ich musste mich um gar nichts kümmern.
                            Es geht hier um meinen Urlaub, und das bedeutet für mich Erholung vor, während und (bei Problemen) auch nach der Reise! 
                            Lieber Gruß - FF
                            P.S. So bin ich halt und steh dazu, weil so bleibt mein Geld in meiner Infrastruktur und ich mag schlichtweg Fachmänner: Meine Brötchen kaufe ich beim Bäcker, für mein Auto habe ich meine Vertragswerkstatt und wenn`s um meine Reisen geht, dann brauche ich auch Fachleute die mich kennen und mir sagen: "Das ist das Richtige!!!".

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            Antworten Zitieren
                            • salvamor41S Offline
                              salvamor41S Offline
                              salvamor41
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #54

                              @ frequent flyer

                              Die Aufzählung Deiner Beispiele in allen Ehren, kein Mensch, ich auch nicht, behauptet, daß Privatbuchungen generell preisgünstiger sind. Aber ich könnte aus meinen eigenen Erfahrungen und der meiner Freunde und Bekannten eine lange, lange Liste von gegenteiligen Beispielen Deiner Liste entgegensetzen.
                              Sicher ist, daß einige "Rennstrecken" wie z.B. Spanien, Türkei und teilweise auch Thailand in der Tendenz pauschal gebucht günstiger kommen, als wenn ich sie selber buche, sobald es auch flugtechnisch etwas schwieriger wird, gerät die Pauschalreise klar ins Hintertreffen. 
                              Aber ich mache Dir einen Vorschlag zur Güte. Wie und wo ich meine Reisen buche, ist sehr stark von meiner persönlichen Veranlagung und Einstellung abhängig. Menschen, die auch sonst im Leben eher ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und Bezug haben, zieht es trotz ggf. höherer Kosten ins Reisebüro. Menschen, die auch Urlaub eher als eine Art positives Abenteuer sehen und deshalb nicht alles vorher geregelt haben wollen, buchen eher privat.
                              Wie ich Urlaub mache, ist genau so ein Spiegelbild meiner Seele wie zum Beispiel die Wohnung und das Auto!

                              ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • kimaugustK Offline
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                                kimaugust
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #55

                                Erfahrungsbericht:
                                vor 2 Jahren bei TUI eine 14 tägige Winterreise (Weihn./Silv.) Österreich  5 * Hotel für 2 Erw. 1 Kind rausgesucht. Endpreis ermittelt (bei angebotener 50%iger Kinderermäßigung).
                                Dann gleicher Zeitraum per mail bei Hotel angefragt und Angebot geben lassen. War gleich mit TUI Preis aber ohne Kinderermäßigung (haben´s halt versucht). Rückmail: warum keine Kinderermäßig ?) Antwort: o.k. machen wir auch. Jetzt stand es unentschieden. Mail an Hotel : dann kann ich ja direkt bei TUI buchen. Antwort:
                                ja , aber wenn sie direkt bei uns buchen,  wertvollen wellnessgutschein inklusive  und zwei oder drei Zimmerkategorien höher. Wenn das nichts ist ?!
                                Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Und bei HRS buche ich (fast) jedes hotel ohne Kreditkarte .

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • salvamor41S Offline
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                                  salvamor41
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #56

                                  Der Bildungsnotstand hat nun offenbar auch die Reisebüros erreicht.
                                  Heute nachmittag hatte ich ein Erlebnis in einem Reisebüro im EKZ Hürth, das mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ich hatte dort eine Angestellte nach dem DER-Sommerkatalog Südamerika gefragt. Nach kurzem Suchen beschied die junge Dame: "Haben wir nicht". Darauf ich:" Den gibt es aber doch, den habe ich gestern noch in der Stadt gesehen". "Den habe ich noch nie gesehen. Was meinen Sie eigentlich mit Südamerika? Florida, oder was? Das ist im USA-Katalog drin!"
                                  "Ich verstehe unter Südamerika Südamerika, haben Sie wirklich noch nie was von Brasilien, Argentinien, Chile, Venezuela usw. gehört? Und ich möchte den Südamerika- und nicht den Nordamerika-Katalog". Sie, jetzt völlig irritiert, aber immer noch mit pampigem Unterton: "Ach, jetzt weiß ich, was Sie meinen. Sie meinen die Karibik, denn Brasilien gehört doch zur Karibik".  "Sie stellen jetzt hier die topographischen Verhältnisse völlig auf den Kopf. Brasilien gehört nicht zur Karibik, sondern zu Südamerika, und jetzt schauen Sie bitte noch mal, ob Sie den Südamerika-Katalog haben oder nicht". Inzwischen war die Kollegin fündig geworden: "Ich habe hier den Lateinamerika-Katalog. Meinen Sie den?" "Ja, Südamerika ist ein Teil von Lateinamerika, das wird er wohl sein. Vielen Dank". Zusätzlicher Clou: Zu Hause stellte ich fest, daß sie mir den Karibik-Katalog in die Tüte gesteckt hatte.
                                  Nein, nein, nein! Ich behaupte nicht, daß es in  a l l e n Reisebüros so zugeht, mein Erlebnis war ein  E i n z e l erlebnis, das keine Rückschlüsse auf andere Reisebüros zuläßt. Außerdem habe ich gelernt, daß sich viele Reisebüros aufgrund ihrer Erlössituation kein qualifizierteres Personal leisten können, zumal die Kunden diesen Service nicht bezahlen wollen. Abgehakt!
                                  Nein, ich möchte nicht die Frage der Qualifikation von Reisebüromitarbeitern erneut aufwerfen, sondern etwas ganz anderes zur Diskussion stellen: Wie ist es möglich, daß eine 20-25jährige junge Dame mit dem Begriff Südamerika nichts anfangen kann? Ich kann mich erinnern, daß solche topographischen Grundkenntnisse in den 50er Jahren so ungefähr im 4. Schuljahr vermittelt wurden. Mit welchen Grundwissenslücken entlassen heute Elternhaus und Schule die jungen Leute ins Berufsleben?
                                  Wie gesagt, der Vorfall hat mich nachdenklich gemacht. Auf der Rückfahrt sagte ich zu meiner Frau: "Darüber berichte ich mal im HC-Forum". Darauf sie: "Laß' es sein, das glaubt Dir so wie so keiner!"

                                  ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                                    kimaugust
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #57

                                    Hallo, Salvamor !
                                    Deinen Bericht möchte ich nicht vertiefen, obwohl ich solche Begebenheiten

                                    • wie jetzt von Dir - glaubhaft immer wieder höre. Aber in diesem Zusammenhang etwas anderes: wollte ich letzte Woche schon mal schreiben, stell Dir vor, ab 13.00 Uhr war es ja in Bonn Samstags so, daß es in der Innenstadt nur noch 2 geöffnete Reisebüros gab (eines bei Karstadt eines bei Galeria Kaufhof). Letzte Woche Samstags wollte ich mich mal  -weil eh im Kaufhof - im Reisebüro dort umgucken. Ich kenne das Büro seit 1993 und die Mitarbeiter/innen waren stets freundlich und kompetent und Stammpersonal.  Und : Reisebüro gibt es nicht mehr!!!!! Verschwunden!  Auf meine Nachfrage habe ich dann erfahren, daß dieses m.E.  immer sehr gut frequentiertes und qualifiziert besetztes Reisebüro ersatzlos quasi über Nacht verschwunden ist. Unglaublich aber wahr !  
                                      gruss jürgen
                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      #58

                                      Ich glaube es dir sofort. Bei "Wer wird Millionär" war mal ein Lehrer, der konnte Nordsee und Ostsee nicht zuordnen. Die Pisa-Studie lässt grüssen.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • salvamor41S Offline
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                                        salvamor41
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #59

                                        Hallo kimaugust,

                                        ...jetzt gibt es nur noch eins! Unglaublich für eine Stadt wie Bonn mit ca. 350.000 Einwohnern (ohne Umland). 
                                        Ich glaube einfach nicht, daß die Bonner nach Köln oder Düsseldorf fahren, um ihre Reisen zu buchen. Die machen das immer mehr im Internet, und dadurch werden die Reisebüros immer weniger... Die Katze beißt sich in den Schwanz! Wo sind die Bonner Reisekaufleute, die mit neuen Ideen die Reisebüroszene in Bonn aufpeppen?

                                        Gruß salvamor

                                        ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • salvamor41S Offline
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                                          salvamor41
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #60

                                          Oh, mein Gott! Jetzt hatte man gedacht, es wäre zumindest vorläufig Ruhe eingekehrt. Und schon gibt es neue, für die Reisebüros negatve Meldungen in der Presse.
                                          Heute konnte man in einer westdeutschen Tageszeitung folgendes lesen:

                                          Reisebüros kämpfen um Provisionen
                                          Nach der LH wollen auch Ferienflieger die Vergütung streichen

                                          Reiseanbieter verkaufen Tickets zunehmend über Internet oder Sonderaktionen direkt an die Kunden

                                          Das Geschäftsmodell der Reisebüros bröckelt. Nachdem die LH und andere Liniengesellschaften die Provisionen für den Flugscheinverkauf gestrichen haben, wollen Ferienflieger wie Hapag-Lloyd nachziehen. Doch bei den Vermittlern keimt Hoffnung: Air Berlin hat angekündigt, die Provision zwar zu kürzen, aber nicht komplett abzuschaffen.
                                          In der Branche herrscht große Aufregung. Die Betroffenen wollen offiziell zu der heiklen Materie am liebsten überhaupt nichts sagen. "Bis Ende Mai soll ein klärendes Gespräch über das Thema stattfinden", sagt Sibylle Zeuch, Sprecherin des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalterverbands (DRV) in Berlin. DRV-Präsident Klaus Laepple soll mit den Chefs der Fluglinien eine Einigung finden, mit der beide Seiten leben können. ......
                                          Der DRV befürchtet, daß die LH-Konkurrenten dem Beispiel folgen und ebenfalls ihre Vermittlungsgebühren im Eigenvertrieb senken. Den Umbruch in der Branche haben Billigflieger wie Ryan Air und Easy Jet ausgelöst, die ihre Flugscheine meist übers Internet verkaufen und so Provisionen für Vermittler vermeiden.
                                          Auch die großen Ferienflieger wollen sich daher die Provisionskosten künftig sparen. Als erster Anbieter hat das zum TUI-Konzern gehörende Charterunternehmen Hapag-Lloyd-Flug unlängst angedeutet, zur Wintersaison ebenfalls auf "Nullprovision" umzusteigen. Damit will der Konzern jährlich zehn Millionen Euro Kosten sparen.......

                                          ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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