MSC Splendida,Serviceentgelt
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Sorry, aber die Reedereien haben alle auch auf den Philippinen ihre Agenturen und teilweise auch Trainingscenter. Und auch unter der Crew spricht sich rum, wer die besseren Arbeitsbedingungen und das bessere Gehalt bietet.
da die anderen Reedereien alle bereits stornierbare und damit freiwillige Trinkgelder haben, wird es keine Urteil mehr geben.
Gruß
Carmen
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Im Punkt "Während der Kreuzfahrt - Tipps&Infos" - schrieb mir das Reisebüro, bei dem ich meine KF mit der MSC-Sinfonia buchte,zu
"Trinkgeldempfehlungen auf MSC-Schiffen"folgendes :
"Auf allen MSC-Schiffen ist es üblich , Crew-Mitgliedern, mit denen Sie besonders zufrieden waren,in Ihrem Ermessen Trinkgelder zu geben.
Die Trinkgelder werden zwischen dem Restaurantpersonal, den Kabinenstewards,dem Reinigungspersonal ,dem Küchenpersonal undvielen weiteren Mitarbeitern aufgeteilt.
Empfohlen ist der übliche Trinkgeldbetrag vonbis zu 8.50 € pro Person /Nacht." Also:Wenn icham Schlussmeines Aufenthaltes an Bord der "Sinfonia"sagen kann , mit welchen Crew-Mitgliedern ich besonders zufrieden war, dann werde i c h in meinem(persönlichen ) Ermessen die Höhe der Trinkgelder festlegen, die ich gewiss gern geben will ..... -
Meine Güte,
ich lese hier schon eine ganze Weile mit....
Ihr seid doch alle zufrieden mit MSC, superbillig, Service eigentlich top, Esssen so lala.
Wenn Ihr mit der "Service-Pauschale" oder wie auch immer das jetzt heißt nicht klarkommt oder Ihr denkt, es kommt nicht beim Personal an, gibt es eine ganz klare Möglichkeit: einfach mal wo anders buchen.Trinkgeld z.B. bei Phoenix
---ist auf unseren Hochsee-Schiffen nicht obligatorisch, wird aber gerne entgegengenommen.Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag als Richtlinie ca. €4-5 pro Tag/Gast gelten.
Der Barrechnung wird ein Trinkgeld von 7% zugefügt (bei seeehr moderaten Getränkepreisen)Am Ende der Reise erhält man 4 Umschläge, die man in eine Box an der Rezeption einwerfen kann
Restaurant
Kabinenseward
Küche
unsichtbare GeisterAm Anfang der Reise geben wir unserer Kabinenfee/Mann immer eine große Merci-Schokolade mit 10€ und verteilen trotz Umschlägen noch was extra.
Ob das Geld bei MSC beim Personal wirklich ankommt kann ich nicht beurteilen, es ist mir auch egal, da ich dort sowieso nicht buchen würde, die Schiffe sind mir einfach zu groß.
mini
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Costa ist durchaus eine der Reedereien, wo die Stornierung eines Trinkgelds - vorsichtig gesagt - etwas schwieriger ist.
Ich hab ja nicht gesagt, dass es bei allen Reedereien einfach stornierbar ist.ja, er sein Vertrag ist auf einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen. Niemand zwingt ihn dazu, einen neuen Vertrag bei derselben Reederei abzuschließen. BTW, der Tellerwäscher würde ohnehin nicht von den normalen Trinkgeldern profitieren. Ich sprach letzte Woche mit einem Crewmitglied an Bord, der vorher einen Vertrag bei einer anderen Reederei hatte, deren Arbeitsbedingungen schlechter waren, so dass dieses Crewmitglied sich einen anderen Job bei einer anderen Reederei gesucht hat. Ich sage bewusst nichts zu dessen Position, aber es handelte sich um einen Bereich, der von Trinkgeldern profitiert. Wie gesagt, alle Reedereien suchen händeringend nach Personal in allen Bereichen. Wenn man die Nationalitäten über die letzten gut 10 Jahre hin verfolgt hat, so kamen die Servicekräfte früher überwiegend aus dem asiatischen Raum. Inzwischen gibt es einen Mix aus Osteuropäern, Südamerikanern, Karibik-Bewohnern, Asiaten und Indern.
Gruß
Carmen
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...und aufgrund deiner Unterhaltung mit einem eher gut ausgebildeten Crewmitglied möchtest du mir nur weismachen, dass sich der Tellerwäscher in der gleichen Verhandlungsposition befindet? Dass in den Niedriglohnländern dieser Welt nicht schon der "Nachschub" auf seine Chance wartet?
Apropos Nationen-Mix: Ja, sehr praktisch für die Reedereien, dann wird weniger gequatscht...
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woher willst Du wissen, ob es sich um ein gut ausgebildetes Crew-Mitglied handelt?
Und sorry, die Agenturen sind auch alle online mit den Stellenangeboten. Der Nationen-Mix spricht nicht gegen "Quatschen", denn auf den Schiffen - einschließlich der deutschsprachigen - ist die Arbeitssprache Englisch. Das muss auch Dein "Tellerwäscher" können, um auf einem Schiff zu arbeiten.
Eine "Verhandlungsposition" ist auch nicht nötig. Wie gesagt, die Verträge sind auf Zeit geschlossen. Ob man dann einen neuen Vertrag bei derselben Reederei abschließt oder sich bei einer anderen bewirbt, das steht auch dem "Tellerwäscher" aus dem "Niedriglohnland" frei.
Gruß
Carmen
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ich hab's kapiert: Die Crewmitglieder sprechen selbstverständlich - angefangen vom Tellerwäscher bis hin zum Kapitän - verhandlungssicheres Englisch, die Mitglieder, die mit den Gästen parlieren dürfen, sind auch nicht besser ausgebildet als die Tellerwäscher, und wenn's einem bei Reederei A nicht gefällt, wechselt man nach Ablauf des Vertrages zur Rosaroten-Ponyhof-Reederei...

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genau so ist es, wenn es einem angestellten nicht gefällt, wechselt er von A > B > C.
das haben einige die wir getroffen haben auch so gemacht.
und natürlich gibt es, wie im leben anland auch, ein bildungsgefälle.
auf mehreren reisen durften wir schiffsführungen mitmachen.
die armen teufel, aus unserer sicht, die in der wäscherei oder in der tellerreinigung arbeiten, sind eher wenig eloquent wenn es in einer fremdsprache sein soll. sie können sich untereinander und in arbeitsrelevanten situationen auf englisch austauschen, das wars und mehr muss ja auch nicht sein.
die oberkellner oder butler sind sprachlich recht gewandt. bei MSC z.b. konnte JEDER englisch, ob er/sie aus asien oder südamerika oder osteuropa kamen. ALLE konnten zusätzlich auch fliessend (ob richtig kann ich nicht beurteilen) italienisch, denn sie sprachen mit den durchweg italienischen chargen in deren muttersprache.
unser letzter headbutler im YC kam aus honduras, sein vertreter aus tonga. beide hatten geschliffene manieren und verstanden jedes wort. auch fliessender smalltalk war ohne probleme möglich.
unser kellner auf der Caribbean Princess war aus serbien und promovierter zahnarzt der sich mal umsehen wollte, ob er woanders besser verdienen kann als in serbien.
viele kellner, zimmerpersonal etc, arbeiten schon seit jahren bei der gleichen reederei, der eine mehr, der andere mit weniger erfolg oder freude und der wechselt dann halt.
man muss immer sehen, welche alternativen man in seinem heimland hat.
so, das war jetzt aber genügend OT. -
Malini,
es steht Dir natürlich frei, dem Tellerwäscher ein Trinkgeld zukommen zu lassen!
Natürlich spricht er nicht verhandlungssicher Englisch, aber die Agenturen haben auch einheimische Mitarbeiter.
Gruß
Carmen
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Hmmm, vor ein paar Stunden wolltest Du mir noch weismachen, dass der Tellerwäscher bestens englisch spricht, da "Arbeitssprache" und somit die Crew-Mitglieder mit Gästekontakt in der gleichen Verhandlungsposition seien... :?
Wie auch immer, dir steht es selbstverständlich frei, weiterhin zu glauben, dass der Arbeitsmarkt im Kreuzfahrt-Sektor vollkommen ist...
Und ganz gewiss kann ich sagen, dass ich mit MSC niemals unterwegs sein werde...
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Malini,
Du kannst mir gerne die Worte im Mund umdrehen... Aber Fakt ist nun mal, dass Arbeitssprache Englisch ist und sich jedes Crewmitglied halbwegs in dieser Sprache verständigen können muss. Das ist eine Grundvoraussetzung für die Einstellung. Ich habe nie behauptet, dass jedes Crewmitglied verhandlungssicher Englisch spricht. Aber auch Crewmitglieder aus unterschiedlichen Herkunftsländern können durchaus miteinander kommunizieren und machen dies auch. Und auch wenn Du es nicht glauben willst, der Arbeitsmarkt ist groß im Bereich Kreuzfahrt und Leute mit Erfahrung (was nicht heißt "Ausbildung" oder "Qualifikation" nach deutschem Standard) sind mehr als gefragt. Wer also schon einmal auf einem Schiff gearbeitet hat, hat bessere Chancen auf einen Vertrag auch bei einer anderern Reederei als ein kompletter Neuling.
Du stellst hingegen den von Dir ausgewählten Tellerwäscher als komplett hilflosen, von der Reederei unterdrückten Menschen dar, der einer Reederei völlig ausgeliefert ist. Das mag in gewisser Weise während seines Vertrags der Fall sein, aber bislang ist noch keiner mit der Pistole auf der Brust gezwungen worden, einen neuen Vertrag abzuschließen. Alle Reedereien suchen in allen Ländern nach Personal und es spricht sich durchaus bei der Crew herum, wer die besseren Konditionen bietet - auch über eventuelle Sprachbarrieren hinweg.
Wenn ich mir Deine Signatur ansehe, solltest Du Dir vielleicht etwas mehr Sorgen über die chinesischen Arbeiter von Apple machen....
Und nochmals, hier ging es um das Serviceentgelt und dessen Facetten - Ausgangspunkt war dabei MSC. Im dem Zusammenhang ist Dein Tellerwäscher als Person, die ohnehin nicht von einem Serviceentgelt profitieren würde, ohnehin fehl am Platze.
Gruß
Carmen,
die im Übrigen noch nicht mit MSC unterwegs war.
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ich muss dir deine Worte nicht im Munde herumdrehen. Den Sprung von "er muss Englisch können" zu "halbwegs verständigen können" hast du ganz alleine geschafft. Wie man allerdings auf das schmale Brett kommt, das Bildungsunterschiede am Arbeitsmarkt - gleich in welcher Branche - keine Rolle spielen, ist mir schleierhaft... :?
Was jetzt genau ein (!) Zitat aus dem Munde eines verstorbenen Unternehmers mit diesem Thema zu tun hast, muss ich auch nicht wirklich verstehen... Vielleicht beginnen meine Gedanken schon beim Abbau von Coltan und anderen Rohstoffen, ist hier aber völlig OT.
Aber nachdem hier schon etliche Male konstatiert wurde, dass das Serviceentgelt eh nicht der gesamten Mannschaft zugute kommt, kann ich jeden verstehen, der sein Tip lieber persönlich übergibt...
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Malini, vielleicht könntest du ein neues Thema "Tellerwäscher" aufmachen. Mir krümmen sich die Fußnägel bei dem, was du hier zum eigentlichen Thema schreibst.
Ich bin dann weiter so blöd und zahle, in der Hoffnung mein gewaschener Teller hat was davon. -
Malini,
bitte komme doch auf das thema "Serviceentgelt" zurück, denn deine beiträge sind nun schon seit einer weile komplett off-topic.
leider sind zu viele, mich eingeschlossen, auf deine eingebungen eingegangen, aber jede weiterführung des "tellerwäscherthemas" wird hier zu nichts führen.
bitte nehme Nele's vorschlag auf und mache deinen eigenen thread auf, wenn dir so viel daran liegt.
du wirst sicher viel Zuspruch finden und kannst dort nach herzenslust argumentieren. -
schön, dass du deine Fußnägel thematisiert hast - interessiert jeden und führt wieder zurück zum Thema... Danke!
@cjmdorf,
soll schon mal vorkommen, dass das Eingehen auf einen bestimmten Kommentar letztlich zu Apple führt. Wen's nicht interessiert, muss nicht mitlesen und kann die entsprechenden Beiträge melden... Im übrigen führt mein letzter Satz aus obigem Kommentar durchaus zurück zum Thema - also: Legt los!

