Thailand-Newbie: Reise mit Kleinkind
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Hallo!
Ich und meine Frau möchten gerne mit einem kleinen Kind (1,5 Jahre) für ca. 18 Tage im Februar nach Thailand reisen.
Nach Ankunft in Bangkok (eine Übernachtung) möchten wir 1-2 Nationalparks im Süden besuchen, um dann auf einer Insel zu "relaxen".
Grobe Kriterien
- Gut zu erreichen (Überfahrten mit Kind sind sehr stressig)
- Nicht ZU viel Trubel, aber dennoch Abwechslung (Bars, Restaurants, schöne Strände, eventuell ein paar kleine Wanderungen möglich, ein bißchen Schnorcheln)
- gute ärztliche Versorgung für unser Kind
Welche Insel kommt denn hier infrage?
Es muss nun kein Geheimtipp sein, sondern soll uns Geschmack auf mehr geben. Die Insel mit dem größten Massentourismus muss es dann aber auch nicht sein.Danke für jeden Tipp!
LG
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Die gute ärztliche Versorgung gibts logischerweise auf Phuket. Muss sich patientenmässig ja auch rentieren.

Aber für euch wäre doch der Klassiker passend: BKK - Surat Thani - Khao Sok - Ko Lanta - BKK. Und wenns noch weniger Transferstress sein soll, dann statt Ko Lanta Khao Lak und von Phuket zurück (evtl. von da direkt ohne BKK; z.B: mit Emirates). -
Nationalparks? ...Kleinkind?
Hier sollte unbedingt vorher überprüft werden, was unter diesen Parametern "geht". Ich kenne so einige Anbieter, die z.B. keine Kleinkinder (wo auch immer dann Grenzen sind) in Boote lassen. Wenn man etwas sehen möchte in den NP sind z.B. öfters auch Wege nötig, auf denen ich kein Kind auf dem Arm schleppen möchte...je nachdem darf auch bezweifelt werden, daß das Kleinkind dort ohne Probleme selbst laufen kann.
Versteh mich richtig, in den allermeisten Fällen muß Du Dich nicht wie Indiana Jones mit einer Machete durch's Dickicht schlagen, aber Du bist auch weit ab von asphaltierten Wegen.
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Holginho:
Nationalparks? ...Kleinkind?Hier sollte unbedingt vorher überprüft werden, was unter diesen Parametern "geht". Ich kenne so einige Anbieter, die z.B. keine Kleinkinder (wo auch immer dann Grenzen sind) in Boote lassen. Wenn man etwas sehen möchte in den NP sind z.B. öfters auch Wege nötig, auf denen ich kein Kind auf dem Arm schleppen möchte...je nachdem darf auch bezweifelt werden, daß das Kleinkind dort ohne Probleme selbst laufen kann.
Versteh mich richtig, in den allermeisten Fällen muß Du Dich nicht wie Indiana Jones mit einer Machete durch's Dickicht schlagen, aber Du bist auch weit ab von asphaltierten Wegen.
Ja, das verstehe ich. Ich bin ohnehin kein Befürworter für eine solche Bootsfahrt mit kleinen Kindern und das würde ich meiner Tochter auch nicht zumuten. Wir wollten zuerst in den Norden Thailands, bis ich von der "Burning Season" gelesen habe. Daher gilt unsere Konzentration nun dem Süden. Aber NUR Inselurlaub wollte ich dann auch nicht machen, sondern noch etwas von der Kultur/Landschaft mitnehmen.
Wie waren vor kurzem in Garmisch - vllt. kein adäquater Vergleich, aber dort waren die Wege teilweise auch mehr schlecht als recht. Wir haben unsere Kleine in einem Tragetuch auf dem Rücken transportiert. Wäre dies eine Möglichkeit in den NP?
Gibt es denn Tipps seriöser Anbieter für Touren mit Kleinkindern? -
Der Doc wird sich bestimmt noch melden...zum Khao Sok NP (um ein Beispiel zu nennen) dürfte er Dir sehr viel sagen können. Hier bin ich nicht auf dem aller aktuellsten Stand. Den KSNP ohne Bootsfahrt fände ich(!) allerdings ziemlich "doof".
Ein Tragetuch ist natürlich u.U. grundsätzlich ein mögliche Option...ob Du das bei der Wärme und Luftfeuchtigkeit allerdings wirklich möchtest, ist m.E. wieder eine andere Frage. Ich gebe an dieser Stelle aber fairerweise zu bedenken, daß ich kein Kind habe und gerne einräume, daß Eltern in der Hinsicht viele Dinge anders sehen...und das ist auch ok und gut so!Ich möchte keinesfalls etwas "ausreden" oder gar mies machen, sondern einzigst hnweisen!
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...und hier ganz besonders auf Nationalpark mit 1,5 Jahre altem Kleinkind ...
@sudaem, du sollte mal nach dem Begriff Dengue-Fieber googlen, mit wirksamen Deet-haltigen Repellents zum Schutz wird es mit einem Zwerg in diesem Alter mal gar nix! -
Auch ich bin ein denkbar schlechter Ansprechpartner wenn es um Kleinkinder und deren Belastbarkeit geht, da ich damit schlicht keine Erfahrungen habe. Aber neben der von Bernhard angesprochenen Problematik sehe ich es so wie mein Namensvetter, Khao Sok mit Kleinkind macht keinen Sinn. Viele Touren sind auf schweißtreibenden und teilweise fast unzugänglichen Wegen, dazu noch lange Bootsfahrten in ungemütlichen Longtails ohne Sonnenschutz. Ich würde es mir kneifen, auch wenn wir dort schmerzfreie Skandinavier mit Kleinkindern gesehen haben.
M.E. wäre für Euch Khao Lak ideal, dort gibt es eigene Privatkliniken und nach Phuket ins Bangkok Hospital ist es nur ca. ne Stunde. Ihr könntet Touren in den Lamru Nationalpark machen und wenn es zuviel wird, schnell wieder ins Hotel. Eine schöne und m.M.n. auch machbare Tour wäre z.B. zum small sandy beach, klick mal hier. Möglich sollte auch eine Tour in die Phang Nga Bucht mit den größeren wooden boats sein. Von allem, was mit Speedboattouren zusammenhängt, würde ich abraten, wenn auch das die Skandinavier anders sehen

OT
Fängt die burning season und deren Auswirkungen auf Chiang Mai und Umgebung nicht erst Mitte/Ende Februar an? Kann der User Golf4U bestimmt noch was zu sagen. Ich war im April dort und ja, mit Kleinkind wäre auch das dann nicht meine bevorzugte Destination zu der Zeit. -
Ich habe selbst auch ein Kind und reise nächstes Jahr nach Thailand.
Mit 1 1/2 jähriges Kind würde ich noch nicht ins Khao Sok fahren. z.B. Bootstour könnte sein, erst ab 2 Jahre mitfahren dürfen.
Es gibt viele schöne andere Ecken in Thailand. Wenn Kind etwas älter wird, ihr könnt wieder ins Dschungel fahren.Was Mückenschutz angeht, es soll Mückenschutz für Baby "DEET frei" geben und es gibt vor Ort Apotheke kaufen.
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Klar gibt's alles ... es bleibt nur die Frage nach der Wirksamkeit!
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Danke schon einmal für Eure kritischen Betrachtungen.
Natürlich nehme ich mir diesen an, frage mich dann aber,ob Thailand sich dann auch lohnt, wenn man den Norden zu der Zeit eher meiden sollte und NPs mit Kleinkind (logischerweise) nicht zu empfehlen sind?!
BTW: Benötigt man denn Deet-haltige Mittel auch zwingend auf den Inseln (wie zB Kho Lanta) resp. Khao Lak?-Denn, wenn man Ausflüge ins Hinterland macht, begibt man sich ja auch auf "Dschungelpfade". -
"Benötigt" ist sehr relativ, ich selbst verwende Deet-Repellents nicht ohne Grund bereits in Bangkok und im Süden, egal ob Inseln oder nicht.
Es müssen nicht nur zwingend Dschungelpfade sein, stehende Gewässer wie Tümpel etc. sind perfekte Brutnester auch für Tigermücken.
Bestimmt keine schlechte wenn du dich dazu mal im Thread Dengue Fieber Thailand informierst. -
"sudaem" wrote:
... frage mich dann aber,ob Thailand sich dann auch lohnt, wenn man den Norden zu der Zeit eher meiden sollte und NPs mit Kleinkind (logischerweise) nicht zu empfehlen sind?! ...Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen und unter nochmaligem Hinweis auf meine Kinderlosigkeit, "lohnen" ist relativ, aber m.M.n. muß man mit einem Kind in diesem Alter keine Fernreise in tropische Gebiete mit all ihren Vor- und Nachteilen machen, wenn man das große Glück hat, an anderer Stelle mit deutlich weniger Aufwand einen streßfreieren und unbedenklicheren Urlaub machen zu können.
Sorry, aber Du hattest gefragt

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Hallo!
Unser Sohn, nun 4 Jahre alt, ist nun schon doch "sehr" reiseerfahren und war das erste Mal in Thaialnd, da war er gerade 2! Seltsamer Weise wurde er kein einziges Mal von einer Mosiko, trotz dass er nicht eingecremet wurde, es Ende der Regenezit war und wir in der Nähe eines Primärwaldstückes wohnten. Liegt, lt. Kinderartz, daran, dass Kleinkinder wenig schwitzen. Außerdem hatter er NIE dunke Kleidung an (meist war er KLeidungsfrei, sprich naggisch) Dennnoch: In den Tropen geht nichts ohne Deet, was, auch wieder lt. Kinderartz, auf 2 Wochenangewandt, auch kein Problem dastellt.
Reisen in Thailand stellt kein Problem da... im Gegenteil zu zum Besipeil Itlainen ist es sehr einfach. Die Thais sind sehr kinderfreundlich und hilfsbereit. Medizinische Versorgung ist top. Würde sogar manacherorts, lieber in Thailand als in Deutschland gebähren, aber das ist ein anderes Theam. So waren wir 2 x mit unsrem Kleinen (1 mit 10 Monaten, einmal mit fast 2 Jahren) in Süditalinen, beidemal über 40 Fieber und beide Male höchste fagliche und unhygenische Benhandlung. Gutes Thema: Hygiene in Süditalien ist schlecht weg eine Katastrophe, wenn auch Kalabrien und Co trortzdem eine Reise wert ist.
Das 2te Mal haben wir mit ihm Thailand mit 3 bereist. Auch ende der Regenzeit.... haben Soffel angewandt. Keine Stiche. Autan und CO kannste zu Hause lassen.
Vom Tip nach Phuket zu reisen würde ich absehen. Dafür muss man keine 10 Stunden fleigen.
Aber was hälst du von nen Aufenthalt im Khao Yai Nationalpark und danach nem Badeaufenthalt in Raiong in ner tollen FerienVILLA, mit allem was das Herz begehrt????
Wenn du Fragen hast! Bitte immer gerne
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Ob sich eine Reise nach Thailand "lohnt", muss jeder für sich selbst entscheiden.
Dem Kind wird's wurscht sein, ob es auf Phuket oder in Caorle im Sand spielt. Aber ich denk mir halt, so unwichtig sind die Interessen und Wünsche der Eltern auch nicht. Und wenn für mich Fernreisen in die Tropen immer wichtig waren, dann muss ich das nicht komplett einstellen, nur weil ich mich fortgepflanzt habe. Bei manchen Menschen hab ich den Eindruck, dass sie sich vollkommen auf ihre Elternrolle zurückziehen, und bis das Kind dann "aus dem gröbsten raus" ist, haben sie vergessen, was ihnen vorher Spaß gemacht hat.
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Ganz so egal ist es den Kleinen nicht in welchem Sand sie spielen nicht! Vielleicht mit 2 und just in dem Moment, in dem sie in dieser Sitauation stecken.
Unsrer Erfahrung ist die folgende:
Wir waren als Oskar 2 Jahre alt waren in BKK und auf Koh Chang
und dann mit 3 auch noch mal
......
als wir vor dem Hotel auf Koh Chang ankamen, sagte er noch in seinen "gebrochnen" Deutsch: "Bohhrrrrrrr! Thailand, aber wo Teffi" (meine Schwester Steffi war beim ersten Mal dabei, aber nicht beim 2ten Mal) er erinnerte sich.Aber es sind nicht nur die Erinnerungen die man unterschätz! Auch die tausenend von neuen Eindrücken, die hierzulande als Reizüberflutung verufen werden... sind sie nicht; Sie manifestieren sich (andre Hautfarben, Sprachen, Gerüche, Geflogenheiten) .... all das macht bereitet unsren Kindern den Weg mit einen offenen, manigfaltigen Blick zu bekommen.....
Es ist denke ich eine Grundsatzenscheidung:
Wer will ich sein. Welches "Elternbild", Familienbild soll verkörpert werden. Viele müssen verzichten, haben sich n Haus gekauft etc... was auch immer, und tristen bis das Kind aus dem Haus ist ihr Dasein (überzogen gesagt), andere sind bunt und schill, lassen sich nicht vom Konsum unterwerfen, schnallen ihr Baby auf den Rücken und wandern Adams Peek hinauf, vielleicht sehen sich diese Eltern aber auch mal nach einem geordnetem Nest. Sicher! Aber sie würdem ihm vermutlich immer wieder entfliehen. Aber es ist gut, dass es ist wie es ist, sonst wäre die schönsten Orte dieser Erde überlaufen
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Ich stimme @zeitigweise in den allermeisten Punkten und grundsätzlich zu...ich denke auch, letztlich ist es eine (auch Grundsatz-)Entscheidung der Eltern in die ihnen niemand wirklich reinreden sollte/kann.
"Sozial störend" weil offensichtlich mit einer "eher minderwertigen" Sozialkompetenz ausgestattet, finde ich allerdings diejenigen Eltern, die ihr (Klein)Kind in (letztlich egal welche) Urlaubsziele mitschleppen und im Falle eines "Problems" (einer Erkrankung/Verletzung des Kindes) alles und jeden verantwortlich machen und teils übelst beschimpfen, nicht aber den Fehler einfach nur bei sich selbst und/oder "dem Leben" suchen.
Diese "Eltern" gehören dann "zum untersten Ende der sozialen Nahrungskette".
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"Holginho" wrote:
...ich denke auch, letztlich ist es eine (auch Grundsatz-)Entscheidung der Eltern in die ihnen niemand wirklich reinreden sollte/kann. ...Wurde bei mir hoffentlich nicht so aufgefasst, habe nur meine Meinung geäußert.
Was zeitigweise angeht, schön, daß es immer gutgegangen ist und natürlich leben auch in Thailand und anderen subtropischen-tropischen Gebieten genügend Kleinkinder, aber diese leben halt dort und müssen nicht wegen der "Erholung" der Eltern um den halben Erdball geschleppt werden.
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Der TE hat es jedenfalls so verstanden

Wir entscheiden uns wohl für einen Ort (Kho Lanta oder Khao Lak) und versuchen dort Erholung und "Kultur" zu finden/vereinen.
Oder kann man beides kombinieren? Falls ja, hat jmd Tipps für die beste Umsetzung (Routentechnisch)?
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Ko Lanta lässt ich gut und ohne grösseren Aufwand mit Khao Lak verbinden, habe ich selbst schon mehrfach gemacht.
Per Flieger von Bangkok nach Phuket mit Khao Lak, im Anschluss einen Transfer per private oder shared Minivan nach Ko Lanta buchen, Fahrtdauer ca. 5 Stunden incl. der beiden Autofähren zur Insel.
Den Rückflug nach Bangkok ab Krabi buchen, oder halt das Ganze umgekehrt.