Südwesten Tour Planungsfrage
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Hallo ihr Lieben!
Derzeit werden ja viele Trips hier geplant und mit wertvollen Tipps kommentiert.
Allerdings konnte ich mir auf meine Planunsfrage noch keine Antwort erhaschen...Folgende Tour haben wir uns für unsere erste Tour durch den Südwesten (September 2016) ausgedacht:
Tag 1: Ankunft LA
Tag 2: LA- Joshua Tree NP- Lake Havasu
Tag 3: Lake Havasu- Oatman- Hackberry- Kingman- Tusayan
Tag 4: Grand Canyon- Page
Tag 5: Page- Bryce NP
Tag 6: Bryce NP- Zion NP
Tag 7: Zion NP- Las Vegas
Tag 8: Las Vegas
Tag 9: Las Vegas- Amargosa
Tag 10: Death Valley- Bishop
Tag 11: Bishop- Bodie- Yosemite NP- Mariposa
Tag 12: Yosemite NP- Sonora
Tag 13: Sonora- Calavera SP- San Francisco
Tag 14: San Francisco
Tag 15: San Francisco
Tag 16: San Francisco- Santa Cruz
Tag 17: Santa Cruz- Salinas
Tag 18: Salinas- Monterey- Pismo Beach
Tag 19: Pismo Beach- LA
Tag 20: LA
Tag 21: LA
Tag 22: AbflugFolgende "Probleme" hab ich noch mit der Route:
Habe nun entdeckt, dass der Mariposa Grove geschlossen ist. Bedeutet das, dass wir dort gar nicht den Park verlassen können? Kann ich das irgendwie besser planen? Wir wollen auf jeden Fall Mammutbäume mitnehmen. Liebäugeln auch mit den Sequoia und Kings Canyon NP. Wenn man Calavera weglässt, wie ließe sich da eine schöne Tour zusammenbauen zwischen Death Valley uns San Francisco, die Yosemite und eventuell Sequioa NP beinhaltet?
Und denkt ihr, dass die Zwischenhalte an der Pazifikküste sinnvoll sind? Oder kann man auch eine Übernachtung einsparen und hat sie dann an anderer Stelle zur Verfügung?Freue mich auf eure Antworten und wünsche euch besinnliche Weihnachten!
Bibop87
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Moin! Habe ich richtig gezählt? 15 Übernachtungsorte in 22 Tagen! Ich fürchte, dass Ihr hier den üblichen "Anfängerfehler" macht, dem die meisten der USA/Kanada-Reisenden, speziell im Westen, erliegen: zu viel Fahrerei, zu wenig Zeit zum Gucken, Staunen, Genießen und Erholen. Ich fürchte, dass diese Tour purer Stress wird. Autofahren im Westen kann entspannt sein, jawohl, aber nur im Auto zu sitzen, dafür sind die Naturwunder zu schade.
Mein Tipp: eindampfen auf die Hälfte der Übernachtungsorte und dann gibt es immer noch genug zu bestaunen. Und: die USA werden auch im nächsten Jahr, und 2019 oder sogar 2025 noch an Ort und Stelle sein, so dass es sich anbietet, wiederholt den Westen zu besuchen, aber eventuell andere Orte. Tut Euch bitte diesen Stress nicht an und außerdem kann man ohnehin in einem Urlaub nicht "alles" machen - ich bereise die USA und Kanada regelmäßig seit 1982 und entdecke immer wieder Neues und Sehenswertes!
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tancarino:
Moin! Habe ich richtig gezählt? 15 Übernachtungsorte in 22 Tagen! Ich fürchte, dass Ihr hier den üblichen "Anfängerfehler" macht, dem die meisten der USA/Kanada-Reisenden, speziell im Westen, erliegen: zu viel Fahrerei, zu wenig Zeit zum Gucken, Staunen, Genießen und Erholen. Ich fürchte, dass diese Tour purer Stress wird. Autofahren im Westen kann entspannt sein, jawohl, aber nur im Auto zu sitzen, dafür sind die Naturwunder zu schade.Freunde von uns sind diese Tour bis auf einen Tag Unterschied genauso dieses Jahr gefahren und empfanden sie nicht zu stressig. Daher war ich der Meinung, da noch ein gutes Gleichgewicht zu haben. Zumal die Fahrtstrecken bis auf einen Tag auch recht überschaubar sind.
Was würdest du denn im Speziellen ändern, wenn ich sage, dass mir die 3 Städte wichtig sind, ich aber auch großes Interesse an unterschiedlicher Natur habe?Liebe Grüße, bibop87
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Hallo Bibop,
ihr habt euch schon sehr viel vorgenommen für die doch relativ kurze Zeit vor Ort.Ich persönlich finde in Städten die S.F. und L. Vegas 3-4 Ü schon klasse, in Vegas gibt es halt genau wie in S.F. in der Umgebung noch einiges zu sehen.
In den N.P. ausser im Monument Valley dort reicht 1 Ü, würde ich auch immer mind. 2 Ü einplanen. Dann bist du aber auch nur 1 ganzen Tagvor Ort.
Ich schicke dir mal unsere Tipps und Tour als PN.
LG
Bine...wenn du nur aufBeitrag verfassen klickst, wird nicht immer alles wiederholt und es bleibt übersichtlicher

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Hallo Lind24,
das mit bem Beitrag verfassen weiß ich ja. Ich hab ja bewusst zitieren wollen

Da es unsere wahrscheinlich erste und letzte Reise in die USA sein wird auf die wir lange sparen mussten, möchte ich nicht mit dem Gedanken hinfahren, irgendwas "beim nächsten Mal" ansehen zu können. Daher die hohe Dichte an verschiedenen Spots. Und da wir leider nur die 3 Wochen zur Verfügung haben, tu ich mir einfach schwer, etwas rausfallen zu lassen.
Danke für deine ausführliche PN!
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Hallo Bibop87,
ich finde die vielen Unterkunftswechsel nicht so schlimm, wenn man darauf eingestellt ist.
Falls Ihr jetzt schon wißt, dass Ihr evtl. nie mehr in den Westen der USA kommen werdet (nach der Reise werdet Ihr aber bestimmt alles daran setzen, möglichst bald noch einmal hinzufliegen...), ist es wirklich schwierig, eine optimale Route zusammenzustellen, denn alles paßt nun einfach nicht in eine 3wöchige Reise.So manches könntet Ihr aber weglassen, da ich es nicht als eine der Topsehenswürdigkeiten ansehen würde, z.B. den Joshua Tree NP, die Fahrt ab Kingman über die alte Route 66 Richtung Flagstaff, Sonora. Anderes fehlt hingegen wie das Monument Valley oder Moab u.a. mit dem Arches Nationalpark.
Ein paar Dinge, die Ihr daher ändern könntet, wären mE z.B.
- Fahrt von LA direkt Richtung Grand Canyon ohne die Fahrt zum Joshua Tree NP
- warum ab Las Vegas nach Amargosa? Fahrt direkt ins Death Valley, dort übernachtet man am sinnvollsten in der Furnace Creek Ranch, da dies die zentralste Lage ist.
- statt Bishop würde ich eher Lee Vining empfehlen, das wäre aufgrund der Zeiteinteilung mM nach sinnvoller. Dann könntet Ihr nachmittags nach Bodie fahren und am nächsten Tag über den Tiogapaß in den Yosemite NP - dort am besten direkt im Valley übernachten!
- Ihr könnt den Yosemite NP ganz normal in südliche (oder auch gen Westen) Richtung (am Wawona Hotel vorbei) verlassen, Mariposa Grove liegt ja abseits der Durchgangsstraße
- bei der Fahrt von SF Richtung Süden entlang der Küste würde ich die erste Übernachtung in Monterey oder Carmel einlegen oder auch noch weiter fahren
- wenn Ihr Euch für die Fahrt entlang der Küste Zeit nehmen möchtet, was ich sinnvoll finde, wäre dann statt Santa Cruz zusätzlich eine Übernachtung in Santa Barbara sinnvoller (also z.B. Monterey/Pismo Beach/Santa Barbara). Viele machen auf dieser Strecke nur eine Übernachtung, z.B. in Pismo Beach, ich würde aber doch wenigstens 2 empfehlen. Für diese Fahrt braucht man einfach Zeit, v.a. auch für Tierbeobachtungen.
Der Sequoia NP würde sich natürlich lohnen, paßt aber nicht so gut in Euere Streckenplanung hinein (ohne Umweg geht das nicht). Den Kings Canyon würde ich aber keinesfalls zusätzlich machen - der ist eher für Wiederholer geeignet, die "alles andere" schon gesehen haben.
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Hallo Susanne,
vielen vielen Dank für deine Antwort und die Tipps!
Ich hatte selber schon darüber nachgedacht, den Joshua Tree NP auszulassen. Würdest du dann die gesamt Strecke LA - Grand Canyon an einem Tag fahren? Joshua Tree und Lake Havasu hatte ich nur deshalb in der Planung drin, weil ich dachte, dass eine Zwischenübernachtung auf der Strecke sinnvoll wäre.
Leider bin ich auch der Meinung, dass Sequoia NP wegen dem Umweg nicht machbar ist. War schon jemand in Calaveras Big Trees SP? Ist das eine gute Alternative?
Alles Liebe, bibop87
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Also ich würde die Strecke nicht durchfahren, da sie ja doch sehr weit ist und Ihr ja gerade erst am Vortag angekommen seid. Je nachdem, wo Ihr in LA übernachtet und wann Ihr losfahrt, werdet Ihr dort ja auch erst einmal im Stau stehen...
Ich würde wohl Kingman als Zwischenstation ins Auge fassen.
So ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich war wohl mal vor vielen Jahren im Calaveras SP (bin mal den ganzen histor. Highway 49 abgefahren, zu der Zeit war es wohl). An Einzelheiten kann ich mich aber nicht erinnern. Eine kleine Alternative wäre das sicherlich, und einen Abstecher dorthin wäre ja machbar auf dem Weg nach San Francisco. -
Also meinst du durchfahren bis Kingman, übernachten und von dort dann zum Grand Canyon und somit früher dort sein, als mit der anderen Streckenführung über Lake Havasu?
Amargosa war die günstige Alternative zur Übernachtung direkt im Death Valley.

Das mit Lee Vining statt Bishop fasse ich ins Auge. Bodie ist mittlerweile rausgefallen. Aber dann hätten wir nochmal mehr Zeit für den Yosemite.
Danke für deine Hilfe!
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Es kommt halt darauf an, was Ihr Euch für einen einzelnen Reisetag zumuten wollt, v.a. direkt am Anfang ist man ja doch durch die lange Reise und den Jet Lag übermüdet.
Falls Ihr durch den Joshua Tree fahren wollt, würde ich nach der Durchquerung von Süden nach Norden zum Übernachten eher direkt in Twentynine Palms bleiben, sonst wird das mE zu viel für einen Tag. Dann könntet Ihr am folgenden Tag nach Tusayan weiterfahren, das wäre natürlich eine Alternative. Die Besichtung des Grand Canyons würde sich dann eher auf den folgenden Tag verschieben.
Auch in Page ist natürlich die Zeit äußerst knapp, dort würde ich mindestens 2 Übernachtungen empfehlen.
Macht das mit Amargosa auf keinen Fall, die Lage ist für die Besichtigungen im Nationalpark einfach nicht vorteilhaft. Gerade weil Ihr so wenig Zeit habt, müßt Ihr die Übernachtungen an den optimalen Orten einplanen, um nicht unnötig Zeit durch Hin- und Herfahren zu verlieren...Die Fahrt nach Bodie lohnt sich meiner Meinung nach, es ist einer der schönsten Geisterorte, die ich bislang gesehen habe, ich würde es nicht weglassen, falls es irgendwie in Euere Planung paßt.
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Hallo,
Wir planen zurzeit eine Reise anfang März 2016 der fängt von LA geht San Diego, vielleicht 1 Tag nach Mexico Grenzstadt zu anschauen geht Arizona durch nach Grand Canyon NP, weiter Las Vegas und zurück von LA wieder nach DE.
Meine Frage ist ob jemand Erfahrung die Strecke anfang März, wie das Wetter überhaupt könnte sein?
Ich würde mich freuen die Antworte! Vielen Dank!
Giselle
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Giselle58:
Hallo,Wir planen zurzeit eine Reise anfang März 2016 der fängt von LA geht San Diego, vielleicht 1 Tag nach Mexico Grenzstadt zu anschauen geht Arizona durch nach Grand Canyon NP, weiter Las Vegas und zurück von LA wieder nach DE.
Meine Frage ist ob jemand Erfahrung hat die Strecke anfang März, wie das Wetter überhaupt könnte sein?
Ich würde mich freuen die Antworte! Vielen Dank!
Giselle
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Haben unsere Tour durch den Südwesten im Februar/März 2013 unternommen.
In San Diego und Las Vegas war T-Sirt-Wetter.
Wir waren am 28.02. am Grand Canyon. Hier waren noch immer Schneereste, aber die Straßen und Wege waren frei. Es waren zwar nur ca. 5 Grad, aber die Sonne schien und man konnte wunderbar am Rim entlang spazieren. Wanderer, die den Canyon hoch-/runterstiegen hatten Spikes unter den Schuhen.
Ansonsten ließen sich alle Straßen und Highways überall gut befahren. Nur im Bryce NP waren noch einige Straßen wegen Schnee gesperrt. Dort war auch der einzige Tag mit Neuschnee (aber nur ein paar Zentimeter).
Und im Death Valley fand ich es schweinekalt und sehr windig.
Regen hatten wir in den 3 Wochen auch nur einmal. Aber das muss nicht heißen, dass es immer so ist. Denke wir haben viel Glück mit dem Wetter gehabt.
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plari66:
Haben unsere Tour durch den Südwesten im Februar/März 2013 unternommen.In San Diego und Las Vegas war T-Sirt-Wetter.
Wir waren am 28.02. am Grand Canyon. Hier waren noch immer Schneereste, aber die Straßen und Wege waren frei. Es waren zwar nur ca. 5 Grad, aber die Sonne schien und man konnte wunderbar am Rim entlang spazieren. Wanderer, die den Canyon hoch-/runterstiegen hatten Spikes unter den Schuhen.
Ansonsten ließen sich alle Straßen und Highways überall gut befahren. Nur im Bryce NP waren noch einige Straßen wegen Schnee gesperrt. Dort war auch der einzige Tag mit Neuschnee (aber nur ein paar Zentimeter).
Und im Death Valley fand ich es schweinekalt und sehr windig.
Regen hatten wir in den 3 Wochen auch nur einmal. Aber das muss nicht heißen, dass es immer so ist. Denke wir haben viel Glück mit dem Wetter gehabt.
Danke Plari66 für die Information! Ich hoffe für uns auch so ein mit Wetter sein wird!
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@giselle58,
wenn du nur auf"Beitrag verfassen" klickst, wird der Text nicht immer wiederholt und esbleibt übersichtlicher zu lesen.
LG
Bine