Wetterthread Kuba
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Ich kann es ohnehin nicht verstehen, wie man in dieser Jahreszeit nach Kuba fliegen kann?!
Da weiß man doch daß dies die beste Hurrikan-Zeit ist! -
Wir Urlauber können uns darauf einrichten, aber wenn ich an die Menschen in der Region Holguin denke und speziell in und um Guardalavaca.....
Das ist schon eine Sch....situation.
Man kann nur hoffen, dass wenigstens die Menschen heil bleiben.
Wenn ich an die Holzhütten denke, da wird wohl nicht viel übrig bleiben.
Hoffentlich verlieren die Kubaner nicht den Mut und bauen sich ihre bescheidenen Unterkünfte wieder auf.
Was wird nur mit der Einrichtung geschehen (Kühlschränke, Fernseher etc.), darauf sind sie doch am meisten stolz....Wenn man wüßte, wie man nach der Katastrophe zielgerichtet helfen könnte....?
Gruß
Bahnradler
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Hola Dylan:
Habe gerade ein Mail aus Holgun und von der Playa Esmeralda bekommen:
ES WIRD HAMMERHART

:? 
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In Santiago laufen seit dem Vormittag (Ortszeit (OZ)) die Evakuierungen. Alle aus den Holzhütten werden in Steinhäuser untergebracht. Ike wird für Morgenvormittag (OZ) erwartet.
Im kubanischen Fernsehen wird gerade über einen Stufe-4-Hurrikan berichtet, im Großraum Holguin gilt höchste Alarmstufe. ALLE internationalen und nationalen Flüge von und nach Holguin sind gemäß der Fernsehsprecherin annulliert!
Zurzeit werden erste Überschwemmungen aus Baracoa gemeldet. Der Wasserspiegel ist an der Nordküste 3 m über normal.
In 6 bis 7 Stunden soll IKE zwischen Banes und Antilla auf Land treffen: >klick<.
Gerade lese ich, dass IKE in der letzten Stunde die vorhergesagte Route ein wenig nach Norden verlassen hat: >klick<.
P.S.:
Und jetzt wird informiert: IKE hat nur noch Stufe 3! -
Bahnradler wrote:
Wir Urlauber können uns darauf einrichten, aber wenn ich an die Menschen in der Region Holguin denke und speziell in und um Guardalavaca.....
Das ist schon eine Sch....situation.
Man kann nur hoffen, dass wenigstens die Menschen heil bleiben.
Wenn ich an die Holzhütten denke, da wird wohl nicht viel übrig bleiben.
Hoffentlich verlieren die Kubaner nicht den Mut und bauen sich ihre bescheidenen Unterkünfte wieder auf.
Was wird nur mit der Einrichtung geschehen (Kühlschränke, Fernseher etc.), darauf sind sie doch am meisten stolz....Wenn man wüßte, wie man nach der Katastrophe zielgerichtet helfen könnte....?
Gruß
Bahnradler
Setzt dich einmal mit @infocuba (hier im Forum) in Verbindung!!!
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Von heute Früh zwischen 08:30 und 09:30 Uhr (MEZ):
Heute früh gegen 04:00 Uhr (MEZ) / 22:00 (OZ) hat IKE bei Punta Lucrecia mit Windgeschwindigkeiten von 195 km/h (Stufe 3) bis 260 km/h (bei Banes bereits Stufe 5) kubanisches Festland erreicht.
In Baracoa und Guantanamo wird von 7 m hohen Wellen berichtet. Es gibt keine Telefonverbindung mehr. Mindestens 200 Häuser sind zerstört wurden; 1.000 wurden beschädigt. Überall liegen ausgerissene Bäume herum. Die Strassen sind massiv überflutet; das Wasser steht mindesten 500 m landeinwärts.
Aus Holguin wird von heftigsten Regenfällen und von zerbrochenen Fensterscheiben berichtet. Die Situation sei "sehr kritisch". Der Flughafen ist seit gestern komplett geschlossen, alle Flüge wurden annulliert.
Bisher gibt es keine Meldungen über Todesfälle. Es wurden mehr als 1 Millionen Personen evakuierte: 225.000 in Camagüey, 150.000 in Santiago de Cuba, 120.000 in Matanzas, 250.000 in Holguín, 92.000 in Villa Clara, 44.000 in Cienfuegos, ca. 60.000 in Guantánamo, 34.000 in Las Tunas, 13'000 in Varadero, 34'000 in Mayari...
11 der 14 Provinzen befinden sich im Alarmzustand:
Guantánamo, Santiago de Cuba, Granma, Holguín, Las Tunas und Camagüey im Oriente;
Ciego de Ávila, Villa Clara, Sancti Spiritus und Cienfuegos in Zentralkuba
Matanzas, La Habana Stadt und Habana Provinz im Westen.Die ersten Ausläufer haben Camagüey erreicht – Wind mit 100 km/h brachten bereits erste Stromausfälle.
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ohne Kommentar:
Eine Bitte von Kubas Regierung an die USA, ein seit Jahrzehnten gegen ihr Land verhängtes Embargo vorübergehend auszusetzen, lehnte US-Außenministerin Condolezza Rice ab. Die kubanische Führung hatte gegenüber Washington den Wunsch geäußert, den Kauf bestimmter Materialien zur Überwindung der Verwüstungen durch Hurrikan "Gustav" zu erlauben, wie das Außenministerium erklärte. Man habe auch darum gebeten, US-Unternehmen die Vergabe von Krediten für Lebensmittelkäufe zu erlauben.
Quelle: tagesschau.de
Kann mir jemand ein paar Hilfsorganisationen nennen an die ich spenden kann, und die auch an den richtigen Stellen ankommt?
Grüßle
roter1893 -
roter1893 wrote:
Kann mir jemand ein paar Hilfsorganisationen nennen an die ich spenden kann, und die auch an den richtigen Stellen ankommt
infocuba kennt sich da wohl bestens aus.Präsident Bush wird um Lockerung des Kuba-Embargos gebeten (aus "focus.de" vom 05.09.08)
Zwei prominente kubanische Dissidenten haben US-Präsident George W. Bush gebeten, wegen der Schäden durch den Hurrikan „Gustav“ das Embargo gegen Kuba vorübergehend zu lockern. „Sie wissen so gut wie wir, dass jedes Familienmitglied im Ausland physischen Kontakt mit denen haben wollen, die eine schwere Zeit durchmachen“, schrieben Marta Beatriz Roque und Vladimiro Roca in einem Brief, den sie in der amerikanischen Interessenvertretung in Havanna abgaben. (...) „Wissend, dass die unversöhnliche kubanische Regierung Hilfe von Ihnen annehmen würde, bitten wir Sie, amerikanischen Nicht-Regierungsorganisationen zu erlauben, das Leid der Einwohner hier zu lindern“, hieß es in dem Brief, der nach Angaben der US-Interessenvertretung ans Weiße Haus weitergeleitet wurde.<< (Quelle: online focus)Premiere: USA wollen Kuba helfen (aus "20min.ch"vom 05.09.08)
Die USA haben Kuba nach den Schäden durch Hurrikan «Gustav» eine zunächst symbolische Hilfe von 100 000 Dollar angeboten. Das wäre ein Dollar für jedes der vom Wirbelsturm nach amtlichen kubanischen Angaben beschädigte Haus.Ein Sprecher der amerikanischen Interessenvertretung in Havanna, Gregory Adams, sagte am Freitag, die USA würden ihre Hilfe aufstocken, wenn die Regierung ein US-Team zur Schadensermittlung ins Land liessen.
«Wir warten auf eine Antwort der kubanischen Regierung, ob sie ja oder nein sagen», erklärte Adams. «Das ist keine Wende in der US-Politik (gegenüber Kuba), es ist eine Antwort auf einen humanitären Notstand.»
Von der kubanischen Regierung kam zunächst keine Reaktion auf das Angebot des langjährigen Gegners, der seit der Kubakrise 1962 den kommunistischen Karibikstaat zu isolieren versucht. Die USA hatten vor drei Jahren ein kubanisches Angebot abgelehnt, Ärzte in den von Hurrikan «Katrina» verwüsteten US-Staat Louisiana zu schicken.
Die kubanische Regierung spricht von Milliardenschäden durch «Gustav». Am Donnerstag hatten zwei prominente kubanische Dissidenten US-Präsident George W. Bush gebeten, wegen der Hurrikanschäden das Embargo vorübergehend zu lockern. Unterdessen trafen mit russischen Flugzeugen Hilfsgüter in Havanna ein und auch mehrere südamerikanische Staaten sagten Hilfe zu.<< (Quelle: AP)
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So langsam hoert man mehr von den Auswirkungen. Hoert sich nicht gut an.
Hier etwas dazu(auf englisch halt)Der Link dazu ist:
http://www.cubanews.ain.cu/cubanews.htm.Da kann man sich durchklicken und gute Infos bekommen, vorrausgesetzt man kann englisch.
Hier ein Link zu Bildern(geht etwas langsam auf):
http://videos.cubasi.cu/cuba-impactos-huracan-ike/galeria/galeria.htm
Falls ich das jetzt hier am falschen Ort gepostet habe, schonmal Entschuldigung.
Holguin, Cuba Severely Damaged by Ike
HAVANA, Cuba, Sept 8 (acn) Eastern Cuban province Holguin is one of the most severely affected by the passing of Hurricane Ike, which greatly damaged communications, power supplies and tourist facilities in its territory.
Miguel Díaz- Canel Bermúdez, First secretary of Holguin Communist Party reported over the phone to the National television program Round Table, the amount and severity of damages in the eastern province.
Díaz- Canel highlighted that the territories affected the most by the winds and rains are Gibara, Moa, Rafael Freyre, Banes and the capital city municipalities. Among the main damages caused by the meteor are fallen trees blocking roads, power interruptions though that situation is improving thanks to the use of small power plants.
Also the communication systems suffered damages, especially the transmitting towers, which wreaked havoc in the mobile phones; besides the hotel facilities were affected in the tourist pole in Guardalavaca and Pesquero Beach.
The head of the Civil Defense highlighted the recovery actions that started immediately after the passing of Hurricane Ike when the resources started to arrive in the territory.
He also praised the work of health professionals who didn’t stop their work and they are already on the recovery actions to restore medical services in the province.
