Safaris
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Jambo,
ich mag es überhaupt sehr gerne, auf Safari zu sein.
Jeder Park hat seine Reize und Facetten, und jeder wird anders angesprochen bzw. hat eben so seine Vorlieben.
Aber gerade das macht es ja aus.
Ich bin ein absoluter Mara-Fan, danach kommt der Samburu.
Amboseli war für mich schön, aber seit September letzten Jahres hat der auch mein Herz erobert. Ich habe noch nie in meinem Leben soviele Elefanten gesehen wie letztes Jahr.Es kommt auch immer darauf an, wie man die Parks erlebt - trocken und staubig - grün und saftig - hohes Gras, kurzes Gras, viele Büsche, weite Savannen - gerade die Vielfalt macht den Reiz aus.
Manchmal sieht man viele Tiere, manchmal wenige.
Die Mara erleichtert Tiersichtungen natürlich schon sehr - im Vergleich zu den meisten anderen Parks.Die Migration in der Mara - die haben wir erst 2010 zum ersten Mal in der Mara erleben dürfen. Wir waren zwar zuvor schon zweimal im Februar in Tanzania (Lake Ndutu/südliche Serengeti), aber das war ganz was anderes - wenn gleich auch sehr beeindruckend und erlebnisreich.
Ich empfand es als sehr beeindruckend. Was für mich noch erstaunlicher war - sowohl in 2010 als auch in 2011 hatten wir trotz allem immer das Gefühl, dass wir relativ alleine in der Mara sind - das ist für mich auch ein entscheidendes Kriterium.
Ich bin jetzt z.B. kein Freund davon, am River zu stehen und auf ein Crossing zu warten.
Wie gesagt, die Vorlieben sind - Gott sei Dank - verschieden.In der Mara waren wir erst relativ spät, da mein Mann ja eine "kleine" Abneigung gegen diese Marahopser hat.
Die ersten Male haben wir immer Kombis Tsavo Ost, West, Taita Hills und Amboseli gemacht.
Ich möchte keinen einzigen Safaritag missen - es waren immer unglaubliche Erlebnisse.Wenn das Budget keine so große Rolle spielt, dann würde ich persönlich auch der Mara immer den Vorzug geben, am besten in Kombi mit dem Samburu ;).
Ansonsten hat aber auch eine Safari in die Tsavos immer ihren Reiz.Was für mich gar nicht geht, dass ist Kenya OHNE Safari.....
Gerade die Kombination Safari und Baden finden wir sehr ansprechend.Viele Grüsse
Chrissy -
Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen ,jeder sieht das anders,ich war gerade im Juli im Amboseli ,Tsavo Ost ,und West 4 Tage 3 Nächte , wir waren ein bisschen geschockt weil der amboseli sehr trocken war ,aber wir haben soviele Elefanten gesehen ,das war dann wieder ein Highlight .trotzdem wurde ich nicht mehr in denn amboseli fahren .
Lg Sabine -
Hallo in die Runde und schon mal Danke für 175 Seiten Lektüre (ok... ich habe nur ca 150 gelesen) ... und vielen Dank für tolle Anregungen und Ideen.
Normalerweise sind wir eher die "keine Pauschalreisen" Reiser, aber ich muss sagen, ich habe mir aufgrund einiger Tips hier u.a. auch die Severin-Seiten angeschaut.....
Nun haben wir paralell beim Anbieter angefragt und uns auch individuell Bausteine zusammengestellt und dabei festgestellt, dass wir ein super Angebot bekommen haben.
Wir planen insgesamt 21 Tage und davon 4 Tage (3 Nächte) Safari in den Tsavo West ...
Erfahrungen aus Asienurlauben haben uns gezeigt, dass es Unmengen zu sehen gibt, aber, wenn man auch noch Urlaub haben möchte, muss man eben mehrfach fahren / fliegen.
Ist unser "erstes Mal" in Kenia (Dezember 2012), aber das Lesen im Forum hat mir irgendwie schon gezeigt, dass es sicherlich nicht das letzte Mal sein wird.
Ich gestehe, dass das Lesen hier schon ... und noch diesen Park und doch noch das anhängen ... weckt, aber ich denke, es gibt auch noch viele andere Dinge in Kenia und Umgebung, die sich lohnen... von daher, bremse ich uns safarimässig erstmal aus.
Nun muss ich aber erstmal in den anderen Threads lesen, was es sonst noch so an Empfehlungen rund um das Severin Sea Lodge zu entdecken und erleben gibt...
Wenn Jemand noch Tips hat... gerne auch per PN, es ist schon schwierig, so durch alle Foren zu wandern und 180 oder so Seiten zu lesen
... aber andererseits machts ja auch Spass.P.S. was genau sind denn so die grossen Unterschiede Tsavo Ost und Tsavo West... das habe ich noch immer nicht so rausgefunden ... (aber ich habe ja auch noch nicht alles gelesen).
DANKE und .... Gruss Sabine
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Jambo Sabine,
du hast Recht, der Safarithread ist inzwischen sehr umfangreich.
Am Anfang erschlägt einen die Vielfalt wirklich, aber mit dem Severin Safari Camp habt ihr eine sehr schöne Unterkunft für eure Safari gewählt.
Außerdem sind ein paar Nächte in der gleichen Unterkunft einfach etwas anderes, als wie wenn man täglich wechselt.Der "große" Unterschied zwischen Tsavo Ost und West ist, dass es in dem normalen Hauptteil im Tsavo West sehr hügelig ist und man viele Bäume und Büsche und weniger offene Flächen findet. Dies erschwert teilweise die Tiersichtungen.
Dafür hat man von den Roaring Rocks oder vom Poachers Lookout eine herrliche Aussicht.
Im Tsavo Ost gibt es mehr Savannen oder einfach kleinere Büsche, die die Tiersichtungen erleichtern.
Safari ist immer auch eine Glücksache, aber es ist ein einmalig schönes Erlebnis.Viele Grüsse
Chrissy -
Und Jambo ... danke für die Antwort...
Nun hab ich aber doch noch mal eine Frage... die Safari wird uns in 4x4 Jeeps angeboten, alternativ gibt es auch einen Flug statt des Jeeps.
Ich tendiere ja zum Jeep, da wir ja auch Ersttäter sind und ich mir denke, dass man so auch mehr vom Land zu sehen bekommt. Andererseits hat natürlich "Kenia von oben" auch seinen Reiz.
Alternativ überlege ich (ok... ich bin die Planerin mit dem Vollmachtsvertrauen des Mannes an meiner Seite)
die Safari per Jeep und dann evtl. einfach mal einen Rundflug anzuvisieren... habt ihr dazu Erfahrungen? Hier hab ich noch nicht wirklich viel dazu gefunden (ist aber auch viel zu durchsuchen).Danke schonmal
Sabine
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Fliegen die nicht von der Severin Sea Lodge ins Safari Camp? Und dort dann mit den 4x4 Jeeps ... Meine ich jedenfalls, prüf das nochmal nach. Das Severin Safari Camp ist richtig toll. Den schönsten Blick auf den Kilimandjaro hatten wir im Severin Safari Camp, morgens beim Frühstück.
Ich mag den Tsavo West sehr gerne. Wir haben dort schon richtig tolle Sichtungen gehabt, auch sehr viele Großkatzen.
Und in diesem Jahr war es eher weniger, gar keine Katzen, wenig Elefanten. Aber das ist wirklich auch Glückssache. Landschaftlich ist er richtig toll und vielseitig.Rundflüge habe ich selbst dort noch nicht gemacht, meist geht das nur von der Küste in die Nationalparks mit den kleinen Maschinen.
Man kann Ballonfahrten machen in der Massai Mara, aber auch dazu muss man erstmal in die Mara fliegen.
Aber vielleicht wissen andere da mehr darüber
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Jambo,
also, je nach Angebot fährt man mit dem Jeep von der Küste zum Severin Safari Camp oder man fliegt. Eventuell wäre es ja eine Idee, dass man eine Strecke fährt und die andere fliegt.
Die Pirschfahrten selber werden dann mit Jeeps durchgeführt, wenn ihr das so vereinbart habt.
Ich selber bin auch ein "Jeepfan".Rundflüge selber in den NPs gibt es zwar schon, dafür muss aber eine Maschine geschartert werden und das kostet schon ein kleines Vermögen.
Ich finde den Tsavo West landschaftlich auch sehr schön. Wir waren schon einige Male dort und kennen inzwischen fast jede Ecke. Trotzdem werden wir jetzt dann auch wieder für zwei Nächte dort sein.
Von den Tiersichtungen her hatten wir auch schon totales Glück und manchmal etwas "Pech".Man hat wirklich bei guter Sicht auch einen schönen Blick auf den Kili - dieses Glück hatten wir bisher bei jedem Aufenthalt im Tsavo West - mal verschwommener, mal klarer.
Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo.. ja,, die Idee eine Strecke fliegen und eine per Jeep hatte ich auch schon.. allerdings müssten wir eine Leerfahrt zahlen .. also den vollen Flugpreis... wir buchen jetzt einfach mal Jeep und schauen vor Ort, ob wir dort jemanden finden, der mit uns halb hin und halb zurück teilen würde...
Ist ja auch noch bischen hin... macht aber viel Spass zu planen... und nochmal Danke an euch.!!!
Sabine
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Jambo,
für den wirklichen Preisvergleich würde ich trotzdem die Safari nochmal bei ein/zwei Anbietern vor Ort anfragen. Severin ist in Einzelsafaribuchungen nicht gerade günstig, aber die Kombipakete sind oft schon gut.
Ich hätte auch die Jeepvariante genommen. Ich muss gestehen, dass ich kein wirklicher Fan von Tsavo West bin,aber das sieht jeder anders. Habt Ihr mal an die Möglichkeit gedacht eine Nacht im Tsavo Ost ranzuhängen? So würdet Ihr diesen (meiner Meinung nach viel schöneren Park) auch kennenlernen und die Strecke zurück zur Küste wird nicht so lang.
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jambo

ich/wir sind totale kenia neulinge und planen derzeit noch unseren kenia urlaub. ich weiss wir sind ein wenig spät dran (unsere Reise startet am 19.08), aber das klappt bestimmt alles

wir werden 3 wochen in tansania & kenia verbringen und kommen am 28.08. in Mombasa an. und hier beginnen meine fragen an die safari experten:
ich habe bereits schon angefangen den kompletten Thread zu lesen, aber mittlerweile denke ich, es bringt mir nicht sehr viel wenn ich 4 jahre alte Beiträge lese und mich durch diesen Thread kämpfe :). Einen geeigneten Einstiegspunkt zu finden ist auch nicht sehr einfach, aber bisher wurde mir hier im forum echt schnell geholfen und die leute sind super nett!
Aaalso wir würden gerne im Zeitraum 28.08. - 05.09. ein oder zwei Safaris machen.
Zur Situation: wir wären am 28.08 in Mombasa und könnten von dort aus starten.
Unsere Ideen sind nun folgende:- Wir fahren mit dem Zug nach Nairobi. Von dort aus Richtung Hell's Gate Nationalpark: dort kann man ja wohl zu Fuß oder mit dem Fahrrad eine eigene Safari starten. Das gefällt uns auf den ersten blick sehr gut und ist mal was andres :). Wieviel Zeit sollte man für sowas einplanen? Und danach von Nairobi eine 3-Tage-Safari zur Masai Mara ....
ooooder
- Was meint ihr: ist es ratsam von Mombasa aus eine separate Safari (Tsavo ?! Amboseli) zu buchen und dann selbst mit dem Zug von Mombasa nach Nairobi zu reisen und von dort aus eine Tour in die Masai-Mara zu machen?
oooder
- ... sollen wir bei einigen Anbietern eine indivudelle safari anfragen, die in Mombasa beginnt und in nairobi endet?
wir müssen nicht den kompletten zeitraum on tour sein, ist ja auch eine kostenfrage und wir müssen auch aufs Budget achten. Habt ihr vll Tourvorschläge was da sinnvoll wäre? Und eventuell auch Safari-Anbieter? KABS hab ich schon gesehen, aber preislich waren die mit einer Masai-Mara Tour recht hoch angesiedelt

Ich weiss unsere Gedankegänge hören sich recht chaotisch an, aber wir sind totale neulinge und ihr habt bestimmt gute Tipps

Viele Grüße
gore123 -
Auweia...das wird schwierig...A seid Ihr seeeehr spät dran und B hört sich das für mich etwas "durcheinander geraten"an.
Zur Mara:
Es ist Migration, sprich die Mara ist seeehr teuer im Moment, ist sie sowieso, aber jetzt eben noch mehr. Es wird auch schwer sein noch Unterkünfte zu bekommen, die günstigeren werden sicherlich voll sein. Wenn Ihr auf's Budget achten müsst, Euch das KABS Angebot zu teuer war, dann kann ich Euch fast nur von der Mara abraten. Eventuell nochmal nach einer günstigeren Unterkunft fragen, ob es da noch Möglichkeiten gibt. Aber ich glaube den Braten insgesamt wird das nicht mehr fett machen. KABS war sicherlich nicht hoch angesiedelt, sondern im völlig normalem Rahmen für die Jahreszeit. Es unterscheidet sich von Veranstalter zu Veranstalter ein bisschen, aber wesentlich günstiger wirst Du diese Safari sicherlich nicht bekommen. Wenn Ihr noch mehr Zeit hättet könntet Ihr so eine Tour mal als reine Jeepsafari bei einem Veranstalter in Nairobi anfragen, aber ich lege fast meine Hand auf die Herplatte, dass Du sowas in einer Woche nicht mehr hinkriegst.
Ich würde an Eurer Stelle jetzt dann eine Kombi aus Tsavo Ost, West und Amboseli machen, ganz idealerweise mit jeweils 2 Nächten pro Park. Wenn runtergekürzt werden soll/muss würde ich eine Nacht im Tsavo West klauen.
Mit Hell's Gate habe ich mich 2007 mal beschäftigt, für mich klang es nicht sehr interessant, sicherlich nett, aber nicht mit anderen Parks vergleichbar. Ein Bekannter war
mal dort weil er sich sehr für Vögel interessiert, dafür muss es super sein. Ansonsten bietet der Park nichts was es nicht woanders auch gibt. Jedenfalls ist mir das nicht bekannt. Natürlich ist er gut zum wandern, teilweise klettern und biking geeignet, wenn es das ist was Ihr wollt. Aufgrund der nicht vorhandenen Katzen könnt Ihr Euch dort relativ frei bewegen. Ich hoffe diese Infos sind noch aktuell. Ich habe mich danach mit dem Park nicht mehr beschäftigt, da es weitaus spannendere gibt
Ich persönlich würde diese Nummer streichen und die Zeit und vor allem das Geld für die
Fahrt dorthin, irgendwelche Übernachtungen und wieder retour in die o.g. Safari investieren, da habt Ihr mehr von. Vor allem - Ihr müsst von Nairobi auch erstmal zum Park kommen, Google maps berechnet knappe 2 Stunden, da kannst Du totsicher mit ca. der doppelten Zeit rechnen, Nairobi ist so gut wie immer dicht. In meinen Augen lohnt diese Tour absolut nicht!!Wie habt Ihr es denn mit dem Hotel vor? Es wird allerhöchste Zeit zu buchen. Ich hoffe Ihr kommt nicht auf die Idee ohne Buchung zu fliegen, bei den vor Ort Preisen wird es Euch in den Hotels die Schuhe ausziehen. Immer über die Veranstalter gehen. Gut, zur Not kann man so eine Buchung auch noch übers Internet kurzfristig machen.
Ich würde mir das mal ganz zackig überlegen, auch wegen den Leertagen für die Safari.
Allerdings wird es hier mehr als Zeit.So eine knappe Planung endet oft im Chaos, irgendwann ist man komplett überfordert,
weiss nicht mehr was man buchen soll, macht dann aus Zeitnot "irgendwas" und legt am
Ende so gut wie immer Geld drauf, was man sich hätte sparen können wenn man früh
genug angefangen hätte zu vergleichen und zu überlegen was man überhaupt will.Interessant wäre auch zu wissen wie hoch Euer max. Budget für die Safari pro Nase ist. Danach könnte man sicherlich etwas genauer werden.
Drücke Euch die Daumen, dass noch alles klappt.
Lg
Stüppi -
Jambo,
ganz ehrlich, was Ihr vorhabt wird wenn Ihr nicht teuflisch aufpaßt im absolutem Chaos enden.
Von Mombasa mit dem Zug nach Nairobi ist nur was für die ganz harten und Ihr vertrödelt viel zu viel Zeit, manchmal fahren die Züge auch einfach mal nicht, das ist halt Afrika.
Zu eurem Zeitpunkt ist in der Mara Migration, da ist es super teuer und vieles nicht mehr verfügbar.
Wenn euch schon Kabs zu teuer ist, die eigendlich gute Preise machen brauchst Du bei DM-Tours oder Lady M gar nicht erst anfragen.Mein Vorschlag, entweder die Mara, eine Flugsafari von Ukunda, oder eine Jeep/Minibus Safari in den Tsavo Ost/Amboseli.
Da man nicht weißt was Ihr für ein Budget habt ist es schwierig weitere Tips zu geben.Eins zum Schluß, Safaris sind wunderschön, aber eben nicht billig, Parkeintritte, Unterkünfte, Diesel, Fahrzeug, Fahrer etc. , alles hat seinen Preis und ich persönlich möchte nicht mit einem unsicherem Fahrzeug durch die Gegend fahren, ohne Flying Doctors Versicherung, nur weil der Anbieter mal 50€ billiger war.
Gabi 2001 ( Franz )
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Das "Problem" an Kenia ist, dass es kein Land für den "Spontantourismus" ist. Im Interesse des eigenen Geldbeutels (der zwangsweise mit einem Keniaurlaub schon gefordert wird) sollte man sich wirklich mit den Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung beschäftigen. Gerade was eine Safari angeht. Strandaufenthalte sind nicht so schlimm, es gibt immer genügend Übernachtungsmöglickeiten in Hotels aller Katagorien zu guten Preisen im Vergleich zu anderen Urlaubsländern.
Die Safari ist der Knackpunkt. Wo will ich hin? Was darf es kosten? Will ich fliegen oder fahren? Was sind sinnvolle Kombis? Wie lange soll es dauern? Möchte ich alleine reisen oder in einer kleinen Gruppe? Welche Unterkünfte möchte ich haben? ...
Das sind grundsätzliche Fragen, die man sich erstmal stellen muss. Je nach Länge kann man bis zu mehreren hundert Euro pro Nase sparen wenn man für die Dauer der Safari Leertage im Hotel bucht.
Dann sollte man bei einer Roadsafari darauf achten, dass die Strecken zwischen den Parks nicht zu lang sind, bzw. im Verhältnis zu den Übernachtungen in den einzelnen Parks stehen. Dieser Punkt wird sehr gerne unterschätzt, oft ist das Geschrei hinterher dann sehr groß und nicht selten sind die Veranstalter dann Schuld daran, dass man sich vorher nicht informiert hat.Ich habe 2008 mal ein Pärchen kennengelernt, die regelmäßig die USA bereist haben und wirklich mit der Vorstellung nach Kenia gekommen sind, dass man hier nach dem gleichen Prinzip vorgehen kann, Auto mieten, nicht großartig Unterkünfte vorbuchen und ab die Post, je nach Lust und Laune. Eine größere Bruchlandung A in Bezug auf den Tourismus in Kenia und B in Bezug auf den eigenen Geldbeutel hätten sie nicht machen können. Die Einsicht kam dann auch sehr schnell, nur leider war es da schon zu spät.
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Jambo,
eine Informationsstand zu den Parks:
Tsavo Ost: Ausdürrt, äußerst trocken. Lediglich der Galana führt Wasser. Bei den Unterkünften im Süden ist alles trocken. Der Aruba Damm ist ausgetrocknet und hat starke Risse im Boden.
Elefanten gibt es viele, sie laufen derzeit primär das Wasserloch am Tarhi an (Pumpe).
Tsavo West: Ebenfalls äußerst trocken. Die Wasserlöcher sind allerdings stellenweise noch gefüllt. Die Flüsse sind meist ausgetrocknet.
Amboseli: Von starker Dürre betroffen. Es hatte einmal geregnet, daher war die Gegend um Ol Tukai von manchen Herden bevölkert. Allerdings werden diese sich wieder in den Süden zurückziehen. Raubtiere halten sich alle im Süden auf.
Mara: Die Migration hat Ende Juli begonne. Große Herden im ganzen Park.
Wer ein "Crossing" sehen will, braucht viel Glück. Ich habe an vier Tagen keins gesehen und es gab wohl auch keins.
Zwei Geparden hatten Kinder. Die eine hat ihre leider "verloren". Offiziell heißt es Hyänen, die Ranger sprechen inoffiziell von Export ...
Die andere Mutter hat ihre Kleinen wohl noch...Die Flüsse führen sehr wenig Wasser.
Grüße
Gregor -
Hallo Gemeinde,
ich war schon mehrfach in Tsavo und Amboseli. Nun möchte ich bald Mal in die Masai Mara und erbitte Eure Antworten auf meine Fragen:
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In welchem Zeitfenster kommen die Herden während der Migration in die Masai Mara? Wann kommen sie frühestens/spätestens, wann gehen sie frühestens/spätestens wieder?
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Wann sind die Chancen am größten, dass man ein 'Mara-Crossing' sehen kann?
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Lohnt sich ein Besuch zu dieser Zeit oder ist 'tourimäßig' viel zu viel los, so dass man lieber zu einer anderen Zeit gehen sollte? Welche Zeit passt vom Wetter am Besten?
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Mit welchen Kosten muss ich während der Migration für eine 4-tägige Flugsafari mittleren Standards ab Mombasa (Diani, Bamburi) ungefähr rechnen? Gibt es eine Art Haupt- und Nebensaison? Wann sind diese und was wird dann teurer, was bleibt immer gleich: Camps, Eintrittsgebühren, Flugkosten, ...?
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Gibt es Tipps, was man unbedingt machen oder ansehen sollte? Irgendein Camp mit besonders gutem Preis-Leistungsverhältnis oder einer ganz besonderen Lage?
Vielen Dank schon Mal. Bin gespannt auf Eure Tipps und Erfahrungen.
Gruß
Matthias
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Jambo Matthias,
komme gerade frisch aus Kenia und der Mara.
Zuerst einmal darfst du dir die Mara nicht wie den Film "Die Serengeti darf nicht sterben" oder andere diverse Tierdokus vorstellen. Die Landschaft und die unendlich vielen Gnus sind atemberaubend.
ABER: Keiner weiß, wann, wie und wo die Gnus die Flüsse überqueren. Die Herden stürmen plötzlich zum Wasser. Man fährt hin - und die laufen wieder zurück.Ein Crossing zu sehen, ist ein extremes Glück. Wir hatten einen extrem erfahrenen Fahrer (seit 23 Jahren als solcher in der Mara tätig). Er hatte uns schon vorgewarnt.
Auch Jagdszenen sind äußerst schwer zu beobachten. Wir haben zwei Geparden erfolgreich jagen sehen, jedoch nicht so typisch, wie man es sich vorstellt. Nach 3-4 Sekunden war alles vorbei.
Die Mara ist wunderschön, jedoch sollte man sich von vielen Vorstellungen trennen. Die Tierfilmer verbringen Monate in dem Park.
Nun zu deinen Fragen:
- Wann die Herden kommen: Ende Juli / Anfang August. Man kann es nicht vorhersagen. Dieses Jahr kamen sie Ende Juli... Gehen tun sie im Oktober / November.
- s. Text oben.
- Der Amboseli ist wesentlich stärker besucht. Bei Raubtieren staut es sich schon etwas.
- Hauptsaison ist Migrationszeit. Für 4 Tage musst du schon mit ca. 1000€ rechnen. In der Mara gibt es nahezu nur sehr komfortable Camps.
Ich war im Ashnil und kann es empfehlen. Das Camp ist neu und modern. Vielleicht für manche zu modern. Es liegt zentral in der Mara direkt am Fluss.
Schön war auch das Figtree, leider liegt es nahe am Airstrip. Dafür hat es etwas mehr Flair. Toll sollen aber auch Sarova, Intrepids usw. sein. Da werden sicherlich noch andere etwas schreiben.
Gleich sind immer die Parkgebühren. Flugkosten weiß ich nicht, die Camps haben Haupt- und Nebensaison. Kosten tut es aber imemr etwas.
Gruss Gregor
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Hi Matthias!
Die Mara ist eine sehr gute Wahl und sie ist sehr groß. Die Möglichkeiten an Unterkunften ist riesengroß. Das von Greno angegebene Camp ist an sich wirklich schön, es ist der typische Ashnil Standard, nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht kennst Du das Ashnil aus dem Tsavo Ost. Wir waren letztes Jahr im Mara Ashnil, es ist schön, keine Frage. Ich würde es allerdings wohl nicht mehr buchen. A ist es mir zu groß, das typische Afrika Camp Feeling fehlt und B liegt es in einer Gegend die mich persönlich so gar nicht mehr reizt. Ich finde sie einfach landschaftlich recht langweilig,
weil einfach nur "platt". Ausnahme natürlich die Migrationszeit. Ansonsten reizt mich die Keekorok/Ashnil Ecke wirklich nicht mehr. Waren 2 x da (Ashnil, Keekorok) und bei mir wird es kein drittes mal geben dort. Da hat die Mara wesentlich mehr zu bieten
Ich persönlich mag die die Talek Gegend sehr gerne, sie ist landschaftlich wesentlich abwechselungsreicher. Auch die Koyiaki Conservation Area.
Die mit Abstand besten Tiersichtungen in Bezug auf Raubkatzen hatten wir immer im Talek Bereich. Die Filmteams für z.B. BBC und die prof. Fotogaphen tummeln sich alle im Bereich Govenors/Intrepids/Rekero.Die Mara hat mit Abstand die meisten Raubkatzen. Natürlich ist die Mara riesig im Vergleich zum Amboseli. Der Amboseli ist ein "Minipark". Dass der Amboseli stärker besucht ist an Raubkatzen wie Greno schreibt stimmt so nicht, aufgrund der Größe des Parks ist es nur einfacher sie zu finden.
Auch in der Mara ist alles Glückssache, ob man nun ein Crossing sieht, jagende Katzen oder so wie Christa es jetzt hatte - die Gepardin Malaika, die es sich auf dem Dach ihres Jeeps bequem gemacht hat.
Was ist Euch bei den Unterkünften wichtig? Buschfeeling? Luxus?
Wirf' mal einen Blick auf das Aruba Mara Camp, das Mara Sarova Camp, das Mara
Intrepids Camp und das Royal Mara Camp. Dies ist ein guter Querschnitt mit m.M.n.
reizvollen unterschiedlichen Gebieten der Mara.
Solltet Ihr doch zur Migration reisen solltet Ihr das von Gregor angesprochene Gebiet mit ins Auge fassen.Auch würde ich mich für die Migration auf die Reisezeit August bis Anfang Oktober beschränken. Danach ist alles Glückssache, alles kann...nix muss....Anfang Oktober kann es auch schon mehr regnen.
Ich persönlich mag es auch in der Mara die Unterkünfte zu splitten und 2 verschiedene Gegenden zu besuchen. Bei längeren Aufenthalten bietet sich das an.
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@Stueppi: Da hast du mich wohl mißverstanden.
Die Frage war, ob die Mara stark besucht ist ("tourimäßig viel los"). Da der Amboseli recht klein ist, wirkt er wesentlich stärker besucht. Teilweise fährt man zumindest in der Hauptsaison in einer Kolonne.
In der Mara hingegen verteilt es sich. Allerdings staut es sich an den raubkatzen - wenn es sich herumspricht.
Ich meinte also nicht, dass man im Amboseli mehr Raubkatzen sieht. Dem ist definitiv nicht so.
Zu den Gegenden ist vielleicht aber auch zu sagen, was man sehen will und erwartet.
In der Keekorok-Gegend usw. (die dich nicht mehr reizt) hat man eben mehr die typische Landschaften, die man so aus dem Fernsehen kennt. Endlos weite Savanne mit einer Akazie...
Die Talek Gegend ist abwechslungsreicher, mehr Galeriewälder und und und.Wenn man ein Camp bucht, das relativ zentral liegt, kann man auch jeden Tag einen anderen Teil der Mara besuchen.
Das Ashnil würde ich übrigens auch nicht mehr buchen! Nicht wegen der Größe, sondern eher weil es wenig Safari-Gefühl vermittelt. Es ist einfach zu modern, teilweise zu "steril". Ich habe das Intrepids und das Figtree (recht alt) gesehen. Beide sahen optisch schöner aus.
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So, nun mein Beitrag zum Epiya.
Tsavo Ost:
Wir wollten eine Nacht im Epiya Chapeyu verbringen und dann runter zum Tarhi fahren (2. Nacht). Um ca. 12 Uhr kamen wir im Epiya an. Es liegt wunderschön am Galana. Die Palmen sind toll. Das Camp ist nicht groß, sehr urig. Ich war begeistert.Wir waren mit zwei Franzosen die einzigen Gäste. Die Franzosen fuhren gerade los...
Wir stellten das Gepäck ab, das Bad war dreckig (viele tote Fliegen) und sollten Lunch bekommen. Der Essensplatz liegt wunderschön unter den großen Palmen am Galana. Der Grill wurde für uns angeschmissen.
Dann das große ABER:
Wir bekamen Getränke. Wir wurden gefragt, wo wir herkämen. Ich sagte, aus Deutschland.Plötzlich kam unser Fahrer und sagte:
Wir müssen leider sofort das Camp räumen, der Italiener will KEINE Deutsche beherbergen!
Ich war sprachlos und räumte nur das Zelt. Das Personal wollte dann Geld für die Getränke und für die Dienstleistung (Tisch usw.) haben. Ich weigerte mich und forderte, dass der Italiener bitte kommen sollte. Er solle es mir ins Gesicht sagen. Dieser wollte aber zuerst nicht und später hieß es, er wäre in Nairobi... Er ließ sich also verleugnen. Das Personal wiederholte aber das, was unser Fahrer schon mitgeteilt hatte.DEUTSCHE SIND IM EPIYA CHAPEYU NICHT WILLKOMMEN!
Die Unkosten bezahlte unser Fahrer, wir rasten mit Tempo 100 zum Tarhi Camp, wo man uns herzlich empfing.
Stueppi, ich glaube dir das mit dem Epiya. Aber auch so etwas geht gar nicht. Das ist purer Rassismus! Alleine aufgrund dessen würde ich jedem vom Epiya abraten. Es liegt wunderschön, jedoch war das Bad dreckig und das verhalten des Italieners geht gar nicht. Punkt!
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Ach Du heiliger Strohsack
Das ist derbe...Auch hier absolut unverständlich für mich. Bei uns war genau das Gegenteil der Fall, absolut herzlich Behandlung des Personals (vom Manager haben wir allerdings nichts gehört oder gesehen, keine Ahnung ob der da war).
Wir hatten uns auch vorher die Bewertungen (ebenfalls von deutschen) durchgelesen, hier und in anderen Portalen durchweg positiv.
Manchmal steckt man nicht drin und kann mit alles und allem Pech haben. Bei Euch scheint der Wurm wirklich dringesteckt zu haben.