World insight Erlebnisreisen
-
Achso, zum Essen vielleicht noch ein Hinweis: Die Reise ist ja überwiegend "nur" mit Frühstück im jeweiligen Hotel. Wärend der Rundreise war es meistens so, dass wir mittags immer geschlossen an einer preiswerten Garküche oder einem Restaurant gehalten haben, aber auch abends musste man sich eigentlich selten Gedanken um sein leibliches Wohl machen. Yak, unser Reiseleiter hat sich fast jeden Abend ein schönes nettes Restaurant überlegt, wo wir dann gemeinsam, wenn man wollte, mit dem Bus hingefahren sind und sehr lecker gegessen haben. Apropos Bus, unsere Busfahrer haben uns nach jedem Ausflug mit gekühlten Wasserflaschen und Erfrischungstüchern erwartet. Und ansonsten gab es eigentlich kaum einen Tag, an dem sich Yak nicht noch was Tolles einfallen lassen hat außerhalb der Leistungsbeschreibung von WI. Am letzten Abend hat Yak für uns noch einen Tisch im Bayoke Tower im 77. Stock reserviert, wo es ein großes Büffet gab und wir die Reise über den Dächern von Bangkok herrlich ausklingen lassen konnten. Das Hotel in Bangkok ist zwar nicht mehr das Neueste (aber sehr sauber und alle sehr nett), aber es liegt dafür nur einen Katzensprung vom Königspalast und der Khao San Road entfernt, wo man sich auch mal ins Getümmel stürzen kann.
-
Hallo katjaworld,
vielen Dank für die Nachricht. Ich war schon zweimal in Thailand, allerdings individuell, also auf eigene Faust. Bangkok, Chiang Mai, Koh Chang habe ich eigentlich schon gesehen, aber ich denke so mit einem Reiseleiter ( der wohl auch recht engagiert war ) ist es doch noch anders und man sieht so einiges mehr.
Essen ist für mich auch kein Problem, denn ich liebe die kleinen Garküchen. Also falls ich noch etwas wissen möchte, werde ich dich per PN kontaktieren.
Schönes Wochenende
LG Kerstin -
Karda Momme wrote:
Ich war im Februar ersmals mit dem Veranstalter world insight unterwegs.
Hier nun meine Erfahrungen:
Ich buchte Vietnam/Laos/Kambodscha mit der aktiv plus Variante. Das sind Reisen, wo auf mehr körperliche Aktivität der Reisenden eingegangen wird.
Obwohl die Mindestteilnehmerzahl deutlich unterschritten war (9), fand die Reise mit 5 Personen statt.
Die Organisation war perfekt, von unseren Reiseleitern wurden wir stets pünktlich abgeholt, die Programmpunkte fanden fast alle statt.
Die Hotels waren qualitativ erstaunlich hochwertig. Dass einmal die Laken nicht sauber waren, einmal ein Zimmer offensichtlich mal von Rauchern bewohnt wurde, empfinde ich als kleine Schönheitsfehler, wenn man sich auf das Abenteuer Fernreise begibt.
Unsere Reiseleiter waren sehr nett und bemüht, uns auch für die Freizeit Tipps zu geben. Nun ist es für Asiaten offensichtlich extrem schwer, die deutsche Sprache zu erlernen, und sie waren oft nur schlecht zu verstehen. Das hat das Zuhören manchmal sehr mühevoll gemacht.
Mein Fazit: eine tolle Reise mit netten Leuten, professioneller Umgang mit Schwierigkeiten ( wegen eines schweren Unfalls in der Nacht zuvor, war die Halongbucht für Übernachtungsboote gesperrt)
Ich würde immer wieder gern mit WI reisen!======================================================
Meine Freundin und ich waren im November 2011 mit World Insight in Vietnam. Wir hatten uns für die Comfort Plus Variante entschieden.
Wir waren von Land und Leuten begeistert, von World Insight
nicht. Die vollmundigen und wortgewandten Katalog-Slogans wurden nicht eingehalten, Programmpunkte fielen aus u.s.w. Wir waren die einzigen der Gruppe, die die Kambodscha Verlängerung ausliessen. Unsere Mitreisenden haben uns aber berichtet, dass die Mängel dort noch gravierender waren. Wir, wie auch eine Reihe von Mitreisenden, haben uns danach bei World Insight
beschwert. World Insight hat die Mängel abgestritten und verharmlost und uns mit 40 Euro p.P. abgespeist. Nie wieder. Hier ein paar Mängel:-
Reiseleiterin wirkt insgesamt unerfahren, im Norden nicht ausreichend ortskundig,
-
Informationen zu Land und Leuten erfolgen selten und oft erst auf Nachfrage,
-
Einzelheiten zum Reiseverlauf werden zu spät angekündigt,
-
Angaben zum Reiseablauf wurden oft an die Gruppe delegiert (keine klaren, strukturierten Mitteilungen, z.B. Größe des Reisegepäcks),
-
Trinkgeldsystem von World Insight unbekannt; Übernahme der Trinkgeldkasse widerwillig, und erst nach mehrfacher Aufforderung; anfangs bei jeder Zahlung Nachfrage in der Gruppe,
-
bei längeren Busfahrten keine Einplanung von Pausen, z.B. Fahrt nach Sapa 12 Std., nur 2 kurze Toilettenpausen, 1 x 30 min. Pause nach „Aufstand“ um 15:30 Uhr, keine Mittagspause eingeplant, Pausen ohne Möglichkeit, sich selbst zu verpflegen / auch keine Pause für den Busfahrer oder Ablösung bei 12 Stunden Fahrt!!
Nicht durchgeführte Programmpunkte (ohne Erklärung oder mit nicht überprüfbarer Erklärung):
-
04.11.2011: Besichtigung einer Teeplantage auf dem Weg nach Sapa.
-
04.11.2011: Die Ankunft in Sapa lt. Katalog „am frühen Abend“ erfolgte trotz extrem unzureichender Pausen tatsächlich erst um 20:30 Uhr.
-
07.11.2011: Die optionale Wanderung von der Ecolodge zu einem Dorf der Roten Dzao wurde nicht angeboten und war wegen der Abfahrt um 11:00 Uhr gar nicht darstellbar
-
11.11.2011: Besichtigung Zitadelle in Hue nur auf Nachfrage.
-
14.11.2011: Besichtigung des Fischmarktes erfolgte deutlich zu spät am Tag erst nach Beendigung des Handels.
04.11.2011 Hanoi – Sapa
Der Busfahrer musste mehrfach nach dem Weg fragen und verfuhr sich mehrfach!
10.11.2011 Hanoi
Ein Frühstück im Hotel war wegen der Abreise um 4:00 Uhr nicht möglich. Es war der Verzicht auf das Frühstück eingeplant. Erst auf Nachfrage wurde ein Lunchpaket, dass leider nur aus ein wenig Obst, 1 Stück Schmelzkäse und Weißbrot bestand, im Hotel geordert.
11.11.2011 Hue-
Die Fahrradfahrt erfolgte – ganz im Gegensatz zur Katalogbeschreibung - im dichten Stadtverkehr auf sehr stark befahrenen Straßen.
-
Die Busse waren oft zu klein und hatten teilweise kein Gepäckfach. Daher erfolgte die Gepäckaufbewahrung ungesichert bis unter die Decke gestapelt im Innenraum!
08.11.2011 Halong Bucht: “Jewel of the Bay“
-
verspätete Abfahrt 45 min,
-
mehrfach Stromausfall, d.h. auch kein warmes Wasser,
-
mehrfach kein fließendes Wasser (auch Toilette) ohne Vorwarnung,
-
insbesondere am 09.11.2011 wurde nach dem Frühstück für 2 Stunden das Wasser komplett abgestellt – unangekündigt. In dieser Zeit funktionierte ohne Vorwarnung weder Toilettenspülung noch Dusche,
-
Essensportionen abgezählt,
-
keine „Kreuzfahrt“, sondern Fahrt immer in Sichtweite der Stadt,
-
2 Std. an einer Stelle gelegen ohne Erklärung (09.11.2011).
16.11.2011 Mekong Delta: „Mekong Eyes“
-
Mittagessen am 16.11.2011 dauerte 2 Stunden bis kurz vor Einbruch der Dämmerung, dadurch konnten wir die Landschaft nicht erleben,
-
abgezählte, sehr kleine Portionen/Nachbestellung nicht möglich.
-
- 08.11.2011 Nachtzug Lao Cai– Hanoi
-
4 Bett Kabine mit 4er Belegung statt 2er Belegung wie in der Katalogbeschreibung.
-
Agentur (und dadurch auch Reiseleitung) hatte von der Soll-Belegung keine Kenntnis.
15.11.2011 Saigon
-
Zimmer in 5. Etage ohne Fensteraussicht (Blick vollständig in den Lüftungsschacht) mit üblem schimmligem Gestank, keine Möglichkeit zu Lüften.
-
Alle anderen Mitreisenden hatten deutlich bessere Zimmer bekommen!
-
Nach unserer Beschwerde wurde uns ein Zimmer mit Blick auf schwarze Wand mit gleichem üblem Gestank in erster Etage angeboten, dass wir fassungslos ablehnten.
18.11.2011 Saigon
- Zimmer ohne Fensteraussicht (Blick vollständig in den Lüftungsschacht).
11.11.2011 Hue
- Fahrräder in schlechtem Zustand: Bremsen teilweise nicht funktionstüchtig, Bremsseile abgerissen, klapprig, verrostet, Sattel nicht auf unsere Körpergröße einstellbar, Panne wegen festgerostetem Bauteil am Hinterrad.
17.11.2011 Mekong Delta
- Fahrräder wieder in schlechtem Zustand: Bremsen teilweise nicht funktionstüchtig, klapprig, Sattel nicht auf unsere Körpergröße einstellbar, Pedal löste sich.
======================================================
-
-
Nur aus Interesse generell, war es eure erste Asienreise?
-
"Marokko aktiv plus mit World-Insight -ein Erlebnis
Die Rundreise war optimal zusammengestellt. Trekking durch den hohen Atlas mit Übernachtungen direkt bei den Berber Familien mit vielen positiven Erfahrungen. Direkt im Anschluss Trekking durch die Sahara mit Zeltübernachtungen eine völlig neue Erfahrung und ein sehr schönes Erlebnis. Zum Anfang der Reise Kultur in Marakesch, zum Abschluss freier Tag wieder in Marakesch für Besorgungen. Mehr geht nicht in 14 Tagen. Organisation und Durchführung einwandfrei, sehr empfehlenswert. Einziger Kritikpunkt, absolut schlechter und unfreundlicher Service der Fluggesellschaft Iberia. Null Punkte für Iberia, 9,5 von 10 Punkten für World Insight dem Reiseveranstalter. Danke nochmals für die perfekten 14 Tage ."
-
Meine Erfahrungen mit Reiseveranstaltern bei Fernreisen:
Bis vor ca. 10 Jahren habe ich meine Fernreise (1 x pro Jahr) selbst organisiert und durchgeführt. Dann aber war ich aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, kurz zu pausieren und habe die Reisetätigkeit dann nur noch über einen Veranstalter gebucht. Das hat Vor- und Nachteile. Meist kann ein Veranatalter günstigere Konditionen für Unterkunft usw. aushandeln. Man kommt auch leichter an spezelle Orte ran. Allerdings auf Kosten der persönlichen Freiheit. Denn z.B. Fotostopps sind nur im Rahmen der GEmeinschaft angesagt. Dafür muss man sich im Reiseland um (fast) nichts mehr kümmern. Nach meiner Erfahrung steht und fällt eine fremd organisierte Reise mit dem Reiseleiter oder -begleiter. Auch wenn viele Reisenden mehr oder wenig Englisch sprechen/verstehen, ist es doch immer besser, wenn eine gut deutsch sprechende Person die Leitung hat. Am besten es ist jemand, der als Deutscher in dem Reiseland lebt oder schon oft dort war, denn die Mentalität in einem fremden Land ist halt anders als bei uns zu Hause. Andererseit kommen ausländische Gastführer auch nicht immer auf Anhieb mit den europäischen/deutschen Gepflogenheiten zurecht.
Ich bin bisher mit zwei in Köln ansässigen Veranstaltern gereist. 4 x mit Djoser, zweimal mit World-Insight. Der Unterschied im Preis-Leistungsverhältnis ist nicht groß. Djoser ist manchmal im Ansatz etwas billiger, wobei dann die Nebenkosten (z.B. für Eintritte) noch gerechnet werden müssen. Ich persönlich ziehe inzwischen World-Insight vor, da ich im letzten Jahr (Laos/Kambodscha) bei Djoser einen schlechten Reisebegleiter hatte. Meine Reklamationen wurden nicht recht akzeptiert; man hört halt nur die guten Aussagen gerne. Anders bei World-Insight: Hier habe ich den Eindruck, dass man bereit ist, Mängel anzunehmen und zu verbessern.
Vergleicht auch mal auf einer Reisemesse die beiden Stände: Mir wurde dort mehr geholfen, wo nur eine Dame war, als an einem anderen Stand mit mehreren Leuten.
Kann sein, dass diese Aussage mehr meinem Bauchgefühl entspringt, aber meine mich treu begleitende Gattin ist der gleichen Meinung. -
Hallo,
ich beabsichtige dieses Jahr die 23-tägige Ecuador-Galapagos-Reise zu unternehmen. Hat jemand diese Reise schon einmal unternommen und kann etwas zum Schwierigkeitsgrad der Wanderungen sagen? Gibt es öffentlich zugängliche Reiseberichte zu dieser Reise im Netz?
Ich habe im vergangenen Jahr die Venezuela-Reise unternommen. Eine wunderschöne Reise, aber die als „leicht“ oder „mittelschwer“ ausgewiesenen Wanderungen waren m.E. doch sehr anspruchsvoll und zeitlich (laut Katalog) nicht zu absolvieren. -
Hallo lollo67
wir möchten auch eine trekkingreise - wahrscheinlich mit world insight - nach marokko buchen. wie anstrengend und vor allem wie schwierig habt ihr die wanderungen erlebt? wie viele höhenmeter macht man so im schnitt - schließlich ist der hohe atlas ja doch nicht so ohne? wir sind zwar gut zu fuß, aber keine alpinisten... und klettern und gratwanderungen bei denen man ständig am abgrund entlang marschiert wären nicht ganz meines...
und dann noch eine frage zu deiner sahara-erfahrung. gab es auch die möglichkeit, mal auf einem kamel durch die wüste zu reiten oder war alles zu fuß?
besten dank und beste grüße
lucky_neuÜberflüssiges Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Anrede entbehrlich ist.
-
Ewcik65:
Super, vielen Dank für eure tollen Berichte.
Die Reise klingt wirklich gut und ich werde mit WI fliegen.Hallo,
wie war deine Venezuela Reise mit WI? In welchem Monat warst du da? Ich plane dieselbe Reise 2013 und möchte wissen, ob du mit der Reiseorganisation, vor allem der Reiseleitung zufrieden warst. Man liest von WI soviel Schlimmes
Kriechtiere im Hotel interessieren mich nicht
Darauf bin ich schon eingestellt. -
tippifern:
Hallo,ich beabsichtige dieses Jahr die 23-tägige Ecuador-Galapagos-Reise zu unternehmen. Hat jemand diese Reise schon einmal unternommen und kann etwas zum Schwierigkeitsgrad der Wanderungen sagen? Gibt es öffentlich zugängliche Reiseberichte zu dieser Reise im Netz?
Ich habe im vergangenen Jahr die Venezuela-Reise unternommen. Eine wunderschöne Reise, aber die als „leicht“ oder „mittelschwer“ ausgewiesenen Wanderungen waren m.E. doch sehr anspruchsvoll und zeitlich (laut Katalog) nicht zu absolvieren.Hallo,
ich plane 2013 die Venezuela-Reise mit WI oder Ecuador& Galapagos (aktiv). Die Venezuela-Reise ist im Katalog nicht als aktive Reise ausgewiesen, daher wundert es mich, dass du viele Wanderungen als anspruchsvoll eingestuft hast. Ehrlich gesagt, bin ich für eine möglcihst aktive Reise und habe oft die Befürchtung, auch die Erfahrung, dass das, was im Katalog als mittelschwer angegeben ist, in Wirklichkeit sehr leicht ist.
Wie war die ganze Reiseorganisation, vor allem die Reiseleitung? Warst du zufrieden?
Vielen Dank im Voraus,
Jurga -
Hallo Jurga,
ich war im November auf Sri Lanka und die Organisation und die Reiseleitung war klasse.
Der Reiseleiter war einfach nur spitze, er hat sich um alles gekümmert und kannte sich bestens aus ( es ist allerdings nicht gesagt, dass man immer mit Norman unterwegs ist ). WI arbeitet mit Reiseveranstaltern vor Ort , d.h. es sind Einheimische die mit der Gruppe unterwegs sind, finde ich besser, da sie sich besser auskennen und sehr viele interessante Informationen über Land und Leute geben können.
Ich habe bis jetzt zwei Reisen mit WI gemacht, die dritte folgt im November. Mir ist wichtig, dass die Gruppe nicht zu groß ist und die Route stimmt. Die Qualität oder Sterne der Unterkünfte ist mir eigentlich egal. Ausserdem war es bis jetzt immer so, dass man genug Freiräume hatte, also nicht immer als Gruppe unterwegs war. Mir gefällt das Konzept von WI und deshalb habe ich auch wieder gebucht. Vor ein paar Jahren bin ich immer individuell unterwegs gewesen, habe aber jetzt keine Lust mehr alles zu organisieren und vorzubereiten. Da ist WI eine gute Alternative, wenn man mit der Route einverstanden ist.LG Kerstin
-
Überflüssiges Zitat entfernt
Hallo Kerstin,
danke für die Antwort. Ich denke genauso wie du, war bisher auch
nur auf individuell organisierten Reisen, habe aber langsam auch keine Lust alles selbst zu organisieren
Daher will ich jetzt mein Glück mit WI versuchen.
Ja, die Routen gefallen mir bei WI sehr gut, vor allem bei den aktiven Reisen. Warst du vielleicht auch in Vietnam mit WI? Ich kann mich nicht entscheiden: Vietnam oder Sri Lanka? Ich weiß, man kann beide Länder gar nicht vergleichen, daher ist für mich der Aktivitätsgrad der Reise ein wichtiges Kriterium. Na ja, auch der Leiter. Den kann man leider aber nicht wählen
Jurga -
Hallo Jurga,
ja Vietnam und Sri Lanka kann man beim besten Willen nicht miteinander vergleichen. In Vietnam war ich 2006 individuell unterwegs.
Eine Teilnehmerin der Reise nach Sri Lanka war mit WI in Vietnam ( es war eine Aktivreise ), sie war begeistert, besonders von den Trekkingtagen im Norden. Also wenn ich wählen müsste, würde ich mich wieder für Vietnam entscheiden. Sri Lanka war toll, die Landschaft paradiesisch, die Menschen sehr nett und zurückhaltend und der Reiseleiter super. Aber Vietnam hat mir persönlich besser gefallen. Allein das Essen ist ein Traum. Die Landschaft sehr schön und abwechslungsreich und auch die Menschen haben mir gut gefallen. Im Bergland war ich allerdings nicht, aber die Halong Bucht, Cat Ba, Hanoi, Hoi An und Hue waren schon einzigartig. Saigon hat mir nicht so gefallen, ist ein wenig so wie Bangkok, also schon sehr wstlich geprägt, Hanoi hat noch mehr Charme. Das Mekongdelta war sehr schön aber ich hätte lieber mehr Zeit im Norden verbracht.LG Kerstin
-
Hallo Jurga
zu der Venezuela-Reise habe ich mich bereits hier im Forum (Seite 13) geäußert. Unser deutscher Reiseleiter, der seit vielen Jahren in Venezuela wohnt, hat unsere kleine Gruppe vorzüglich geführt. Er war stets für die Gruppe da und versuchte das vorgeschriebene Programm mit kleinen Zusatzüberraschungen (Fotostopps, kleine Besichtigungen am Rande der offiziellen Routen usw.) zu würzen. Als meine Frau in den Anden krank wurde, besorgte er aus irgend einer Apotheke eine Mixtur, die sie wieder auf die Beine brachte. Die Strecken sind allerdings bedingt durch schlechte Straßenverhältnisse sehr lang. Aber wenn man sich die Routen vorher auf der Karte anschaut, weiß man ja, auf was man sich einlässt. Bezüglich des Schwierigkeitsgrades der Wanderungen ist das so eine individuelle Sache. Ich komme aus dem Flachland und für uns waren die Touren im Gebirge bei über 4000 m Höhe schon anspruchsvoll, aber sehr schön. Wir hatte einige Bergwanderer in der Gruppe, die sich jedes Wochenende in den Alpen aufhalten. Für sie waren die Touren eher leicht. Wenn du auf Aktivreisen stehst, dann könntest du bei der Venezuela-Reise unterfordert werde.
Ich finde bei WI bedauerlich, dass man die Reise nicht mit der Kreditkarte bezahlen kann. Ich besitze die ADAC-Karte Gold und da ist, wenn man die Reise mit Karte bezahlt, das Reiseversicherungspaket mit inklusiv. Dieser Vorteil entgeht mir bei WI, was mit zusätzlich Mehrkosten verbunden ist.tippifern.
-
Ich habe für September die WI-Reise "Südafrika Simbabwe Botswana" gebucht.
Hat jemand schon mal die Reise gemacht und kann seine Erfahrungen schildern?
Oder war jemand schon mal mit WI auf den anderen Botswana-Reisen?Vielen Dank und viele Grüße
Steffi -
Guten Tag, gibt es hier Reisende, die schon einmal mit World-insight in Burma/Myanmar waren und mir ihre Erfahrungen mitteilen mögen? Ich möchte gern nach Burma, traue mir aber nicht zu, die Reise selbst zu organisieren.
Danke für eure Hilfe! -
23 Tage Kamerun vom 20.2. bis 13.3.2012 mit World-Insight
Allgemeines
Tolle Reise mit einigen wirklichen Highlights aber teilweise sehr langen Fahrzeiten. Die Straßen waren im Süden gut, im Norden aber teilweise mit Schlaglöchern übersät. Oftmals war die Piste besser zu befahren als die Teerstraße oder was davon übrig ist.
Die Gruppe, 15 Reiseteilnehmer, hat super gut zusammengepasst. Plätze im Bus wurden immer wieder mal getauscht. Wirklich eine super Truppe. Dank an alle.Flug
Flug war sehr gut. Hin und Rückflug Brüssel-Douala-Brüssel war nur ca. zur Hälfte belegt, so daß man sich breit machen konnte. Freigepäck 2 x 23 kg. Da aber alle Koffer auf das Busdach gewuchtet werden mussten und der Bus mit uns und den Rucksäcken voll belegt war, nicht zu viel mitnehmen. Waschmöglichkeiten der Wäsche gibt es teilweise in den Hotels.
Abflug in Douala: 15 Euro Flughafengebühr. Die Koffer wurden nicht durchsucht, aber gewogen. Das Handgepäck wurde durchleuchtet und beim Einstieg noch mal per Hand durchsucht. Es gibt ein paar Läden mit Souvenirs und Zigaretten, Marlboro 15 Euro/Stange. Nach „Holzsteuer“ für meine Maske hat keiner gefragt.Reiseleiter
Unser Reiseleiter Frank war sehr engagiert und hatte alles, auch bei unangenehmen Situationen, sehr gut im Griff. Da er perfekt französisch, deutsch und englisch spricht und schon einige Jahre in Kamerun lebt, ist er auch sehr gut mit der Mentalität und den Sitten von Land und Leuten vertraut. Dank auch an ihn sowie Cloudine, die uns zeitweise betreute.Fotografieren
Fotografen werden etwas enttäuscht sein. Es gibt zwar ungeheuer viele und tolle Motive, aber viele Menschen lassen sich nicht fotografieren und gerade auf den Märkten ist es ein teilweise schwieriges Unterfangen für Portraitfotos. Teilweise sind die Menschen auch aggressiv, wenn man ohne zu Fragen fotografiert.Camping
Die 2-Mann Zelte waren gut, dicht gegen Plagegeister und Regen und leicht aufzubauen, wobei der Auf- und Abbau größtenteils von Cloudine übernommen wurde. Die gestellten Unterlagen waren leider sehr dünn. Vielleicht bin ich da auch etwas empfindlich, was aber wahrscheinlich an meinem Gewicht liegt. Ich würde anstatt des nicht benötigten Schlafsackes (auch die Nächte sind schön warm) lieber eine Luftmatratze mitnehmen.Preise
Ich habe für die ganze Zeit ca. 400 Euro zusätzlich gebraucht für Essen, Getränke, Trinkgelder und ein paar kleine Souveniers.
Wasser 1,5 Liter ca. 0,80 Euro, Bier 0,65 Liter ca. 1 bis 2 Euro. Essen im Hotel ca. 7 Euro, an den Straßenständen ca. 1 - 2 Euro, Baquette je nach Größe ca. 0,50 Euro, ganze Ananas ca. 1 Euro.
Geld haben wir gleich für die ganze Reise bei der Ankunft im Hotel getauscht.
1 Euro = ca. 650 CFA). Kleingeld ist rar.Wetter
Zwischen ca. 25 und 40 Grad. Im Norden trocken, im Süden etwas schwül und ein paar mal leichter Regen. Atlantik sehr warm, so um 28 Grad.Essen
Frühstück: spartanisch mit Kaffee/Tee, Baguette, Eier und Marmelade, außer dem super Büfett am ersten Tag in Doula. Früchte wurden von der Gruppe selbst gekauft.
Mittagessen: Einkauf täglich in einer Bäckerei, sehr gutes Baguette, Fischdosen, Käse, Joghurt, Obst etc., ansonsten auch mal eine Wurstdose von zu Hause.
Manchmal Fleisch und Fleischspieße an den Straßenständen, das war aber nur etwas für die ganz harten. (Viele Fliegen und auch Gedärme, sehr gewöhnungsbedürftig). Manchmal liegt auch noch der Tierschwanz mit Fell auf dem Grill, so daß man sehen kann, von welchem Tier das Fleisch ist.
Abendessen: Entweder im Hotelrestaurant oder außerhalb in einem Lokal. Essen war sehr gut, Fleisch, Fisch, Pommes, Reis, auch Gemüse und Salat. Einmal gab es Wildente.
Leider waren einige wenige aus der Gruppe ganz wild auf Buschmeat. So wurde den halben Tag ein lebender Waran auf dem Bus-Dach mitgeschleppt, der dann am Abend an den Ekom Nkam Wasserfällen geschlachtet werden sollte. Der überwiegende Teil der Gruppe wollte den Waran „freikaufen“ (40 Euro), was aber leider nicht möglich war. So wurde er dann geschlachtet und einige wenige konnten sich an seinem Fleisch „erfreuen“. Vielleicht dachte auch der eine oder andere Mann, daß die Kraft des Waranschwanzes in den eigenen übergeht!!! Macht keinen Sinn, aber man kann zu Hause wenigstens damit prahlen. Leider musste in Limbe auch noch ein Stachelschwein dran glauben. Traurig aber wahr.Früchte
Es gab vor allem Ananas, Bananen, Mangos, Papayas und Avocados, aber fast nur im Süden.Unterkunft
Die Unterkünfte (Hotels, Bungalows) waren überwiegend sehr gut, sauber, teilweise super schön gelegen und mit Pool. („Villa Kleber“ ohne Wasser).Bus
20 Sitzer Toyota, hätte etwas größer sein können. Die beiden Fahrer (Nord und Süd) waren außergewöhnlich gut.Zugfahrt
Die Zugfahrt ist sehr angenehm und es gibt kein Chaos auf den Bahnsteigen. Alles läuft ruhig ab. (Kein Alkohol im Zug erlaubt, Schmuggel schon
)
Leider hatte der Gegenzug auf unserer Rückfahrt vom Norden ca. 3 Stunden Verspätung, so daß wir wegen der eingleisigen Strecke warten mußten und erst am Abend in Kribi ankamen.
Vielleicht ändert WI ja die Strecke insoweit, das von Maroua nach Yaounde geflogen wird. Auch wenn das einen Aufpreis kostet ist es der Zeitgewinn allemal wert. Tag 11 und 12 besteht größtenteils nur aus Fahrzeit. (Bus-Zug-Bus)Souvenirs
Kauft man am besten am letzten Tag in Douala auf dem Handwerkermarkt. Hier ist die Auswahl am größten und anhand der vielen Stände auch der Preis gut. Hier gibt es auch die Perlen-Masken vom Grasland im Westen in großer Auswahl, Preis zwischen 50 und 100 Euro, je nach Verhandlungsgeschick. Ich habe während der Reise auf den örtlichen Märkten auch einige Souvenirs aus Ton gekauft. Leider hat keines der Stücke die Reise unbeschadet überstanden. Also alles gut verpacken.Plagegeister
Moskitos gab es nicht so viele, dafür aber alle möglichen anderen Stechmücken usw. die teilweise ganz schön aggressiv waren. Also auch tagsüber einsprühen und die Füße nicht vergessen.
Kakerlaken habe ich während der gesamten Reise nur eine einzige gesehen und erlegt.Krankheiten
Soweit ich es mitbekommen habe hat es keinen von uns richtig erwischt. Manchmal etwas mit der Verdauung oder leichte Erkältungen. Ich hatte 2 Tage etwas Fieber, aber das ist bei mir immer so.Die Highlights
**-**Schimpansen im Pongo Songo: Wirklich toll wie die da aus dem Wald ankommen und sich an einem hochhangeln. Etwas ungewohnt, aber ein tolles Erlebnis.
**-**Pygmäen: ca. ½ Std. Fahrt mit dem Paddel-Boot und ca. 20 Minuten Wanderung zum Lager der Pygmäen, Aufbau der Zelte, Teilnahme am Leben, Tanz- und Musikdarbietung der Pygmäen bis Morgens um 3.00 Uhr, „Waldgeister“. Am nächsten Tag Auffinden und Fällen eines Baumes mit Bienenhonig, Erlegen einer Viper durch die Pygmäen. Das war richtig toll hier.
**-**Rhumsiki, super Landschaft und mehrstündige Wanderung.
**-**Schlucht von Kola: Wandern und Klettern durch die Schlucht.
-80 mtr. hoher Ekom Nkam Wasserfall in einer tollen Urwald-Landschaft. (Drehort Tarzanfilm Greystoke)
-Super schöner heller Sandstrand von Kribi mit den Lobe Wasserfällen. Vom Hotel aus kann man in ca. 1 ½ Stunden am Strand entlang zu den Fällen wandern und mit dem Moped zurückfahren. (2 Euro)
(Das Essen der Krebse bei den Wasserfällen kann man sich sparen. Die Krebse sind so winzig klein, das ist reine Touristenabzocke). Besser auf dem Fischmarkt direkt am Hafen essen, daß ist sehr empfehlenswert..
-Maga See: Fahrt mit dem Motorboot auf dem teilweise mit Seerosen und anderen Wasserpflanzen bewachsenen See, Beobachtung von Flusspferden, viele Vögel, Besuch eines kleinen Fischerdorfes.
-Internationaler Frauentag. Aufmarsch der bunt gekleideten Frauengruppen, Abends Tanz in einer Art Disko im Freien, tolle Stimmung.
-Stopps bei sehr vielen bunten Märkten.Etwas ein Reinfall war der Wasa Park. Ganz wenige Tiere und die sind so scheu, daß sie beim Anblick von Menschen sofort reißaus nehmen. Gesehen haben wir Giraffen, Pferdeantilopen, Warzenschweine, Schakale und viele Vögel, aber wie gesagt, alles weit weg. Kein Vergleich zu Kenia oder Tansania.
Elefanten und Löwen haben wir im Wasa keine gesehen. Bei den Löwen hatten wir kein Glück (es gab aber welche, da eine andere Reisegruppe aus Mittelfranken zwei gesehen hat).
Die Elefanten sind zu dieser Jahreszeit weiter nach Norden zur Grenze des Tschad abgewandert. Die örtliche Agentur von WI hat uns aber auf ihre Kosten in einem Tagesausflug (Tag
weiter in den Norden in den Kalamalou NP zu den Elefanten gefahren.
War super schön und es gab auf unserer Pirsch zu Fuß auch eine Herde Elefanten zu sehen.Wanderung zu den Mbororodörfern bzw. zum Kratersee „Frau“ und „Mann“ (Tag 19)
Einige von uns blieben in der „Villa Kleber“ mit ihrem tollen Garten, einige haben die 3-4 Std. Tour zu den Dörfern gemacht und 5 der ganz fitten machten die 8 Std. Tour zu den Kraterseen. Es war also für jeden Geschmack und Fitnesszustand etwas geboten.
Ich selbst war in den Dörfern. Im Nachhinein wäre für mich aber ein Erholungstag in der „Villa Kleber“ mit ihrem Garten die bessere Entscheidung gewesen.Zum Abschluß noch etwas Unerfreuliches
Mein Mitreisender Ewald und ich wurden an unserem vorletzten Tag in Limbe am Strand, ca. 2 Kilometer vom Hotel entfernt, Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls.
Der Strand in Limbe ist kilometerlang und man begegnet so gut wie keinem Menschen beim Spaziergang. Ein Einheimischer hat uns mit einer Machete angegriffen und ausgeraubt. Wir haben sofort alles was wir an Wertsachen hatten auf den Strand geworfen und so sind wir körperlich wenigstens unversehrt geblieben. Fotokamera einschl. Bilder sind allerdings weg.
Eine Erfahrung, die ich nicht noch einmal erleben möchte!
Eine gewisse Mitschuld trifft uns aber auch, weil wir die Wertsachen bei uns hatten.
Ich hatte mich bis zum Raubüberfall vollkommen sicher im Land gefühlt.Das sind meine Eindrücke und Erlebnisse von der Kamerun Reise. Andere Mitreisende haben das vielleicht anders gesehen. Aber jeder hat ja die Möglichkeit seine Erlebnisse der Reise hier darzustellen und andere daran teilhaben zu lassen.
Unser besonderer Dank geht an:- Rahel
- Hans
- Helga und Karl-Heinz
- Michael und Annett
- Dörthe und Gerd
die an unsere besondere Situation gedacht und Ewald und mir Bilder der Reise zugesandt haben.
Grüße aus Würzburg an RL Frank sowie alle unsere Mitreisenden.
Rainer
Sollte noch die eine oder andere Frage bestehen, bitte kurze Mail an: Mailadresse zum eigenen Schutz entfernt. Dafür gibt es hier doch den Button Nachricht schreiben