Malaria Prophylaxe für Kenya
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Jambo King,
mein Bekannter ruft kurz vorher im Hospital an, man kann aber auch ohne Voranmeldung hingegehen, der Service ist erstklassig.
@ Jassi
wenn Du Dir in den ersten Tagen Deines Urlaubs zB auf Safari was einfängst bei den ersten Symtomen ab ins Hospital und nicht bis zur Rückkehr nach Deutschland warten, wir hatten hier im Forum leider das Beispiel wo bis zur Rückkehr gewartet wurde, leider mit tödlichem Ausgang.
Gabi 2001 ( Franz )
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@KingKaba
habe alles von einen Freund bekommen der im Hospital an der Nordküste arbeitet.
Aber Frag doch einfach mal dort vor Ort in der Apotheke nur hier braucht man natürlich noch den Buffer die entsprechende Flüssigkeit zum fixieren dazu.Bin seit 2 Wochen wieder daheim zum Glück bis jetzt alles tuti.
@Gaby2001
hätte ich auch so gemacht.In Kenia wissen die Ärzte was zu tun ist.LG Jassi
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Ich muss Franz hier recht geben, natürlich war das Handeln des Hausarztes alles andere als ok und unser Gesundheitssystem ist sicher nicht ohne Lücken, aber doch wohl eins der besten weltweit.
Man braucht gar nicht bis in die Entwicklungsländer zu gehen, meiner Meinung nach das allerbeste Beispiel sind die achso tollen USA. Wenn man sich damit mal ein bisschen näher beschäftigt kommt einem die Galle hoch! Da braucht sich hier in Deutschland niemand beschweren, das ist Klagen auf gaaaaanz hohem Niveau...In diesem Fall hätte der Ausbruch vielleicht vermieden werden können wenn die Person sofort gehandelt hätte...wozu schleppe ich die Prophylaxe als Standby mit wenn ich nicht mal einen Arzt aufsuche der mich untersucht???? Wenn das Maleur Grande dann da ist ist Holland in Not, aber man kann nicht immer nur die Schuld bei anderen suchen....
Ich habe so etwas mal in Südafrika erlebt, wohlgemerkt in einer größeren Reisegruppe.
Ein Mitreisender bekam im Krüger Park hohes Fieber, neeeein, Malaria kann nicht sein, das war die Klimaanlage im Flieger....Die Reiseleitung hat stundenlang alles versucht um ihn zur Vernunft zu bringen, sie war sich recht sicher, dass es KEINE Erkältung ist.
Prophylaxe hatte er nicht. Stunden gingen es Land, diese hätten ihn fast das Leben gekostet, die Flying Doctors haben ihn sogar noch gegen seinen Willen rausgeflogen...
Dazu kann einem nichts mehr einfallen... -
Jambo, lese eure Beiträge mit Interesse.Nun ich war in den letzten Jahren 2mal in Kenia und habe nichts genommen.In Mombasa habe ich keinerlei Stechmücken entdeckt, in Nairobi schon eher.
Lebte eine Weile in ca. 1500 meter Höhe wo ich die meisten Stechmücken sah.
(EMBU) Vielleicht habe ich nur Glück gehabt, aber Moskitonetz ist Plicht.
Nun werde ich bald Rentner und werde hinziehen, jedenfalls die meiste Zeit des
Jahres.Bin im übrigen mit einer 42 jährigen Kenianerin verheiratet und diese hat noch nie präventiv was genommen.Sie hatte schon Malaria soweit ich weiss und hat dann bei den ersten Symthomen Tabletten genommen.
Habe den Beitrag über Malaria gelesen und habe zufällig Blutgruppe 0.
www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-08/malaria-genvarianten-mutation
Nun möchte niemand dazu verleiten leichtsinnig zu werden , ich selbst kannte einen Fremdenleginär der in Indochina sich die Malaria einfing und immer wieder Fieberschübe bekam.Nun das sind gut 30 Jahre her wo man noch nicht das Wissen
und die heutigen Medikamente hatte.Im übrigen arbeitete meine Frau früher im
Mobasa- Hospital , d.h. sie war bestens versorgt. -
Jambo Diddi,
natürlich machen Kenyaner keine Malariaprophylaxe - denn dabei spielt sicher auch eine Rolle, dass sie es sich nicht leisten können.
Bei uns Europäern bin ich trotzdem der Meinung, dass jeder selbst entscheiden sollte, ob er nun eine MP macht oder nicht. Zu diesem Thema wird es immer viele Meinungen geben. Richtig raten kann wohl keiner.... -
Hallo Dubhe,
habe gerade mit meiner Frau gesprochen, die mir sagte das sie bei einer Infektion
Fansidar nimmt. Laut ihrer Aussage ist man nach 2 Tagen wieder gesund.
Habe hier auch noch was interessantes gefunden www.gigers.com/matthias/malaria/heal.htm#Stechmueckenlarven .
Sehr interessante Seite die Medikamente gegen Malaria auflistet.
Gruss Diddi -
Wegen Malariaprophylaxe ist hier in diesem Thread alles schon x-mal durchgekaut worden. Nur so viel: in Kenia sind die Anophelesmuecken gegen Fansidar und Paludrine resistent. Diese Medikamente können natürlich bei Einheimischen wirken, für uns Touristen sind sie gefährlich. Meine Tochter nahm diese Medikamente nach einer falschen Beratung schon im Jahre 1997 und bekam zu Hause Malaria. In meiner nahen Verwandtschaft sind drei Ärzte, alle nehmen be noch so kurzem Aufenthalt in Kenia Malarone. Ich nehme Lariam ohne jegliche Nebenwirkung.
Yeiyo -
Genauso ist es bei mir auch - Lariam seit Jahren. Auch in meinem Bekanntenkreis sind einige Ärzte, diese nehmen auch Malarone, allerdings komplett nur als Standby. Mein Hausartzt arbeitet sehr viel für Ärzte ohne Grenzen in Kenia und Tansania, auch er setzt Malarone seit zig Jahren als Standby ein.
Die letztendliche Entscheidung muss hier jeder selber treffen.
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Erstmal Hallo an alle fleißigen Schreiber hier.
Bin seit eben hier angemeldet , da ich oft auf Reisen in tropischen Ländern unterwegs bin. Nun geht es über Silvester bis in den Januar rein für 15 Tage nach Kenia mit Safari.
Hab mir hier 10-15 Seiten durchgelesen aber alles ist dann doch ein wenig zuviel des guten
Mal eine Frage kann man die Prophylaxeprodukte als Stand-by benutzen? Ja oder?
Ich weis ja nicht wie alt die meisten hier sind aber als Junger Bursche (23) hat man doch nen gutes Immunsystem um auf Prophylaxe zu verzichten, bei der älteren Generation sieht das anders aus oder sehe ich das falsch ?
Werd mit Malerone holen eine Packung für meine Freundin und Mich und bei den ersten Anzeichen sofort zum Doc. Die kosten dafür kann man doch über die Auslandskrankenversicherung gelten machen falls man einen Doc aufsucht oder nicht?
Und zu den Stand-by Pillen noch Mückenschutz ala Nelkenöl und Antibrumm und dann hoffe ich bin ich gut versorgt.Gruß Marcus

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Jambo,
auch eine Prophylaxe schützt nicht 100% tig, dazu gibt es zu viele Typen und Resistenzen.
Stand by kann man sich schenken, wenn man Symtome merkt ab zum Arzt, Test machen und handeln, möglichst ohne Zeitverlust, was auf Safari problematisch werden kann.Ja. die private Auslandskrankenversicherung übernimmt alle Kosten, man muß halt nur in Vorleistung gehen.
Dieses Thema ist so komplex, da muß jeder einen Weg finden, auch der Besuch eines Docs in Deutschland hilft da nicht viel, frei nach dem Motto 3 Ärzte, 3 Meinungen.
Ich bin in 10 Tagen wieder für 4 Wochen drüben und bin die letzten Jahre ohne die üblichen Tabletten sehr gut gefahren.
Grüßle Gabi 2001 ( Franz )
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Und nochmal - Prophylaxe oder nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber bitte erst nach Rücksprache mit einem erfahrenen Arzt.
Ob hier jemand Standby empfiehlt oder sich auf seine jugendliche Unversehrtheit verläßt, das muss jeder selbst wissen.
Nur am Rande - Malaria macht auch vor Kindern nicht halt, die eigentlich ein ganz besonders gutes Immunsystem haben sollten. Denn die Malaria ist keine Immunschwächekrankheit, sondern wird durch die Anopheles-Stechmücke übertragen. Und die fragt nicht nach Alter oder Zustand des Patienten

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Jambo Marcus,
Gegenfrage: hast du für deine Reisen in tropische Länder keine Prophylaxe genommen?
Wir sind hier nicht befugt zu einer Prophylaxe zu- oder abzuraten - wir dürfen hier nur Erfahrungen weitergeben... Ich bin oft in Kenya, habe bisher nie auf eine Prophylaxe verzichtet. Für mich selbst lege ich nicht die Hand auf die Herdplatte, bei etwaigen möglichen Anzeichen sofort ins Hospital zu laufen.
Nach wie vor ist ein Arzt/Tropenmediziner der Ansprechpartner, der dir raten kann... danach liegt es immer in deinem Ermessen wie du handelst...
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Hallo,
ich denke, dass wir hier nie einen Konsenz finden werden, ob jetzt Stand-by oder Prophylaxe. Richtig ist, auch die Prophylaxe schützt nicht 100 %-ig, sondern schwächt nur den Verlauf der Krankheit ab. Deshalb ist es wichtig, sich auch zusätzlich zu schützen, in dem man abends z.B. die Haut so weit wie möglich bedeckt, die vorhandenen Mosquitonetze auch benutzt usw.
Ich selbst (reise seit den 70-zigern im Kontinent) habe immer Stand-By mit. Auch meine Kinder - und jetzt meine Enkel (6 und 9) - nehmen keine Prophylaxe. Dies jedoch in Absprache mit deren Kinderarzt, der zusätzlich eine Ausbildug als Tropenmediziner hat.
Wie gesagt - es muss jeder selbst wissen wie er es macht. Aber immer in Absprache mit dem Arzt.
LG
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Habe eben gerade beim Surfen eine Bewertung bzgl. des Diani Reef gelesen (die zuletzt Abgegebene).
Darin heißt es in den Tipps:
*"Lassen sie sich gegen Gelbfieber impfen .Einnahme von Malariatabletten ist nicht unbedingt nötig, man sollte Sie aber dabei haben."*Diesen Ratschlag halte ich für höchst fragwürdig. Man kann bestimmt über die Malaria Prophylaxe streiten. Unnötig ist jedoch die Gelbfieber-Impfung. Zumindest derzeit.
Wie kann man einen solchen Ratschlag verbreiten?
Wer auf Nummer sicher gehen will, macht bitte beides. Die Malaria ist in Kenia aber weitaus wichtiger als die Gelbfieber-Impfung.Auch verwunderlich:
"Einkaufsmöglichkeiten ca. 15 min Fussweg vom Hotel oder für 20-40 KES mit einem Matutu nach Ukunda.aber nicht empfehlenswert."Natürlich würden die Dinger nicht durch den deutschen TÜV kommen, verkehrssicher sind sie wahrscheinlich auch nicht. Trotzdem würde ich davon nicht abraten. Sie sind zumindest in Diani eine sehr gute Möglichkeit, um von A nach B zu kommen - wenn es Tag ist.
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Ich finde es immer wieder verwunderlich , es kommen immer wieder die gleichen Fragen und immer wieder die gleichen Antworten.
Für mich war es nie die Frage, als für mich klar war das ich nach Kenya reise , Malariaprophylaxe ja oder nein.
Es war klar das ich diese brauche.
Habe mich nur informiert ob Malarone oder Lariam , hab mich für Malarone entschieden.Fertig!
LG Jassi
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Jambo,
das mit den ständigen Wiederholungen wird sich nie ändern, es kommen ja immer neue Leute hinzu und die alten Hasen unter sich, davon könnte kein Forum leben.
Es gibt halt zu dem Thema verschiedene Meinungen, ob richtig oder falsch muß jeder selbst herausfinden.
Ich persönlich nehme seit 3 Jahren nichts mehr vorbeugend, denn selbst mit ist man keinesfalls auf der sicheren Seite.
Grüßle aus der warmen Sonne Kenias.Gabi2001 Franz
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Ich finde es nicht schlimm und völlig normal, dass sich die Fragen wiederholen. Wie soll das anders gehen? Neulingen fehlt schlicht und einfach die Info und wahrscheinlich auch die Geduld und Zeit sich durch einen seitenweise Forums Thread zu suchen.
Ich bin wirklich Willens und versuche das gerade in anderen Foren für das für mich noch völlig fremde Land Namibia, teilweise kann man da wirklich verzweifeln mit dem Suchen und was man nun glaubt oder nicht.Malaria ist und war schon immer so eine Sache, es gibt DEN Ratschlag nicht. Wenn ich auf meine beiden Ärzte gehört hätte (beide bei Ärzte ohne Grenzen) hätte ich noch nie eine Prophylaxe gemacht und hätte diese immer nur als Standby mitgenommen. Ich habe mich mit immer sicherer gefühlt und nehme so seit Jahren ohne Probleme Lariam.
Die Matatu Geschichte erinnert mich an unseren ersten Keniaurlaub. Damals habe ich mich mit dem guten alten Reiseführer auf Kenia vorbereitet, aber das war es dann auch. Das war noch nicht meine Internet/Foren Zeit.
@ Greno, es kann sein, dass dem Urlauber von der Reiseleitung vor den Matatus abgeraten wurde. Dies war damals bei uns schon der Fall und natürlich machen sie es heute auch noch. Besonders NECK und TUI weisen hier sogar auf "mögliche lebensbedrohliche Situationen" hin.
Wir haben der Reiseleitung damals hier auch zuerst Glauben geschenkt und uns auf ihre Aussagen schon verlassen. -
@Stueppi: Ich glaube, der Schreiberling stützt sich dabei auf eigene Erfahrungen, so wirkt das jedenfalls in seinem Text.
Beim Matatu wird es eh genauso zwei Meinungen geben wie zur Malaria Prophylaxe.Lustig finde ich jedoch, wenn jemand gegen diese Prophylaxe ist, aber unbedingt die Gelbfieber-Impfung empfiehlt. Das ist schon seltsam.
Die Übersicht des Forums leidet eben auch durch die schlecht funktionierende Suche. Die findet ja nichts. Dazu kommt, dass es nur einen Safari-Thread gibt. Vielleicht sollte man das etwas aufgliedern. Zum Beispiel für die beiden Tsavos und die Mara jeweils einen extra Thread. Und den Safari-Thread nur für die Organisation zu nutzen. Das würde vielleicht vielen schon sehr weiter helfen.
Außerdem könnte man die Threads "Sicherheit" und "Ausflugsmöglichkeiten" festpinnen. Dann sind eben 7 Threads angepinnt, na und? Im Thailand oder DomRep Forum sieht es ähnlich aus.
Mein Vorschlag wäre also:
- Visavordruck
- Malaria-Prophylaxe / Impfungen
- Wetter
- Safari
- Tsavo
- Mara
- Sicherheit
- Ausflugsmöglichkeiten Diani
Oder anstatt "Ausflugsmöglichkeiten" einen Thread zu den Beachboys. Wiederholt sich ja auch oft.
Das soll nur eine Anregung sein. Würde wahrscheinlich schon helfen.
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Daumen hoch, den Vorschlag finde ich gut! Auch die Strukturierung.
Ich persönlich finde den Safari Thread ganz fürchterlich, ganz sicher mit super Infos, aber da erstmal rankommen

Vielleicht könnte man den Punkt 5. Tsavo auf "5.Tsavo/Amboseli" erweitern, da diese Parks ja doch sehr häufig zusammen besucht werden.
Vielleicht wäre auch noch eine zusätzliche Rubrik "Unterkünfte" hilfreich, es kommen ja doch oft Fragen zu Strandhotels und Safariunterkünften.