Safaris
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Jambo,
wir sind vom 31.05.-15.06. in Kenia.
Jetzt haben wir uns endlich für eine 4-tägige Safari entschieden, die wir gerne zur Halbzeit unserer Reise machen wollten und jetzt erhalten wir die Rückmeldung, dass diese nur am 03.06. und am 09.06. angeboten wird
:? Zeitlich total unpassend, aber wann würdet ihr die denn machen? Direkt zu Beginn oder erst zum Abschluss des Urlaubs? Wir können nämlich nicht genau einschätzen, wie anstrengend die Safari wird. Braucht man dann noch viel Erholung?LG
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Das hängt vermutlich davon ab, wohin es geht.
Mit dem Flieger in die Mara empfinden die meisten als nicht so anstrengend wie z.B. eine Jeep- oder Bussafari mit viel Fahrerei.Ich selbst finde Safari entspannend und schön, von daher als gar nicht anstrengend. Aber das ist persönliches Empfinden

Generell würde ich vom Ablauf her die Safari lieber am Anfang des Urlaubs machen, in Eurem Fall also ab 03.06.2013.
Welchen (unflexiblen) Anbieter habt Ihr da? Das scheint eine recht konfektionierte Safari zu sein

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Was ist das denn für ein Anbieter, der Dir Daten vorschreibt??? Einer der großen deutschen Riesen? In Kenia selber ist das nicht üblich, oder äußerst selten...
DU gibst vor wann Du auf Safari willst - wenn Du eine private Safari buchst gebt Ihr auch die Daten vor. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du privat buchen willst.
Jeder sieht das anders, ich brauche nach einer Safari überhaupt keine Erholung, da selbige eine für mich ist. Mir wäre das also völlig egal. Aber sie mittig in den Urlaub zu legen ist schon optimal von der Einteilung her.
Wenn es auf Biegen und Brechen dieser Anbieter sein muss legt sie an den Anfang.
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Schön, dass es so Keniaerfahrene wie euch gibt

Danke für die Infos.
Wir haben von überall die Info erhalten, dass es besser ist von hier aus zu buchen. Aber das wir jetzt genaue Zeiten einhalten müssen, finden wir auch nicht so toll! Naja...
Kann man denn vor Ort auch gut buchen? Könntet ihr uns da was empfehlen?
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Das hast Du falsch verstanden glaube ich. Natürlich kann man gut von hier aus buchen, zu Wunschzeiten und für die entsprechende Wunschsafari. Auch damit ggf. Leertage im Hotel eingerechnet werden können.
ABER - diese Aussagen waren nicht darauf bezogen, dass man das bei einem der großen deutschen Anbieter tun soll. Ihr könnt doch auch eine Safari über einen Anbieter vor Ort von Deutschland aus buchen. Wo ist das Problem? Dazu hatte ich Dir doch auch vor einiger Zeit schon eine PN geschickt. Und hier in den Reisetipps sind zig Anbieter aufgeführt. -
Jambo gezegen,
hört sich schwer danach an, dass es nicht die von euch gebuchte/gewünschte "Privatsafari" wird, sondern dass ihr noch mit anderen Gästen zusammen in ein Auto verfrachtet werdet. Da solltest ihr euch schleunigst mal erkundigen, wenn noch nicht gebucht! Wie alle anderen schon geschrieben haben gebt IHR den Zeitpunkt eurer Safari vor - auch ich würde diese übrigens in die Mitte des Urlaubes legen

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Jambo,
eine Anekdote dazu aus meiner Kenia Reise von vorletzter Woche.
Wir hatten eine Kurzsafari in den Tsavo Ost sowie Lumo / Taita gemacht. Im Ndololo Camp kamen wir pünktlich gegen Mittag endlich an. Am Nachbartisch saß eine 7er (!!!) Gruppe, die bei einem großen deutschen Anbieter gebucht hatte. Ein altes Ehepaar, einmal eine Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter, und eine kleine Familie. Ein Traum, zu siebt im Kleinbus.
Und das ganze kurz vor der Regenzeit, d.h. 35C. und 80% Luftfeuchtigkeit. Im Bus locker 40-45C.... Herrlich!
Zwangsweise musste man dort mithören. Die sieben Personen waren am gleichen Tag erst in Mombasa angekommen - mit Condor übrigens. Als Safari hatten sie folgende "Traumroute" gebucht:- Tag: Mombasa - Tsavo Ost - Robertson Camp (keine Ahnung, wo die sein soll)
- Tag: Robertson Camp - Amboseli
- Tag: Amboseli - Tsavo West
- Tag: Tsavo West - Küste
Im Ndololo Camp waren die sieben nur, um Mittag zu essen. Sie waren alle hundemüde und v.a. eins: Abgenervt! Die Mutter von der erwachsenen Tochter war nur am Nölen, wie furchtbar doch alles wäre und wie gerne sie jetzt im Hotel wäre. Das alte Ehepaar (besonders er) wusste alles besser und motzte über die Straßen, die Fahrweise, die Leute und die Geschwindigkeit. Das Kind war übermüdet und am Weinen.
Da es im Tsavo einen Tag vorher stark geregnet hatte, war der sehr grün, die Elefanten waren geflüchtet und die restlichen Tiere hielten sich eben im Busch auf. Dazu die Hitze. Jedenfalls waren die sieben bitter enttäuscht, wie wenig Tiere es zu sehen gibt. Man hätte doch lieber nach Südafrika fliegen sollen usw.
Ich habe mich dann eingemischt, mich über den Reiseverlauf erkundigt und sie dann mit dem Amboseli aufgebaut. Habe ihnen aber auch gesagt, dass ihnen noch viele Strapazen bevorstehen werden und das sie mit der Nörgelei nichts Schönes erleben werden.
Zum Schluss fragte ich nach dem Preis: 1249€ / Person. Sie waren ganz stolz drauf, dass Ihnen Getränke (Wasser) im Auto zustehen würden. Außerdem wollten sie noch mit dem Fahrer reden, dass sie nicht immer schon um 7.00 Uhr losfahren, sondern erst um 8 Uhr... Da der ältere Ehemann so unheimlich "freundlich" war ("In Deutschland brauche ich für 300 km max. 1,5h"), habe ich nichts weiteres mehr gesagt - bis auf "Viel Spass noch!"
Ich habe auch im Hotel wieder Paare getroffen, die hier reinschauen, aber vor lauter Verunsicherung lieber bei Tui usw. buchen. Keine Ahnung, wo die herkommt. Natürlich ist dieser Thread groß, aber jeder kann doch fargen. Und eins wird doch deutlich: Anbieter aus Kenia (egal ob Deutscher, Kenianer oder Ameisenbär
) sind GRUNDSÄTZLICH günstiger und WESENTLICH besser.Wir waren zu zwei im Jeep, haben zig "Polemans" Fahrzeuge getroffen (ddie werden von TUI usw. gebucht) - die Gesichter wären eigentlich ebenfalls ein Fotomotiv wert.
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Nette Anekdote - leider überhaupt kein Einzelfall bei Tui, Neckermann, Jahn und Konsorten :?
Ich vermute, dass mit dem "Robertson Camp" vielleicht das Patterson Camp gemeint gewesen sein könnte? Ist immernoch recht beliebt bei den großen Veranstaltern.
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Jambo,
kommen eben zurück von Kenia, mit Safari und Bade-Entspannung. Total begeistert, auch wenn wegen der früh einsetzenden Regenzeit sich manche Viecher "verzogen" hatten. Trotzdem. Wir entdeckten noch genügend und das hautnah. Und zu Dritt im Safaribus und zu max. 10 Personen in der Lodge. Das ist schon Privatsafari pur und d akann man nicht meckern. Und dass man bei den teilweise aufgeweichten Strassen nicht mit 200-km durch den Buschbrettern kann wie auf der bundesdeutschen Autobahn, sondern auch mal im Morast stecken bleibt und von Einheimischen herausgezogen werden muss, war für uns keine Nörgelei wert, sondern schon Erlebnis pur.
Das Buchungen vor Ort in Kenia billiger sein sollen für Safaris konnten wir nicht feststellen. In unserem Hotel kostete eine 2-tägige Flugsafari nach Masai Mara z.B. 680,- €. Zahlste in D auch nicht mehr. -
... Das Buchungen vor Ort in Kenia billiger sein sollen für Safaris konnten wir nicht feststellen. In unserem Hotel kostete eine 2-tägige Flugsafari nach Masai Mara z.B. 680,- €. Zahlste in D auch nicht mehr. ...
Gemeint sind ja auch eher die einheimischen ( außerhalb der Anlagen ) Anbieter.

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95 % der "Ottonormalverbraucher" Veranstalter in Kenia sind definitiv günstiger, und vor allem besser als die deutschen Reiseveranstalter, das ist Fakt. Spezialanbieter die es z.B. für spezielle Fotosafaris gibt lasse ich mal außen vor. Wenn Du sagst "bei uns im Hotel" - meinst Du das Angebot der Reiseveranstalter selber über die Reiseleitung oder Safaris gebucht über Leute am Strand, Vermittlung (meist verdeckt
) durch die Animation etc.?
Mit der Aussage "in die Mara für 680" kann ich erstmal nicht wirklich was anfangen, was ist inkludiert? WO befindet sich die Unterkunft? Im oder weit außerhalb des Parks? Welche Unterkunft ist es? Sind die Park Fees drin? Erst danach kann man sagen ob das nun gut oder schlecht ist. Sowas kann Neckermann neuerdings recht gut, im Hotel "günstige" Safaris anpreisen und wenn die Leute buchen wollen darauf hinweisen, dass die Park Fees
aber noch dazu kommen :?
Und ob Du da in Deutschland mehr für zahlen kannst...bestes Beispiel hatten wir jetzt im Februar. Ein österreichisches Pärchen zahlte für 2 Nächte in der Mara 470 Euro (!!!) mehr (gebucht über Tui) als wir für unsere 3 Nächte gebucht bei einem kenyanischem Veranstalter.
Die Aussage, dass deutsche Veranstalter nicht teurer sind als kenyanische vor Ort ist definitiv falsch! Was aber auch auf der Hand liegt weil Tui & Co. erstmal nicht schlecht dran verdienen, die Partnerunternehmen vor Ort (Pollmanns, Private Safaris etc.) auch noch die Hände aufhalten.... Und mindestens genauso wichtig wie der Preis ist die Qualität der Safari, zwischen einer pauschal von hier gebuchten und einer privaten Safari liegen Welten.
Natürlich kann man Glück haben, dass die Busse nicht voll besetzt sind, i.d.R. ist das aber Glückssache und kommt abseits der Nebensaion wirklich selten vor. -
Und zu Dritt im Safaribus und zu max. 10 Personen in der Lodge. Das ist schon Privatsafari pur und d akann man nicht meckern.
Ich glaube, Du hast noch keine Privatsafari gemacht, sonst würdest Du den Unterschied kennen

Und dass man bei den teilweise aufgeweichten Strassen nicht mit 200-km durch den Buschbrettern kann wie auf der bundesdeutschen Autobahn, sondern auch mal im Morast stecken bleibt und von Einheimischen herausgezogen werden muss, war für uns keine Nörgelei wert, sondern schon Erlebnis pur.
Die mir bekannten Privatsafaris gehen mit Allrad-Jeeps und bleiben normalerweise selten stecken.
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Das Buchungen vor Ort in Kenia billiger sein sollen für Safaris konnten wir nicht feststellen. In unserem Hotel kostete eine 2-tägige Flugsafari nach Masai Mara z.B. 680,- €. Zahlste in D auch nicht mehr.[/quote]
Klar, die sind im Hotel genauso teuer wie von Deutschland aus - wenn es sich um Safaris von TUI, Neckermann, Jahn usw. handelt.
Aber jedem das Seine, bin aber völlig überzeugt, dass es besser geht als im Safaribus

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Hallo!
Ich finde den Safaribus ansich nicht als Problem. Wir sind unsere zwei Privatsafaris auch nicht mit Jeep gefahren. Aber unser Bus kam überall durch, sind nie stecken geblieben.
Aber wir hatten den Bus für uns allein, das find ich wichtig dran.Wir sind übrigens mit dem Jeep auch schon stecken geblieben.
LG Sabine
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Wie ich sehen kann, hat di deine Reise gefallen. Das freut mich.
Wie aber auch andere verstehe ich so ein gewissen "Unterton" nicht.
In diesem Forum ist die Frage oft, wie und wo man buchen soll. Die Antwort ist eindeutig. Anbieter in Kenia anschreiben (es gibt dort auch deutsche Unternehmen) und Angebote einholen oder direkt vor Ort bei solchen Anbietern buchen. Punkt!
Dazu habe ich eine Anekdote meiner letzten Reise geschrieben, die sicherlich kein Einzelfall ist. Und für die meisten Touristen scheint es beim ersten Besuch doch sehr überraschend zu sein, dass es keine Autobahnen gibt, dass die Menschen meist zu Fuss geht und das die Gebäude nicht wie in München Grünwald aussehen.
Zu deiner Safari: Wunderbar, wenn du sie so erlebt hast. Da kann ich nur sagen: Glück gehabt. Hättest du bei einem Anbieter in Kenia gebucht, hättest du jetzt noch ca. 30-50% an Geld gespart und es wäre evtl. ein Jeep gewesen. Da wäre auch das "Steckenbleiben" ausgeblieben. Und ob der nette "Pollmanns" Fahrer so auf eure Wünsche eingegangen ist, bezweifel ich auch mal.
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Sabine, das mag sein, dass auch mal ein Jeep steckenbleibt. Das ist von vielen Faktoren abhängig, wenns ganz wild kommt steckt auch der Jeep. Aber dann fährt mit Sicherheit erst Recht kein Kleinbus mehr.
Oder man hat einen schlechten Fahrer erwischt
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Hallo Tails!
Das mit dem Stecken bleiben ist lange her, war noch mit ASC.
Mh, ich weiß nicht wer da Schuld war, aber auf jeden Fall sind dort alle anderen Autos an uns vorbeigekommen, wir sind umgestiegen und der Fahrer hat mit anderen Kollegen das Auto freigeschaufelt. Er ist einfach aus einer tieferen Fahrrinne nicht mehr rausgekommen, hat sie immer weitergegraben. Schätze mal einfach um 20 cm zu weit rechts gefahren. Aber ich bin kein Experte - unsere Safaribus hat in den letzten Jahren auf jeden Fall Strecken geschafft, das hab ich für absolut unmöglich gehalten. War wie bei einem Käfer, der immer wieder weiter krabbelt.

LG Sabine
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Mit dem ASC-Jeep haben wir auch unsere erste Safari gemacht

Die waren natürlich nicht mehr ganz so verkehrstüchtig, einmal mussten wir auch anschieben. Beim zweiten Mal haben wir uns geweigert, da ging er vor einer Löwengruppe aus. Anschieben wollten wir dort nicht
Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.Ich war noch nie mit Mini Bus auf Safari, möchte das auch nicht, mir fehlt da das authentische Safari-Feeling. Aber wem es gefällt, kein Thema.
Auf keinen Fall würde ich nochmal eine Pauschal-Safari buchen, auch wenn unsere erste und einzige eigentlich in Ordnung war. Wir hatten mit den Mitreisenden Glück. Aber das kann auch ganz anders ausgehen.
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Oh ja, da hast Du recht Tails, wir hätten unsere Mitreisenden einmal am liebsten zu den Löwen rausgeschmissen.

Damals hat mein Mann dann ein Safariauto gesehen, wo nur 2 Touristen mit Fahrer drin waren. Er meinte, wir fahren erst wieder auf Safari, wenn wir das auch so machen können. - Siehe da - es ging dann ganz leicht, man braucht nur gute Freunde die einem die richtigen Tipps geben.

LG Sabine
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Wie wird deine Safari aussehen?
LG Jasmin