Safaris
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Jambo,
guck dich mal ein wenig um. Die bekanntesten Einsteigerparks sind die beiden Tsavos - Ost und West und eben u.a. wegen des berühmten Kilimanjaro-Anblicks der Amboseli NP.
Zum Schnuppern eignet sich ganz gut eine Safari mit 1-2 Übernachtungen im Tsavo Ost, man kann diese natürlich auch um Nächte im Tsavo West erweitern. Wenn man den Amboseli noch hinzunehmen will, dann bitte mit mind. 4 Nächten (1 Nacht Tsavo West - 2 Nächte Amboseli - 1 Nacht Tsavo Ost).
Diese Safaris werden in der Regel mit dem Minibus bzw. einem Jeep durchgeführt.Der Preis hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Juni ist noch Nebensaison, somit sind die Preise bei den Unterkünften etwas günstiger. Aber hier geht es schon los, von einfach bis hin zu absoluten Luxus gibt es alles.
Dazu kommen noch die entsprechenden Park Fees (für 2013) : http://www.kws.org/export/sites/kws/tourism/downloads/2013_Conservation_Fees.pdfDann noch die Kosten für das Fahrzeug, den Fahrer/Guide, Versicherung, etc. Bei mehreren Personen reduzieren sich diese Kosten.
In den Safariangeboten sind diese Kosten normalerweise alle enthalten, wenn man sich nicht ganz sicher ist, dann lieber noch einmal explizit nachfragen.Grundsätzlich kann man mal sagen, dass es so ab ca. 200 € mit einer Nacht los geht. Es gibt aber auch öfters Angebote. Bei mehreren Tagen wird es im Verhältnis etwas günstiger.
Wenn ihr Angebote einholt, dann bitte genau vergleichen, also auch von der Unterkunft her.Die andere Alternative wäre eine Flugsafari in die Masai Mara. Diese kostet aber wegen des Fluges gleich noch mal ne Ecke mehr. Für nur eine Nacht lohnt sich das aus meiner Sicht nicht, auch wenn wir schon öfters Leute getroffen haben, die meinten, eine Nacht reicht vollkommen. Dies ist - wie gesagt - für mich nicht nachvollziehbar.
Hier sollten es schon mindestens 2 Nächte sein, da beginnen die Angebot dann aber ab ca. 600 € (Tendenz aber wirklich nach oben, u.a. wegen der geplanten Preiserhöhungen) aufwärts.Viel Spaß beim planen
Viele Grüße
Chrissy -
Sehr hilfreich ist auch wieder immer erstmal ein Blick in einen Reisefüherer um überhaupt rauszufinden was man will.
Oder zumindest mal die aktuellen Kataloge reinholen. Meiers, Tui, Jahn & Konsorten bieten alle die von Chrissy genannten Safaris an. Hier gibt es schonmal grobe Preisrichtungen. Daran könnt Ihr Euch erstmal orientieren. Diese Safaris kann man vor Ort oft preisgünstiger, aber vor allem qualitativ hochwertiger buchen. Aber das ist der nächste Schritt, erstmal einlesen!!! -
Tzzzz - eine Nacht Mara....wenn ich sowas lese könnte ich ehrlich gesagt auch in die Tischkante beissen
Die Flugkosten stehen doch in keinem Verhältnis...und es ist gerade mal ein Nachmittagsgamedrive und einer morgens.
Ich würde selbst 2 Nächte nicht mehr buchen, eben weil die Flüge so teuer sind. 3 Nächte ist für mich Minimum, werden es vier splitte ich die Gegenden und Unterkünfte im Park. -
Eine Nacht Mara?
das dürfte ungefähr so sein, als wenn man einem Ausländer sagt: Eine Nacht in irgendwo in Deutschland reicht.
Ich habe jetzt aus Kostengründen wieder drei Nächte gebucht. Da ist man dann aber schon bei 1000€, bei einem güsntigerem Camp bei 850€. Drei Nächte sind absolutes Minimum, eher vier Nächte.
Gerade die Mara kann sehr viel bieten, man kann aber auch extrem Pech haben. Da ist alles dabei.
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Wir sind seit gestern leider schon wieder zurück. Unsere Safari war einfach traumhaft. Wir sind von Diani Beach in den Tsavo West, danach waren wir im Amboseli (leider jeweils nur eine Nacht). Danach sind wir dann in die Mara geflogen, was wir wirklich nur empfehlen können. Wir hatten ein super engagiertes Fahrerteam, die es geschafft haben, dass wir in den 3 Tagen wirklich alle der Big Five sehen konnten. Es ist einfach toll, neben einer Löwin mit ihren beiden Jungen zu stehen und die sich einen Teufel um die blöden Kisten mit den Gaffern schert und in Seelenruhe ihre Jungen säugt, während Vatter mit vollgefressenem Bauch ein Stückchen weiter sich wie ein nasser Sack unter einem Schatten spendenden Baum fallen lässt und augenblicklich einschläft.
Leoparden und Geparde, Nashörner, Giraffen, Hyänen, Warzenschweine, Elefantenherden mit ihren Babys und abertausende Gnus haben wir gesehen. Einen Hippokampf konnten wir noch beobachten eine halbe Stunde vor unserem Rückflug sowie Krokodile und natürlich auch Zebras und und und ...... Es war einfach unbeschreiblich. -
Wow, das hört sich ja nach einer mehr als gelungenen Safari an
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Nashorn (gerade in der Mehrzahl) ist auch in der Mara keine Selbstverständlichkeit, das setzt eine große Portion Glück voraus. Nicht ganz so schwer, aber eben auch nicht alltäglich sind Leopardensichtungen.Auch ist die Mara immer wieder für eine Überraschung gut, ich habe dieses Jahr die erste Servalkatze dort gesehen, auch gab' es die letzten Wochen sehr viele Sichtungen des sehr seltenen und scheuen Caracals. Bei letzterem bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob es diesen in anderen Parks überhaupt gibt.
Wo habt Ihr nochmal geschlafen, war das Ashnil?
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Wir waren im Oloshaiki-Camp, was uns sehr gut gefallen hat. Ich kann es weiter empfehlen. Dort ist man wirklich um die Gäste bemüht und Essen und Unterkunft sind sehr gut.
Unser Fahrer war wirklich klasse. Ein Masai mit Namen Jacob. Er und seine Truppe hatten den ganzen Tag Funk- und Handykontakt, sodass immer einer wusste, was man wo findet. Aber wir hatten mit den Nashörnern wirklich Glück. Viele, die wir nach der Safari im Hotel gefragt haben, hatten keine gesehen.
Eine Servalkatze soll auch im Camp unterwegs sein. Gehört (wenn man dem Rezeptionisten glauben kann) haben wir sie öfter, gesehen leider nicht. Über die Leos haben wir uns aber auch sehr gefreut, weil wir in den ersten beiden Parks so gut wie keine Katzen gesehen haben und mein Mann unbedingt einen Leo sehen wollte. Als wir aber dann auf Tigerjagd (Scherzmodus an) gehen wollten, hat uns Jacob für bekloppt erklärt
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Hallo Schausel,
Wie war das Oloshaiki in Bezug auf die Migration. Ich kenne das Camp und auch mir hat es dort sehr gut gefallen.
Allerdings waren wir 2011 im Februar dort und fast alleine.Das Camp soll ja vergrössert worden sein und hat seither 7 neue Zelte dazubekommen.
Habe auch im HC gelesen, dass das Camp weit ab vom Schuss während der Migration sein soll.
Musstet Ihr weit fahren um die großen Tierherden bzw. Flussüberquerungen zu sehen ?l.g.
Capuceto -
Ich denke, Camps und Lodges sind sicher immer eine Ansichtssache, aber eines geht für mich gar nicht, wenn sie Pools haben. Einen Großteil im Jahr kämpft das Leben in weiten Gebieten Kenias um jeden Schluck Wasser, da ist es mir persönlich einfach unverständlich, Wasser auf diese Weise so sinnlos zu verschwenden. Mag jeder darüber denken wie er will, solche Unterkünfte bekommen kein Geld von mir.
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Naja, das kannst auch diskutieren bis zum umfallen...ich brauche auf Safari auch nicht zwingend einen Pool und würde die Unterkunft nicht danach auswählen, wenn er da ist springe ich allerdings auch gerne rein wenn die Zeit da ist. Wozu braucht jedes Hotel an der Küste mindestens einen Pool wenn es zwanzig Schritte ins Meer sind??? Wieso stehen Touris mind. 2x am Tag oft elendig lange unter der Dusche? Wohl wissend wie es mit der Wasserknappheit aussieht? Mal Butter bei die Fische - in den Hotels wird zu 90 % nach jedem Gang aus dem Meer der Duschknopf gedrückt. Was da täglich an Wasser alleine an der Küste für's Touristenherz durchgeht mag ich mir gar net ausrechnen....Da kann ICH keiner Safariunterkunft einen Vorwurf machen oder diese wegen dem Pool meiden. Auch ICH drücke den Duschknopf wenn ich aus dem Meer komme und stehe oft morgens und abends unter der Dusche.
Sowas auszudiskutieren ist ein Fass ohne Boden...
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Ich denke auch wenn es danach geht muss man ganz woanders anfangen, bei sich daheim zu Hause.
Die Camps und Lodges wo ich war hatten fast immer Pool, aber nicht weil ich es so wollte. Ich bin auch jemand der nach dem Bad im Meer NICHT unter die Dusche springt weil ich eh nach ein Paar Minuten wieder rein geh....da reicht mir die Dusche am Abend.
Nur wenn ich sehe wenn hier die Einfahrten und das Laub mit Wasser entfernt wird und schön laaaaaaaaaaaaaaaaaange den Strahl draufhalten, weil Fegen ist ja zu anstrengend, dann geht mir die Hutschnur auf.
Ich denke auch da ist ein Hotel oder Camp oder Lodge mit Pool nur halb so schlimm....
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Hannes, ich versteh Dich und denke durchaus ähnlich.
Es ist nochmal ein Unterschied, ob das Wasser an der Küste benötigt wird oder mitten im Busch, wo es normalerweise Mangelware ist. Der Aufwand, dort Wasser hinzubekommen, ist größer und ökologisch Wahnsinn.
Schön finde ich es, wenn jemand das auch mal anzeigt und es anderen vielleicht bewusst macht, schadet ja nichts, wenn langsam sich das Bewusstsein für das Land, in das man reist, ändert.Es soll ja auch schon Wildtiere gegeben haben, die ein Camp stürmten für den Pool - und nicht um zu schwimmen

Natürlich verschwenden wir überall Wasser, keine Frage. Ob das dann mitten im Busch sein muss - eigentlich nicht.
Trotzdem war auch ich schon in Unterkünften mit Pool, und fand das durchaus nett, mal in der Mittagspause zu baden. Gebraucht hätte ich es nicht ... Und es ist kein Kriterium für eine Buchung.
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Danke Tails, für deinen Zuspruch.
Mir ist es einfach wichtig, das die Leutchen, die sich hier Informationen für ihren vielleicht ersten Keniaurlaub holen, auch darüber etwas lesen.
Da das Wasser für die Küste aus der Quelle Mzima Springs kommt, ist die Leichtfertigkeit, wie die Leute in den Hotels damit umgehen noch eher zu tolerieren, aber im Hinterland ist es meines erachtens unverzeihlich.
Und wer weiss wie lange Mzima Springs noch sprudelt. Man braucht sich doch nur an 2009 erinnern -
Jambo,
also so ganz richtig ist das nicht lieber Hannes. Die Hotels an der Küste, gerade hier am Diani, beziehen Ihr Wasser aus dem Meer und haben eine dementsprechende Wasseraufbereitungsanlage.
LG
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Hallo,
wir waren 2012 im Januar/ Februar ( wo es hier in D so arschkalt war) 14 Tag in Kenia. 1 Woche Safari inkl. Tsavo Ost und West, Lake Naivasha, Nairobi, Amboseli und Masai Mara.
Es war einfach ein Traum.
Danach waren wir noch 7 Tage im Baobab Beach Resort, auch super.Nun möchten wir noch einmal nach Kenia, ca 10 Tage, inkl Masai Mara und Amboseli, da uns diese am besten gefallen hatte.
Habt ihr da vorschläge, wie und wo das das am besten zu buchen ist ?Wir sind über Meyers Weltreisen geflogen, die Safari wurde von Private Safaris durchgeführt mit dem besten Driver den es gab.
Liebe Grüße
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Du wirst sehen, dass 90% der Leute das von ihren Fahrern sagen und sie sich alle nix tun...die meisten sind einfach top.
Bei nur 10 Tagen Küste, Amboseli UND Mara???? Für mich zuviel des guten...
Ich würde Euch einen Küstenaufenthalt und eine reine Flugsafari in die Mara empfehlen, Amboseli aufgrund der knappen Zeit rauslassen.Oder aber wenn Geld keine allzu große Rolle spielen sollte - Flug von Ukunda in den Amboseli, Weiterflug in die Mara, Flug zurück nach Ukunda. Da bist dann aber mit einer dicken langen Stange Geld dabei.
Ich persönlich finde das auch zuviel bei nur 10 Tagen Urlaub.In den Reisetipps findest Du alle gängigen Anbieter, dort würde ich die Safari mal bei einer Hand voll Anbietern anfragen. Dann habt Ihr preislich einen Vergleich.
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ok dann 14 Tage, ich hatte schon mal direkt bei Private Safari anefragt, doch da kam ein Preis raus..Hilfe.....
Amboseli möchte ich unbedingt noch mal hin, hat mir wahnsinnig gut gefallen, vom Licht, den Tieren und natürlich dem Kili...und die Masai Mara, da kann man nie genug sehen, aber ich werd mich mal auf die Tipps stürzen.....wobei meist die Angebote nicht so sind, wie man gerne hätte und ich mit einem InlandFlug leben könnte. -
Hallo,
Wir waren 2011 auch nur 10 Tage in Kenia.
Ging nicht anders.
Wir waren 2 Nächte im Strandhotel.
3.Nacht Tsavo West
4.Nacht Amboseli
Flug in die Mara und dort 2 Nächte
Rückflug an die Küste
3 Nächte im Strandhotel.War nicht ideal aber ich bis soooooo froh, daß ich es trotzdem gemacht habe.
Möchte diese Reise nicht missen!!!!!!
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Falscher Gedankengang - die Anbieter vor Ort sind dafür da Dir Deine Safari nach DEINEN Wünschen zusammen zu basteln und das klappt i.d.R. auch, wer das nicht kann - such' Dir den nächsten, der kann es!
Vergiss' Private Safaris, die arbeiten für die großen Veranstalter im "Massengeschäft" und sind sicher nicht der richtige Ansprechpartner wenn es um eine individuelle Safari nach Euren Wünschen und Vorstellungen geht.Eine andere Möglichkeit wäre per Auto in den Amboseli zu fahren, dann würde ich eine Nacht in einem der Tsavos einlegen für den Zwischenstopp, vom Amboseli in die Mara fliegen und zurück auch per Flieger.
Frag' beide Möglichkeiten an, dann hast den Preisvergleich.Versuche die Anfrage so korrekt und aussagekräftig wie möglich zu formulieren, Reisezeit, Personenzahl, Bus oder Jeep und am besten auch die Unterkünfte gleich vorgeben wo Ihr hin möchtet. Umso klarer können die Angebote geschrieben werden.