Flugzeitänderung vor der Reise
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was nervt dich denn nun ganz konkret und von welchen Unterstellungen sprichst du?
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@querenburg
OT:
Ich werde mit schöner Regelmäßigkeit ca. alle 4-6 Wochen als MA eines RV im RV-Forum betitelt - und zwar quer durch die Reihen der diversen RV-Threads.
Zwei entsprechend unschöne PNs diesbezüglich habe ich mir aufbewahrt.Dieses Argument kommt, wenn's keine anderen mehr gibt, wenn die Verärgerung auf dem höchsten Punkt ist. OT Ende
P.S.: Ich geh davon aus, dass @bernhard das meinte.
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Für die Klage einer Verbraucherschutzorganisation gibts keine "Mindestgeschädigtenzahl".
Da reicht es schon, dass die Vertreter der Organisation finden, dass man etwas dafür tun muss, um weiterhin im Gespräch zu bleiben und wichtig genug zu erscheinen, um weiterhin mit Steuergeldern alimentiert seine Posten zu behalten.Ich halte viele der unter dem Deckmäntelchen "Verbraucherschutz" herbeigeführten Änderungen der Gesetzeslage für eine Entmündigung des Kunden. Statt die Bevölkerung über nutzbringendes Lesen und Verstehen von Verträgen aufzuklären und eine gewisse Selbständigkeit zu unterstützen, wird durch manchmal teure Klagen nur die Wahlfreiheit der Konsumenten eingeschränkt.
Das ist etwas das mir nicht passt, weil ich 1. gerne zwischen verschiedenen Produkten auswähle und 2. auch mal nen Blick auf mögliche Auswirkungen werfe und da ist noch nie irgendwas wirklich positives für den Verbraucher rausgekommen. Wenn es da Beispiele gibt, dann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Bei der Flugzeitenangabe sehe ich letzten Endes keine Verbesserung.. -
Um es klar zum Ausdruck zu bringen. Ich meine hiermit weder @Kourion noch @bernhard707.
OT
Allerdings ist es nach meiner Auffassung naiv zu glauben, dass hier im Forum nicht auch Interessenvertreter der Reisebranche ihre Beiträge zum Besten geben. Diese Meinungen müssen sich nicht immer zwangsläufig mit den Auffassungen anderer User decken.
Ende OT
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@querenburg
...und jetzt stelle dir mal vor, die Auffassungen dieser "fiktiven" Interessenvertreter könnten sich sogar mit den Auffassungen der überwiegend logisch denkenden user decken!
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...werden sie aber vermutlich nicht. Daher m.E. Wunschdenken...
Deine Meinung über Verbraucherschutzorganisationen bleibt dir überlassen, dennoch ist die überwiegende Zahl der Bevölkerung in diesem Lande froh und dankbar derartige (auch politisch gewollte) Interessenvertreter an ihrer Seite zu haben.
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@querenburg
Nein, ich wollte mit meinem Posting auch nicht sagen, dass ich mich durch deine Zeilen angesprochen fühlte.
Da bin ich mir schon sicher, dass du mich nicht für einen MA eines RV hältst.
Aber verärgerte User benutzen dieses "Argument" gern und häufig. Mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.
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Eigentlich könnte mann diesen Thread mit dem Hinweis auf die bestehenden AGB der Veranstalter auch schließen, zumal die Diskussion vermutlich hier niemals enden wird.
Es wird zu diesem Thema immer zwei Lager geben:
- Die User, die ihren Frust und Ärger über Flugzeitverspätungen Luft machen wollen.
- Die User, die immer und immer wieder auf die AGB der RV hinweisen.
Ich bin auch kein verärgerter User

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Was die Häufigkeit von Änderungen allgemein angeht kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen - in 14 Tagen fliege ich in meinen 13. Türkeiurlaub. Bei 3 Urlauben wurde die Flugzeit negativ verändert 2 mal positiv. 1 mal musste ich 3 tage vor ende in ein anderes Hotel umziehen, da das alte wegen Renovierung geschlossen wurde (was ich erst vor ort erfahren habe). 1 mal wurde mir ein anderes Hotel angeboten, da mein gebuchtes bei Ankunft noch gar nicht geöffnet gewesen wäre. Habe da Storniert und ein anderen Urlaub gebucht. 1 mal habe ich 8 Stunden am Flughafen gesessen und konnte nich in die Türkei weil der doofe Vulkan ausgebrochen war
. Das Geld war innerhalb von 3 Tagen wieder auf meinem Konto und bin dann eben später geflogen.Und für meinen jetzigen Urlaub habe ich bereits 2 Flugzeitenänderungen bekommen - allerdings positiv, weil ich 1 stunde später zurückfliege. irgendwo gleicht sich alles wieder aus .... -
deinem letzten Satz stimme ich voll zu. Es gleicht sich alles wieder aus, denn Flugzeuge können bekanntlich ja nicht alle zur gleichen Zeit starten oder landen.

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Danke querenburg
- ich hatte noch vergessen - 1 mal wurde der Abflughafen geändert statt pad- cgn und einmal der Ankunftflughafen statt pad - dus wurde dann mit dem bus nach pad gefahren was ich für einige reisende ziemlich blöde fand, weil viele aus dus kamen und von pad abgeflogen waren und nur dorthin gefahren wurden um ihr Auto vom Parkplatz zu holen 
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Wünsch die was

**Beachten Sie bitte:**Der Veranstalter kann die Flugzeiten jederzeit ändern. Maßgeblich sind die Infos auf Ihrem Ticket …ja was denn nun ?
Dort steht 06:05 – 10:00 ! …….
laut Voraussichtliche Flugzeiten bei HCjedoch H: HAM-FUE 11:55 15:50 !
Und nun, such den Schuh …
Daher werden wir am Abflugtag eine Aktion starten ....sofern der von uns für ursprünglich 06:05h beworbene Flug durchgeführt wird (der in den schon erhalten Tickets ebenfalls angeben ist !!! )
Sollte unsere Vermutung zutreffen , haben wir eine gute Beweisbasis um zu Klagen.Freundlicher Gruss Wolfgang ~~
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Auch schon hundertmal beleuchtet - die Prädikate "positive/negative" Flugzeitenänderung ...
Für den einen ist es eine Strafe, unverhofft morgens um 6 Uhr abfliegen oder eine Stunde länger auf seine Heimreise warten zu müssen - also ist die Auswirkung der Änderung immer subjektiv "gut" oder "schlecht".
Auch ist die Entwicklung der Problematik nicht nachweislich so inflationär, wie sie durch die Diskussion in Foren erscheint - allein der Austausch darüber ist mit dem Wachstum von Foren intensiver geworden.Schon gar nicht sagt die Klage einer Verbraucherorganisation etwas über die "Schwere" der Causa aus, und letztlich habe ich den Inhalt der bisherigen gerichtlichen Entscheidungen auch schon gebetsmühlenhaft als nicht das erklärt, was sich der geneigte Verbraucher - wie hier häufig nachzulesen - davon verspricht.
Es geht allein um den Passus, der Veranstaltern quasi eine Generalvollmacht zu diversen Änderungen ausstellt, nicht um die Änderungen ansich - die wird es nach wie vor geben (sofern noch Angaben zu den Zeiten gemacht werden), nur eben begründet.Warum auch dieser zweite Thread zur Thematik offenbleiben soll haben die Admins jüngst begründet und wurde gestern erst darauf hingewiesen.
@abholl
Vielen Dank!
Mit deiner Charakterisierung der Effekte der vorgeblich verbraucherfreundlichen Klage hast du m.E. den Nagel auf den Kopf getroffen - bösartig formuliert könnte das Fazit auch lauten "Wer nicht lesen will muss fühlen!" ...

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kater.koss:
Sollte unsere Vermutung zutreffen , haben wir eine gute Beweisbasis um zu Klagen.
Freundlicher Gruss Wolfgang ~~
Ich wiederhole meine schon vor Wochen gestellte Frage an dich:
Mit bitte welcher Begründung klagen?
Ein Klage gegen den Veranstalter, der sich wie vereinbart das Recht genommen hat, deinen Abflug zu verschieben?
Eine Klage gegen die Fluggesellschaft, die unverschämter Weise einen Flug wie geplant durchführt?

Und nochmal: Zur "Beweisführung" musst du keine "Aktion starten".
Erstens wüsste ich nicht, was wem nachzuweisen wäre, zweitens werden alle Starts und Landungen auf deutschen Flughäfen dokumentiert und müssen - warum auch immer? - ggf. nicht persönlich "nachgewiesen" werden, indem man beispielsweise ein Foto der Informationstafeln am Flughafen bereitstellt ...
:? -
zu deinem Beitrag von heute 15:45 möchte ich -wenn auch etwas OT- doch noch etwas anmerken:
Verbraucherschutz ist kein "Deckmäntelchen" und auch keine "Postenschacherei" sondern gesetzlich verankert, politisch gewollt und somit ein Teil unserer Gesellschaft. AGB von Unternehmen hingegen sind keine Gesetzeslage. Sollten AGB oder Teile davon durch Rechtssprechung für ungültig erklärt werden, hat dieses nichts mit der Entmündigung von Kunden zu tun, sondern ist legitimer Teil unserer Demokratie.
Ich gebe dir dennoch völlig Recht, Lesen bildet. Dennoch ist das Lesen und Verstehen von Verträgen und AGB nicht jedermanns Sache. Oder verstehst du wirklich die ABG deiner Versicherungsverträge von A-Z? Da sind doch selbst Juristen teilweise mit überfordert.
Selbstverständlich gibt es genügend positive Beispiele im Sinne des Verbraucherschutzes: Stiftung Warentest, WISO im ZDF und und und...
Und alles zusammmen schärft den Blick der Verbraucher.
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@VS nun für mich ist jede Stunde die ich früher in den Urlaub fliegen kann und jede Stunde die ich länger dort bleiben kann eben nunmal als positiv zu bewerten, was wie gesagt meine Meinung ist. Aber wenn ich mal zusammen zähle sind 5 Flugzeitenänderungen 2 Hotelverschiebungen 2 Flughafenänderungen und 2 Stornierungen bei 13 Urlauben in 7! Jahren schon eine ganze Menge
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@ vs
Nichts von dem was Sie anführen ,verfolgen wir mit unserer Aktion.
Wir haben einen anderen Weg gefunden um einen Nachweis im Bezug auf eine "Willkürlichkeit" wer auf welchen Flug gebucht wird , zu führen . Diesen Weg werde ich selbstverständlich hier nicht publik machen.
~ Wer nichts macht, hat schon verloren ~
Na denn, bis zum Tag der Entscheidung an dem der Inhalt der "Flugzeitenwundertüte" als verbindlich anzugeben ist.
Freundlicher Gruss Wolfgang
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@Gastroprofi
Ja, das ist 'ne Menge... und wirft mal wieder die Frage auf:Warum ist der eine häufig betroffen und ein anderer so gut wie gar nicht ?
Andere Urlaubszeiträume, andere Lieblings-Flugzeiten, andere RV... oder alles reiner Zufall ?
Die Frage ist nicht (!) ironisch gemeint. -
Ja, ich lese die Versicherungsbedingungen! Und wer mir eine verkaufen möchte, der muss sie mir in den unverstandenen Teilen so lange erklären bis ich sie verstanden habe.
Denn ich möchte vorher wissen, ob die Risiken, die ich absichern möchte, auch gedeckt sind.Auch wenn etwas schwierig ist, muss man halt die Mühe auf sich nehmen. Nur durch Übung werden Dinge leicht. Das ist so mitm Laufen, mit dem Fahrradfahren und auch mit dem Umgang mit Texten.
Wenn ich immer sage, das ist mir zu schwierig, da kümmere ich mich nicht drum, dann hilft im Ernstfall die rosa Brille halt nix mehr, da muss ich die ungewollten und nicht vorhergesehenen Konsequenzen tragen. Bequemlichkeit hat immer ihre Kosten.Du hast wohl meinen Text auch nicht so richtig gelesen und verstanden. Ich wollte keine Beispiele für Institutionen des Verbraucherschutzes oder Unternehmen, die sich dafür ausgeben. Ich hätte gerne ein Beispiel, wo es den Verbraucherzentralen mit ihrer Legitimation zur Verbandsklage gelungen ist, eine Änderung irgendwelcher Bestimmungen etc. zu erreichen, die nicht langfristig für eine Verschlechterung gesorgt hat, weil Unternehmen dann entsprechend die Informationen verschleiern, noch unverständlicher formulieren usw.