Hilfe für EC-Karte und ATM Geldautomat
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Die Bedienerführung beim ATM Geldautomaten ist leider nicht in deutsch sondern auf thai oder englisch.
Weiss denn jemand auf englisch die Reihenfolge der Abfrage bis ich zu meinem Geld komme? Bin leider der englischen Sprache nicht mächtig.
Wer kann mir helfen? -
Standardmaessig natuerlich Thai. Die Automaten haben aber auch immer eine Option "English" (aber keine weiteren Sprachen). Wo die ist, haengt vom Automaten ab. Ist von Bank zu Bank unterschiedlich aber eigentlich immer leicht zu finden. Dennoch kann es einem auch bei der Sprachoption "English" passieren, dass ploetzlich eine Seite auf Thai auftaucht. In manchen Situationen pasiert das, z.B. wenn der Automat nur noch kleine Scheine hat und den gewuenschten Betrag somit nicht auszahlen kann oder wenn er voruebergehend ein Limit fuer Fremdkarten hat bzw. danz fuer Fremdkarten gesperrt ist (passiert manchmnal um den Monatsersten herum). Dann steht man davor wie der ochs vorm Scheunentor und es bleibt nur noch die rote "Cancel" Taste.
Am einfachsten kommst du ueber die Funktion "Fast Cash" an dein Geld. Die kommt entweder automatisch direkt nach der PIN Eingabe oder sie muss extra angewaehlt werden (von Bank zu Bank unterschiedlich). Dort werden dir dann verschiedene Betraege angeboten, bei denen du den gewuenschten einfach nur antippen musst.
Leider geht "Fast Cash" bei vielen Automaten nur bis max. 10.000 Baht (bei manchen - z.B. bei denen der Krung Thai Bank - auch bis 20.000). Das macht das Geldziehen mit der EC Karte im Normalfall teuer, weil hierbei ja die Gebuehren pro Buchung berechnet werden und nicht betragsabhaengig. Es ist in solchen faellen also wesentlich kostenguenstiger, stets den hoechstmoeglichen Betrag zu ziehen. Der liegt mindestens bei 20.000 Baht, an manchen Automaten auch bei 30.000 oder noch hoeher. Wieviel ein Automat auf einmal auszahlen kann, steht da aber - wenn ueberhaupt - nur auf Thai dran, also ausprobieren.
Und das geht dann so: Nicht ueber "Fastcash" gehen (bzw. ueberspringen, wenn "Fastcash" automatisch nach der PIN Eingabe kommt) und die Funktion "Withdrawal' auswaehlen. Dort dann "Savings Account" selektieren (bei "Current Account" gibt's oft Probleme) und anschliessend den gewuenschten Betrag von Hand eingeben. Ist der zu hoch fuer den jeweiligen Automaten, wird der dir das sagen (meist wohl auf Thai). Du kannst den Vorgang dann gefahrlos abbrechen und es anschliessend mit einem niedrigeren versuchen (5.000er Schritte).
Bei der Btragseingabe setzt der Automat das "Tausenderkomma" (in Deutschland setzt man da nen Punkt statt Komma). Gibst du also 20000 ein, dann erscheint dort "20,000". Das sind dann schon zwanzigtausend und nicht zwanzig Komma nix.
Gruss
CavemanWeiss leider nicht, wie man verlinkt, daher habe ich Caveman's Beitrag hierein kopiert.
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Aus einem anderen Thread hier eingefügt:
Pixxel wrote:
Hallo zusammen
Bald ist es soweit. In einer Woche bin ich in Thailand.
Jetzt habe ich noch eine Frage bezüglich den Bankomaten.
Wenn ich z.B. 6000 Baht beziehe, kommen dann sechs 1000er raus oder kann man kleine Banknoten (100er, 500er, etc.) beziehen? Da 1000 Baht ja bereits ein kleines Vermögen für Thais ist, wird es wohl ziemlich schwer um diese z.B. an einer Garküche loszuwerden.
Habt ihr Erfahrungen mit Bankomaten?Freundliche Grüsse
Pixxel
mapet wrote:
Hallo,
es kommen eigentlich immer 1000 Baht Scheine raus. Zumindest bei mir ist es immer so gewesen, ziehe aber immer gleich 20000 Baht, denn dann hat man nur einmal die Gebühr.LG
mapet -
An der Garküche mit nem 1000 zu zahlen könnte schon zu ein wenig Verzögerung beim rausgeben führen aber irgend wer wechselt schon zur Not das Geäschäft, die Bude, Bar,... neben der Barküche.
Könnte sein, es dauert ein klein wenig bis du dein Rausgeld bekommst aber bisher ist noch kein Thai damit verschwunden (zumindest mir ist das noch nicht passiert).
Natürlich kannst auch du zuvor irgenwo wechseln, wenn du eh weißt, dass du nur kleines Geld brauchst
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Am besten in BKK am Flughafen Geld aus dem Automaten ziehen und gleich an einem der Kioske eine Flasche Wasser o.ä. kaufen oder an den Wechselschaltern einen Tausender "zerkleinern" lassen. Und wenn man im Lauf des Urlaubs mal ohne Kleingeld ist, genau das selbe: Getränk oder Zig. im 7/11 kaufen und schon ist man wieder fit für die Garküchen.
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Aktuelle Info für alle EC-/Maestrokarten-Nutzer in Thailand:
Die deutschen Banken (u.a. Postbank, Deutsche Bank, einige Volksbanken) haben in den letzten Wochen und Monaten damit begonnen, ihre EC- und Maestrokarten vom Maestro- auf das V-Pay System von Visa umzustellen.
Dies soll der Sicherheit dienen, da die relevanten Informationen bei V-Pay nicht mehr auf dem Magnetstreifen, sondern im integrierten Chip gespeichert sind.
Leider wurde das Abhebelimit, also die Höchstgrenze, die im Ausland pro Abhebung am ATM verfügt werden kann, von vielen Instituten stark beschnitten oder sogar auf 0 gesetzt. Dies hilft den Banken, Schäden durch betrügerischen Abhebungen zu minimieren, bringt dem uninformierten Urlauber jedoch Probleme...
Wer sich also während seiner Reise Bargeld mit seiner Bankkarte am ATM besorgen will, sollte vor Abreise mit seiner Bank klären, ob ein Abhebelimit besteht und dies ggf. löschen bzw. heraufsetzen lassen.
Ausserdem berichten Reisende, dass V-Pay Karten in vielen Ländern überhaupt nicht funktionieren, in USA z.B. und in Thailand nur an ganz wenigen, modernen ATM.
Grüsse
webfox
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Das kann ich bestätigen. Unbedingt vorher mit der Bank sprechen, bevor du in der Ferne das böse Erwachen kriegst. Wir hatten es erst durch. Wir sind Gott sei Dank Kunde bei zwei Banken. Haben es dann auf dem Weg über Email versucht. Die Deutsche Bak hat sich bis heute nicht gemeldet. Bei der Sparkasse konnte wir eine Stunde später Geld mit unseren EC-Karten abheben. Das beste ist aber immernoch mit einer Kreditkarte im Gepäck zu fahren.
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TommyA:
Habe heute mit meinem Berater gesprochen, die Commerzbank nimmt an dem Verfahren nicht Teil,also für alle Commerzbank Kunden mit EC Karte keine zu erwartenden Probleme.....
Ein Kollege von mir ist bei der Comdirect - deren EC Karten funktionieren in Thailand aufgrund V-Pay Verfahren auch nicht
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@ Merz :
Also entweder hat mein Berater keine Ahnung, dann bekommt er eine geknallt
oder die Comdirekt hat andere Karten 
Ergänzende Info :
Soben mit der Frankfurter Volksbank telefoniert, sie nehmen laut Aussage des netten Herren am Telefon, nicht am neuen Verfahren teil.......
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@ all
...weil es da augenblicklich in Bankenkreisen wohl einige Diskussionen und individuelle Lösungen gibt, empfiehlt es sich grundsätzlich vor einer (Fern-) Reise mit seinem Bankberater des Vertrauens über Abhebemöglichkeiten und Höhe der Einzelverfügung (Gebühren fallen pro Abhebung an) zu sprechen.
Auf der einen Seite soll V-Pay durch Nutzung des Chips viel sicherer sein, auf der anderen Seite sind weltweit aber noch sehr viele ältere ATM im Einsatz, die nur Magnetstreifen lesen können. Von daher scheuen sich viele Banken noch, vom (magnetstreifenlesenden) Maestro auf V-Pay umzustellen.
Auf der anderen Seite nehmen die missbräulichlichen Nutzungen durch "geskimmte" Karten bzw. Magnetstreifen in erheblichem Maß zu, so dass sich einige Institute (z.T. ohne ihre Kunden zu informieren) entschlossen haben, auch die Auslands-Nutzung der Maestrokarten standardmässig einzuschränken bzw. ganz aufzuheben.
Deshalb besser ist auf jeden Fall vorher zu fragen...
Gruß
webfox
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Wir haben auch noch Ec-Karten mit Magnetstreifen. Aber wie oben schon beschrieben gibt es einige Banken, die das Auslandslimit auf 0,- Euro gesetzt haben. Das heißt, man kann kein Geld am ATM abheben. Das Glück hatten wir mit der Deutschen Bank z.Bsp. Da gibt es aber auf der Rückseite der Karte eine Telefonnummer um das Limit zu erhöhen.
Bei Banken kannst du mit Kreditkarte und Reisepass auch Bares kriegen. Aber die Visa oder Master funktioniert ja mit PIN auch an fast jedem Automaten.
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Den einen wichtigen Punkt hat webfox bereits erwähnt, die Nachfrage bei der die Karte herausgebenden Bank.
Ein weiterer Tipp beantwortet pragmatisch auch die Frage von chriwi mit dem nicht mehr einlesbaren Magnetstreifen, der Trend geht zur Zweit-CC
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webfox:
@ all...weil es da augenblicklich in Bankenkreisen wohl einige Diskussionen und individuelle Lösungen gibt, empfiehlt es sich grundsätzlich vor einer (Fern-) Reise mit seinem Bankberater des Vertrauens über Abhebemöglichkeiten und Höhe der Einzelverfügung (Gebühren fallen pro Abhebung an) zu sprechen.
Auf der einen Seite soll V-Pay durch Nutzung des Chips viel sicherer sein, auf der anderen Seite sind weltweit aber noch sehr viele ältere ATM im Einsatz, die nur Magnetstreifen lesen können. Von daher scheuen sich viele Banken noch, vom (magnetstreifenlesenden) Maestro auf V-Pay umzustellen.
Auf der anderen Seite nehmen die missbräulichlichen Nutzungen durch "geskimmte" Karten bzw. Magnetstreifen in erheblichem Maß zu, so dass sich einige Institute (z.T. ohne ihre Kunden zu informieren) entschlossen haben, auch die Auslands-Nutzung der Maestrokarten standardmässig einzuschränken bzw. ganz aufzuheben.
Deshalb besser ist auf jeden Fall vorher zu fragen...
Gruß
webfox
Wie wäre es mit den ganz normalen Reiseschecks, die sind versichert und (fast) bei jeder Bank oder Wechselstube einlösbar. Dann noch ein wenig Bargeld und eine Kreditkarte fürs Check in. Perfekter gehts nicht. Die wenigen Baht die das Einlösung eines Reiseschecks kostet sind zu vernachlässigen.

