Air Berlin Teil II
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Wenn man nicht flexibel ist, sieht es natürlich nicht so gut aus.
Da es sich auch noch um die Ferienzeit handelt, wird auch die Nachfrage groß sein.
Wenn man risikobereit ist, dann vielleicht doch noch eine Weile beobachten?
Das muß aber jeder für sich allein entscheiden. -
Diesen Bericht habe ich eben gefunden und wollte ihn Euch nicht vorenthalten:[
Kunden werden hingehalten](https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/air-berlin-kunden-hinhält-055300047.html)
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Diesen "Bericht" hat jede große Zeitung (leider) aufgegriffen. :?
Um was geht es konkret? Darum, dass das ServiceCenter von AB angeblich keine Aussagen zu den Entschädigungshöhen macht.
Hierzu müssen wir ja festhalten, dass jeder Kunde, der einen Anspruch definiert sich nicht telefonisch an AB wenden muss, sondern schriftlich an die passende Stelle. Außerdem kann sich jeder Kunde aktiv über seine Fluggastrechte (die ja nicht nur für AB gelten) informieren. Und welches Unternehmen (branchenübergreifend) formuliert Entschädigungen proaktiv gegenüber dem Kunden?
Der überspitzte und überdramatisierte Beitrag eines WDR-Reporters als "Richtline" für die Qualität des Services von AB zu nehmen halte ich für unpassend.
Nebenbei..........diesen Beitrag hätte man mit fast jeder anderen Airline machen können!
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Eben hat die Verlinkung nicht geklappt. Darum hier noch ein Versuch:
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Drei große Schwachpunkte der Reportage sind, dass suggeriert wird, dass nur AB im punkto Rückzahlung diese Praktiken betreibt.
Außerdem wird davon ausgegangen, dass jeder Fluggast die gesetzliche Entschädigung überhaupt einfordert(tippe mal, dass dies max. 25% tun).
Und zu guter Letzt - sollte sich jeder Geschädigte eigentlich im Klaren sein, dass er seine Entschädigung nicht über die Service-Hotline einfordern sollte. -
@Alfred_Tetzlaf
im Bericht wurde von einer Qoute von ca. 3% gesprochen, die eine Entschädigung einfordern.@xxxDU47057xx
im Bericht wurde auch darauf hingewiesen, dass die aufgezeigten Probleme analog auch für andere Airlines gelten.Traurig finde ich, dass Kunden erst mit Unterstützung von Dritten (z.B. Anwalt) Ernst genommen werden.
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Es wird dann in Zukunft wohl so sein, daß ich wohl bedeutend mehr für meine
Flüge nach Mallorca zahlen muß.
Ist in meinen Augen auch ein Unding, ich fliege für unter 100 € nach Mallorca,
bekomme aber, wenn ich (ab) 3 Stunden später lande, 250 € wieder.Natürlich ist bei Preiserhöhungen das Geschrei wieder groß !
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@muendlein
Also ich hatte den Eindruck während des Berichts nie, dass auch erwähnt wurde dass dies andere Airlines machen.Grosses Problem ist, dass suggeriert wurde das Personen im Bericht bei Airberlin arbeiten, jedoch ist keiner von denen wirklich bei Airberlin angestellt (weder die Callcenter noch der Ticketing Angestellte aus Zürich) ist sondern bei anderen Firmen. Airberlin hat über diese Mitarbeiter nicht die 100%tige Kontrolle.
Es wurde gross gegen Airberlin gehated ohne dabei auf allgemein gängige Praktiken zu verweisen.
Kritisiert wurde z.b zu wenig Sitzgelgenheiten am Flughafen (Faro und Köln) dafür hat Airberlin nichts.
Es ist logisch dass das Ticketing in Düsseldorf den Passagieren nicht direkt Geld aushändigen kann.
Eine Airline ist bei Verspätungen zwar verpflichtet die Passagiere zu betreuen, Vouchers reichen dafür jedoch aus (tut auch keine andere Airline mehr dafür, wurde im Bericht auch kritisiert)¨.
DIe MItarbeiter in Faro wurden als Ahnungslos beschrieben, die Arbeiter für eine Firma XX haben wahrscheinlich noch nie jemanden von Airberlin gesehen, woher sollen die Wissen wo der Flieger hinfliegt, oder über Nachtlandeverbot in Düsseldorf damit sie das selber hätten einschätzen können.
Mitarbeiter die Aussagen getroffen haben, sind frustriert was glaubt ihr wie es ist jeden Tag ziehmlich grundlos angemotzt und beschimpft zu werden, die Aussagen dieser Mitarbeiter wurde nicht in den Zusammenhang gesetzt unter Kollegen überspitzt formuliert, Dampf abgelassen.Hier hatte ein Journalist eine vorherige Meinung und hat sich bemüht diese so abzulichten, ohne sich weiterere Fragen zu stellen, sowas taugt vielleicht für die Bild-Zeitung aber nicht für öffentlich-rechtliches Fernsehen.
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Alfred Tetzlaff:
"Und zu guter Letzt - sollte sich jeder Geschädigte eigentlich im Klaren sein, dass er seine Entschädigung nicht über die Service-Hotline einfordern sollte."Zustimmung, aber auf richtigem Weg eingefordert, ist das Ergebnis nicht anders.

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@ flighttime
gebe Dir Recht, dass hier einige Dinge wie z.B. in Faro zu unrecht der Airline angelastet werden.
Im Bericht wurde aber nach 40:50min darauf hingewiesen, dass der schlechte Service bei Beschwerdebearbeitung auch für andere Airlines gilt. Herr Ottmar Lell vom Bundesverband der Verbraucherzentralen hat auch nicht von AB speziell sondern von den Fluggesellschaften gesprochen.
Im Übrigen bin ich der gleichen Meinung wie Du, kein Unternehmen muss seine Kunden auf Regressansprüche hinweisen. Hier ist der Kunde selbst gefordert.
Allerdings sollte mit den angezeigten, gestzlich verbrieften Ansprüchen Kundenfreundlicher umgegangen werden. Ob dieses Gesetz (Erstattungshöhe) angemessen ist, ?????????? -
Air Berlin Flug nach Teneriffa verlief Reibungslos.
Auch von Teneriffa zurück nach Köln alles super.
Nettes Bordpersonal , gute Sandwiches, Kaffee , Cola und Co immer noch kostenfrei also alles Supi.

Mich wundert immer das so viele Leute Probleme haben.
Ich war immer zufrieden bis jetzt.
Gruß Lillifee
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@muendelein
Doch Air Berlin muss, so wie jede andere Fluggesellschaft die unter EU261 faellt auch, Passagiere umfassend informieren. Geregelt im Para. 20 der EU Verordnung:
(20) Die Fluggäste sollten umfassend über ihre Rechte im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen informiert werden, damit sie diese Rechte wirksam wahrnehmen können.
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Nie wieder AirBerlin mit Frühbucherrabatt. Wenn, dann nur noch ganz kurz vorher!
Bei uns wurden erst die Flugzeiten geändert und dann auch noch der Abflughafen. Dabei hatten wir extra frühzeitig gebucht, um von unserem kleinen lokalen Flughafen fliegen zu können.
Haben nach viel korrespondenz eine kostenfreie Stornierung angeboten bekommen. Ist natürlich keine Entschädigung für die tolle Reise, die danach etliche Hundert Euro teurer gewesen wäre.
Wir haben uns daraufhin entschlossen, ganz woanders hinzufliegen.
