Flüchtlingsproblem in Griechenland
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Ich habe mal eine Frage zu den Flüchtlingen auf Kos. Wir waren vor 2 Jahren schon auf der Insel und bereits damals gab es ein tragisches Unglück vor unserem Hotel. Es wurden Tote angespült, die mit ihrem Boot verunglückt waren.
Trotzdem lassen wir uns nicht beirren und haben für August einen weiteren Urlaub auf der Insel gebucht.
Nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit oder Ansprechpartner vor Ort, wenn wir in diesem Schrotthotel, wo Flüchtlinge provisorisch untergebracht sind, möglicherweise ein klein wenig die Not lindern wollen? Wir dachten da vielleicht an eine Lieferung von Wasserflaschen oder Milch für die besonders betroffenen Kinder der Flüchtlinge.
Uns ist bewusst, dass wir die Situation mit unseren bescheidenen Mitteln nicht generell und nachhaltig verbessern können. Aber vielleicht können sich ja auch mehrere Urlauber zusammentun und etwas gemeinsam unternehmen? Ich glaube, wir könnten dann mit einem noch besseren Gefühl wieder nach Hause fliegen.
Wer also eine Idee oder einen Tip hat, bitte melden! Wir sind vom 5. August an für 18 Tage vor Ort auf Lambi. -
Ich finde das eine super Idee. Wir sind aber schon von 29.06.-13.07. da. Aber vielleicht kann man über das Forum was organisieren.
Hier war doch schon eine Meldung von Michael, der auf Kos lebt. Vielleicht hat er ja eine Idee, wie und womit man am besten helfen kann.
Man kann ja auch versuchen mit den anderen Urlaubern im Hotel etwas auf die Beine zu stellen.
@Michael auf Kos: wenn dir was einfällt, schreib doch mal kurz, ob du weitere Infos hast!
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Ich war Anfang Mai auf Kos. Das besagte Hotel welches zur Unterbringung der Flüchtlinge dient war nicht soweit weg. Jedoch muss ich sagen, dass ich keine Beeinträchtigungen feststellen konnte. Natürlich sind die Umstände in diesem Hotel grenzwertig, und wer helfen will sollte dieses tun! Auf alle Fälle möchte ich sagen, dass Kos eine Reise wert bleibt!
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Hallo,
sind am 8.6. von Kos zurück gekommen. Waren an der Südküste Nähe Kardamena. Dort sind keine Flüchtlinge. Sind auch die Insel Richtung Westen (Kefalos) und dann die Nordküste entlang bis Tigaki abgefahren - auch die Strände, da sind auch keine Flüchtlinge. Denke, die Flüchtlinge sind wirklich nur an der Ostküste bei Kos Stadt und Umgebung. Aber wie gesagt, das war die Lage vor einer Woche....
Wir haben nichts von den Flüchtlingen mitbekommen - sind aber auch bewußt nicht nach Kos Stadt gefahren.Wünsche einen schönen Urlaub!
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Hallo nochmal an Alle,letzter Tag geht vorüber.Keine Zelte und keine Flüchtlinge die lange verweilen.
Haben einen tollen Blick zum Hafen und der Polizei.Kos Aktis Art Hotel mitten in Kos Stadt.
Daher ist Kos Stadt eine Reise wert. -
Hallo,
heute kam auf RTL auf "EXTRA" ein großer Bericht über Flüchtline auf Kos. Ja ich weiß, RTL und EXTRA - alles reißerisch, aber wenn dies auch groß aufgemacht war, es ist Realität, dass täglich Flüchtline auf Kos stranden, und die sind meistens in einem erbärmlichen Zustand und werden dann auf Kos noch erbärmlicher untergebracht. Also ich wollte da nicht vor Ort sein. Ich käme mir da einfach komisch vor. Wenn Urlauber helfen wollen, ist das gute Absicht. Aber erstens ist es von Griechenland nicht erwünscht - laut dem Fernsehbericht werden helfenwollende Urlauber bereits abgewiesen - und zweitens ist es keine organisierte Hilfe und damit nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Die zweite Möglichkeit ist wegsehen und ignorieren, und genau das möchte ich auch nicht. Also heißt meine Möglichkeit nur:
Derzeit wegbleiben - auch wenn ich jetzt in diesem Forum gesteinigt werde.Aber das Flüchtlingsproblem wird uns noch auf ganz andere Art und Weise überrollen, wenn da nicht endlich etwas getan wird, Hilfe für diese armen Menschen, und zwar muss da die Politik handeln und zwar schneller als schnell ..... und , achja das ist wirklich ein anderes Thema und hat dann mit Urlaub machen überhaupt nichts mehr zu tun.
Aber leider beschäftigt mich dieses Thema doch sehr emotional und dieser Fernsehbericht ein ein Übriges dazu beigetragen.Schönen Urlaub
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Also ich werde Dich bestimmt nicht steinigen, wieso auch, ist Deine Meinung!
Nur, wer auch nur den Ansatz einer Ahnung hat, wie diese Berichte produziert werden, sollte eher jedem Foristen hier Glauben schenken!
Leider, oder vielleicht Gott sei Dank, ist die Sendung in der Mediathek noch nicht abrufbar, aber lass Dir gesagt sein, von Deiner hier gezeigten Empathie, ist bei dem Verein noch nichtmal ein Prozent vorhanden! Da wird zusammengepackt und zur nächsten Sensationsstory weitergezogen, welche wiederum so zusammengeschnitten wird, daß größtmögliches Horrorszenario für die bestmögliche Quote sorgt

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murma:
Hallo,
heute kam auf RTL auf "EXTRA" ein großer Bericht über Flüchtline auf Kos. Ja ich weiß, RTL und EXTRA - alles reißerisch, aber wenn dies auch groß aufgemacht war, es ist Realität, dass täglich Flüchtline auf Kos stranden, und die sind meistens in einem erbärmlichen Zustand und werden dann auf Kos noch erbärmlicher untergebracht. Also ich wollte da nicht vor Ort sein. Ich käme mir da einfach komisch vor. Wenn Urlauber helfen wollen, ist das gute Absicht. Aber erstens ist es von Griechenland nicht erwünscht - laut dem Fernsehbericht werden helfenwollende Urlauber bereits abgewiesen - und zweitens ist es keine organisierte Hilfe und damit nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Die zweite Möglichkeit ist wegsehen und ignorieren, und genau das möchte ich auch nicht. Also heißt meine Möglichkeit nur:
Derzeit wegbleiben - auch wenn ich jetzt in diesem Forum gesteinigt werde.Aber das Flüchtlingsproblem wird uns noch auf ganz andere Art und Weise überrollen, wenn da nicht endlich etwas getan wird, Hilfe für diese armen Menschen, und zwar muss da die Politik handeln und zwar schneller als schnell ..... und , achja das ist wirklich ein anderes Thema und hat dann mit Urlaub machen überhaupt nichts mehr zu tun.
Aber leider beschäftigt mich dieses Thema doch sehr emotional und dieser Fernsehbericht ein ein Übriges dazu beigetragen.Schönen Urlaub
....ich würde meinen Urlaub aus oben genannten Gründen gerne stonieren, oder wenigstens umbuchen- aber keine Chance- solange der Reiseveranstalter und das auswärtige Amt das nicht auch so sehen :?
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Ihr wißt also, nicht zuletzt wegen der Beiträge hier im Forum, dass die Sendung einfach nur reisserischer und manipulativer Quotenbringer ist und es vor Ort ganz anders aussieht.
Gleichzeitig ist ja die Flucht übers Mittelmeer keine Erscheinung der letzten drei Wochen. Heißt, sie fand ja bereits vor der Buchung statt. Warum also nun umbuchen? Noch dazu kostenlos?Und glaubt Ihr, das ist nur auf Kos so? Ja, die Insel ist nah zur türkischen Küste. Aber auch auf vielen anderen Inseln und Küsten im Mittelmeer stranden täglich Menschen, die sich dieser Gefahr unterwerfen um eine Überlebensmöglichkeit zu haben.
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Nach meinem Wissen ist stornieren und umbuchen immer möglich. Das kostet selbstverständlich was!
Wieso sollte das Auswärtige Amt oder der Reiseveranstalter das auch umsonst machen? In Griechenland herrscht ja kein Krieg, nur weil ein paar Leute ein paar Tage übergangsweise auf der Insel verweilen. Immerhin versuchen Sie Ihre Familie und sich selbst zu schützen.
Das würde doch jeder machen, der sich und seine Familie in Gefahr sieht.
Wir kommen aus einem der reichsten Länder der Erde. Wenn es also danach geht, können wir fast nirgendwo auf der Welt Urlaub machen, ohne ein bißchen Elend zu Gesicht zu bekommen.
Manchen Leuten würde es glaube ich ganz gut tun, wenn Sie mal mit so einer Situation direkt vor Ort konfrontiert werden würden. Das erdet nämlich!
Bei uns setzt eher das Helfersyndrom ein. Selbst wenn es nur der besagte Tropfen auf dem heissen Stein ist - es ist doch besser als nichts oder!?
Und ganz ehrlich, wer würde sich nicht darüber freuen ein Glas Milch zu trinken oder sich mit Shampoo die Haare zu waschen oder ein Brot mit Marmelade zu essen oder sich (als Frau) die langen Haare zu kämmen oder oder oder....wenn er tagelang nichts zu essen usw. hatte?
Wenn ich daran denke, dass wir vor 2 Jahren für ca. 50 Euro Kosmetik weggeschmissen haben, weil der Koffer zu schwer war, dann schäme ich mich!
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Überflüssiges Zitat entfernt!
@Sonja & Andreas...auch schon daran gedacht dass es Menschen gibt die gerade weil sie geerdet sind ganz schlecht da Urlaub machen können oder wollen wo eigentlich gerade große Not herrscht!?
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@sterrenkijker
Genau! Jeder entscheidet selbst wo er Urlaub macht! Und am stornieren und umbuchen wird auch niemand gehindert!
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@sterrenkijker
Bis 30 / 31 Tage vor Reiseantritt kannst du i. d. R. gegen geringes Entgeld umbuchen (Ausnahmen X-ler, usw. / siehe ggf. AGB deines RV). Wann fliegst du?Bitte nutze den rechts etwas tiefer liegenden Button "Beitrag verfassen" und nicht den Button "Beitrag zitieren".
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Dazu muss nicht einmal ein Flüchtling einquartiert werden, auch in unserer wohlhabenden Gesellschaft gibts genug Menschen, die in schlechten Verhältnissen leben.
Und dann sollte man sich evtl auch noch darüber Gedanken machen, dass viele Menschen aus Ländern fliehen, deren Elend wir Europäer mit zu verantworten haben. Mal so ganz geerdet gesprochen.
Deswegen gar keinen Urlaub zu machen, nimmt wieder anderen Menschen die Existenz... -
Wäre die Sache nicht auf diese hässliche Art in der engl. Presse breitgetreten worden, hätte sie es wohl nicht auf die eine oder andere "1."-Seite geschafft.
Flüchtlinge landen nur auf Kos... und ab dort wollen sie nur weiter.
Wo sonst landen sie ? Vom afrikanischen Kontinent aus kommend en masse z. B. auf Malta. Warum wird das nicht von der Presse ans Licht gezerrt ? Nicht schlagkräftig genug ? Malta als Land weniger interessant als Griechenland ? Kos für dt. Urlauber attraktiver und drum nun auch von RTL aufgegriffen ? Erbärmlich... -
und das Schlimme ist: Die Leute glauben tatsächlich den Müll, den RTL "berichtet"...

(Die BLÖD liest ja angeblich keiner mehr).(Und auch glauben sie, dass es in Deutschland keine Fehldiagnosen, Bettenengpässe in Krankenhäusern usw. gibt)... :?
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Es ist schon erschreckend, was auf Kos derzeitig passiert. Wir werden trotz allem dorthin fliegen, denn wenn keiner mehr nach Griechenland will, sind sie gleich doppelt bestraft.
Ja, es gibt Flüchtlinge auf Kos und ja, es kommen jeden Tag neue. Was mich nur wundert, warum die Hilfsorganisationen anscheinend - davon ist irgendwie im Fernsehen zumindestens nichts oder nicht viel zu sehen/hören - vor Ort helfen. Das ist im ersten Schritt vielleicht viel wichtiger, da Touristen ja von der Polizei Verbote erhalten, vor Ort zu helfen.
Ich kann nur jedem raten, nicht die Augen zu verschliessen vor diesem Problem, denn dies ist im Augenblick nur Anfang. Auch sollten wir die Griechen durch den Tourismus helfen, dass sie ihr Auskommen haben, Denn die Politik wird in Athen gemacht, nicht in den Touristengebieten.
