Vtours Teil II
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Billiganbieter mit wenig Präsenz und Minimalservice vor Ort.
Wir hatten bisher aber keine Probleme.Neu ist aber nun für 2016, dass für die Beförderung von Tauchreisegepäck vom lokalen Dienstleister in Ägypten vor Ort ein Beförderungszuschlag von 20,- Euro erhoben wird!
Für mich ist das reine Abzocke, auch wenn man sich auf meine Beschwerde hin bei vtours darauf zurückzieht, dass man ja quasi nichts dafür könne und das eine Gebühr vor Ort sei, auf die man keinen Einfluss habe.
Das ist ja nun Unsinn, vtours hat mit dem Transportunternehmen einen Vertrag und lässt vor Ort genau diesen Spielraum, um sich nicht selbst damit "beschäftigen" zu müssen.Taucher also vorsicht - Zusatzgebühr wird fällig!
Bei volumen- und gewichtsbeschränkten Beförderungsmöglichkeiten wie z.B. Air-Taxis auf den Malediven sehe ich das ein, bei einem einzelnen Zusatzkoffer in einem Bus, der in unserem Fall zu einem Hotel 5km vom Flugplatz fährt, fällt mir halt zum wiederholten Male nur der Begriff "Abzocke" ein.
Für uns wird das auf jeden Fall die letzte Reise mit vtours werden.
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Willkommen im Forum!
War diese Zusatzgebühr vor der Buchung ersichtlich? Falls ja, kann ich keine Abzocke erkennen, bedaure.
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Ok, den expliziten Satz "Das wurde bei Buchung nicht bekannt gegeben." hatte ich nicht angeführt. Ich war einfach davon ausgegangen, dass das aus dem Zusammenhang heraus ersichtlich sei.
Wäre ein entsprechender Hinweis da gewesen, hätte ich natürlich keinen Grund, mich darüber zu beschweren und würde es auch nicht tun.

Hiermit also der ausdrückliche Hinweis: Es handelt sich um eine Zusatzgebühr, die im Rahmen der Buchung nicht bekannt gegeben wurde.
Die Ausrede auf meine Nachfrage zu der Bekanntgabe der Umstände lautete nun einmal sinngemäß, dass man als Veranstalter das ja nicht selbst in Rechnung stellen würde und somit nichts dafür könne.
Es wird nun einmal an allen Ecken geknausert, um in den Vergleichslisten den einen entscheidenden Euro günstiger zu sein und auf den ersten Vergleichsplätzen zu stehen. Das handhaben wohl alle Veranstalter so.
Wenn aber dann versteckte Gebühren auftauchen, reagiere ich persönlich ellergisch - auch wenn es sich um eine, sagen wir einmal, überschaubare Summe handelt.PS:
Dankeschön für den Willkommensgruß
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vtours gibt zum Sondergepäck auf der homepage den eindeutigen Hinweis:
Anreise & Gepäck wrote:
Für zusätzliche Gepäckstücke werden je nach Fluggesellschaft unterschiedliche Gebühren berechnet. Sportgeräte (Wintersportausrüstung, Fahrrad, Surfbrett) können bei den meisten Fluggesellschaften gegen eine Gebühr, zum Teil sogar umsonst, mitgenommen werden. Kinderwagen und Rollstühle ohne Batterien werden in der Regel kostenfrei befördert. Für die Anmeldung von Zusatzgepäck/Sportgepäck kontaktieren Sie uns bitte.Sollte bei Ihrer Reise ein Transfer inklusive sein, muss das Sondergepäck ebenfalls für den Transfer vor Ort angemeldet werden. Unser Service-Center fragt die Beförderung gerne für Sie an, es besteht jedoch kein Anspruch auf Beförderung im Zielgebiet und es ist kein Bestandteil der Buchung.
Wo also nun dieses Unwort 'Abzocke' sein soll, ist mir unverständlich.
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Danke Curi, hast mir die Arbeit erspart, diese Standardklausel zu gockeln!

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@searcher11000
Aus meiner Sicht hast du tatsächlich keinen Anlass zur Beschwerde - wie "ersichtlich" sollen Buchungsdetail denn noch sein?
Vielleich reagierst du künftig lieber elegisch auf deine Handhabe verfügbarer Informationen anstatt allergisch allerhand Unterstellungen zu posten?
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Eben das meinte ich mit "wie ersichtlich denn noch?" ...

Als nächstes folgt vermutlich die "ja aber" Keule in Richtung "betagte" Urlauber ohne Zugang zum Internet ... (vorsorglich: Gäääähn!) -
Hallo liebe HCForum-Mitglieder -
ich möchte euch mal um Rat/Verhaltenstipps für die Zukunft o.ä. bitten, da ich vor kurzer Zeit eine für mich absolut neue Erfahrung gemacht habe. Zwar reise ich nun seit ca. 40 Jahren durchschnittlich 2-3mal im Jahr auf alle möglichen Arten und Weisen und dachte, alles schon mal erlebt zu haben, aber DAS war neu

Last minute über HolidayCheck hatten wir mit zwei Personen bei vtours (erstmalig) eine sechstägige Pauschalreise nach Teneriffa gebucht: 2 Doppelzimmer zur Alleinbenutzung inkl. Frühstück. - Lt. diversen Bewertungen war uns schon vor der Buchung klar, dass man in dem fraglichen Hotel als Alleinreisender ausschließlich Doppelzimmer buchen sollte, da die EZs in seeehr schlechtem Zustand sind.
Im Hotel angekommen wies man uns dann tatsächlich zwei Einzelzimmer zu. Absolut indiskutabel – Einzelheiten über den Zustand der Zimmer erspare ich euch; das hatte ich in der Hotelbewertung geschrieben (die aber leider nicht veröffentlichwerden kann, da wir nicht mind. eine Nacht in dem Hotel verbrachten…Bedauerlicherweise, wie ich finde, denn auch solche Infos wären als Warnung doch ganz wichtig?!) und tun hier nicht viel zur Sache…
Bei unserer sofortigen Reklamation an der Rezeption beharrte man darauf, dass uns nichts anderes zustehen würde, da wir Standard-Einzelzimmer gebucht hätten. Auch ein Blick auf unsere Buchungsunterlagen brachte den Hotelmitarbeiter nicht davon ab. Und nicht für Geld und gute Worte könnten wir etwas anderes haben – man sei komplett ausgebucht. Evtl. könnten wir aber am nächsten Tag in andere EINZELzimmer ziehen...
Daraufhin riefen wir bei der vtours auf der Insel vertretendenAgentur an. Ja, so wurde uns auch dort gesagt wir hätten zwei Einzelzimmergebucht! Aber die Unterlagen mit dem Code „A(ktionsangebot)Z(ur)A(lleinbenutzung“? Nun ja, das sei eben ein Einzelzimmer zur Alleinbenutzung. Fast mussten wir schmunzeln bei so viel Sinn für Humor

Abhilfe konnte man dort nicht schaffen, da nicht nur das von uns gebuchte Hotel, sondern quasi ganz Teneriffa komplett ausgebucht sei. Wir sollten doch bitte morgen noch einmal anrufen…
Da nun keiner von uns mehr auf diese Spielchen auch nur ansatzweise Lust hatte sind wir dann eine Querstraße weiter gegangen und bekamen sofort in einem Hotel, das auch von vtours angeboten wird (okay, es mag ja sein, dass deren Kontingent dort ausgeschöpft war, dennoch…), zwei Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Problemlos – weit entfernt von ausgebucht! Allerdings war Vorauszahlung lieder in diesem Fall obligatorisch…
Auch das ursprünglich gebuchte Hotel war entgegen der Aussage des Rezeptionsmitarbeiters plötzlich nicht komplett ausgebucht, denn als wir dort sagten, wir zögen nun aus, hieß es: Oh, man habe mit der Chefin telefoniert und wir könnten nun ab sofort zwei schöne Doppelzimmer zur Alleinbenutzung bekommen!
Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir sicherlich vor Ort einiges getan (Treffen mit und erneute Beschwerde bei der Reiseleitung am nächsten Tag) um unserer sog. Mitwirkungspflicht zu genügen – aber wir hatten lediglich fünf Tage vor Ort, gut gefüllt mit Terminen…
Wieder in Deutschland haben wir uns bei vtours noch einmal bestätigen lassen dass wir definitiv zwei DOPPELzimmer zur Alleinbenutzung gebucht hatten und dies auch so weitergegeben worden sei. Wir möchten uns doch bitte mit Schilderung des Sachverhalts an die Reklamationsabteilung wenden.
Abgesehen davon, dass das nun natürlich auch zeitraubend ist beschäftigt mich vor allem die Frage: Wer genau hat in unserem Fall so dramatisch gepennt? Oder hat so etwas evtl. Methode? Versucht jede an so einer Buchung beteiligte Stelle vielleicht ein wenig Kosten zu sparen, um von dem ohnehin nicht allzu großen Kuchen einer sehr preiswerten Reise doch noch ein paar Krümelchen mehr zu bekommen? Und: Wie kann man sich zukünftig in so einem Fall effizienter verhalten? Wer hat evtl. bereits Ähnliches erlebt und ist dann (hoffentlich erfolgreich!) dagegen vorgegangen? Was ist nun bei unserer Reklamation im Hinblick auf (anteilige) Erstattung der Kosten für die Ersatzzimmer zu beachten?
Vielen Dank fürs Lesen und Antworten!
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Hi @GR-Fan, worum geht es Dir nun genau?
Ich arbeite einfach mal Deine Fragen ab...
Wer genau in eurem Fall "so dramatisch gepennt hat" ist letztlich "egal", da daß Kind nun in den Brunnen gefallen ist. Grundsätzlich ist es so, daß innerhalb einer recht hohen Prozentzahl bei Überbuchungen/Fehlbuchungen der Fehler beim/im Hotel liegt. Eine grundsätzliche Regel ist dies aber nicht und es dürfte nicht wirklich möglich sein, in eurem Fall zu einer eindeutigen Schuldklärung zu kommen.
"Methode"...Nein - mit einem einschränkenden kleinen Ja-Anteil der dann offensichtlich und logisch erscheint, wenn man sich ein wenig mit den (recht komplexen) Themen Verkauf/Einkauf von Kapazitäten und deren Belegungen beschäftigt/auskennt.
Ja, natürlich wird wirtschaftlich gedacht...aber keinesfalls werden in größeren Zahlenumfängen mutwillig schlechtere (nicht georderte/bezahlte...es geht auch andersherum, sprich Zuteilung von besseren Zimmern oder anderen Mehrleistungen) Leistungen bereitgestellt.
Effizient(er) verhalten, besser schützen? Du hast letztlich nur die Option(en) bei Buchungsvorgängen genauestens aufzupassen, Dich ggfs. zu informieren und abzusichern und Unterlagen auf ihre Richtigkeit zu prüfen...und vor Ort zu checken ob die bereitgestellte Leistung mit der gebuchten übereinstimmt...und bei Nichterbringung auf diese zu bestehen, oder im nachhinein bei nichterfolgter Erbringung/Bereitstellung diese zu reklamieren.
Ja, habe ich erlebt und wurde umgehend vor Ort und völlig unproblematisch erledigt.
Schildere dem RV den Fall sachlich und übersende alle notwendigen Dokumente. Du kannst Dir ergänzend auch mal die Frankfurter/Kemptener Tabelle anschauen.
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@GR-Fan
Hier scheint die Incomingagentur als Verursacher wahrscheinlich - schließlich hat sie auf deine Anfrage erklärt, der von dir genannte Code stehe für 2 EZ und nicht für 2 DZ zur Alleinnutzung. Dem entgegnete der Veranstalter mit der Bestätigung, es sei die Bestellung von 2 DZ zur Alleinnutzung angenommen und weitergeleitet worden.
Nicht auszuschließen, dass die Agentur mit dem Hotel klüngelt, das ist jedoch rein spekulativ.Effizient als Sofortmaßnahme ist nach meiner Erfahrung eine klare Ansage, bei mangelhafter Vertragserfüllung die sofortige Rückreise zu begehren.
In diesem Fall kämen für den Veranstalter außer der Erstattung der gesamten Reisekosten auch noch die für weitere Flugtickets sowie Schadenersatzforderungen in Höhe von ca. 50% des Gesamtpreises hinzu - eine solche Ankündigung zeitigt sehr zuverlässig eine weit ambitioniertere Problemlösungssuche.Angewendet auf euren Fall wäre vor Ort umgehend nach den beiden Ablehnungen der Veranstalter zu kontaktieren und nach einer Abhilfefrist von 24h die Heimreise zu verlangen, sofern sich das Problem nicht beheben lässt.
Im Nachgang wird es etwas schwieriger - zumal euch ja Abhilfe relativ zügig angeboten wurde. Ihr hattet jedoch - wenn ich das recht verstehe? - bereits eigenmächtig eine andere Bleibe gesucht und gefunden, ergo die vom Gesetzgeber vorgesehene Frist zur Abhilfe nicht abgewartet. Diese ist allerdings obligatorisch (üblich sind 24h), ansonsten verwirkt der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf Kompensation.
Insofern beurteile ich deine Aussichten auf Erfolg bei dieser Reklamation als eher gering.Für die Wartezeit kann ggf. eine Minderung geltend gemacht werden - beispielsweise hättet ihr für eine Übernachtung in einem schlechteren als dem zugsagten Zimmer ca. 25% des Tagesspreises verlangen können, ein Umzug innerhalb des Hotels wird mit einem halben Tagessatz des Reisepreises entgolten.
Sofort loszurennen und selbst eine Alternative zu suchen ist deswegen zwar sportlich, im Hinblick auf spätere Minderungsbegehren allerdings nicht besonders strategisch ...
:?Insgesamt sehe ich übrigens den Sachverhalt besser aufgehoben im Unterforum Meinungen zu reiserechtlichen Fragen denn er ist wahrlich kein Alleinstellungsmerkmal des Anbieters Vtours.
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Herzlichen Dank euch beiden für die ausführlichen Antworten! Das hilft mir wirklich (für die Zukunft) und ist sehr interessant.
Was die "Wartezeit" von 24 Std. anbelang, bis man selbst aktiv werden darf: Wären wir zwei Wochen gereist oder jedenfalls einen längeren Zeitraum gereist wäre das machbar gewesen. Bei nur fünf Tagen und verschiedenen fixen "Programmpunkten" ging es in diesem Fall nicht anders...
Danke nochmals!
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Ich hab das Motiv schon verstanden - bei entsprechendem Auftreten allerdings finden sich die Lösungen meist unmittelbar - bewahre das für die Zukunft, GR-Fan.
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Moin Zusammen,
sind gerade aus Zypern zurück,mit VTours hat alles bestens funktioniert.
Würden wieder bei Vtoutrs buchen wenn der Preis passt.
Mitarbeiter und Reiseleiter sehr freundlich und hilfsbereit,
wurden beim Rückflug sogar zum Check In gebracht,so was kannte ich bis dato noch nicht.
Von der dienstleistung kann sich manch anderer eine Scheibe abschneiden.
Gruss Micha -
Habe gestern das erste Mal über vTours gebucht und kurz darauf die Buchungsbestätigung und Rechnung bekommen. Was fehlt, ist die Angabe, welcher Flugtarif gebucht ist (Condor, ich nehme mal es der "EconomyClass Classic").
Sollte es Probleme geben, der Reiseveranstalter residiert nur ein paar Straßen von meinem Haus, da sind die Wege kurz
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der guten Ordnung halber hier ein kleines Update zu meinem Problem mit vtours Anfang Dez. 15:
Vtours hat sich meiner Beschwerde sehr intensiv angenommen und - nun gut, es dauerte etwas... Lagen ha auch Weihnachten und Jahreswechsel dazwischen - das Problem vor drei Tagen für uns zufriedenstellend und recht kulant gelöst. Wir bekamen ein sehr nett und aufrichtig klingendes Entschuldigungsschreiben sowie einen Verrechnungsscheck in Höhe von ca. 30% des gesamten Reisepreises.
Abschließend nun für diese Vorgehensweise also doch noch Lob für diesen Veranstalter!
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Hallo,
hat schon mal jemand Erfahrungen mit Vtours in Ägypten am Flughafen gemacht..Z.B. in Marsa Alam? Klappt alles reibungslos?
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Keine aktuelle, aber "irgendwann mal"...aber was sollte letztlich schon wirklich schiefgehen?
Zur Visum-Geschichte findest Du im Ägypten-Forum einen thread mit vielen Infos (vielleicht warst Du ja auch schonmal dort und kennst Dich aus) und ansonsten stehen die netten Herren mit ihren Täfelchen bereit und nennen Dir den Bus der Dich dann in Dein Hotel bringt.