Aktuelle Hinweise u. Fragen zur Sicherheit im Türkeiurlaub
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Wir waren Anfang April in Izmir und Kusadasi. In Kusadasi hat man nichts von irgendwelchen Sicherheitsproblemen bemerkt. Es gab keine sichtbaren Flüchtlinge oder mehr Polizei auf den Straßen. Gleiches galt auch für Ephesus. Nur am "Haus der Maria" wurden wir kontrolliert (ca. ein Dutzend mit MG's bewaffnete Polizisten patrollierten das Gelände). Dort wollte man unsere Pässe sehen (die natürlich sicher im Hotel-Safe lagerten). Das Vorzeigen der Hotel-Karte reiche allerdings aus um "rein" zu kommen.
Auf dem Weg nach Izmir gab es zwei Polizei-Kontrollen. Es wurden jeweils die Pässe eingesammelt und draußen in einem Polizeiwagen (wohl am Computer) mit der Fahndungsliste überprüft.
In Izmir war die Belästigung durch Flüchtlinge sehr groß. Ohne zu übertreiben: Alle zwei Minuten wurden wir angesprochen. Von alten Frauen, jungen Frauen, Frauen mit Kindern, Kinder und Männern.
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War die "Belästigung durch Flüchtlinge" sicherheitsrelevant?
In deutschen Großstädten campieren Roma in Parks. Junge und alte Frauen, Frauen mit Kindern, Kinder und Männer betteln offensiv ...
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"Belästigung durch Flüchtlinge", die bettelten ? Hast du sichergestellt, dass es sich dabei um Flüchtlinge handelte ? Ich bezweifle es sehr.
Denke da auch eher an Roma, die sowohl in dt. als auch in anderen europäischen Großstädten ab und an in großer Anzahl zu finden sind. Außerdem - und wenn ich richtig unterrichtet bin - leben Roma nicht erst seit gestern in der Türkei und insbesondere im Westen.Aber davon abgesehen und wer auch immer sie waren / sind - ein Risiko für "Leib und Leben" / gefährdete Sicherheit kann ich hier nicht erkennen.
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Überflüssiges Zitat entfernt!
@Kourion:
Es wurden auch massenhaft beim Aufhalten der Hände gleich die zur Person passenden Ausweise gezeigt. "Please help me. I'm from Syria" war der Standard-Spruch den viele Leute drauf hatten.Durch offensives und aufdringliches Betteln fühlt man sich natürlich in der Sicherheit beeinträchtigt. Mir geht es jedenfalls so. Sicherheit bezieht sich ja nicht nur auf Attentäter die mit Bomben unterwegs sind, sondern in gleichem Maß auf Diebstahl. Wenn von allen Seiten Leute kommen, etwas verkaufen wollen und ohne Ende betteln, so hält man die eigene Handtasche schon rein instinktiv etwas doller fest.
In Izmir war - was ich zuvor nicht erwähnt hatte - der Zugang zur Hafen-Promenade auch teilweise mit Zäunen abgeriegelt. So das die Polizei den Menschenfluss besser kontrollieren konnte. Wir mussten daher aus Richtung Bahnhof kommend ziemliche Umwege laufen um überhaupt zum Wasser zu gelangen.
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Oje, liebe Monika, ich hoffe es geht dir wieder gut im wohlgeordneten Deutschland, lebst gut ohne Probleme und lt. dem Motto der neuen deutschen politischen Strömungen...wunderbar. Dann dürfte die Türkei nicht mehr dein Urlaubsland sein, so ist es halt mal, keine Problem!. P.S. Beste Grüße aus Antalya!
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Da hab ich kein Problem damit mit der (teilweisen) agressiven Anbettelei.
Weder hier in München noch in der Türkei.
Um solche Leute mache ich einen großen Bogen.
Aber jeder kann ja gerne seine Brieftasche zücken oder sich anfreunden, steht jedem frei . -
...irgendwelchen Schrott den keiner braucht .
Selbst in Manavgat am Fluß wurden sie schon von den Gastronomiebesitzern verjagt .
Klar, da setzt sich ja keiner hin und konsumiert.
Würdet ihr aber sicher tun, eh klar . -
Belästigung ist auch immer eine Frage der Perspektive. Ich habe schon Hotelgäste erlebt, die die Rezeption nach mutmaßlichem Diebstahl der Brieftasche mit Geld und Papieren nahezu belagert haben, und das stundenlang. Die Polizei solle geholt werden, es müsse doch endlich was geschehen, man wolle sofort mit dem Hoteldirektor sprechen usw.. Als Rezeptionsangestellter hätte ich mich da massiv belästigt gefühlt. Die Gäste haben es natürlich lediglich als Hilfeersuchen gesehen. Kein Wort der Entschuldigung, als die Brieftasche von den Zimmermädchen gefunden wurde, sie war irgendwo hintergerutscht. Man hatte ja nur sein (wo auch immer) verbrieftes Recht auf Hilfe eingefordert.
Genau das wollen die Flüchtlinge auch: Hilfe. Ich sehe das nicht als Belästigung, sondern als bitteren Versuch zu überleben. Wer Hilfeschreie als Belästigung empfindet, sollte vielleicht mal sein Empathievermögen und seine soziale Kompetenz überprüfen.
Außerdem wünsche ich diesen Leuten, dass sie auch einmal unverschuldet in schwere Not geraten und sie deshalb auch als Belästigung empfunden werden.
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rumsstein:
Genau das wollen die Flüchtlinge auch: Hilfe. Ich sehe das nicht als Belästigung, sondern als bitteren Versuch zu überleben. Wer Hilfeschreie als Belästigung empfindet, sollte vielleicht mal sein Empathievermögen und seine soziale Kompetenz überprüfen.Außerdem wünsche ich diesen Leuten, dass sie auch einmal unverschuldet in schwere Not geraten und sie deshalb auch als Belästigung empfunden werden.
Wenn die Sache denn so einfach wäre. Du willst ja nicht ernsthaft behaupten, dass DU jedem der Dich anbettelt Geld in die Hände drückst. Wenn ein paar Leute betteln, dann hat man mit Sicherheit Mitleid. Aber irgendwann kann man nur noch "Nein" sagen oder wortlos weitergehen. Wir sind im April aber (ohne genau mitzuzählen) mindestens von 50+ Personen aktiv angebettelt worden (teilweise hat man auch versucht Rosen oder andere Dinge zu verkaufen). Diese Leute haben nicht irgendwo mit einem Schild herumgesessen oder waren beim Betteln passiv. Es waren auch keine kurzen Sprüche wie man diese manchmal von den Händlern auf dem Basar nachgeworfen bekommt. In solch einer Form wird die Sache zur Belästigung und zu einer Sache die wohl die meisten Leute auch psychisch belastet. Oder denkst Du wirklich ein "Nein" oder das Ignorieren ist immer so einfach...? Manch ein Tourist hätte sicherlich aufgegeben und wäre direkt zurück ins Hotel gegangen.
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@rumsstein
"Genau das wollen die Flüchtlinge auch: Hilfe. Ich sehe das nicht als Belästigung, sondern als bitteren Versuch zu überleben. Wer Hilfeschreie als Belästigung empfindet, sollte vielleicht mal seinEmpathievermögen und seine soziale Kompetenz überprüfen.Außerdem wünsche ich diesen Leuten, dass sie auch einmal unverschuldet in schwere Not geraten und sie deshalb auch als Belästigung empfunden werden."
...sag das mal den Hotelbetreibern, Wirten und all denen welche vom Tourismus leben... ...auf Chios, Lesbos oder Kos... Ich wäre gerne wieder auf eine dieser Inseln geflogen, aber so wie es da jetzt aussieht. NO GO.
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@47monika:Was soll ich dazu noch sagen? Höchstens, dass auch Du nicht sorgfältig lesen kannst/willst, es wurde schon gesagt, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass Flüchtlinge Rosen verkaufen.
Aber anscheinend wird alles genutzt, um seinen dürftigen Standpunkt zu verstärken. Auch habe ich nirgends behauptet, ich würde jedem Flüchtling Geld geben. Das kann man auch nicht, aber Verständnis sollte das Mindeste sein, dass man aufbringen kann. Die Leute sind ganz bestimmt nicht in Izmir oder auf den griechischen Inseln, um den Touris den Urlaub zu vermasseln.
Der einzige Rat, den ich allen, die sich durch Flüchtlinge belästigt fühlen, geben kann: wie mirar in einem seiner/ihrer schon sehr nervend flachen Beiträgen schrieb, es gibt Urlaubsländer wie Sand am Meer. Ich empfehle die sonnenverwöhnten
Islas Malvinas, das einzige, was da flüchtet, sind ein paar Pinguine, und die wollen Euch bestimmt nichts verkaufen. 
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@Kourion (noch Mal kurz OT)
Nein, eben gerade erst gelesen, ich bezog meine Information aus einer Reportage vor 2 oder 3 Tagen im GEZ Fernsehen, dort berichteten viele über gähnende Leere und einen Buchungseinbruch von bis zu 90%. Die Leute waren da ziemlich aufgebracht, ähnlich wie die Einwohner aus Idomeni. Da ging es speziell um Chios. Es wurden aber auch die Inseln Lesbos und Kos erwähnt. Mag ja sein, dass die Leute aus welchen Gründen auch immer flüchten, aber muss das auf Kosten anderer sein? -
Aufgrund der neuen Situation, dass über 100 Politikern die Immunität abgesprochen werden soll(mehrheitlich HDP-Politikern), dürfte es eine neue Eskalationsstufe geben.
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"Mag ja sein, dass die Leuteaus welchen Gründen auch immer flüchten, aber muss das auf Kosten anderer sein?"
Bist Du Dir des Schwachsinns bewusst, den Du hier schreibst? Wie sollen sie denn sonst flüchten, mit dem Tretboot von der syrischen Küste direkt nach Bremerhaven?
Meinst Du, die können sich das aussuchen, auf wessen Kosten sie flüchten? Ist Dir schon mal Dein ganzer Besitztum unter dem Arsch weggeschossen worden, sind Deine Verwandten und Freunde ermordet worden?