Gelbfieber
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Hallo,
habe gelesen das man bei Einreise in Kenia eine Gelbfieberrasteruntersuchung durchlaufen muss, wenn man über ein Gelbfieberland einreist.
Kann mir jemand etwas dazu sagen?
- Frage: was ist das für eine Untersuchung?
- Ist Äthiopien ein Gelbfieberland?
- Gilt das auch wenn ich in Adis Abeba nur 3h Aufenthalt habe?
- Seid Ihr geimpft?
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.
Sandra
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Hallo,
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ein äußerliches Screening, eine Sichtkontrolle unter Beachtung der vorliegenden individuellen Risikofaktoren. Nichts, worüber man sich Gedanken machen muss.
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Ja,
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nein (wenn "das" die einreiserechtliche Erforderlichkeit der Impfung bedeutet)
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ja.
Gruß
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Hallo,
normalerweise nicht.
Ich weiß nicht, wie es zur Zeit in Nairobi gehalten wird - aber es ist gut möglich, dass dort nicht unterschieden werden wird beim Aussteigen zwischen den einzelnen Passagieren. Ist im Prinzip auch egal - das hält Dich nicht auf und in Quarantäne wirst Du auch nicht kommen. Bei diesem Screening handelt es sich nicht um die klassische "Untersuchung" (so mit Arzt, Liege, Stethoskop etc.)...Gruß
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Hallo Wellla,
ich war NOCH nicht in Kenia, aber in einem Monat geht es bei uns los.

Wir haben uns im April von einem Tropenmediziner beraten lassen, der auch gleichzeitig eine Gelbfieberimpfstelle war.
Wir haben und jetzt auch nicht gegen alles impfen lassen (z. B. nicht gegen Tollwut), da wir unseren Körper nicht total volldröhnen wollten.
Wir haben uns gegen Hepatitis A, Meningokokken und Gelbfieber impfen lassen. Eine Gelbfieberimpfung ist zwar nur vorgeschrieben, wenn du aus einem Gelbfiebergebiet einreist, aber in Kenia kannst du auch Gelbfieber bekommen....unser Arzt hat dringed dazu geraten, sich impfen zu lassen. Die Kosten hat unsere Krankenkasse ohne Problem übernommen, sogar die Kosten für die Impfberatung!!!Lass dich lieber gegen Gelbfieber impfen, sicher ist sicher. Ich habe die Gelbfieberimpfung super vertragen, mein Freund hatte 2 Tage leichtes Fieber....
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Es ist anscheinend in Mode gekommen, Impfungen zu vermeiden mit dem Argument, man wolle sich nicht mit "Chemie" "volldröhnen" lassen. Ich habe über 30 Jahre meines Lebens geschäftliche Reisen in alle möglichen Ecken der Erde unternommen und immer auf einen guten Impfschutz geachtet. Ich hatte niemals nennenswerte Probleme mit Nebenwirkungen der Impfstoffe, habe aber sehr wohl Kollegen gehabt, die es da nicht so genau genommen haben, einige armeTeufel haben das wirklich bitter bereut. Ich rate wirklich jedem ganz eindringlich, hier den Empfehlungen des Arztes / der Ärzte zu folgen bzw. sich ausreichend zu informieren.
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Ich bin nicht ganz sicher, aber glaube gelesen zu haben daß die Gelbfieberimpfung
seit 6/2016 nur noch einmal im Leben gegeben werden muß. -
Hallo!
So ist es:
Impfschutz:
lebenslangDie Weltgesundheitsorganisation hat der Änderung hinsichtlich der Gelbfieber-Impfschutzdauer im Mai 2014 zugestimmt. Demnach ist eine einmalige Gelbfieber-Impfung erforderlich um einen lebenslangen Schutz zu gewährleisten. Eine Auffrischimpfung wird demnach nicht mehr erforderlich sein. Bis 11. Juli 2016 soll die Internationale Gesundheitsvorschrift (IGV) in Kraft treten, allerdings ist anzunehmen, dass die Anpassung in den Mitgliedstaaten schrittweise erfolgt. Daher ist es sinnvoll bei Reisen in Länder mit Gelbfieber- Impfvorschriften (auch Transit), sich über die jeweiligen aktuellen Vorschriften bei einer autorisierten Gelbfieber-Impfstelle oder der Botschaft des Einreiselandes zu informieren.
Zitat aus dem Reisemed. Informationsservice vom April/16