Auswandern?
-
"Pingu" wrote:
Hallo liebe User,immer wieder hört oder liest man in den Medien, dass viele Deutsche auswandern, letztes Jahr, so im Spiegel gelesen, waren es über 150.000 die Deutschland den Rücken kehrten.
Mein Wohnsitz ist schon lange nicht mehr Deutschland. Ich bin zwar aus beruflichen Gruenden sehr oft in Deutschland, aber ich lebe nicht hier. Habe aber noch in Deutschland mein Elternhaus und dort wohne ich dann, wenn ich hier bin. Verkaufen werde ich das in absehbarer Zeit nicht.
Viel schlimmer finde ich die Leute, die den ganzen Tag auf Deutschland schimpfen, aber den ***** nicht hoch bekommen, denn sie wollen dann doch lieber um 17 Uhr Feierabend machen, sich mit Bier und Chips vor die Glotze setzen und Fussball gucken, dabei kann man dann auch noch mal ueber "scheiss Deutschland" schimpfen...
-
"Heiko Müller" wrote:
Hallo Pingu,sicherlich ist das ein interessantes Diskussionsthema, vor allem da in letzter Zeit ja inflationär viele Auswander-Reportagen im TV zu sehen sind. Die meisten davon zeigen aber ein ganz klares Bild.... viele denken einfach "wird schon klappen" und verlassen Deutschland viel zu blauäugig.
Die willste diese 5 Berichte jetzt mit "viele" gleich setzen. ? Ja, im Jahr 2005 gab es die groesste Auswanderungwelle, aber schau Dir mal an wer da ausgewandert ist. Kann man beim stat. Bundesamt nachsehen. Die haben mal garnichts mit den Leuten zu tun, die da oft auf den ueblichen verdaechtigen Sendern gezeigt werden.
-
@ noeler
naja ich glaub Du unterschätzt das mit der Zahl von 5 Reportagen recht deutlich denn neben Pro7 gibts soclhe Berichte derzeit zum Teil auf ARD und ZDF bei RTL2 und N24 sowie NTV

Klar das die berichte nur einen gewissen kleinen Ausschnit aus dem Spektrum der möglichen Personen zeigen können und ich denke mal es werden bewußt auch Personen ausgwählt die recht ungeplant gehen wollen...sonst würde es ja für Otto-Normal-Zuschauer spätestens nach der 2ten Reportage uninteressant aber man kann eben auch schlecht alle verfolgen.Gruß
P.S. Ich vergaß Kabel1

-
Also bevor wir unsere (jetzt noch kleinen Kids) bekamen, haben wir schon ernsthaft über ein Leben ausserhalb deutschlands nachgedacht. U.a. mit Vorbereitungen in dem Land, den Infos rundrum und Menschen, welchen den Weg dorthin bereits gegangen sind.
Nun ja
man wird älter und momentan würde es für uns mit den Kleinen nicht in Frage kommen...später...mal schauen, ob es noch mal auf der Tagesordnung stehen wird, aber ich denk schon, dass man Vor- und Nachteile ordentlich abschätzen sollte.Ich habe bereits einige Zeit im Ausland gelebt, deswegen denke ich, auch einigermaßen zu wissen über was ich nachdenke / rede. Jede Land hat sein für und wieder.
Die beste Alternative :? hierfür ist immer noch etwas Kleingeld zu haben, hier in Deutschland zu leben (wenn man eine ordentliche Arbeit hat) und lieber sein Urlaubsland so schön in Erinnerung zu behalten wie es im Urlaub ist
...ausgenommen natürlich unsere ev. bessergestellten Rentner ...LG
-
Mir ist schon oefter der Gedanke durch den Kopf gegangen, einige Jahre in einem anderen Land zu verbringen. Mir wuerde hier immer eine spanische oder griechische Insel im Kopf herumschwirren - stelle ich mir einfach toll vor. Dort wuerde ich gemeinsam mit meinem Freund eine kleine Pension betreiben. Er uebernimmt den gastronomischen Bereich und ich die Vermietung von ein paar Zimmerchen. Wie gesagt, das sind immer nur Gedanken, ich weiss, dass mein Freund unser Land nie verlassen wuerde, im Ernstfall waere ich wahrscheinlich auch zu feig - wie hier im Forum schon oft erwaehnt, man stellt sich das immer viel einfacher vor, als es dann in der Realitaet ist... Andererseits gefaellt es mir auch hier in Oesterreich ganz gut, wir haben hier unsere Freunde, Familien und unseren Arbeitsplatz - den einfach aufzugeben fuer einen Versuch im Ausland waere mir schon zu gewagt...
Trotzdem, diejenigen, die es wagen und die es auch schaffen, in ihrem neuen Zuhause zurecht zu kommen, die beneide ich schon ein wenig ... HUT AB!!!LG Dama
-
Hey,
also ich will auswandern. Werde mein Studium durchziehen und beenden. Versuche danach entweder nach Australien, in die USA oder in die Schweiz auszuwandern. Es sind in meinen Augen alles tolle Länder, vor allem sind die Menschen dort nicht so doof wie hier. (nix gegen euch.) Gut, man hat ein schlechtes Gesundheitssystem und wenn man keine Arbeit hat dann.... Aber in jedem Land gibt es schlechte Seiten.
Also, ich stehe dazu und werde es auch in Angriff nehmen.LG Betti
-
"Betti26" wrote:
... vor allem sind die Menschen dort nicht so doof wie hier. (nix gegen euch.) Gut, man hat ein schlechtes Gesundheitssystem und wenn man keine Arbeit hat dann.... Aber in jedem Land gibt es schlechte Seiten.@ Betti26
Wie äußert sich denn die "Doofheit" der Menschen hier bei uns?
Und in welchem Zusammenhang steht unser "schlechtes Gesundheitssystem" mit der Arbeitslosigkeit? Das ist im Moment etwas verwirrend, könntest Du uns mal etwas ausführlicher schildern, was Dich bewegt, auszuwandern? Was willst Du woanders finden, was es hier nicht gibt? -
"salvamor41" wrote:
"Betti26" wrote:
... vor allem sind die Menschen dort nicht so doof wie hier. (nix gegen euch.) Gut, man hat ein schlechtes Gesundheitssystem und wenn man keine Arbeit hat dann.... Aber in jedem Land gibt es schlechte Seiten.@ Betti26
Was willst Du woanders finden, was es hier nicht gibt?Das würde mich auch mal interessieren?
-
Gut es ist nicht alles Gold wa glänzt, auch in D. muss viel reformiert werden, aber wenn bettina schreibt, das sie wegen dem schlechten Gesundheitsystem auswandern will, dann sollte sie mal sagen wo es ein besseres gibt.
Wenn ich z.B. sehe, dass in Großbritanien alte Menschen ihre neue Hüfte selber bezahlen müssen, nach dem Motto "...diese Kosten rentieren sich nicht mehr..."
Da finde ich unser Gesundheitsystem zwar auch verbesserungswürdig aber im Verhältnis zu vielen anderen Ländern vom Grundsatz her gar nicht so schlecht.Vor allem Betti26, wo hats du denn schon im Ausland gelebt, das du das mit den Verhältnissen in D. vergleichen kannst?
-
Was mich an Deutschland ärgert ist z. B. diese Bürokratie, das Sozialsystem incl. Rentensystem und vor allen Dingen, dass man vor neuen Gesetzesverabschiedungen keine Volksbefragung durchführt. Deutschland (die Regierung) empfinde ich teilweise als arrogant und ich habe hier das Gefühl von denen verarscht zu werden. In den anderen Ländern gibt es sicher auch Defizite, allerdings finde ich das man mit denen besser klarkommen kann als hier. ´Mich ärgert es halt, dass ich Steuerzahler von morgen großziehe, mit Stkl. 5 und im Endeffekt im Alter nichts davon habe. Die Rentenpflichtversicherung hätte ich besser privat angelegt.
-
@ Serafina
Du schreibst....in den anderen Ländern....Welche Länder meinst Du genau? Schau Dir das bitte "in den anderen Ländern" genau an, bevor Du auswanderst. Nicht, daß Du vom Regen in die Traufe kommst!!!
-
Du ärgerst dich über die Steuerklasse 5? Selber schuld! Wechsle doch! Wer oder was hindert dich denn daran, mit deinem Ehepartner gemeinsam die Steuerklasse 4 zu wählen?
Es stimmt schon, bei der Steuerklasse 5 zahlt man sehr viel Steuern. Aber dasfür zahlt der Ehepartner mit der Steuerklasse 3 relativ wenig. Das scheinst du aber zu übersehen.
-
Ohne in eine Steuerrechtsdiskussion abgleiten zu wollen, das Ehegattensplitting hat dann Vorteile, wenn die Ehepartner unterschiedlich viel verdienen. Je größer die Differenz, desto größer der Vorteil. Das Splittingverfahren bewirkt, dass es egal ist, wie das jährliche Eheeinkommen verteilt ist. Und genau das fordert auch das Bundesverfassungsgericht.
Am Ende des Jahres wird in der Tat abgerechnet. Wer während des Jahres zu wenig gezahlt hat, muss nachbezahlen. Das ist regelmäßig dann der Fall, wenn im Fall der Steuerklassenkombination 3/5 der weniger verdienende Ehegatte weniger als 40% des Gesamtbruttos verdient hat und keine Steuervergünstigungen zu gewähren sind. Wer zuviel gezahlt hat, bekommt eine Erstattung. Im Regelfall dann, wenn bei 3/5 der mit der 5 mehr als 40% des Gesamtbruttoeinkommens erzielt hat oder bei 4/4 die Verdienste unterschiedlich sind.
Zurück zum Thread:
Mir ging es darum, dem "Gejammere" über die Steuerklasse 5 zu widersprechen.
-
Ums Auswandern und um die Gründe dafür. Dabei sind die Abgabenbelastungen durchaus von Bedeutung.
-
"Bulgarienfan" wrote:
Zurück zum Thread:Mir ging es darum, dem "Gejammere" über die Steuerklasse 5 zu widersprechen.
Dann sag dies doch gleich. Stimmt ja. Wer 5 hat, der hat nen Partner der gut verdient, fertig.
Ob 4/4 oder 3/5, wie Erika sagt, am Ende des Jahres wird abgerechnet und es geht ja nur darum, dem FA kein zinsloses Darlehen zu gewähren

-
... vor allem sind die Menschen dort nicht so doof wie hier. (nix gegen euch.) = Stellt euch mal einen Tag an eine Kinokasse, dann werdet ihr nach 1 Stunde spätestens merken, dass die meisten Leute nicht wirklich ein Hirn haben
Gut, man hat ein schlechtes Gesundheitssystem und wenn man keine Arbeit hat dann... = damit meinte ich das Ausland, z.B. die USA
-
"JulieL." wrote:
Hallo,geht es hier in diesem Thread ums Auswandern oder um Steuerklassen???
Für eine sehr ähnliche Bemerkung habe ich vor Monaten eine Verwarnung bekommen, die noch immer auf meinem Konto steht ... schaun´ mer mal, ob ein Admin Deine Bemerkung sieht und reagiert - im Sinne der Gleichbehandlung.
Zum Thema:
Hinsichtlich des Auswanderns haben wir uns bisher nur dahingehend befaßt, als es im Alter möglicherweise angenehmer ist, die rheumageplagten Knochen in wärmeren Gefilden unterzubringen. Ein Winter in Spanien ist sicherlich angenehmer als das naßkalte Klima in Deutschland. Und sollte es mal ganz dicke kommen: in Deutschland kostet ein Platz im Altersheim 3.000 bis 4.000 Euronen (wofür nur die Pension eines Politikers ausreichen dürfte), in Spanien weitaus weniger, vielleicht bleibt man dort auch ein wenig länger gesund.Wir haben noch eine ganze Weile Zeit, uns damit zu beschäftigen, sind auch nicht ganz abgeneigt, uns im Rentenalter einen Zweitwohnsitz im europäischen (südlichen!) Ausland zuzulegen, um dort etwa die Hälfte des Jahres zu verbringen. Dabei präferieren wir Spanien, schon allein wegen der vorhandenen Sprachkenntnisse.
Für viele Menschen stellt Deutschland das Paradies schlechthin dar; wir Deutschen sehen das eher nicht so und verurteilen oft die Einwanderer als Wirtschaftsflüchtlinge. Paradox, nicht wahr?