Elternzeit an der Ostküste
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Hallo zusammen,
ich war 2012 an der Westküste unterwegs und dieses Land hat mich fasziniert. Da ich wahrscheinlich nächstes Jahr im März einen Monat Elternzeit haben werde (ggf. + Urlaub), geschäftigt mich der Gedanke mit der Familie an die Ost-Küste der USA zu fahren. 2012 habe ich einen Roadtrip in Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona gemacht, es hat uns (besonders mir :D) sehr gut gefallen.
Unsere Tochter wird dann 10 Monate alt sein und ich habe an einen entspannten Roadtrip gedacht, so von Miami nach NY,die Strecke ist für 3-4 Wochen ja nicht so lang. Nun habe ich 2012 unheimlich viele Sehenswürdigkeiten im Westen gesehen (das Angebot dort ist ja auch riesig), insbesondere Nationalparks und viel Natur.
Folgende Punkte bereiten mir noch Kopfzerbrechen:
- Was für Sehenswürdigkeiten (Städte, NP etc.) liegen an der Ostküste?
- Reisezeit, März/April, für den Start in Florida bestimmt gut, aber weiter oben Richtung NY?
- Wie sind die Vorschriften in den USA zur Beförderung von Babys im Auto?
Oder hat jemand generell andere Vorschläge für einen Roadtrip in den USA? Sollte halt zur Reisezeit passen und auch Kindgerecht sein.
Danke!
Ryanair
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städte auf/an der strecke wären
orlando
cape caneveral
jacksonville, fl
savannah, ga
charleston, sc
wilmington, nc
philla, pa
richmond, va
baltimore, md
washington, dcich habe sicherlich noch einige vergessen.
sehenswürdigkeiten musst du schon selbst raussuchen. die sind mannigfaltig und wir kennen deine vorlieben nicht.
googlen hilft immer.bitte verstehe es nicht falsch, aber mir einem 10 monate alten baby wird das eine tortur. es gibt an den interstates keine rastplätze wie wir sie kennen.
die experten hier im forum, z.b. gunnar, treplow und ms crumple werden dir sicherlich noch weitere infos zukommen lassen.
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Danke schonmal für den Input.
Hast Du selber schon so eine Tour mit Kind gemacht? Wenn gestillt werden muss, kann man doch von der Interstate abfahren... und eine Tortour ist das deswegen doch nicht.
Klar mach ich mich noch schlau, wenn die Reise tatsächlich gemacht wird. Aber google mal Sehenswürdigkeiten und Ostküste USA - da kommen hauptsächlich nur Reiseanbieter und wenn dann Informationen kommen, sind die hauptsächlich NY weil Ostküste.
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Hallo,
wir sind mit der ganzen Familie im Mai auf Ibiza gewesen, in einem Familien Hotel. Dabei war auch unser Enkel (zu dem Zeitpunkt 10 Monate) mit seinen Eltern. Da wir auch gern in die USA fahren, haben wir uns aber wegen dem Kleinen für eine kurze Fluganreise entschieden. Und das war genau richtig, alle hatten einen entspannten Urlaub. Mit 10 Monaten wird gewöhnlich nicht mehr nur gestillt sondern es wird auch Brei in verschiedenen Formen gegessen. Für die eine Woche hatte meine Tochter Gläser mit, die am Flughafen alle einzeln geprüft wurden. Wenn ihr 28 Gläser mit nehmen müsst, viel Spaß! Natürlich könnt ihr auch in den USA welche kaufen, aber die sind sicher wieder ganz anders, ob die dann euer Kind isst, keine Ahnung. Wenn unsere Tochter mit dem Kleinen Auto fährt, dann achtet sie immer auf seine Schlafzeiten, damit es ihm nicht zu langweilig wird. Was wollt ihr euch denn mit einem nörgeldem Kind mit Freude ansehen?
Ihr müsst so viel beachten, ich würde mir das nochmal genau überlegen, ob das gut ist und ihr alle zusammen einen entspannten Urlaub geniessen könnt.
Natürlich kann ich als USA Fan euch gut verstehen dass ihr gern diese Tour machen möchtet, aber ich würde noch warten bis euer Kind etwas größer ist.
Gila -
Hallo Gila,
danke für Deine Hinweise, aber ich hätte dann doch gerne Erfahrungen aus erster Hand, also Müttern und Vätern, die das versucht haben und mir sagen können, das geht oder das geht so oder das geht gar nicht.
Gruß
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Sorry, cjmddorf, das ich hier nichts poste!

Wenn der ratsuchende Urlauber eine ganz andere Urlaubseinstellung als ich hat oder irgend etwas äußert, das ich nicht nachvollziehen oder akzeptieren kann, halte ich mich meist aus den entsprechenden Threads raus.
Langstreckenflüge mit Babys lehne ich grundsätzlich ab. Mir tun die weinenden Kleinen immer zu sehr Leid. Deshalb gebe ich in diesem Thread keine Tipps.
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Hallo Sternenforscher,
wir können einen USA Road Trip mit Baby nur absolut empfehlen. Unser Sohn war 6 Monate, 1 Jahr, 18 Monate und 3 Jahre (Bruder 6 Monate) als wir die 4 Trips gemacht haben. Alle aber in den Südwesten der USA.
Die USA sid sehr kinderfreundlich, anders als oft hier bei uns. Reisende Babys gehören zum Alltag, man ist darauf eingestellt.
Ich persönlich würde mit einem Kind Städte nicht als Hauptreiseziel wählen, weil die Eltern zu sehr in Stress geraten können. Der Südwesten hat unedendlich viele Sehenswürdigkeiten und wenn das Kind erst 10 Monate alt ist, kann man es wunderbar auf einem Babyrucksack tragen.
Für den Osten der USA gilt das aber auch, der März kann nur ausserhalb Florida/ Carolina wettertechnisch noch ungünstig sein.
Ich glaube, dass Kinder immer dann entspannt sind, wenn es die Eltern sind. Das gilt für einen all in Türkei Urlaub wie für den USA Roadtrip. Viele Leute können sich nicht vorstellen, auf eigene Faust durch die USA zu Reisen, schon gar nicht mit einem Kind, gleiches gilt für mich zum Thema all in Urlaub, ist halt Geschmacksache.
Fazit: Ich persönlich würde mir diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen und ihr dann jahrelang nachtrauern, würde aber (persönlich) Süd California/ Arizona/ Utah/ New Mexico anschauen.
Noch einige Anregungen: Ein Baby Bassinet im Flieger ist super toll für die Eltern. Man hat mehr Beinfreiheit, weil es vor einer Wand eingehängt wird (niemand vor Dir), und Baby kann schlafen Die Plätze muss man aber reservieren. Bei Lufthansa kostet das nur dir normale 25 Euro pro Person und Richtung (wenn man anruft, Internet ging bei uns nicht) . Bei Condor wird der Platz aber als Platz mit mehr Beinfreiheit verkauft(superteuer).
Bei uns war der Flug für die Eltern stressig, Baby hat sich immer wohlgefühlt (im Bassinet oder auf den Schoss).
Babynahrung kannst Du auch in den USA kaufen, die haben viel mehr Babys als wir.
Den Mietwagen reservierst Du von Deutschland aus, dort kann der Kindersitz mitbestellt werden.Kostet ca 90 Dollar. Ist zwar teuer aber einfacher als vor Ort nach dem langen Flug einen für 50 Dollar zu kaufen.
Die Fluggesellschften transportieren alle einen Kinderwagen zusätzlich umsonst. Lufthansa dann keinen Kindersitz mehr, dafür ein volles 23kg Gepäckstück fürs Baby. Condor hat Kinderwagen und Kindersitz frei, aber nur 10kg Gepäck fürs Baby (Stand 2014) Also vorher bei den Airlines nachfragen -- was manchmal nervig ist.
Falls noch Fragen sind immer gerne nachfragen. Hoffentlich viel Spass, wir wären nicht wieder geflogen, wenn wir nicht 100% überzeugt gewesen wären. Viele Grüsse ulle_72 -
Gunnar,
ich kann deine denke gut verstehen, da ich sie teile.
deshalb habe ich meine hinweise auch so kurz wie nur möglich gehalten.
an TE,
tips für ausflüge mit einem kleinen baby kann ich keine geben, denn sie gibt es m.e. nicht.
das füttern und wickeln eines babies ist keine grosse sache, aber die langen strecken mit durchschnittsgeschwindigkeiten von unter 80 kmh auf den interstates sind schon krass. dann noch tanken in der knüste, sprachschwierigkeiten mit brüllendem säugling auf dem arm, etc. ich weiss nicht. Gila hat es sehr gut geschrieben.
mein fazit, lasst es sein. keiner hat was davon. dem baby ist die zinkwanne bei omma im garten auch recht.
falls ihr es aber doch macht, min 2 kreditkarten ohne limit, eine wirklich gute auslandskramkenversicherung, vollkasko fürs auto, etc.
viel glück. -
Auch wenn wir selber noch keine Erfahrungen mit Reisen mit Kleinkind in den USA haben, sehe ich das trotzdem auch so wie ulle_72.
Wir waren dieses Jahr länger im Westen unterwegs und haben währenddessen in den Nationalparks so viele deutsche Paare mit Kleinkind gesehen, das es schon auffällig war. Mit einem haben wir uns länger unterhalten, auch aus Deutschland und zwei Monate zur Elternzeit an der Westküste. Sie waren sehr begeistert und ich glaube selber erstaunt, wie gut es klappt
Babys gibt es in den USA doch genauso wie bei uns, von daher ist die Versorgung zumindest ähnlich. Ob der Walmart Brei jetzt anders schmeckt oder nicht weiß ich nicht, aber mal ehrlich, Millionen amerikanischer Babys essen ihn doch auch.Natürlich sind die Tages-Etappen kürzer, die Aufenthalte je Ort/Nationalpark länger und die Tage anders strukturiert als wenn man zu zweit reist, aber dafür hat man in der Regel zur Elternzeit ja auch deutlich länger Zeit. Ich würde mich da auch auf Strände, Nationalparks, Landschaften konzentrieren - und weniger auf Städte-Touren. Und klar, eine gute Versicherung gehört natürlich dazu.
Also wenn wir mal Kinder haben, wir würden es auch machen

P.S. Mein Bruder hat in der Elternzeit 2 Monate in/auf Sri Lanka mit einem 6 Monate alten Baby verbracht. Und auch das ging gut - und dort ist die versorgung sicherlich überhaupt nciht vergleichbar mit Europa/USA...
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Danke an die, die Ihre Erfahrungen geschildert haben, das ermutigt mich.
Meinungen ohne Hintergrund kann ich eigentlich nicht gebrauchen, das ist wie "ich kann zwar nicht schwimmen, aber ich habe gehört, man wird nass dabei und daher lasse ich das".
Wenn wir eine solche Tour machen, haben wir vor viel Natur zu sehen, wandern etc., das hat uns im Südwesten schon sehr gut gefallen - ich weiß nur nicht, ob die Ostküste eine ähnliche Fülle bietet. Es wäre schön, wenn jemand dazu was sagen kann.
Desweiteren habe ich einige Beiträge über Wohnmobile gelesen, ich gewinne den Eindruck, dass das besser für das Kind sein könnte (gewohnte Umgebung), als ständige Motelwechsel.
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Hallo ,Sternenforscher.
Als 3-facher Vater erlaube ich mir, ein sicher kompetentes Urteil über Reisen mit Kleinkindern abgeben zu können.
Mehrere Dinge generell:- Lange Flugreisen können (müssen nicht) für Kinder und Eltern zu einer Tortur werden insofern, als dass Kleinkinder manchmal den Druckausgleich im Ohr nicht richtig hinbekommen und dann höllische Schmerzen haben, was dann natürlich für alle Mitreisende zu einem eher unruhigen Flug führt und die Eltern an den Rand der Verzweiflung treibt.
- Der häufige Hotel / Motelwechsel ist mit Kleinkind anstrengend und auch für das Kind nicht angenehm, insofern ist dein Ansatz Wohnmobil schon wirklich sehr gut, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das ein sehr viel entspannteres Reisen ist.
- Du bist als frischgebackene Eltern, zumal, wenn es das erste Kind ist, ohnehin immer sehr angespannt, möchtest keine Fehler machen. Eine solche Erlebnisreise ist,das wirst du zugeben, schon unter normalen Umständen kein ErholungsurlaubMit Kleinking kann so etwas leicht in Stress ausarten. Es braucht ja nicht einmal etwas Schlimmes passieren, euer Kleines braucht ja nur den Ortswechsel nicht gut zu vertragen, eine Erkältung bekommen oder Verdauungsprobleme, etc... Ihr werdet unter Umständen statt gut gelaunt und erholt, total gestresst und genervt zurückkommen.
Überlegt es euch gut.
Möglicherweise ist ja auch eine Wohnmobil-Tour im näheren, europäischen Umkreis eine Alternative, auch hier gibt es viel zu sehen und zu erleben und man ist, im Notfall, schneller wieder zu Hause. Ich weiß, ich weiß, auch der Flug von der Ostküste nach Hause ist relativ kurz, aber den muss man ja auch erst mal buchen, bekommen und antreten können (Die Entfernungen sind riesig in den USA ....) und so ganz problemlos und billig ist ein Notfall - Rückflugticket für 2 1/2 Personen dann ja auch nicht....Ich wünsche euch wirklich alles Gute !
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@Claus (u.a.)
Eltern und Kleinkinder, die das Wagnis der Fernreise auf sich genommen und alles gut verkraftet haben, werden natürlich völlig andere Empfehlungen aussprechen, als Menschen, die das zwar auch gemacht haben, aber davor 'ein wenig warnen'.
Wenn sich bei Eltern mit Kleinkind eine Fernreise im Hinterkopf manifestiert hat, wird das auch gegen alle Eventualitäten verteidigt werden.Insofern, der TO hat sich m.M. festgelegt und möchte nun bestätigt werden.
Alle anderen, die andersweitige Empfehlungen haben, interessieren nicht.Sagt ein Mensch, der aufgrund diverser Nationalitäten, entsprechend ausländisch ansässiger Verwandtschaft, oftmals ungeplanter Reisenotwendigkeit aufgrund Familenvorfall im Ausland sowie durchaus mal eigener Reisegelüste genügend Fernreiseerfahrung (auch mit kleinen Kindern) hat und weiß wovon er spricht....

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Hallo Jo-Joma,
das ist falsch.
Andere "Erfahrungen" interessieren mich sehr wohl.
Allerdings lese ich hier "die weinenden Babys tun mir immer so leid im Flugzeug, deshalb rate ich davon ab...o.ä." und "wir waren auf Ibiza und würden von einer Reise in die USA abraten o.ä.". Beides hat nichts mit Erfahrungen aus erster Hand zu tun und sind tatsächlich zur Empfehlungen.
Damit kann ich in der Tat nichts anfangen.
Trotzdem Danke für die Anregungen!
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Hallo Sternenforscher,
eigentlich wollte ich meine Zeit hier nicht mehr vergeuden!
Aber dir geht es um DEINE Wünsche und nicht um das wohlergehen deiner kleinen Tochter! Jetzt ist sie ja erst ein paar Wochen alt, daher ist deine Erfahrung wohl noch nicht so riesig. Du wirst aber auch noch lernen oder du vielleicht auch nicht, das man als Eltern auch mal zurück stehen muss!
Gila -
Mein Gott, was ist hier denn los...
Thema bitte schließen.
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Hallo liebe Reisefreude,
ich wollte hier eigentlich gar nicht mehr antworten, deshalb hat sternenforscher auch eine PN. Dennoch würde ich mich sehr freuen, wenn einige hier mal die aufkeimende Schärfe rausnehmen könnten. Danke. Eine Möglichkeit wäre sich auf die Fragen des TE zu konzentrieren. oder aber den Thread vllt. sogar zu ignorieren, wenn es einen zu sehr "aufregt". Hier und in ähnlichen Threads geht es mittlerer Weile anscheinend darum wer sind die besten Eltern, meine Meinung ist die einzig richtige,wer hat die meiste Lebenserfahrung oder sogar die Leute für Ihre Urlaubsabsichten zu kritisieren. Ich finde nur jeder Jeck ist anders und das ist eben bei Kindern genauso.
Wir haben auf unserer Hochzeitsreise beim Blick unter den Nachbarsonnenschirm auch gedacht, wie kann man das einem Säugling antun Mexico im Juli. Die kleine hat sehr mit dem Kreislauf zu schaffen.Florida im Nov. ist da aber klimatisch schon wieder etwas anders und unser Sohn hat auf Hin und Rückflug nicht einmal geschrien und fand den Urlaub toll. ( ja vielleicht war es ihm egal wo er sich befand hauptsache planschen).
Mein Wunsch wäre kommt alle wieder etwas runter und tauscht euch wieder über das aus was alle so lieben. Die Reiselust.
Ich hoffe das nimmt mir keiner krum, wollt ich mal los werden.
LG
Pierre -
Ich kann Pierre nur zustimmen

Jeder ist anders, ebenso die Kinder und auch die Urlaubsgewohnheiten.
Zum Flug folgenden Tipp, den ich selbst an mir erprobt habe, da ich eine schwere Verkühlung hatte und von allein es nicht geschafft habe, beim Sinkflug einen Druckausgleich hinzubekommen. Ich habe mir dann (schon ziemlich panisch) einen abschwellenden Nasenspray in die Nase gepumpt, und 2 min später war das Ohr offen. Also frag mal bei deinem Kinderazrt nach (in Ö heißt dieser Spray Vibrocil). Er wird für Flugreisen auch an Babys problemlos verschrieben.
Ansonsten kannst du einen Babysitz gleich mit dem Auto mitmieten, oder bei jedem Walmart kaufen. Haben wir mit 1 1/2 Jährigem so gemacht - uns kam das Kauden des Sitzes billiger als das Mieten.
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Also dann mache ich hier mal weiter

Wie es aussieht haben wir 5-6 Wochen Zeit, was die Reise deutlich entspannter gestaltet, Reisezeit ist sehr wahrscheinlich dann Mai/Juni.
Eine meiner Überlegungen war nun von Florida bis nach NY zu fahren (die Strecke dürfte in der Zeit ein Kinderspiel sein).
Was sollte in der Routenplanung auf der Strecke liegen? NP, Städte, etc... Wir wandern gerne und begeistern uns für Natur, Architektur und Kultur... und shopping natürlich.
Danke!