Airline verweigert Mitnahme von med. Notwendigen Artikeln
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Hallo, ich fliege seit mehreren Jaheren als Dialysepatient ohne größere Schwierigkeiten.
Leider wird mir in diesem Jahr das Leben in dieser Hinsicht sehr schwer gemacht.Condor verweigert mir in diesem Jahr die Mitnahme, der für mich nötigen Desinfektionsmittel.
Man beruft sich hierbei auf eine IATA Verordnung.Der Zugriff auf diese Flüssigkeiten ist für mich zwingend notwendig.
Vor 2 Jahren kamm es durch ein technischen Problem zu einer Startverzögerung von 9 Stunden. In diesem Fall hätte ich ohne den Zugriff auf diese Mittel, die für mich nötige Dialyse nicht durchfüheren können.
Ich habe der Fluglinie angeboten, die Flüssigkeiten beim Kabinenpersonal abzugeben. So wäre für mich im Bedarfsfall auch alles zur Hand.
Aber Condor lehnt jegliche Mitnahme weiterhin ab!
Hat hier jemand Erfahrungen oder Tipp´s?
Wäre schön, denn jeglicher bisheriger Versuch meinerseits bei Condor blieb bisher ungehört bzw. abschlägig beantwortet.
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Willkommen im Forum von HolidayCheck, tapata.
Mit welcher IATA Vorschrift genau begründet Condor die Weigerung?
Für medizinisches Equipment (auch LAG) gelten gewöhnlich gelockerte Vorschriften, bzw. werden zusätzliche Anmeldungen oder Attestbegehren vorgebracht.
Eine Weigerung kategorische Weigerung ist an sich eher unüblich ... -
Hallo,
dies wurde mir nicht mitgeteilt.
Lediglich das es eine wohl aktuelle aus dem Jahr 2016 sein soll.Ein Ärztliches Attest und alle nötigen Unterlagen wie Daten- und Sicherheitsplätter habe ich mit dem Antrag eingereicht.
Wie gesagt, bisher gab es da auch nie Probleme.
Man verlangt Desinfektionsmittel die keine Gefahrenklsse aufweisen.
Dies dürfte aber unmöglich sein ...In einem persönlichen Telefonat habe ich darum gebeten mir doch Ersatzmittel zu nennen die mit Condor genehmigen würde.
Hierauf hatte aber die Mitarbeiterin der med. Fachabteilung auch keine Antwort. -
Ist es möglich, ein Desinfektionmittel ohne Alkohol einzusetzen?
Vermutlich ist dieser nämlich die Gefahrenquelle, da sich im Luftgemisch explosionsfähige Atmosphären bilden können. -
Bei Google wird man unter 'Kennzeichnungsfreie Desinfektionsmittel' fündig, nach Absprache mit dem Arzt vielleicht eine Alternative.
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Das ist ja das Problem.
Die Grundlage von Deinfektionsmitteln ist Alkohol.Das unverständliche, der wird bis zu 5 Liter und 70%Vol auch im Flieger verkauft.
Stornieren möchte ich nicht.
Werde das nächste mal darauf achten nicht mit Condor zu fliegen. -
tapato wrote:
...Die Grundlage von Deinfektionsmitteln ist Alkohol...
Das unverständliche, der wird bis zu 5 Liter und 70%Vol auch im Flieger verkauft...Denkfehler, der Flammpunkt von medizinischem Alkohol wie beispielsweise Ethanol oder Isopropanol ist deutlich niedriger als der von Spirituosen.
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Ja, so 'ne Google-Suche unter dem Stichwort nach geeigneten Alternativen und einer Beratung beim Arzt erfordert schon einen gewissen Zeitaufwand ...
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Überflüssiges Zitat entfernt!
@bernhard707
Habe Gespräche dieser Art mit Condor genug geführt!
Danke für's Feedback ... -
Schön, die Gespräche mit Condor haben zu keinem Resultat geführt und für eine Eigeninitiave bist du zu bequem, na dann ...!
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Du bist also Dialysepatient und möchtest im Flugzeug eine Dialyse durchführen. Aha.
Wie macht man das? Gehörst du zu einer Versuchsgruppe mit mobilen Dialysegeräten?
Wenn ja, dann sollte es an 50 ml Desinfektionsmitteln wohl nicht scheitern.Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Airline dich mit der mobilen Dialyse an Bord lässt, da diese Geräte noch nicht zugelassen sind und ohne ärztliche Betreuung sowieso nicht genutzt werden dürfen/können
Oder kann es sein, dass du irgendwas verwechselt hast? Meintest du wirklich Dialyse???
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Zwischen Dialyse und Diabetes ist schon ein gewaltiger Unterschied, eine mobile Dialyse erscheint mir aber auch nicht sehr wahrscheinlich.
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Tatsächlich scheinen nur Produkte der Marke Octenisept den Vorschriften für Gefahrgut zu entsprechen - meines Wissens nicht ausreichend für die Zwecke des t.o. ...
Meine Idee wäre in einem Forum für Dialysepatienten zu forschen - vielleicht hat schon jemand eine Lösung für die Problematik gefunden, immerhin gilt die Vorschrift schon seit 2013 besteht.
Alternativ LBA kontaktieren ob die evtl. inzwischen eine Liste erlaubter Mittel vorhalten. -
Ich denke auch, dass es dieses Forum überfordert, für solch spezifische Probleme der Peritonealdialyse eine Antwort zu finden. So sind wohl die Vorschläge von vonschmeling die richtigen.
Wenn hier jedoch ein Spezialist mitlesen sollte, immer heraus mit den Antworten!

LG
Sokrates