Rundreise Japan - Februar 2017
-
Hallo Japan-Experten,
ich habe gesehen, dass ihr fantastische Tipps geben könnt.
Bei uns geht es nächstes Jahr Anfang Februar nach Japan, wir starten in Tokyo und enden in Osaka und wir reisen mit dem Zug.
Aktuell haben wir uns folgende Rundreise für den Aufenthalt überlegt:- Ankunft am Abend (18:00) in Tokyo
- Tokyo
- Tokyo
- Odawara / Fujisawa
- Odawara / Fujisawa
- Nagoya
- Nagoya
- Osaka
- Osaka
- Fukuoka
- Osaka
- Abflug in Osaka
Was denkt ihr zur Routenplanung? Wir wollten gross Städte besuchen aber nebenbei auch die inland erobern.
Gerne würden wir auch paar Tips bzgl. Transportation bekommen. Kann man bequem mit dem Zug fahren? Wie ist das beste Weg Zugtickets zu holen?Danke für eure Kommentare und liebe Grüsse
Koray -
Mir persönlich wäre Euer Vorhaben für knapp 10 Tage sehr viel zu viel!!!
Es sind alles Großstädte, wirklich riesig, und japanische Großstädte sind anstrengend. Sich von A nach B zu bewegen ist nicht mal eben nur eine Station mit dem Bus oder gemütlich zu Fuß um's Zentrum schlendern - das dauert! In diesen Städten gibt es nicht "eine Mitte", sondern viele urbane Zentren und Sehenswürdigkeiten, die oft sehr weit voneinander entfernt sind.
Und wenn Ihr mal in einer dieser XXL-Shopping-Malls oder Elektronik-Kaufhäusern versackt, ist schon ein halber Tag vorbei.Odawara / Fujisawa und Nagoya kenne ich nicht, kann ich auch zeitlich nicht beurteilen.
Osaka würde ich deutlich verkürzen - außer ein bisschen buntem Lichtergeflimmer am Abend am Kanal (hat Tokyo mehr und besser) und der - durchaus schönen - Burg bietet die Stadt nicht so viel.
Hier wäre imho die alte Kaiserstadt Kyoto die deutlich bessere Wahl, wenn Ihr außer modernen Großstädten auch ein bisschen japanische Kultur kennenlernen möchtet - dort kann man allein eine Woche verbringen und hat noch nicht alles gesehen.
Allein die Hauptsehenswürdigkeiten Kyomizu-Deira, Goldner & Silberner Pavillion, Sanjusangen-Do, Gion-Viertel usw.... Evtl empfiehlt sich noch ein Ausflug zum Fushimi-Inari-Schrein (mit der regionalen Bahn, nur ein paar Stationen)
Von Kyoto kommt Ihr bequem, ebenfalls mit der Regionalbahn, nach Osaka, dort dann den letzten Tag verbringen reicht völlig.
Was der "Abstecher" nach Fukuoka soll, verstehe ich überhaupt nicht. Die Strecke ist mindestens ebenso weit wie Tokyo - Osaka und wo liegt der Sinn, für ein paar Stunden in eine x-beliebige japanische Großstadt zu reisen und wieder zurück nach Osaka (oder Kyoto) ???Tickets für den Shinkansen bekommt Ihr problemlos am Bahnhof, alle großen Bahnhöfe Japans sind ein Erlebnis für sich. Alles ist sehr gut in englisch ausgeschildert.
Mitunter gibt's allerdings schon noch ein paar Schwierigkeiten mit der englischen Sprache beim Personal.Ob sich ein Japan-Rail-Pass rechnet, müsst ihr prüfen - wenn Ihr öfter Shinkansen fahrt, vielleicht. Aber da Ihr ja schon einen Gabelflug habt, wäre es ja nur eine Richtung zum fahren (falls ihr nicht unbedingt auf Fukuoka besteht)
Die Regional-Bahnen, zB. Osaka - Kyoto, sind eh spottbillig.Beschränkt Euch auf A) Tokyo - B) max. ein Zwischenstop - Region C) Kyoto / D) Osaka und das reicht für die paar Tage mehr als aus!
-
C+S hat dir ja schon viele gute Tipps gegeben denen ich mich nur anschließen kann und ich bin auch der Meinung das ihr euer Vorhaben in dieser Art nochmal überlegen solltet.
Ich würde mich bei dieser Zeit dir ihr habt auf höchstens 2 Städte festlegen Tokio und Osaka.Und wenn es ein richtig guter Aufenthalt in Japan werden soll dann sogar nur auf eine Stadt konzentrieren.
Beispiel nur Tokio,von dort kann man gut Tagestouren nach Nikko,Yokohama und Hakone mit Fuji machen würden noch 7 Tage für Tokio bleiben die genau richtig für diese Mega Stadt sind.Beispiel nur Osaka,von da aus Touren nach Nara,Kobe,Himeji und natürlich Kyoto.und den Rest in Osaka verbringen.
Das Osaka nicht viel zu bieten hat ist das ein zigste wo ich C+S so nicht zustimmen kann,aber Geschmäcker und Interessen sind ja bekanntlich verschieden.
-
Ich fliege in drei Wochen, auch bis Tokio und ab Osaka zurück, auch für 10 Tage, die iich auf Tokio und Kyoto aufgeteilt habe mit einer Zwischenübernachtung am Fuji.
Mir kommt die Zeit viel zu kurz vor, sodass ich mich genau für die Ausflugsvariante entschieden habe (Nikko von Tokio aus, Nara, Himeji-Castle, gaaaaaanz eventuell Hiroshima von Kyoto aus).
Ich habe mich für den Japan Railpass entschieden (7 Tage), weil ich dann frei in meiner Entscheidung bin, und nicht anfangen werde zu rechnen und zu knausern. Er wird sich wohl zumindest knapp rechnen.
Das viele Fahren, das ihr vorhabt, wäre mir zu nervig: Immer wieder den Koffer hin- und hertragen, ihn nach der Ankunft erst loswerden zu müssen, entweder erst zum Hotel zu müssen oder nach Besichtigungen noch mal zum Bahnhof zum Schließfach zu müssen. Das kostet doch Zeit ohne Ende, und schon bleiben von zwei Tagen an einem Ort nur ein Tag und der Rest des zweiten Tages...
-
Absolut richtig!
Zumal die Bahnhöfe eben auch unglaublich riesig sind, auf ...zig ober-und unterirdischen Ebenen glitzernde Malls und Boutiquen, Foodcourts, Hallen und Wege voller Menschen, durch die man sich erst mal durchwursteln muss, um überhaupt die Bahnsteige bzw. den richtigen Ausgang zu finden.
Oft sind auch die unterirdischen Gänge innerhalb eines einzelnen Metro-Knotenpunktes sehr weit - all das kostet Zeit, selbst wenn man sich den Bahnhof gar nicht ansieht.
Gerade Kyoto-Station ist Übrigens ein besonderes Schmuckstück und unbedingt sehenswert.VG
-
Hallo zusammen!
Wow, was für tolle Tipps! Ich danke euch ganz herzlich!
Das hat mir sehr geholfen! Freue mich riesig auf Tokyo und JapanLG Koray